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sind schwere Zeiten sinnlos ?

Ich glaube, dass jede schwere Zeit auch etwas gutes hat, und wenn es bloss das ist, dass man etwas Neues über sich lernt.
 
Da hast Du recht, man verändert sich einfach wenn man durch Nöte gehen muß. Das Oberflächliche verliert sich.Und man erkennt immer mehr was im eigenen Herzen steckt.




Ich glaube, dass jede schwere Zeit auch etwas gutes hat, und wenn es bloss das ist, dass man etwas Neues über sich lernt.
 
Manchmal entdeckt man gerade in vermeintlich schwachen Phasen Stärken und Seiten an sich , die man nicht kannte.

Außerdem wird man danach jedesmal stärker.
 
Ein Beispiel dafür, das Krankheit und Leid verändern kann, ist auch Michael Lesch Schauspieler 50.
Er hatte Morbus Hodkin (Lympfknotenkrebs.)
In seiner großen Not betete er "Lieber Gott ich weiß zwar,Dich gibt es nicht-aber es wäre nett,wenn Du mich nicht krepieren lassen würdest.Wenn ein erklärter Atheist betet, muß die Not sehr groß sein.

Die Krankheit hat Michael Lesch noch kämpferischer gemacht.
Er sagt,der Krebs hat mir die Dinge bewußter gemacht,die wirklich wichtig sind im Leben. Statt auf Filmbälle und Branchen- Partys zu gehen,verbringt er intensive Zeit mit seiner Frau.
Und empfindet tiefe Glücksgefühle, wenn er Spenden sammelt für Leukämie-kranke Waisenkinder in St. Petersburg.
Er hat sich also durch seine Krankheit und die damit verbundene schwere Zeit, durchaus positiv verändert.
 
Ein kleines Beispiel, wie Gott auch Schweres zu etwas positivem benutzen kann möchte ich hier geben.

In den schwersten Zeite meines Lebens war ich Gott immer am nächsten.Diese ganz besonders enge Verbindung hätte ich niemals in dieser Tiefe bekommen, wenn ich nicht oft duch großes Leid gemußt hätte. Über das meiste rede ich nicht, weil es mir zu persönlich ist.

Nur ein kleines Beispiel:Als es mir wieder einmal extrem schlecht ging, ich quälte mich stark, weil ich hochgradige Atemnot hatte, sprach mich auf der Arbeit eine Kundin an, ich würde so eine Freude ausstrahlen, was denn mein Geheimniss wäre ?
Wir kamen daraufhin über meinen Glauben ins Gespräch.
Sie spürte, trotz dem ich wirklich Qualen ausstand, meine innere Freude so stark, das sie nicht aufhören konnte, mich über meinen Glauben aus zu fragen.
Hätte ich meinen Zustand, nicht dadurch, das ich innerlich beständig auf den Herrn gesehen habe, überwunden, dann hätte ich an diesem Tag wohl sehr gequält und schlecht gelaunt auf die Kunden gewirkt.
So aber habe ich gestrahlt.Allerdings wäre mir das aus eigener Kraft nicht möglich gewesen.


Lena
 
Manche finden die Kraft durch den Glauben, manche durch sich, manche durch ihr Umfeld.

Es gibt die verschiedensten Wege.

Die Hauptsache man findet den für sich passenden.

Du scheinst Deinen im Glauben gefunden zu haben.
 
Schwere Zeiten sind nie sinnlos. Dann weiß man die weniger schweren Zeiten besser zu schätzen!

Hätte man allerdings die Wahl zwischen guten und schlechten Zeiten würden doch wohl die guten Zeiten überwiegen!
Wer wollte sich schon freiwillig in schlechte Zeiten begeben?

Ratte

Ich würde auch die besseren wählen, wenn ich könnte. Nur das kann man nicht immer. Leider!
 

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