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Paranoide Persönlichkeitsstörung

nein Elisa...am besten hält man sich von Problemfällen fern...ich kann mir ohnehin nicht vorstellen dass wenn man die Erzieherrolle spielt und den unreifen oder gestörten Partner wie ein Kleinkind erziehen muss dann noch Spass und Kraft hat auch andere Rollen die der Geliebten zu spielen...Sex mit solchen Typen zu haben?

Ich für mich habe immer nur ausreichend ungestörte und sozialfitte Partner gewählt und bin damit zufrieden gewesen.
Kann es sein dass manche Frauen weil sie es von der Mama nicht anders kannten oder so auch lieber eher unzufrieden und überfordert in der Partnerschaft sind..so aus reiner Gewohnheit? Aus Gewohnheit in die Erzieherinnenrolle schlüpfen und dann nach ner zeit genervt sind und nicht wundern warum das ganze keinen Spass macht und unterm Strich mehr Nachteile anstatt Vorteile für einen hat?

In meiner Beziehung kann ich mittlerweile (war nicht immer so, musste ich auch jahrzehntelang trainieren) durchaus auch mal ruhig und distanzierter sein..finde ich wichtig...denn nur so funktioniert es auch. Ist reine Übungssache da mal ab und an zu reflektieren und zu versuchen mal ruhig und sachlich miteinander zu reden. Klar gehen einem zwischendurch manchmal auch die Emotionen mit einem durch...aber mit der Zeit weiss man sich da auch rasch zurück zu nehmen und wieder sachlicher zu werden.

Wenn du also auf gleicher Ebene mit deinem Partner reden willst: mach es wie ich: suche dir jemand Ebenbürtigen, der ausreichend entwickelt und ausreichend ungestört drauf ist..dann ist das Ganze kein Problem.
Oder aber du sagst dir: ich steh drauf Mutter oder Therapeutin/Krankenschwester zu spielen und nen Partner zu haben an dem man rumlaborieren, ihn erziehen oder therapieren kann....oder aber du sagst dir: o.k. der Typ hat einen an der Waffel, sieht aber gut aus und scheint gute Gene zu haben, den nehme ich zum Kinderkriegen aber lieber nen anderen um die Kids groß zu ziehen...usw.....Man muss sich hier halt abwägen und klar entscheiden.

Tyra
 
Es kann tatsächlich sein, dass es für mich eher normal ist die Erzieherrolle zu haben als für andere, denn meine Mutter hat sich auch oft wie ein Kind verhalten und ich musste 'auf sie aufpassen'.

Aber das ist definitv ein destruktives Muster, aus dem ich raus will: ich bin es leid, mit bedürftigen, hilflosen und fordernden Menschen umzugehen...weswegen ich auch in meinem Freundeskreis mich von manchen distanziert habe. Denn das ist auf keinen Fall gut für einen selbst. Aber das musste ich erstmal erkennen.

Was anderes: ich finde 'ruhig bleiben' bei paranoid Gestörten sehr schwierig, da mich sein Verhalten oft richtig umgehauen hat...wobei ich war dann oft ruhig, aber eher vor Schock erstarrt als was anderes!🙄
 
Was anderes: ich finde 'ruhig bleiben' bei paranoid Gestörten sehr schwierig, da mich sein Verhalten oft richtig umgehauen hat...wobei ich war dann oft ruhig, aber eher vor Schock erstarrt als was anderes!🙄

Richtig!
So ein Streitgespräch lief in etwa so ab:
A: Vorwurf, B: Schock.. A plappert weiter, B versucht das erst einmal zu verdauen, nimmt es dann ruhig für sich selbst auseinander, konfrontiert A in einem ruhigen Ton mit der eigenen Aussage, möchte Beweggründe, Beispiele dafür haben, A reagiert nicht darauf, macht den nächsten Vorwurf, B wieder geschockt.. usw..
Schließlich kommt B gar nicht mehr zu Wort, ist verletzt, hat keine Lust mehr auf das "Gespräch", da A immer wütender, verletzender wird und B schließlich den Vorwurf erhält (B kam ohnehin nicht mehr zu Wort und war einfach nur geschockt und traurig), sie würde rumbrüllen und A hätte keine Lust mehr darauf und braucht Ruhe, um nachzudenken, wie es weitergehen soll..
Natürlich später ohne Fazit..
Auch nur annähernd die Emotionen rauszulassen, wie es A getan hat, das war gar nicht möglich. Hätte man aber mal tun sollen!
Wobei das Ergebnis A dann sicher nicht zum Nachdenken, sondern zur Trennung gebracht hätte 😉
 
ich rief an um 7, weil wir uns verabredet hatten, abends zusammen kartoffelgratin zu machen. ich fragte, wann ich denn genau vorbeikommen sollte. er meinte: 'um 9.' ich wäre gerne so schnell wie möglich bei ihm gewesen und dachte auch, für einen auflauf und überhaupt zum abendessen etwas spät. also sagte ich: 'so spät??' und er fragte, wann ich denn kommen wollte. ich: 'naja um 8...' plötzlich platze es aus ihm heraus: wenn ich schon genau wissen würde, wann ich kommen will, dann soll ich ihn doch nicht vor eine pseudowahl stellen. ich hätte es doch eh schon entschieden.

Das erinnert mich irgendwie an die Erläuterung der "Illusion der Alternative", die in dem Buch "Anleitung zum Unglücklichsein" beschrieben wird. Na ja, zumindest teilweise, er hat dir ja die Wahl gelassen und dir nicht 2 Auswahlmöglichkeiten gegeben. Paradoxe Kommunikation halt...

ich denke, man muss sich wie so eine art 'erzieher' verhalten, wie so ein streitschlichtender betreuer auf ner kinderfreizeit, der die raufbolde auseinander zieht und ruhig ihre gefühle auseinander nimmt und dem nachgeht, was es ausgelöst hat. aber ich denke, in ner partnerschaft kann man nicht so objektiv, distanziert sein und ich finde das auch patronisierend, man stellt sich über den anderen...wie halt eigentlich, wenn man mit einem kind redet in einer erziehungsposition. ich möchte aber auf gleicher ebene wie mein partner sein.

Nee, dann kann man das ja nicht mehr "Beziehung" nennen, sondern wie du selbst schon sagst, "Erziehung". Vor allem wäre deine o. g. Art wohl extrem kräftezehrend...wie lange würdest du das durchhalten? Dieser Person ständig seine Unlogik klarmachen zu müssen, etc. Befürchte du würdest dabei selbst irgendwann auf der Strecke bleiben. Vielleicht würde man auch, aufgrund der Nähe, zu nachsichtig agieren, irgendwann kapitulieren und beginnen, die Schuld für etwaige Konflikte und Probleme doch bei sich selbst zu suchen...?!?
 
Im Übrigen sind Tyras Worte sehr sinnvoll.
Mit wem du eine Beziehung eingehen willst, welche Rolle du darin spielen willst und wo du die Grenzen setzt, das bleibt einem jeden selbst überlassen.
Doch haben die meisten hier wohl gemerkt, dass diese Art der Beziehung keinem davon gut getan hat.
Wie Tyra auch sagte, der Partner muss ebenbürtig, reif genug sein.
Diese Art der Persönlichkeitsgestörten (ich lege keinen Wert darauf, weitere Persönlichkeitsstörungen kennenzulernen), gehören nicht in eine Beziehung, sondern in eine Therapie.
Und die kann kein Partner "durchführen", da sie 1. in den meisten Fällen nicht die Ausbildung dafür besitzt, 2. Partner und nicht Therapeut sein soll und 3. selber viel zu involviert ist.
 
...ich kann hier manchmal nur mit dem Kopf schütteln, wie hier Menschen, die schon genug mit Ihrer Störung zu kämpfen haben, als irgendwelche Monster dargestellt werden, statt dass die ehemaligen Partner auch mal Fehler bei sich selbst suchen.

Habt ihr Eure Ex-Partner mal direkt darauf hingewiesen, dass ihr vermutet, sie haben diese Störung und habt ihr ihnen direkt gesagt, wenn sie sich nicht therapieren lassen, wollt ihr mit Ihnen nichts mehr zu tun haben?

Für das Scheitern von Beziehungen sind immer zwei verantwortlich. Ich finde das ganze ziemlich einseitig geschrieben, mich würden mal die Meinung von jemanden interessieren, der diese Störung erkannt hat und eine Verhaltenstherapie entweder macht oder schon abgeschlossen hat..
 
...ich kann hier manchmal nur mit dem Kopf schütteln, wie hier Menschen, die schon genug mit Ihrer Störung zu kämpfen haben, als irgendwelche Monster dargestellt werden, statt dass die ehemaligen Partner auch mal Fehler bei sich selbst suchen.

Habt ihr Eure Ex-Partner mal direkt darauf hingewiesen, dass ihr vermutet, sie haben diese Störung und habt ihr ihnen direkt gesagt, wenn sie sich nicht therapieren lassen, wollt ihr mit Ihnen nichts mehr zu tun haben?

Für das Scheitern von Beziehungen sind immer zwei verantwortlich. Ich finde das ganze ziemlich einseitig geschrieben, mich würden mal die Meinung von jemanden interessieren, der diese Störung erkannt hat und eine Verhaltenstherapie entweder macht oder schon abgeschlossen hat..

Erst einmal kämpfen die Personen, von denen hier die Rede ist, nicht mit ihrer Störung, da sie ihnen nicht bewusst ist.
Ja, ich habe meinen Ex direkt auf genau diese Störung hingewiesen.
Leider stieß ich erst kurz nach der Trennung darauf, weshalb ich ihn erst dann mit den genauen Merkmalen, mit etwas, das Schwarz auf Weiss geschrieben steht, konfrontieren konnte.
Leider zu spät. Wobei ich davon ausgehe, dass es nicht anders gekommen wäre, hätte ich ihn vorher damit konfrontiert.
Die meisten Betroffenen hier haben sehr wohl die Fehler bei sich gesucht. Es kommt eben auch vor, dass man sich per privater Nachricht und Telefon austauscht.
Was mich angeht, habe ich mir ständig den Kopf darüber zerbrochen, was an seinen Vorwürfen dran ist, woher die kommen, was ich falsch gemacht habe. Doch dafür konnte ja selbst er mir nicht einmal Gründe angeben!
Du bist sicherlich nicht die Einzige, die hier gerne mal Meinungen von Betroffenen, die diese Störung erkannt/therapiert haben, hören würde..
Aber solange sich niemand dazu äußert, was mich gar nicht weiter wundert, da wohl den wenigsten eben DIESE Störung bekannt sein dürfte, bzw. der Wille vorhanden wär, daran etwas zu ändern und sich Fehler einzugestehen, wird es wohl einseitig bleiben, was völlig logisch ist..
Dennoch solltest auch du nicht übersehen, dass alle betroffenen Expartner exakt die gleichen Reaktionen in gleichen Situationen erhielten.
Womit ich sagen will: Dass es mehr als auffällig ist, dass die "Monster" komischerweise immer das gleiche schräge Verhalten an den Tag legen.
 
ich sehe nirgendwo eine Monsterdarstellung. Es geht im Grunde ja auch um Menschen mit Störung die Therapie verweigern denke ich...die also mehr oder weniger absichtlich ihren Partnern so einiges zumuten wollten.

Zu manchen Störungsbildern gehört natürlich mangelnde Einsicht..da kann man dann wenig machen, außer es mit liebevollem aber konsequentem Druck versuchen oder wenn auch das nix bringt den Partner zu verlassen...Für manche muss der Leidensdruck einfach hoch genug sein damit sie Einsicht zeigen und therapiebereit sind.
Und der Druck ist oft erst hoch genug und Einsicht da wenn mehrere im Umfeld mitteilen dass jemand gestört scheint und mal dringend zum Facharzt sollte.

Es ist oft sehr schwierig Störungsbilder erkennen und deuten zu können..das können oft nur die Fachärzte und wir Normalos reagieren eher irritiert, wissen nicht so recht wo wir dran sind und denken: ach das legt sich wieder od.ä...bis man eines Tages erkennt: nö das legt sich nicht, sondern verstärkt sich eher....Das was IlkaCorinna hier beschrieben hat mit dem lange Zeit nicht erkennen können und Fehler bei sich suchen ist der Normalfall. Jeder Gestörte hat ja zwischendurch auch mal klarere Momente und es geht dann für ne Weile gut, dann wieder weniger gut und hin und her und nur die Zeit bringt dann so manche Wahrheiten deutlicher ans Licht. Und bis das soweit ist sammelt man oft nur hääää?Eindrücke die man nicht so recht ein zu ordnen weiss und als nicht so wichtig beiseite schiebt bis irgendwann das ganze kippt....
 
ich sehe nirgendwo eine Monsterdarstellung. Es geht im Grunde ja auch um Menschen mit Störung die Therapie verweigern denke ich...die also mehr oder weniger absichtlich ihren Partnern so einiges zumuten wollten.

Zu manchen Störungsbildern gehört natürlich mangelnde Einsicht..da kann man dann wenig machen, außer es mit liebevollem aber konsequentem Druck versuchen oder wenn auch das nix bringt den Partner zu verlassen...Für manche muss der Leidensdruck einfach hoch genug sein damit sie Einsicht zeigen und therapiebereit sind.
Und der Druck ist oft erst hoch genug und Einsicht da wenn mehrere im Umfeld mitteilen dass jemand gestört scheint und mal dringend zum Facharzt sollte.

Es ist oft sehr schwierig Störungsbilder erkennen und deuten zu können..das können oft nur die Fachärzte und wir Normalos reagieren eher irritiert, wissen nicht so recht wo wir dran sind und denken: ach das legt sich wieder od.ä...bis man eines Tages erkennt: nö das legt sich nicht, sondern verstärkt sich eher....Das was IlkaCorinna hier beschrieben hat mit dem lange Zeit nicht erkennen können und Fehler bei sich suchen ist der Normalfall. Jeder Gestörte hat ja zwischendurch auch mal klarere Momente und es geht dann für ne Weile gut, dann wieder weniger gut und hin und her und nur die Zeit bringt dann so manche Wahrheiten deutlicher ans Licht. Und bis das soweit ist sammelt man oft nur hääää?Eindrücke die man nicht so recht ein zu ordnen weiss und als nicht so wichtig beiseite schiebt bis irgendwann das ganze kippt....

Dem braucht man nichts mehr hinzuzufügen.
Danke!
 
Erst einmal kämpfen die Personen, von denen hier die Rede ist, nicht mit ihrer Störung, da sie ihnen nicht bewusst ist.
Ja, ich habe meinen Ex direkt auf genau diese Störung hingewiesen.
Leider stieß ich erst kurz nach der Trennung darauf, weshalb ich ihn erst dann mit den genauen Merkmalen, mit etwas, das Schwarz auf Weiss geschrieben steht, konfrontieren konnte.
Leider zu spät. Wobei ich davon ausgehe, dass es nicht anders gekommen wäre, hätte ich ihn vorher damit konfrontiert.
Die meisten Betroffenen hier haben sehr wohl die Fehler bei sich gesucht. Es kommt eben auch vor, dass man sich per privater Nachricht und Telefon austauscht.
Was mich angeht, habe ich mir ständig den Kopf darüber zerbrochen, was an seinen Vorwürfen dran ist, woher die kommen, was ich falsch gemacht habe. Doch dafür konnte ja selbst er mir nicht einmal Gründe angeben!
Du bist sicherlich nicht die Einzige, die hier gerne mal Meinungen von Betroffenen, die diese Störung erkannt/therapiert haben, hören würde..
Aber solange sich niemand dazu äußert, was mich gar nicht weiter wundert, da wohl den wenigsten eben DIESE Störung bekannt sein dürfte, bzw. der Wille vorhanden wär, daran etwas zu ändern und sich Fehler einzugestehen, wird es wohl einseitig bleiben, was völlig logisch ist..
Dennoch solltest auch du nicht übersehen, dass alle betroffenen Expartner exakt die gleichen Reaktionen in gleichen Situationen erhielten.
Womit ich sagen will: Dass es mehr als auffällig ist, dass die "Monster" komischerweise immer das gleiche schräge Verhalten an den Tag legen.

Was werfen sie einem denn genau vor, dass es so schlimm ist, dass man sie fallen lassen muss???

Bedrohen sie einen, beschimpfen sie einen? Oder wie hab ich mir das vorzustellen, schlagen sie, stalken sie. Machen sie die Vorwürfe völlig aus dem Zusammenhang gerissen oder haben diese Vorwürfe was mit der Situation zu tun, in der sie sich grade befinden? Kann mir nicht vorstellen, dass ein Mensch nie die Schuld bei sich selber sucht, wirklich sucht und nicht merkt, ja jetzt komm ich nicht mehr weiter, jetzt muss ich was anders machen.

Diesen Menschen muss doch auch geholfen werden können, damit sie einigermaßen "normal" und "glücklich" mit anderen Menschen in einer Beziehung leben können. Ich denke nur, dass es doch nicht besser für sie wird, wenn sie gar keinen Halt mehr durch irgendjemanden erfahren, sondern doch nur noch schlimmer wird, von Mal zu Mal.

Finde es mutig dass Du Deinen Partner angesprochen hast, weil ich die Reaktionen kenne, nein ich bin völlig in Ordnung, die einzige, die ne Therapie braucht bist Du. Auch wenn mein Ex nicht an dieser Störung litt, aber ganz "atta in der Platta" war/ist er nicht.

Wenn er sich dann nicht helfen lässt, ist er selber schuld, würde mir jemand sagen, Du hörmal, das und das an Dir ist nicht in Ordnung, versuch ne Therapie, würde ich mich drum bemühen und auch überlegen, warum der andere das sagt. Das ganze ist für mich deswegen so abstrakt, weil ich mir nicht vorstellen kann, dass ein Mensch keinerlei Einsicht zeigt, erst recht nicht, wenn man ihn drauf hin weist.

Lassereden lässt am besten gut sein, hät mich da nicht reinhängen sollen. sorry
 

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