Elisa
Mitglied
mann mann, das ist echt starker tobak, was du berichtest - jeder gesunde beobachter kann da nur sagen: 'sei froh, dass du es hinter dir hast.' in der form eine beziehung führen, wenn man es so nennen kann, ist wahrlich mord auf dauer.
ich habe oft sachen erlebt, da dachte ich, das kann gar nicht wahr sein...ich muss was falsch verstanden haben.....es dauerte echt ne weile bis ich alles in vollem ausmaß realisierte...ging es dir auch so, oder warum hast du das so lange mitgemacht?
das mit dem man darf sich nichts rausnehmen, der andere aber alles, kenne ich auch nur zu gut....immer diese opferrolle - als ich depressiv war und in die klinik bin (auch um ihn zu entlasten), musste ich mir vorwürfe anhören, er würde gerne zur uni gehen, denn seine freizeit würde er ja nur mit mir (der kranken) verbringen...was so schrecklich für ihn ist. was nicht wahr war, er kam zwar regelmäßig vorbei, blieb aber nie so lange, ich war ja auch in den klinikablauf eingebunden, also von 'der ganzen freizeit' kann keine rede sein...vielleicht fühlte es sich für ihn so an, ich weiß nicht. jedenfalls realisierte er zu diesem zeitpunkt auch seine probleme und ich sagte ihm, dass er sich nich um mich mehr kümmern brauch, das machen andere und nach sich schauen. ich bin dann sogar mit ihm mit zum uni-psychologen, da er sich allein nicht traute. ich war froh, als er mir nicht mehr versuchte zu helfen, denn das zog mich nur mehr runter. da er dauernd jammerte, wie schlimm es ist, mich anzuschauen, dass er nichts tun kann und er warf mir dauernd meine symptome vor: 'du bist so passiv!' - als dürfte ich nicht krank sein, als müsste ich stark sein und mich um ihn kümmern...wie 'mama'.
ich bin auch manchmal bei unseren streits nach draußen gegangen, um wieder einen klaren kopf zu bekommen...da seine verdrehte logik mich total verwirrte und einen inneren druck erzeugte, den ich kaum aushielt.
jetzt aus der distanz sehe ich vieles viel eindrücklicher...mit so einem menschen ist eine (glückliche!) beziehung definitiv nicht möglich! es ist glaube ich auch egal, was man macht - er sieht immer das, was er sehen will.....schafft sich eine arena um seine inneren konflikte auszutragen....das gegenüber ist nur statist.
ich habe oft sachen erlebt, da dachte ich, das kann gar nicht wahr sein...ich muss was falsch verstanden haben.....es dauerte echt ne weile bis ich alles in vollem ausmaß realisierte...ging es dir auch so, oder warum hast du das so lange mitgemacht?
das mit dem man darf sich nichts rausnehmen, der andere aber alles, kenne ich auch nur zu gut....immer diese opferrolle - als ich depressiv war und in die klinik bin (auch um ihn zu entlasten), musste ich mir vorwürfe anhören, er würde gerne zur uni gehen, denn seine freizeit würde er ja nur mit mir (der kranken) verbringen...was so schrecklich für ihn ist. was nicht wahr war, er kam zwar regelmäßig vorbei, blieb aber nie so lange, ich war ja auch in den klinikablauf eingebunden, also von 'der ganzen freizeit' kann keine rede sein...vielleicht fühlte es sich für ihn so an, ich weiß nicht. jedenfalls realisierte er zu diesem zeitpunkt auch seine probleme und ich sagte ihm, dass er sich nich um mich mehr kümmern brauch, das machen andere und nach sich schauen. ich bin dann sogar mit ihm mit zum uni-psychologen, da er sich allein nicht traute. ich war froh, als er mir nicht mehr versuchte zu helfen, denn das zog mich nur mehr runter. da er dauernd jammerte, wie schlimm es ist, mich anzuschauen, dass er nichts tun kann und er warf mir dauernd meine symptome vor: 'du bist so passiv!' - als dürfte ich nicht krank sein, als müsste ich stark sein und mich um ihn kümmern...wie 'mama'.
ja das kenne ich! dieses recht-haben-wollen! und er beschwerte sich immer, dass er 'nie recht bekommen würde'.....dabei habe ich schon teilweise zugeständnisse gemacht, doch er wollte voll recht bekommen, in allen punkten...wie bei einem gerichtsprozess, den man gewinnt....nicht wie in einer beziehung, wo man positionen abgleicht, annähert etc. nein ich durfte gar nicht meine meinung sagen, ich sollte nur sagen: 'du hast recht...ich bin böse....ich reue...ich nehme die kritik an...wie kann ich es gut machen?'und dabei ging es mir nie ums recht haben. mir ging es in diskussionen immer um die sache.
Sie kam dann immer mit dem "für mich-gegen mich" schema, ihr gings immer ums recht haben.
ich bin auch manchmal bei unseren streits nach draußen gegangen, um wieder einen klaren kopf zu bekommen...da seine verdrehte logik mich total verwirrte und einen inneren druck erzeugte, den ich kaum aushielt.
jetzt aus der distanz sehe ich vieles viel eindrücklicher...mit so einem menschen ist eine (glückliche!) beziehung definitiv nicht möglich! es ist glaube ich auch egal, was man macht - er sieht immer das, was er sehen will.....schafft sich eine arena um seine inneren konflikte auszutragen....das gegenüber ist nur statist.