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Paranoide Persönlichkeitsstörung

alexndra_24, mich interessiert deine geschichte auch....wenn du nicht willst, ist ja ok - nur an deiner ausdrucksfähigkeit soll es nicht liegen...ich finde du hast ein paar sachen schon sehr treffend formuliert, was auch mir weitergeholfen hat, meine gefühle besser einzuordnen. das eine z.b. warum es so schwer ist loszulassen.

dazu auch noch ein paar gedanken.....was vielleicht meine widersprüchlichkeit erklärt, die ilkacorinna angesprochen hat. ich habe ja schon gesagt, ich schwanke zwischen der liebe zu mir und zu ihm...das vielleicht etwas genauer erläutert.

jemand hier im thread, weiß gerade nicht wer, meinte, dass es ist bei menschen mit dieser störung, wie mit 2 personen zu leben - also mit sich selbst 3. dass die krankheit eine weitere person ist. und ich meine, öfter meinem ex ohne diese andere person begegnet zu sein - und da haben wir uns sehr gut verstanden. das macht es für mich so schwer, es ist nicht, dass wir (ich und diese ein person) nicht zusammenpassen, ich davon genervt bin...alles was eine trennung einfacher macht. ABER er ist untrennbar mit person 2 verbunden, die immer wieder durchkommt. ich vermisse person 1, bin aber froh mit person 2 nichts mehr zu tun zu haben. und solange person 1 nicht realisiert, dass person 2 existiert - gibt es keine hoffnung für uns. und das ist denke ich ein langer prozess, und es wäre selbstzerstörerisch, so lange zu warten. außerdem haben die verletzungen von person 2 dazu geführt, dass ich nicht weiß, ob person 1 das überhaupt wieder gut machen könnte...und wie es dann auch weitergeht, wenn er davon weiß, wie gut er damit umgehen kann..wie gut er reflektieren kann, was sein verhalten mit mir anrichtet... es heißt also, die hoffnung aufgeben.

für mich ist das ein bißchen so, wenn ein lieber angehöriger an einer schweren krankheit stirbt - nur dass das perfide in diesem fall ist, dass er selbst etwas dagegen tun könnte...

naja auf jeden fall macht seine gespaltenheit die sache für mich auch zwiespältig...meine gefühle sind extrem geschwankt zwischen wut, verzweiflung und liebe nach der trennung....mittlerweile kann alles etwas klarer sehen und bin einfach nur noch traurig..das alles so ist wie es ist.

nur - ich verurteile ihn nicht komplett, da ich eben weiß, dass er aus einer inneren zerrissenheit heraus handelt...dennoch muss ich ihn als ganze person nehmen, also sagen: er ist jemand, der mir (aus welchen gründen auch immer) sehr weh getan hat.... es wäre vielleicht einfacher ihn als dummes A******* abzutun. doch ich kann mir nichts vormachen.
 
oh - ich habe eben erst bemerkt, da kam ja noch ein beitrag von alexandra_24, vor meinem gestern.

na gut, also wenn du nicht willst, verstehe ich das, aber freu mich auch immer über das wenige, das du schreibst!🙂
 
Hallo Eliza,

sry dass ich erst jetzt antworte..ich bin nicht immer hier im Forum (muss zwischendurch auch mal arbeiten und sowas 😉)

Zu deiner Frage: Das Verhalten deines Ex war an sich recht normal...er nahm deine Unsicherheit die sich deutlich in deiner unruhigen Reaktion zeigte als bequeme Lösung für sich die Schuld bei dir zu suchen.
Einzig mögliche Gegentaktik: ruhig und sachlich bleiben (muss man trainieren...Atem kontrollieren...etc.) und auflaufen lassen.

Wer im Recht ist regt sich nicht auf, sondern sagt seine Meinung ruhig und klar und fertig...
Das kann man durchaus auch als Partner....mit genügend Übung in Selbstkontrolle und viel, viel Selbstbewusstsein....hat man sowas allerdings will man glaube ich per se keinen gestörten Partner mehr sondern einen der gleichwertig ist und nicht so viel Anstrengung nötig macht.

Ich denke auch nicht dass es immer möglich ist Ausfälligkeiten des Partners immer vor dem Hintergrund seiner Störung zu sehen...das wäre ja auch ohnehin nur die halbe Wahrheit...denn nicht immer ist nur die Störung schuld an dem schlechten oder verletzenden Benehmen eines gestörten Menschen...Und: da steckt ja viel mehr dahinter, die Ursachen der Störung z.B (unverarbeitete Traumata, mangelhafte Moralerziehung, viel Grundaggression, ggf. auch Hormonstörungen oder sowas...einige Dinge die aus dem Gleichgewicht sind).

Ich meinte dass an sich einige Persönlichkeiten durchaus mit einer solchen Person auskommen könnten...allerdings es oft eher gar nicht wollen denke ich. Klar käme auch jemand der z.B therapeut ist dem es was bringt ne Partnerschaft zu führen mit jemand Gestörten...keine Ahnung....Ich denke generell könnte auch gegenseitige Anpassung stattfinden...unter der Grundvorraussetzung das beide Seiten dazu lernen und bereit sind Beziehungsarbeit zu leisten...allerdings liegt beim Paranoiker die Wahrscheinlichkeit sehr gering...gehört zum Krankheitsbild und damit ist der uneinsichtige Paranoiker generell auch nicht oder stark eingeschränkt beziehungsfähig...Der Paranoiker ist ideal kombinierbar mit einem anspruchslosen, geduldigen, aufopferungsbereiten Partner...

Mein Rat: bei fehlender Einsicht des Gestörten Nägel mit Köpfen machen und solche Menschen meiden....ihr habt das REcht dazu Mädels und solltet euch nicht auf das frauenfeindliche Konzept einer aufopfernden Liebe (Motto: Liebe heilt oder Liebe verändert und sowas) festnageln lassen....Jeder hat das Recht auf einen gesunden Partner der einem genausoviel gibt wie er nimmt. 😀
Das als Basis und was ihr selbst draus macht ist dann eure Sache.

Tyra
 
ok, dann habe ich soweit verstanden, wie du es meinst...

noch anzufügen: ich denke, kaum jemand bleibt ruhig, wenn er so aus dem nichts mit heftigen beschuldigungen beworfen wird...vielleicht würde jemand selbstsicheres sich nicht auf die diskussion einlassen, sondern gleich denken 'geht gar nicht' und abstand nehmen...aber ich denke wirklich ruhig bleibt man nur, wenn man ahnung von der störung hat und diese angriffe einordnen kann. denn sonst ist das einfach mies....erst das vertrauen erschleichen und dann von innen ausschlachten...

gleich dem bekannten wolf im schafspelz, der plötzlich sein harmlos-treues äußeres abwirft und die reißzähne zeigt. ich denke dazu muss man keine sensible seele sein, dass einen das erschrickt. weil man so was einfach nicht kennt, dass das verhalten so sprunghaft ändert ohne sich irgendwie anzukündigen.
 
Hallo,
ich lese hier nicht regelmäßig aber bin vor einiger Zeit vor allem durch mein Gefühl von Hilflosigkeit und der Angst an allem kaputt zu gehen hierher gekommen. -Ich suchte Sicherheit durch die Bestätigung meines erlebten durch Menschen denen es so ähnlich geht denn der Mann mit dem ich zusammen war nahm meine Persönlichkeit vollständig auseinander...ich war für alles Scheitern verantwortlich, egal was ich tat - es war nie das Richtige...er war nie zufrieden...er war der "Erleuchtete, über alle Zweifel erhabene"...na, Ihr kennt ja alle die charakteristischen Merkmale der Paranoiden Persönlichkeitsstörung. Seit nunmehr über zwei Monaten haben wir komplett nichts mehr voneinander gehört und ich muss sagen, ich bin froh, daß mich gefühlsmäßig nichts mehr verbindet mit diesem Menschen !!! Bin froh, wieder in ein selbstbestimmteres Leben zurückgekehrt zu sein...zu leben, mich mit Freunden zu treffen, den Kontakt zu anderen Menschen die einem nicht ständig signalisieren man ist falsch...
Nie wieder möchte ich Kontakt haben zu diesem Mann denn es würde bedeuten, mich selbst zu zerstören !!! Ich habe noch immer Probleme mit Alkohol weil ich im Laufe der Jahre durch meine scheinbare Ausweglosikeit begann mich zu betäuben mit Wein und Bier, ich habe über 10 Kilo zugenommen in dieser Zeit weil meine Seele hungerte nach seiner Liebe und Anerkennung die ich niemals bekam sondern nur Schelte und Hohn...Hurra - ich lebe wieder !!! - ich hasse diesen Menschen nicht aber ich verachte Ihn denn er ist schlau genug um zu sehen was er angerichtet hat aber er verschließt die Augen und projeziert auf andere um sich nicht mit sich selbst auseinandersetzen zu müssen...





@Elisa
@IlkaCorinna
Es gehört für dich Elisa ganz sicher zur Verarbeitung dazu, dir deine Gedanken von der Seele zu schreiben. Ich finde das gut und bin sehr dankbar, auch dir IlkaCorinna, an euren Gedanken mit teilhaben zu dürfen, denn ich kann das nicht so gut schriftlich ausdrücken, was ich genauso erlebt habe wie ihr beide. Deshalb gehört für mich DAS LESEN in diesem Thread eben auch zu meiner Verarbeitung dazu und es hilft sehr, darüber hinwegzukommen, auch wenn man es immer wieder liest, und so gehts dir Elisa bestimmt auch mit dem Schreiben.
Zu deiner Frage, Elisa, ob ein Kontakt mit solchen Menschen später weiterhin möglich ist, kann ich aus meiner Sicht nur mit NEIN beantworten. Für mich ist es ausgeschlossen, mit meinem Ex nochmal zusammen zu kommen und eine Beziehung zu führen.
 
Und : ER MACHT WEITER WIE BISHER, MIT ANDEREN FRAUEN !!!
Mit denen, die den Absprung noch nicht geschafft haben und neuen, die er immer wieder sucht in Chats o.ä.




Hallo,
ich lese hier nicht regelmäßig aber bin vor einiger Zeit vor allem durch mein Gefühl von Hilflosigkeit und der Angst an allem kaputt zu gehen hierher gekommen. -Ich suchte Sicherheit durch die Bestätigung meines erlebten durch Menschen denen es so ähnlich geht denn der Mann mit dem ich zusammen war nahm meine Persönlichkeit vollständig auseinander...ich war für alles Scheitern verantwortlich, egal was ich tat - es war nie das Richtige...er war nie zufrieden...er war der "Erleuchtete, über alle Zweifel erhabene"...na, Ihr kennt ja alle die charakteristischen Merkmale der Paranoiden Persönlichkeitsstörung. Seit nunmehr über zwei Monaten haben wir komplett nichts mehr voneinander gehört und ich muss sagen, ich bin froh, daß mich gefühlsmäßig nichts mehr verbindet mit diesem Menschen !!! Bin froh, wieder in ein selbstbestimmteres Leben zurückgekehrt zu sein...zu leben, mich mit Freunden zu treffen, den Kontakt zu anderen Menschen die einem nicht ständig signalisieren man ist falsch...
Nie wieder möchte ich Kontakt haben zu diesem Mann denn es würde bedeuten, mich selbst zu zerstören !!! Ich habe noch immer Probleme mit Alkohol weil ich im Laufe der Jahre durch meine scheinbare Ausweglosikeit begann mich zu betäuben mit Wein und Bier, ich habe über 10 Kilo zugenommen in dieser Zeit weil meine Seele hungerte nach seiner Liebe und Anerkennung die ich niemals bekam sondern nur Schelte und Hohn...Hurra - ich lebe wieder !!! - ich hasse diesen Menschen nicht aber ich verachte Ihn denn er ist schlau genug um zu sehen was er angerichtet hat aber er verschließt die Augen und projeziert auf andere um sich nicht mit sich selbst auseinandersetzen zu müssen...
 
tja solange sich Frauen mit Helfersyndrom finden....diese Typen gehen wie ich mir denken kann oft über Internet und Hilfeforen und so auf die Jagd...

wichtig ist sich wirklich lösen zu können....und demnächst bei der Partnersuche die Augen offener zu halten.

@Elisa: stimmt, ruhig kann man nur bleiben mit genug Ahnung und Wissen von der Störung damit man das Verhalten des Gestörten einigermaßen einordnen kann.

Aber an sich trifft diese Wolf-Schaf-Sache nicht nur auf Gestörte sondern alle Menschen zu. Ein realistisches Menschenbild ist wichtig...und realistisch ist dass Menschen biologisch gesehen Raubtiere sind...zwar kultur- und moralfähig aber ob sie sich immer anständig und regelkonform verhalten ist nie garantiert....an sich bei keinem Menschen. Bei gestörten Menschen liegt natürlich die Wahrscheinlichkeit höher dass sie sich oft nicht regelkonform verhalten, d.h bei ihnen sieht man ihre Reißzähne halt öfters als bei anderen Menschen. In allen Menschen stecken Reißzähne und Raubtierinstinkte...auch in Mädels...d.h. wenn man angefletscht wird kann man zurückfletschen....möglichst auf überlegene und einigermaßen gepflegte Weise damit das auch wirkt und man sich genügend Respekt verschaffen kann.

Wer natürlich mit lieben Eltern gesegnet war und in einem friedlichen Umfeld aufwuchs in dem alle sich sozial und zahm verhielten vergißt diese Tatsachen von der Vielschichtigkeit des Menschen oft leicht...es beruhigt ja auch vom Gutmenschen aus zu gehen...man fühlt sich sicherer und aufgehoben und das ist auch wichtig für das Grundvertrauen dass man möglichst nicht verlieren sollte...auch nach schlechten Erfahrungen nicht..Nur sollte man halt nie blind vertrauen, sondern stets wach und achtsam bleiben...Vertrauen muss sich immer wieder aufs Neue verdient werden und man sollte es nicht einfach für lau verschenken.

Erschrecken sollte man vor so etwas nur einmal..und dann vorgewarnt/aufgeklärt sein und zukünftig einige Schutztaktiken entwickeln.

Falls man von einer Störung weiss, sollte man auch wissen dass diese an sich oft reversibel, d.h. behebbar sind...allerdings zeigen die Betroffenen oft wenig Einsicht und verhalten sich normalerweise nach dem Gesetz des geringsten Aufwandes...oft ist es einfacher aus zu weichen, sich ggf zu trennen und ne Neue für die eigenen Bedürfnisse zu suchen.

Tyra
 
Hallo Tyra,
in der Theorie sieht alles immer viel einfacher aus als es in Wahrheit ist...denn da kommt das Gefühl dazu, wie soll man in eine Beziehung gehen wenn man kein Vertrauen hat ? Wo hört Vertrauen auf und wo mündet es in Blindheit ? Natürlich hat mein Ex alles versucht um seine
Beziehungen zu anderen Frauen zu vertuschen...Ich kannte Ihn 3 Jahre bevor er mich fragte, ob ich mir eine Beziehung mit ihm vorstellen könnte. Die weniger Kontakte die wir hatten waren stets geprägt von intensiven Gesprächen in denen er aber immer nur am Rande Thema war. Ich hielt Ihn für einen aufgeräumten Menschen der straight ist und weiß was er will und wo es lang geht...ein Mann, bei dem man Schutz und Geborgenheit finden kann...die eigenen Sehnsüchte und die Angst vor Verlust nachdem man sich eingelassen hat - das war der Hauptgrund für mein Verhalten, mich nicht trennen zu können und viele Dinge auf mich zu nehmen etc. ...
Natürlich glaube ich auch an das Gute in dem Menschen und das Liebe sehr viel bewirken kann...aber die Liebe muss auch angenommen und gewollt werden...wenn jemand unfähig ist zu lieben und unfähig ist liebe anzunehmen oder andere Interessen verfolgt dann ist alles für die Katz...aber das muss man erstmal schnallen - wir alle haben unsere Geschichte und werden dadurch auch beeinflusst...
 
ich kenne diese Schwierigkeiten...mein Urvertrauen war/ist futsch durch meinen leicht paranoiden und auch gewalttätigen Vater und eine teilweise vergurkte Kindheit, und mir fiel es anfangs manchmal schwer Vertrauen in andere Menschen zu fassen..Ich merkte jedoch dass ich mit ständigem zu starkem Misstrauen auch nicht weiter kam und habe mich dann gezwungen zumindest wieder Grundvertrauen zu fassen...

Dabei habe ich festgestellt dass das leichter fällt wenn man ein solides Selbstvertrauen besitzt...das hatte ich zum Glück (= Produkt harter Arbeit an mir, war nicht angeboren oder so) und letztlich war es dann nicht mehr ganz so schwierig.
Wichtig ist es auch keine Angst zu haben..zu viel Ängstlichkeit bringt auch nix...man sollte furchtlos sein und Respekt vor gewissen Dingen/möglichen Gefahrenpunkten im Leben haben..dann fällt es auch leichter.
Es heißt ja: wer nichts wagt, der nicht gewinnt...also hat man im Grunde keine andere Wahl als mit genügend Grundvertrauen weiter zu machen, oder?

Das richtige Maß an Vertrauen...nun dafür entwickelt man im Laufe der Zeit ein Gespür..ich habe mich da immer auf meine Intuition verlassen und lag bisher selten falsch....
Wer zu unselbstbewusst ist und zu stark anlehnungsbedürftig...zu starken Wunsch nach Halt hat kann ich mir denken tendiert dazu oft mit rosa Brille zu sehen? Wenn man zu hungrig ist nach Liebe oder Anlehnung dann sieht man oft dinge die an sich nicht da sind? Wahnsinn Liebe...man sagt ja auch das Liebe manchmal blind macht, oder? Ich denke da ist was dran. Daran kann man dann oft zunächst wenig ändern..ich denke dass wir da alle insgesamt durch unsere Urinstinkte bestimmt sind...Man findet einen genetisch kompatiblen Partner...der gut riecht (= Zeichen für die Kompatibilität) und so in den man sich verliebt und erst später wird der Verstand wieder etwas wach und man erkennt dass man im Grunde zwar ggf biologisch zueinander passt aber vom Charakter her überhaupt nicht....Das ist halt Schicksal würde ich sagen...
Deine Sehnsüchte und dein Wunsch nach Geborgenheit ist legitim...du hast das Recht auf Erfüllung solltest aber ggf darauf achten dass deine Verlustängste und deine Sehnsucht nicht so übermächtig sind dass du dich dazu hinreißen läßt zu oft über Dinge die nicht gut sind hinweg zu sehen etc...sagt sich leicht..aber es geht leichter wenn du deine Autonomie mehr ausbaust und aufbaust.

Ich hatte mir damals bevor ich in meine erste feste Beziehung ging viel Zeit genommen um autonom = unabhängig und selbstständig zu werden..und bin in meine Beziehungen stets mit dieser Haltung reingegangen: Ich liebe dich, will dich und brauche dich aber nicht unbedingt, denn ich habe mich und ich bin selbst stark genug um mir ausreichend Halt geben zu können....Und so hat es bisher auch gut geklappt. Ich denke das war ein gewisser Schutz und der Rest einfach Glück

Schutz und Geborgenheit....nun Schutz kannst du dir an sich selbst geben...Geborgenheit an sich auch...natürlich ist es schön das auch in einer Partnerschaft zu finden..aber dazu muss man oft einige Zeit suchen bis man den passenden Partner dazu findet...und manchmal hat man leider auch Pech, fällt auf die Schnauze, steht wieder auf und macht weiter...fertig. Absolute Sicherheit ob es beim nächsten Mal besser klappt gibt es nicht aber man muss da halt oft Kompromisse machen und es einfach erneut wagen.

In diesem Sinne wünsche ich dir dabei alles Gute und auch viel Spass..an sich kann das Ganze auch Spass machen und ich denke wichtig ist es im Leben auch nicht immer alles bitterernst zu nehmen sondern mit genügend Humor...Du hast deine Erfahrungen gemacht, na und? Jetzt geht es mit Volldampf weiter und wird besser werden! Verliere nicht die Zuversicht und gönn dir mal was Schönes.

Tyra

betr. Betrug in der Partnerschaft...ich habe in meiner damaligen ersten Partnerschaft..im verflixten 7 Jahr eine Konkurrentin direkt gewittert...die aus dem Feld geschlagen, bekam nen Heiratsantrag und hatte mich dann getrennt, da ich merkte dass mein Partner mir zu unsicher war und seine Liebe zu wenig..ich wollte da mehr...Hatte durch die Trennung erst noch weniger...außer einigen Sexaffairen lief da jahrelang nichts Festes ...bis mir dann ein geeigneter Kandidat begegnete mit dem ich jetzt auch bereits einige Jahre glücklich zusammen bin. Mir hat es wenig ausgemacht zwischendurch alleine zu leben...im Gegenteil..das kann auch seinen Reiz haben und reine Sexgeschichten können auch ganz schön sein.....

Mein Rat an dich: vertrau auf dich und trau dir auch wieder eine neue Partnerschaft zu. Achte darauf dass du deine (wertvolle!) Liebe nicht an Menschen verschwendest die damit nix anfangen können.
Und wenn die biologische Uhr ticktack macht und du Kinder willst,...dann suche dir nen attraktiven Typen der dich schwängert und einen soliden Typen der mit dir zusammen die Nachkommenschaft aufzieht...beide müssen nicht unbedingt eine Person sein 😉
 
@wolfsfrau64

das ist ja heftig, was das alles mit dir angerichtet hat... wie lange ging denn die beziehung?

du hast das gut formuliert 'denn der Mann mit dem ich zusammen war nahm meine Persönlichkeit vollständig auseinander..' - deswegen möchte ich gerade keine therapie (wegen depressionen) machen, sondern erstmal abwarten, wie sich gewisse veränderungen in meinem leben, die stattgefunden haben auswirken, denn -ich meinte:
'ich habe genug davon auseinandergenommen zu werden von anderen, ich muss mich gerade erstmal wieder zusammen sammeln'. eigentlich meinte ich damit von therapeuten, aber wenn ich es überlege, hat mein ex zu diesem gefühl sicher auch beigetragen....

oh ich sehe gerade, es ging nach dem einen beitrag ja noch weiter, lese das erstmal....
 
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