Tyra
Sehr aktives Mitglied
@Loner,
zu deiner Frage....einfache Antwort: sofern sich Vorteile daraus ergeben, könnte jemand eine Störung vortäuschen...jemand der merkt dass wenn man sich schräg und gestört verhält, also gewisse Verhaltensmuster die einer Störung entsprechen (z.B infantile Hilflosigkeit, Traurigkeit/Depression oder sowas) Eltern oder bemutternde Mädels die Krankenschwester für einen spielen oder man auch anderweitig Aufmerksamkeit und Zuwendungen aller Art (finanzieller, emotionaler, etc) dadurch erhält. Man nennt das Funktionalisieren einer Krankheit/Störung und Fachärzte weisen auf diese Möglichkeit/Gefahr hin.
Ich hatte früher in der Beratungsstelle, in der ich arbeitete einige Klienten die sich hinter einer Störung oder Krankheit versteckten...sie bemühten sich gar nicht davon weg zu kommen sondern lagen mit dem Attest/der Diagnose der Familie auf der Tasche oder beantragten Sozialgelder, saßen den ganzen Tach zu Hause auf dem Soffa oder vorm PC/TV...bis sie irgendwann merkten dass das auf Dauer doch nicht so toll ist und v.a. man erst dadurch erst wirklich krank drauf kommt, aus dem Tritt kommt sozusagen und es dann wirklich schwer hat wieder Tritt zu fassen...die Macht der Gewohnheit etc.....einige merkten das, nicht alle. Ich kenne immer noch jemanden (mittlerweile so ungefähr 44-46 Jahre alt) aus meiner alten Nachbarschaft der auf diese Art durchgehend und bis heute seine Eltern emotional zu Unterhaltsleistungen erpresst und die machen aus schlechtem Gewissen (weil die ihren Sohn mal vermöbelt haben oder sowas) da mit und bilden zusammen mit dem gestörten sozusagen eine gestörte Beziehungsallianz ....mit geringer Aussicht dass der Betreffende den Hintern hochkriegen wird seine Störung zu bearbeiten und zu überwinden....noch nicht...die Eltern sterben irgendwann, viel gibt es nicht zu erben...und dann wird der Tag der Wahrheit kommen...oder auch nicht. Mit Arztattest kann der dann Hartz IV beantragen wird dann jedoch amtsärztlich unter die Lupe genommen und (hoffentlich) in die Pflicht genommen Therapie zu machen...allerdings schwinden die Erfolgsaussichten mit der Zeit und Entwicklungspsychologen sprechen davon dass ein Charakter mit ca. 40 Jahren ausgereift ist und sich ab dann das Verhalten nicht mehr groß verändern wird.
Allein in diesem Verhalten liegt natürlich auch eine Art Störung, die ihre Hintergründe hat...z.B das der Betroffene in der Kindheit immer nur mütterliche oder elterliche Aufmerksamkeit und Zuwendung bekam wenn er krank war und somit krankes Verhalten sozusagen funktionalisiert hat.....tja die Wege des menschlichen Verhaltens sind manchmal schon skurril, nicht wahr?
Die Soziobiologen reden in dem Zusammenhang vom Schmarotzerdilemma....einige schmarotzen sich dann mit Diagnose einer Krankheit oder Störung (ich meine hier die reversiblen Störungen und Krankheiten) so durchs Leben, verstecken sich hinter einer Diagnose, nutzen diese und schlagen irgendeinen Vorteil, Kapital (sei es in Form von Aufmerksamkeit, Mitleid der Umwelt, Geld, Sex etc.) raus und ziehen für sich den größtmöglichen Nutzen daraus. Es gibt zumindest für die jüngeren und einigermaßen attraktiven unter diesen Menschen auch so gut wie IMMER naive, gutmütige, mütterliche Frau die drauf anspringt..zumindest für eine Weile bis die merken dass das Ganze keine Basis für eine vernünftige Beziehung ist und auf Dauer nervt nen Partner zu haben der ohne erkennbare Bemühungen fachkundige Hilfe an zu nehmen, sich behandeln zu lassen etc. einen auf dauerkrank macht (komischerweise aber vital genug für Sex, Kinderkriegenwollen, stundenlange PC-Sessions, etc.ist ) und unter dem Fähnchen einer Störung Leistung verweigert. Aber es gibt leider durchaus auch Frauen die auf sowas stehen (geringes Selbstwertgefühl, Helfersyndrom) und sich keinen besseren Partner zutrauen und sich (unterbewusst) denken: besser ein gestörter Partner der wie ein Kind drauf ist als gar keinen und mit dem ne Familie gründen....damit sind diese Frauen dann in einer Art Machtposition einen relativ kontrollierbaren Partern zu haben...den ohnehin kaum jemand anderes haben will....sozusagen außer Konkurrenz.......und die tauchen dann irgendwann und immer wieder mal in Hilfeforen und Beratungsstellen auf und wundern sich warum es in iher Beziehung viel Frust, oft auch Gewalt und Aggression gibt und nicht funktioniert, man mit sowas irgendwann in den Burn Out gerät....kein Wunder wenn diese Frauen dann 3 oder 4 Kinder haben und den gestörten Mann als Zusatzkind mit am Hacken....irgendwann ist dann eine Grenze erreicht.
Solches Verhalten geschieht nicht immer ganz bewusst und absichtlich sondern eher teilbewusst und oft auch aus inneren Nöten, Unwissenheit, mangelnder Reflexion und Hilflosigkeit heraus...Die Umwelt kann solches Verhalten entweder eindämmen oder verstärken..es kommt da sehr auf die Reaktion an. Ideal ist es wenn Anbindung da ist, also jemand an den/die Betroffenen rankommt und der/die schrittweise offen wird/werden für Ratschläge und Veränderung und mehr Leistungsbereitschaft....Aber leider sind die Umstände oft nicht ideal und in Beziehungen in denen z.B eine Partnerin ihr Helfersyndrom durch den Partner befriedigt und dazu einen hilflosen gestörten Partner braucht wird sie seine Fortentwicklung eher bremsen als fördern....solche Zusammenhänge müssen erstmal aufgedröselt werden....was aber nicht immer passiert.
Tyra
zu deiner Frage....einfache Antwort: sofern sich Vorteile daraus ergeben, könnte jemand eine Störung vortäuschen...jemand der merkt dass wenn man sich schräg und gestört verhält, also gewisse Verhaltensmuster die einer Störung entsprechen (z.B infantile Hilflosigkeit, Traurigkeit/Depression oder sowas) Eltern oder bemutternde Mädels die Krankenschwester für einen spielen oder man auch anderweitig Aufmerksamkeit und Zuwendungen aller Art (finanzieller, emotionaler, etc) dadurch erhält. Man nennt das Funktionalisieren einer Krankheit/Störung und Fachärzte weisen auf diese Möglichkeit/Gefahr hin.
Ich hatte früher in der Beratungsstelle, in der ich arbeitete einige Klienten die sich hinter einer Störung oder Krankheit versteckten...sie bemühten sich gar nicht davon weg zu kommen sondern lagen mit dem Attest/der Diagnose der Familie auf der Tasche oder beantragten Sozialgelder, saßen den ganzen Tach zu Hause auf dem Soffa oder vorm PC/TV...bis sie irgendwann merkten dass das auf Dauer doch nicht so toll ist und v.a. man erst dadurch erst wirklich krank drauf kommt, aus dem Tritt kommt sozusagen und es dann wirklich schwer hat wieder Tritt zu fassen...die Macht der Gewohnheit etc.....einige merkten das, nicht alle. Ich kenne immer noch jemanden (mittlerweile so ungefähr 44-46 Jahre alt) aus meiner alten Nachbarschaft der auf diese Art durchgehend und bis heute seine Eltern emotional zu Unterhaltsleistungen erpresst und die machen aus schlechtem Gewissen (weil die ihren Sohn mal vermöbelt haben oder sowas) da mit und bilden zusammen mit dem gestörten sozusagen eine gestörte Beziehungsallianz ....mit geringer Aussicht dass der Betreffende den Hintern hochkriegen wird seine Störung zu bearbeiten und zu überwinden....noch nicht...die Eltern sterben irgendwann, viel gibt es nicht zu erben...und dann wird der Tag der Wahrheit kommen...oder auch nicht. Mit Arztattest kann der dann Hartz IV beantragen wird dann jedoch amtsärztlich unter die Lupe genommen und (hoffentlich) in die Pflicht genommen Therapie zu machen...allerdings schwinden die Erfolgsaussichten mit der Zeit und Entwicklungspsychologen sprechen davon dass ein Charakter mit ca. 40 Jahren ausgereift ist und sich ab dann das Verhalten nicht mehr groß verändern wird.
Allein in diesem Verhalten liegt natürlich auch eine Art Störung, die ihre Hintergründe hat...z.B das der Betroffene in der Kindheit immer nur mütterliche oder elterliche Aufmerksamkeit und Zuwendung bekam wenn er krank war und somit krankes Verhalten sozusagen funktionalisiert hat.....tja die Wege des menschlichen Verhaltens sind manchmal schon skurril, nicht wahr?
Die Soziobiologen reden in dem Zusammenhang vom Schmarotzerdilemma....einige schmarotzen sich dann mit Diagnose einer Krankheit oder Störung (ich meine hier die reversiblen Störungen und Krankheiten) so durchs Leben, verstecken sich hinter einer Diagnose, nutzen diese und schlagen irgendeinen Vorteil, Kapital (sei es in Form von Aufmerksamkeit, Mitleid der Umwelt, Geld, Sex etc.) raus und ziehen für sich den größtmöglichen Nutzen daraus. Es gibt zumindest für die jüngeren und einigermaßen attraktiven unter diesen Menschen auch so gut wie IMMER naive, gutmütige, mütterliche Frau die drauf anspringt..zumindest für eine Weile bis die merken dass das Ganze keine Basis für eine vernünftige Beziehung ist und auf Dauer nervt nen Partner zu haben der ohne erkennbare Bemühungen fachkundige Hilfe an zu nehmen, sich behandeln zu lassen etc. einen auf dauerkrank macht (komischerweise aber vital genug für Sex, Kinderkriegenwollen, stundenlange PC-Sessions, etc.ist ) und unter dem Fähnchen einer Störung Leistung verweigert. Aber es gibt leider durchaus auch Frauen die auf sowas stehen (geringes Selbstwertgefühl, Helfersyndrom) und sich keinen besseren Partner zutrauen und sich (unterbewusst) denken: besser ein gestörter Partner der wie ein Kind drauf ist als gar keinen und mit dem ne Familie gründen....damit sind diese Frauen dann in einer Art Machtposition einen relativ kontrollierbaren Partern zu haben...den ohnehin kaum jemand anderes haben will....sozusagen außer Konkurrenz.......und die tauchen dann irgendwann und immer wieder mal in Hilfeforen und Beratungsstellen auf und wundern sich warum es in iher Beziehung viel Frust, oft auch Gewalt und Aggression gibt und nicht funktioniert, man mit sowas irgendwann in den Burn Out gerät....kein Wunder wenn diese Frauen dann 3 oder 4 Kinder haben und den gestörten Mann als Zusatzkind mit am Hacken....irgendwann ist dann eine Grenze erreicht.
Solches Verhalten geschieht nicht immer ganz bewusst und absichtlich sondern eher teilbewusst und oft auch aus inneren Nöten, Unwissenheit, mangelnder Reflexion und Hilflosigkeit heraus...Die Umwelt kann solches Verhalten entweder eindämmen oder verstärken..es kommt da sehr auf die Reaktion an. Ideal ist es wenn Anbindung da ist, also jemand an den/die Betroffenen rankommt und der/die schrittweise offen wird/werden für Ratschläge und Veränderung und mehr Leistungsbereitschaft....Aber leider sind die Umstände oft nicht ideal und in Beziehungen in denen z.B eine Partnerin ihr Helfersyndrom durch den Partner befriedigt und dazu einen hilflosen gestörten Partner braucht wird sie seine Fortentwicklung eher bremsen als fördern....solche Zusammenhänge müssen erstmal aufgedröselt werden....was aber nicht immer passiert.
Tyra