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Paranoide Persönlichkeitsstörung

Was werfen sie einem denn genau vor, dass es so schlimm ist, dass man sie fallen lassen muss???

Bedrohen sie einen, beschimpfen sie einen? Oder wie hab ich mir das vorzustellen, schlagen sie, stalken sie. Machen sie die Vorwürfe völlig aus dem Zusammenhang gerissen oder haben diese Vorwürfe was mit der Situation zu tun, in der sie sich grade befinden? Kann mir nicht vorstellen, dass ein Mensch nie die Schuld bei sich selber sucht, wirklich sucht und nicht merkt, ja jetzt komm ich nicht mehr weiter, jetzt muss ich was anders machen.

Diesen Menschen muss doch auch geholfen werden können, damit sie einigermaßen "normal" und "glücklich" mit anderen Menschen in einer Beziehung leben können. Ich denke nur, dass es doch nicht besser für sie wird, wenn sie gar keinen Halt mehr durch irgendjemanden erfahren, sondern doch nur noch schlimmer wird, von Mal zu Mal.

Finde es mutig dass Du Deinen Partner angesprochen hast, weil ich die Reaktionen kenne, nein ich bin völlig in Ordnung, die einzige, die ne Therapie braucht bist Du. Auch wenn mein Ex nicht an dieser Störung litt, aber ganz "atta in der Platta" war/ist er nicht.

Wenn er sich dann nicht helfen lässt, ist er selber schuld, würde mir jemand sagen, Du hörmal, das und das an Dir ist nicht in Ordnung, versuch ne Therapie, würde ich mich drum bemühen und auch überlegen, warum der andere das sagt. Das ganze ist für mich deswegen so abstrakt, weil ich mir nicht vorstellen kann, dass ein Mensch keinerlei Einsicht zeigt, erst recht nicht, wenn man ihn drauf hin weist.

Lassereden lässt am besten gut sein, hät mich da nicht reinhängen sollen. sorry


Erst einmal habe nicht ich ihn fallen lassen, nein, er hat sich getrennt. Ich hatte mit dem Gedanken gespielt, gebe ich zu, aber das Herz hat eben was anderes gesprochen.
Trotzdem hätte ich das Verhalten nicht mehr lange mitgemacht, da es mich fertig gemacht hat.
Die Vorwürfe haben weder einen Hintergrund, noch einen Zusammenhang. Völlig abstrakte Ideen, die einen selber total verletzen, wofür derjenige aber keine Gründe angeben kann.
Du kannst es dir nicht vorstellen?
Ich konnte es auch nicht! Hätte mir jemand gesagt, es gäbe solche Menschen, ich hätte demjenigen wahrscheinlich nicht geglaubt.
Ja, den Menschen muss geholfen werden.
Wenn sie aber gar nicht erst zuhören, es gar nicht erst annehmen, dass es eine Störung gibt, die genau auf das Verhalten derjenigen zutrifft und sie professionelle Hilfe benötigen..
Dann liegt es nicht an mir, ihnen da raus zu helfen.
Mein Ex hätte sich in ausreichend Situationen etwas von dem annehmen können, was ich ihm vermittelt habe, nämlich "locker" zu bleiben. Dauernd erzählte er mir von seinen schlimmen Kollegen, Bekannten etc. und davon, wie er sie vor den Kopf gestoßen hat.
Toll fand ich das nicht und ich habe ihm oft genug aufgezeigt, dass er Situationen völlig falsch verstanden haben könnte und dementsprechend falsch reagiert haben könnte.
Nichts davon hat er sich angenommen, immer waren alle im Unrecht, er stand stets über der Gesellschaft, die ja ach so verblödet und hinterhältig ist.
Dauernd wurde einem das Wort im Munde umgedreht und viel schräger noch, manchmal hatte man den Eindruck, mein Ex spricht eine völlig andere Sprache. Der verstand einfach nicht das, was ich sagte. Ganz gleich, wie oft ich es versuchte mit anderen Worten auszudrücken und mit Beispielen zu verdeutlichen, er verstand es einfach nicht und machte etwas völlig anderes daraus. Nämlich etwas, das er wieder gegen mich auslegen konnte.
Nein, diese Menschen denken nicht eine Sekunde darüber nach, dass sie etwas falsch interpretiert/verstanden haben könnten, geschweige denn, dass ihr Verhalten absolut unangemessen war.
Ich habe ihm mehr als genug Halt gegeben und letztlich war ich der größte Feind für ihn.
Er wollte sich nicht helfen lassen, weder von mir noch von Professionellen.
Und letztlich sind sie diejenigen, die durch ihre eigene Art jeglichen Halt verlieren.
Mal abgesehen von denjenigen, die nicht nah genug herankommen und somit keinen Schimmer davon haben, wie derjenige wirklich ist.
Wirkliche emotionale Bindungen.. dazu sind die gar nicht fähig. Denn je mehr sie einen an ihr Inneres lassen, desto mehr fürchten sie die Gefahr, die aber de facto gar nicht bestand!
Ja, ein normaler Mensch würde sich Gedanken darüber machen, wenn ihm sowas gesagt wird.
Diese Menschen aber machen sich dann keine Gedanken, nein, sie entwickeln noch mehr Hass, der dann in völlig überzogene und abgedrehte Handlungen ausartet.
Wie gesagt, ich hätte es auch nicht glauben geschweige denn verstehen können, wenn ich es nicht selbst erlebt hätte..
 
Hallo Ilka Corinna

Ja, schon lange lese ich hier mit... Auch ich hatte so ein "Prachtsexemplar"... Nicht zu lange, aber lange genug... viele Unterbrüche (3 Monate etc.). Diese Unterbrüche brauchte ich drin-gend, um irgendwie wieder zu mir zu kommen! Im ganzen waren wir wohl ca. 4 Monate zu-sammen und die konnten dann auch echt so was von toll sein…

Es gibt einen Unterschied bei uns: Meiner wusste von seiner Störung und posaunte auch noch gleich, dass er schon seit Jahren in Therapie sei und er ein sehr tolles, schon mehr freund-schaftliches Verhältnis zu seiner Thera pflegt. (Musste ja seinen Früh-Rentenbezug rechtferti-gen…). Ergo, jetzt weiss ich alles und muss ja zukünftig Rücksicht nehmen… Et voilà…

Tja, da hat er mir ja schon Mal zu Beginn einen "Freibrief" mitgegeben. Das ist noch nicht alles. Vor 34 Jahren, da war er Mal unsterblich (seine Aussage) in mich verliebt und ich war damals 14... Es war eine "Sommerliebe" und ich verliess ihn nach kurzer Zeit, da er immer sehr nervös war und auch mit mir schlafen wollte, bloss ich noch nicht!

Das war Klausel 2 des Freibriefs... Ich soll doch jetzt zusätzlich auch noch ein ganz schlechtes Gewissen habe, als ich ihn damals verliess. Wie er doch gelitten habe…

Eifersuchtsdramen, Telefonterror, Kontrolle vor Ort, wenn ich am Telefon besetzt war, je-desmal ein Riesendrama, wenn ich mit einer Kollegin einkaufen oder essen ging... Verdre-hungen, Unterstellungen non-stop.

Ich nannte den Zustand "Inquisition"!!! Du kannst nicht rechtfertigen, es nützt nix!
(Die Opfer damals hatten ja damals auch keinen Anwalt zur Seite..., praktisch!).
Du kannst machen was du willst, er hatte immer Recht!!! Sollte er Mal nicht Recht haben, so frag ihn, denn er hat immer Recht!

Da mutierte ich dann, mehr durch Zufall einer Aussage einer Ex zum "Profiler"...
Eine Lüge flog auf!

Am Ende habe ich ihm telefonisch eine "Breitseite" verpasst, das wollte er sich dann anhören!

Erklärte ihm, dass ich mit 3 seiner wirklich sehr netten Exen Kontakt hatte und er sein "Mus-ter" wohl überall genau gleich durchziehen wollte. Drama-King pur! Sagte ihm, dass er ein ganz arges "Frauenproblem" habe und dies doch mit seiner "ach so kalten Mutti, welche ihn bis 36 emotional missbraucht habe", lösen soll!!! (Er ging aber midestens 1 x pro Woche mit ihr Essen, oder sonst was, ansonsten wurde die Dame diffamiert bis zum Geht nicht Mehr!!!).

Mutti, welche keine Ahnung von meiner Existenz hatte, der habe ich dann auch noch gleich "reinen Wein" eingeschenkt... Was die nun mit dem Gesagten Anfangen, das geht mich nix mehr an, wird wohl so oder so familentypisch.

Das waren die letzten, ganz üblen Worte, welche ich ihm Anfangs Mai mitteilte und seit dem ist absolute Funkstille. Ich meide seither Orte, wo er sein könnte, aber nicht mehr lange, denn mein Leben geht weiter. Hat er Mal Rücksicht genommen???

Ich könnte Bände füllen mit "Mumpitz par excellence"... Auch ich wusste nicht, dass eine solch bösartige Spezies in der freien Wildbahn vertreten ist, bin aber irgendwie froh, diese üble Erfahrung gemacht zu haben..., denn, das passiert mir nie mehr!!! Es gibt aber offen-sichtlich noch ganz viele von diesen „netten“ Zeitgenossen da draussen!

Viele seiner Ausbrüche wurden regelrecht provoziert, genau dann, wenn er etwas alleine ma-chen wollte, oder aber, als ich eine „Mediation“ bei seiner Thera vorschlug… Hätte sehr un-angenehm werden können für ihn, denn, was der dort wohl erzählt, das entspricht in keiner Weise mit dem was von Statten geht. Meines Erachtens gilt er bereits länger als Therapiere-sistent und ändern will er gar nichts. Wozu denn auch. Er hat keinerlei Einsicht, was er da macht und hatte zuletzt noch den Anspruch, es müsse doch Mal möglich sein mit einer Frau mindestens ein Jahr eine Beziehung haben zu können… Er merkt einfach nix!!!
Frau ist Objekt zwecks Projektion!!! Und das zu erkennen, das tut weh!

Meine Rettung waren die drei Exen! Sonst hätte ich wohl noch irgendwann weiterhin ganz an mir gezweifelt!
Wichtig war aber auch mein Körper. Der zeigte mir gleich zu Beginn dieser unheilvollen Be-ziehung: DAS GEHT NICHT! Ich habe abgenommen, ins unermessliche. Mir war ständig schlecht, etc.. Das war meine Lehre, die ich daraus zog!

LG
 
dito! Genauso hab ich es auch erlebt.
Und Menschen, die mit einem paranoid Persönlichkeitsgestörten noch nicht in Kontakt gekommen sind, die können es ja nicht begreifen, wie die drauf sind. Wir haben es uns ja vorher auch nicht ausmalen können, dass es so etwas gibt, was wir erlebt haben.
 
Dauernd wurde einem das Wort im Munde umgedreht und viel schräger noch, manchmal hatte man den Eindruck, mein Ex spricht eine völlig andere Sprache. Der verstand einfach nicht das, was ich sagte. Ganz gleich, wie oft ich es versuchte mit anderen Worten auszudrücken und mit Beispielen zu verdeutlichen, er verstand es einfach nicht und machte etwas völlig anderes daraus. Nämlich etwas, das er wieder gegen mich auslegen konnte.
genau so war es bei mir - un das ist so furchtbar kräftezehrend und frustrierend. und es macht einem auch fast angst, wie überzeugt der andere von seiner position ist, also so stark emotional involviert, dass ich begonnen habe, an meiner wahrnehmung zu zweifeln, dass ich teilweise dachte, ich werde oder bin verrückt und will wirklich nicht einsehen, was ganz klar ist. denn die vorwürfe von ihm waren keinesfalls plump, sondern ein riesenkonstrukt einer sehr eigenen logik... er sagte teilweise sachen, denen man nicht widersprechen konnte, da sie so eine totschlagwirkung hatten. also z.b. ich hätte ein problem mit kritik, weswegen ich die gar nicht wahrnehmen würde wenn sie jemand sagt, da sie mir so angst macht. ich würde es nicht annehmen und damit nicht auf seine schreckliche verletzung eingehen, geschweigedenn es wieder gut machen. laut ihm war ich ein uneinsichtiges 'monster'. ich habe laut ihm immer seine gefühle übergangen... und da ich aufgrund meiner vergangenen depression offen war dafür, dass bei mir 'was nicht stimmt', verfolgte ich seine thesen teilweise lange und versuchte mich seiner logik innerlich anzupassen, also mein weltbild damit irgendwie in einklang zu bringen. woran ich aber scheiterte, denn von keinem sonst bekam ich diese sachen an den kopf außer von ihm. was er ja wieder so darstellte, dass ich mich nur mit leuten umgeben würde, die mir zustimmen. und daher hörte ich das sonst nicht (teil meines gestörten verhaltens). also wenn das nicht tricky ist, ich weiß nicht...

ich denke aber, ich bin durch diese beziehung auch stärker geworden, da ich mich sozusagen so sehr in frage gestellt habe, aber schlussendlich doch merkte: nein, es stimmt nicht was er schlechtes überm ich sagt. es hat keine basis, ich habe zig gegenbeispiele, die er aber nicht hören wollte, da er so festgefahren in seiner meinung war. er selbst überging sich dauernd... er sagte z.b. 4 x ja, obwohl er etwas nicht wollte. und dann beim 5. mal fuhr er mich an, nein er will das nicht, als ob ich wissen müsste, dass er vorher gar nicht wollte, was ich wollte...und ich war entsetzt, da ich wollte, dass er ehrlich ist und nicht sachen macht, die er nicht will, nur weil ich sie will, denn dann will ich es ja auch nicht (mit ihm zusammen). ich hatte ihn auch teilweise so weit, dass er meinte, er versucht öfter zu sagen, was er möchte, doch das tat er nicht, sondern warf mir weiter vor, ich würde keine rücksicht nehmen. so verquere sachen wie 'ich mag kein kartoffelgratin, doch du willst es mir aufdrängen', er war nämlich ganz mäkelig beim essen und mochte nichts neues. aber ich wusste, dass er das schon mal mit mir gegessen hatte und mochte....doch daran erinnerte er sich nicht und hatte mal wieder nen grund rumzuquengeln, ja quengeln, wie ein kleines kind. :mad:
 
sorry, meine Antwort von vorhin (19:34) bezog sich auf den Beitrag von IlkaCorinna und nicht auf den von "gast".
Ich sollte mich hier wohl mal anmelden, dann erscheinen meine Beiträge nicht immer erst 1 h, nachdem ich sie geschrieben hab ;-)
 
Wie Tyra auch sagte, der Partner muss ebenbürtig, reif genug sein.
Diese Art der Persönlichkeitsgestörten (ich lege keinen Wert darauf, weitere Persönlichkeitsstörungen kennenzulernen), gehören nicht in eine Beziehung, sondern in eine Therapie.
Und die kann kein Partner "durchführen", da sie 1. in den meisten Fällen nicht die Ausbildung dafür besitzt, 2. Partner und nicht Therapeut sein soll und 3. selber viel zu involviert ist.

Na ja, vielleicht müssen nicht alle "Störungen" zwangsweise dazu führen, beziehungsunfähig zu sein, denke ich. Und so manchem "Gestörtem" würde eine liebevolle Beziehung vielleicht durchaus helfen, seine Probleme in den Griff zu kriegen. Viele Menschen entwickeln Störungen, eben weil sie nie jemanden hatten und gehen emotional am Stock. Aber das kann man nun endlos diskutieren...🙄
 
Na ja, vielleicht müssen nicht alle "Störungen" zwangsweise dazu führen, beziehungsunfähig zu sein, denke ich. Und so manchem "Gestörtem" würde eine liebevolle Beziehung vielleicht durchaus helfen, seine Probleme in den Griff zu kriegen. Viele Menschen entwickeln Störungen, eben weil sie nie jemanden hatten und gehen emotional am Stock. Aber das kann man nun endlos diskutieren...🙄


Mal ganz schnell dazu..
Ich meinte damit auch eher Störungen, die sich ähnlich stark wie die paranoide Störung auswirken.
Verlustängste (aufgrund früherer Erlebnisse), die sich in starker Eifersucht äußern etc., daran lässt sich mit der Zeit sicher was ändern.
Aber stark ausgeprägte Störungen, die sich durch alle Lebensbereiche ziehen und der Betroffene jegliche Hilfe ablehnt etc., darauf habe ich partout "keinen Bock" mehr.
Hätte mich anders ausdrücken sollen, sorry.
 
...manche Störungen können auch nur vorgetäuscht sein, manche Störungen können funktionalisiert werden...das ganze ist ein schwieriges Feld, eine klare fachkundige Diagnose ist wichtig und allein ist man mit so etwas an sich in einer Partnerschaft total überfordert.

Kannst du das ein wenig näher erläutern? Welche Motivation sollte ein Mensch haben, eine Störung vorzutäuschen und sich somit in den Augen anderer - und eigentlich auch in seinen eigenen Augen - in ein schlechtes Licht zu rücken?
 
@Loner:

solange die Beziehung nicht als Therapie und der Partner nicht zu sehr als Therapeut und Heilmittel missbraucht wird ist nix gegen die These einzuwenden dass die Liebe bzw. eine Beziehung durchaus auch positiven Heileffekt haben kann 😉

Ob jeweils Beziehungsfähigkeit gegeben ist oder nicht dürfte von Fall zu Fall verschieden sein. In dem von IlkaCorinna beschriebenen Fall von jemandem dessen Störung quer durch alle Lebensbereiche zieht und der bockig ist, sich quer stellt und gar keine Einsicht zeigt...also darauf besteht sein gestörtes Ding zu Lasten seines Partners durch zu ziehen würde ich klar sagen, dass keine Beziehungsfähigkeit da ist...das muss nicht allein am Störungsbild liegen, sondern ggf. an der elterlichen Erziehung zum Pascha od.ä....überkandideltem Ego, mangelnde Leistungsbereitschaft etc...

Aber ich denke eine Beziehung funktioniert unter der Grundbedingung einer Störung eher mit einem reifen, gelassenen, selbstbewussten, aufgeklärten Partner, der sich mit dem Störungsbild auskennt...es richtig zu nehmen weiss wenn ein Paranoiker sich angegriffen fühlt....deuten kann wie die Logik der Störung funktioniert etc....sonst ist da zu viel Belastung und Unruhe drin was die Störung auch negativ beeinflussen und verschärfen könnte....also nicht gut ist für beide Beziehungspartner.

Störungsbilder entwickeln sich aus diversen Ursachen..können genetische Ursachen haben, an unverarbeiteten Traumata (oft aus der Kindheit) aber all diese Dinge sind Angelegenheiten des Gestörten...STörungen sind ja in der Regel relativ einfach therapierbar und man sollte nicht erwarten dass sich ein Partner mit seiner Liebe für ihn opfert, ständige Belastung erträgt damit es ihm besser geht, oder? Nur wenn beide Partner zusammenarbeiten und auch der Gestörte willens und in der Lage ist Beziehungsarbeit in Form von Arbeit an sich selbst (zur Behebung der Störung) zu leisten kann es funktionieren.

Klar braucht jeder emotional Anlehnung, und haben auch Menschen mit Problemen/Störungen das Recht darauf, aber dafür muss man halt was tun....man kann nicht vom Partner erwarten dauerhaft ne ménage à trois mit einer Störung als einer Art dritter Person mit im Bett und Alltag zu führen. Da sollte mindestens (!) Entwicklung und die Aussicht auf Besserung drin sein...

Tyra
 
@ Tyra:

Danke für die ausführliche Erläuterung, aber mich würde deine Antwort zu meiner Frage zuvor (223) ziemlich interessieren...wenn du Zeit hast...🙂😉
 

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