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Osterhof in Baiersbronn - wer hat Erfahrungen?

mama_12

Mitglied
Hallo Mama_12,

ich finde das nicht ganz korrekt was du machst. Meine Tochter ist seit einem Jahr dort, sie hat sich um 180 Grad geändert im Positiven Sinne! Welche Vorgaben meinst du? Ich werde in jede Entscheidung mit ins Boot geholt! Wenn ich etwas für nicht in Ordnung halte, für das nicht gemacht! Zu den Erziehern habe ich insofern Kontakt, wenn ich meine Tochter besuche oder zu den Ferien abhole, wenn ich etwas wissen möchte wurde mir immer geantwortet. Zu anderen Eltern kann ich ebenfalls Kontakt aufnehmen. Wenn wir Besuchswochenenden haben schlafen wir im selben Haus. Wir laufen uns zwangsläufig über den Weg. Ich habe mich auch gerade am Anfang mit anderen Eltern unterhalten.

Womöglich war das alles bei dir so, wie du es schilderst, aber das ist heute nicht mehr so! Oberstes Ziel ist die zurückführung in die Familie! Für uns war es die letzte Hoffnung und bis dato habe ich diese sehr schwere Entscheidung nicht bereut.

wie du selbst sagst: jeder spricht aus seinen eigenen erfahrungen. bei uns ist es noch nicht allzu lange her dass mein kind dort war.
 

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Bigroyal007

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wie du selbst sagst: jeder spricht aus seinen eigenen erfahrungen. bei uns ist es noch nicht allzu lange her dass mein kind dort war.
Hat es deinem Kind nicht geholfen? Wie lange war denn dein Kind dort? Ich habe auch sehr wenig mit Herrn S. zu tun nur bei der Aufnahme und beim Hilfeplangespräch. Sonst habe ich nur mit Frau L. zu tun. In welchem Haus war dein Kind? Meine ist im Ahornhaus.
 

mama_12

Mitglied
Hat es deinem Kind nicht geholfen? Wie lange war denn dein Kind dort? Ich habe auch sehr wenig mit Herrn S. zu tun nur bei der Aufnahme und beim Hilfeplangespräch. Sonst habe ich nur mit Frau L. zu tun. In welchem Haus war dein Kind? Meine ist im Ahornhaus.


nein - es hat meinem kind nicht geholfen, ganz im gegenteil - es hat ihm geschadet. mein kind hat inzwischen sein traumata der trennung von mir therapeutisch größtenteils aufgearbeitet, verlustängste bestehen aber immer noch und die angst, wieder dort hin zu müssen, weil andere (das JA, der narz-vater) das bestimmen. meinem kind wurde dort seitens einem erzieher gesagt, dass es mich (seinen mama) nie wieder sehen wird.

warum hast du dein kind dort hin gegeben, hat das JA druck gemacht?
 

Bigroyal007

Mitglied
nein - es hat meinem kind nicht geholfen, ganz im gegenteil - es hat ihm geschadet. mein kind hat inzwischen sein traumata der trennung von mir therapeutisch größtenteils aufgearbeitet, verlustängste bestehen aber immer noch und die angst, wieder dort hin zu müssen, weil andere (das JA, der narz-vater) das bestimmen. meinem kind wurde dort seitens einem erzieher gesagt, dass es mich (seinen mama) nie wieder sehen wird.

warum hast du dein kind dort hin gegeben, hat das JA druck gemacht?
wir haben eine ziemlich unglückliche Trennung und Vergangenheit mit dem Kindsvater gehabt. Ich habe alles versucht, über ein Jahr beim Psychologen, dann ging es eine zeit bis sie in die Schule kam... dann wurde alles sehr schwierig. Sie hatte Wutanfälle, verweigerte sich komplett. Ich habe dann das JA um Rat gefragt (sie haben mir schon bei der Trennung sehr geholfen) also ging es für 3 Monate in die Ambulante Klinik zur Diagnostik. Sie hat eine starke Bindungsstörung, weiß eigentlich auch nicht wer sie ist (dieses Gefühl ich bin die und die) Sie nimmt alles was ich fühle, spüre usw. sehr stark auf und Projeziert es als ihre eigenen Probleme, weiß dem entsprechend (zu jung) nicht wie sie damit umgehen soll und das wiederum wirkt sich in Wut aus und dann sich verschließen. Es wurde der Osterhof empfohlen, ich habe mich soweit und so gut es ging darüber informiert, mir war wichtig das ich jederzeit mein volles Recht als Mutter habe. Am Anfang war das sehr schwierig weil mir Informationen nur auf nachfrage mitgeteilt wurden, das habe ich geäußert und seit dem läuft es. Meine Tochter fühlt sich wohl, sie ist jetzt wieder gut in der Schule, kann mit Ihrer Wut etwas anfangen und benennen. Sie entwickelt ein "ich".
Wie lange war dein Kind den im Osterhof?
 

mama_12

Mitglied
wir haben eine ziemlich unglückliche Trennung und Vergangenheit mit dem Kindsvater gehabt. Ich habe alles versucht, über ein Jahr beim Psychologen, dann ging es eine zeit bis sie in die Schule kam... dann wurde alles sehr schwierig. Sie hatte Wutanfälle, verweigerte sich komplett. Ich habe dann das JA um Rat gefragt (sie haben mir schon bei der Trennung sehr geholfen) also ging es für 3 Monate in die Ambulante Klinik zur Diagnostik. Sie hat eine starke Bindungsstörung, weiß eigentlich auch nicht wer sie ist (dieses Gefühl ich bin die und die) Sie nimmt alles was ich fühle, spüre usw. sehr stark auf und Projeziert es als ihre eigenen Probleme, weiß dem entsprechend (zu jung) nicht wie sie damit umgehen soll und das wiederum wirkt sich in Wut aus und dann sich verschließen. Es wurde der Osterhof empfohlen, ich habe mich soweit und so gut es ging darüber informiert, mir war wichtig das ich jederzeit mein volles Recht als Mutter habe. Am Anfang war das sehr schwierig weil mir Informationen nur auf nachfrage mitgeteilt wurden, das habe ich geäußert und seit dem läuft es. Meine Tochter fühlt sich wohl, sie ist jetzt wieder gut in der Schule, kann mit Ihrer Wut etwas anfangen und benennen. Sie entwickelt ein "ich".
Wie lange war dein Kind den im Osterhof?

ich hab dir eine PN geschickt.
 

T.M1989

Neues Mitglied
Hallo

Mein Sohn (7) ist seit September 2019 im osterhof ,das hat das JA entschieden obwohl ich das Sorgerecht habe. Ich hatte von Anfang an ein komisches Gefühl,was sich auch bestätigt hat. Mit dem Heimleiter Herr S. hatte ich nur bei der Aufnahme das Vergnügen ansonsten mit Frau L.
Die Gespräche mit Frau L. sind bis jetzt alles andere als gut verlaufen. Zu den Erziehern habe ich so keinen Kontakt und kann mich mit ihnen auch nicht austauschen ,nicht mal wenn ich alle 4 Wochen zu meinem Sohn fahre. Wenn ich was frage oder gerne was wissen möchte ,dann bekomme ich die Antwort, das ich mich an Frau L. wenden soll. Ich darf einmal in der Woche mit meinem Kind telefonieren. Ich habe noch zwei weitere Kinder, die ihren Bruder vermissen . Ich habe an einem Besuchswochenende meine Tochter mitgenommen ,was auch mit dem JA besprochen war und auch nichts dagegen sprach,also habe ich sie mitgenommen . Als wir dort ankamen ,war soweit alles in Ordnung, bis Frau L. mich in ein Gesprächszimmer rief. Meine Tochter musste in einem Nebenraum bleiben. Frau L. meinte,sie verstehe nicht warum ich meine Tochter mitgebracht habe . Ich sagte ," das war mit dem JA so besprochen und es wurde befürwortet, das mein Sohn seine Schwester sehen kann . Frau L. hat das nicht akzeptiert und hat dementsprechend meine Tochter behandelt. Sie hat sie ignoriert und wie Luft behandelt. Sonntags ,als wir wieder nach Hause gefahren sind,ging es meiner Tochter so schlecht ,das sie mehrmals brechen musste und nur am weinen war . Als ich das dem JA berichtet ,kam aufeinmal die aussage ,das die Geschwister bis auf weiteres keinen Kontakt haben sollen und ich dürfte zu den Besuchswochenenden nicht mal den Papa mitnehmen . Der Osterhof hat die aussage vom JA unterstützt . Mein Sohn musste in den Osterhof ,da er nicht altersentsprechend entwickelt ist ,eine lernverzögerung hat und Konzentrationsschwäche,das war die Diagnose vom SPZ. Der Osterhof bzw. Frau L. ist andere Meinung. Sie meint,er hätte nichts von alledem,sondern er wäre durch mich psychisch gestört. Mein Mann und ich haben uns Hilfe bei einem Anwalt geholt . Wir haben alle Berichte und Gutachten vorgewiesen,wir haben selbst ein Gutachten von unserer ganzen familiären Situation und unserem Alltag und wie wir mit unseren Kindern umgehen,wie die Förderung und Unterstützung ist. Bis mein Sohn weg kam ,war er in einer Ergotherapie und kam auf eine besondere Schule, da bei ihm auch ADHS festgestellt wurde . Ihm tat es gut und wir haben alles was uns in der ergo beigebracht wurde umgesetzt und es hat sehr gut geklappt,bis das JA mit meinen Sohn weg nahm und ihn erst in eine Pflegefamilie gesteckt haben . Er hatte ab da keinerlei Therapien mehr oder Unterstützung bis er in den Osterhof kam . Seit mein Sohn im Osterhof ist ,hat er Verlustängste ,das er nicht mehr nach Hause darf,das er seine Geschwister nicht mehr sehen darf usw. Er ssf jetzt über die Weihnachtsferien zu hause ,allerdings nur 1 Woche anstatt die vereinbarten 2 Wochen . Ja,es wären zwei Wochen gewesen. Frau L. hat es auf 1 Woche reduziert . Als ich Ende November 2019 übers Wochenende bei meinem Sohn war und ich erstmals das Gespräch mit Frau L. hatte bevor ich mein Sohn aus der Gruppe holen durfte ,musste ich mir anhören ,das ich eine unfähige Rabenmama bin und nichts auf die Reihe bekommen würde ( ich konnte alles widerlegen, das es nicht so ist),darauf habe ich mich zu wehr gesetzt,bzw. hab es mir nicht gefallen lassen, hat sie kurzer Hand beschlossen, das mein Sohn nur 1 woche bei mir zu Hause bleiben dürfte ,mit der Begründung, er wäre nicht gut aufgehoben bei mir . Auch was die Gesundheit angeht ,bin ich alles andere als begeistert. Ich habe an verschiedenen Stellen bemerkt,das mein Sohn Weintrauben große rote Stellen hat ,die Gruppe hat mir eine Salbe mitgegeben ,weil der Kinderarzt einen Verdacht auf pilz hatte . Mir hat das keine Ruhe gelassen ,da er das erste Wochenende nur am kratzen und reiben war. Ich bin dann mit ihm zum Arzt gegangen und es wurde ein Abstrich gemacht ,der ein paar Tage bestätigt hat ,das es sich um keinen Pilz handelt sondern um eine übertragbare Hautkrankheit handelt ,die gefährlich werden kann ,wenn die nicht richtig behandelt wird oder gar nicht behandelt wird. Als ich mit Frau L. darüber gesprochen habe,meinte sie nur das ich das ihre Sorge sein lassen sollte ob sie mit ihm zum Arzt gehen oder nicht und das es nicht in meiner Hand liegen würde sowas zu entscheiden . Auch das habe ich meinem Anwalt weitergeleitet. Sowohl dem JA als auch dem Osterhof droht eine Klage wegen unterlassener Hilfeleistung .

Das ist bis jetzt meine Erfahrung, die i h mit dem Osterhof habe . Früher war es anders und viele haben gute Erfahrungen gemacht auch in der heutigen Zeit gibt es welche ,die gute Erfahrungen haben,aber ich habe sie bis jetzt nicht . Seit mein Sohn dort ist ,schlafe ich keine Nacht mehr richtig ,habe kaum noch Appetit und mache mir sehr viele Sorgen um meinen Sohn. Jede Woche, wenn ich mit ihm telefoniere,weint er und sagt immer wieder :" Mama,ich will weg hier,ich will wieder nach Hause zu euch " . Ich weiß das es meinem Sohn nicht gut geht ,und das JA schaut weg .

In diesem Sinne, schönen Abend noch und gute Nacht. Wenn ihr wollt ,schreibt mir eure Meinungen ,bin gespannt . Dies ist bis jetzt leider meine Erfahrung.
 

Daoga

Urgestein
Ich kann nur empfehlen, ein Protokollbuch zu führen, in das alles hineingehört, was z. B. der Arzt feststellt (die Ausschläge - Krätze, Bettmilben, Allergie?), was der Sohn Dir sagt, was die Betreuer Dir gegenüber sagen oder wie sie sich Dir gegenüber verhalten und auch wie die Tochter reagiert (z. B. "verstört, weint lange".) Dokumentiere alles, das kleinste Ereignis, jede Aussage, das kleinste Fitzelchen! Mach auch einen Ausdruck Deines Posts hier und kleb ihn in das Buch. Dieses Buch ist wirksame Munition für Deinen Anwalt und ggf. gegen das Jugendamt.
 

Knick-Licht

Mitglied
Hallo auch von meiner Seite,

wir hatten unser Kind auch im Osterhof und haben Erfahrungen gemacht, die sich mit deinen in vielen Punkten decken.

Im großen und Ganzen fehlte uns die Transparenz im Osterhof. Man musste alle Dinge erfragen und bekam daraufhin nicht wirklich zufriedenstellende oder ehrliche Antworten. Man wird als Eltern nicht auf partnerschaftliche Ebene behandelt sondern von oben herab. Im Sinne von: "was haben Sie falsch gemacht, dass Ihr Kind so geworden ist."!
Wir hatten das Gefühl, dass uns Eltern vom Heimleiter suggeriert wird "Ich hab die Macht!" Das war sehr erniedrigend. Man fühlt sich so ausgeliefert. Es werden keine Strukturen, pädagogisches Handeln oder erzieherische Maßnahmen offen gelegt. Das konnten wir nicht nachvollziehen. Was hat man zu verheimlichen, haben wir uns gefragt. Man sollte hinnehmen was im Osterhof gemacht wird, ohne groß nachzufragen oder ausführliche Informationen zu erhalten. Wie auch schon geschrieben wurde, dass sind unsere subjektiven Wahrnehmungen und wir haben ja auch viel Gutes gelesen. Wir konnten das leider nicht so erleben. Deshalb tut es mir sehr leid was du T.M1989 geschrieben hast. Hört sich wirklich sehr traurig an, aber es bestätigt einiges was wir auch erlebt haben.
In diesem Sinne,
unser Mitgefühl
 

Bigroyal007

Mitglied
Ich habe mir lange Gedanken gemacht, ob ich was Schreibe...
Erst einmal, berichten wir alle aus unserem Blickwinkel. Keiner von uns kann sagen, ist es die volle Wahrheit? Nimmt das Jugendamt einem das Kind ohne wichtigem Grund weg? Die Kinder die "vom Jugendamt" in den Osterhof gekommen sind, von den Eltern hört man ganz viel negatives... Ich habe meine Tochter aus freien Stücken in den Osterhof gegeben, weil es für uns, nach dem ich zuvor alles versucht hatte, die letzte Chance war, das mein Kind später ein einfacheres Leben hat. Ja man muss alles hinterfragen, aber ich bin ein Mensch der immer grundsätzlich alles hinterfragt und auf Antworten besteht. Keiner der Therapeuten, weder Herr S. (nur zu Hilfeplangesprächen anwesend) noch Frau L. haben uns jemals von oben herab behandelt. Ich kann mir das auch gar nicht vorstellen, das Frau L. sowas wie Rabenmutter in den Mund nimmt. Wie gesagt, ich bin auch mit meiner Tochter unter anderen Voraussetzungen dort. Meine Tochter ist nun seit dem Juni 2018 im Osterhof. Ich bin wirklich Positiv überrascht was mein kleines Mädchen (10 Jahre) schon alles geschafft hat. Wir freuen uns schon sehr wenn Sie wieder nach Hause kommt.
Und das ist auch eventuell ein Unterschied, ich habe jederzeit die Möglichkeit meine Tochter dort wieder rauszuholen.
Es tut mir Leid, aber wegen einer Lernverzögerung tut ein Jugendamt kein Kind, aus einer "intakten" Familie raus holen und in den Osterhof stecken!
Dies war der Grund warum ich mich dazu entschlossen hab zu schreiben. Weil ich es einfach nicht ganz fair finde, wie der Osterhof hier dargestellt wird. Wer aktiv Hilfe sucht, wird Sie im Osterhof finden, so wie meine Tochter und ich Sie gefunden haben.
 

mama_12

Mitglied
ich kann leider die unguten berichte aus eigener erfahrung dort bestätigen. es herrscht ein klima der angst. es wird penibel darauf geachtet wird, dass keiner der eltern untereinander kontakt hat, das ist nicht erwünscht und wurde auch so kommuniziert. man bekommt keinen kontakt zu den erziehern, alles lief über herrn s.´s tisch. er schaltet und waltet, mißbraucht seine macht. gibt informationen ganz bewusst falsch an das JA weiter, manipuliert. andersherum setzt herr s. die maßgabe des JAes um, wenn nötig mittels lügen. er als verlängerter arm des JAes. einmal an einem besuchs-WE traf ich dort auf dem parkplatz einen andere mutter. sie kam auf mich zu, suchte blickkontakt, als wenn sie das gespräch suchte. kurz bevor sie bei mir war, drehte sie um und murmelte "nein.. lieber nicht" und ging weg. ich hatte damals kontakt zu anderen, die ihr kind dort hatten - scheinbar "freiwillig" - doch auch diese mussten feststellen, dass herr s. dinge in die mutter/ das kind interpretierte, die haaresträubend waren. er stellte fallen, statt ehrlich und hilfreich zu unterstützen, danach verwendete er es in seinen verzerrten berichten gegen die mutter. es war klar, dass, auch wie bei mir, ein bild abgegeben werden sollte, das eine lange verweildauer im osterhof rechtfertigt. schliesslich verdient die einrichtung nicht wenig an jedem kind, das dort untergebracht ist. ich habe die erfahrung machen müssen, dass vorige absprachen nicht eingehalten wurden, mein kind durfte in den weihnachtsferien (maßgabe von anfang an) nicht, wie kommuniziert, nach hause. erfahren hatte ich das vom kind selbst, ein erzieher war wohl nicht im bilde und verhielt sich selbstverständlich gegenüber meinem kind, und während einer abgabesituation in meinem beisein, ehrlich. ich konnte es erst nicht wirklich glauben, dato standen die ferien zu hause zweifelsfrei fest. ich erfuhr es erst, nachdem fakten mittels dreister lügen des herr s. fingiert wurden, die diese sanktion (die längst fest stand) rechtfertigten. danach zog sich die schlinge immer enger zu (herr s. als handlanger des JAes, die dortige SB hatte sadistische züge und es ging inzwischen ausschliesslich um macht und machtmissbrauch, ich selbst war ohnmächtig und konnte nicht glauben, was ich erlebte. hatte anfangs zwar kein gutes gefühl mit der einrichtung, da von anfang an nicht transparent, fragen zum konzept wurden nicht beantwortet. doch was ich dort erlebte, übertraf meine schlimmsten bedenken). mein kind war noch sehr klein, und jedes mal bettelte es mich an und weinte, weil es zu mir nach hause wollte. "mama - du kommst mit deinem auto, und dann holst du mich ab und wir fahren dann schnell weg". mein kind hat zu mir eine gesunde und stabile bindung, v.a. vertrauen. herr s. zeichnete hingegen ein bild gegenüber dem JA, dass mein kind angst vor mir hätte und ausserdem weder bei mama, noch papa die ferien an weihnachten verbringen wolle - sondern im osterhof. so sein protokoll an das JA. ein bricht einer dortigen psychologin liest sich wie science fiction: interpretationen, die dermaßen haaresträubend waren, dass ich komplett vom glauben abfiel, ich war nur sprachlos und ohnmächtig. lügen über lügen, eine dreister als die andere. das blatt wendete sich erst, nachdem ich die "spielregeln" erkannte - wer steht wo in der hierarchie? (ich als mutter ganz unten), wer will wie gebauchpinselt werden? und danach handelte. selbst manipulierte. plötzlich wendete sich das blatt, herr s. attestierte gegenüber dem JA (obwohl es seine kompetenz überschritt) "die mutter ist nun geheilt" (aha-?) ich war entsetzt und schockiert, als ich erkannte, dass es hier nicht um das kind ging, sondern ausschliesslich um macht. wer die regeln versteht, gewinnt (sein kind zurück). - mein kind bekam dort keine ausreichenden winterkleidung, nachdem die alten zu klein waren. ich hatte bei besuchen selbst welche mitgebracht, weil sich dort nicht gekümmert wurde. ich verstehe es als vernachlässigung, dass bei minusgraden ein kind mit einer leichten, ungefütterten herbstjacke draußen herum läuft, weil keine winterjacke vorhanden ist. genauso lediglich sommersocken in herbstschuhen, draußen lag schnee und es war sehr kalt. zu der zeit gab es einen vorfall, dass ein kind, das ebenfalls zu leicht bekleidet war, mit dem krankenwagen abgeholt werden musste, weil es wegen unterkühlung beim spielen draußen ohnmächtig wurde.

ich könnte noch so vieles erzählen.... heute bin ich froh, dass diese zeit längst hinter uns ist, ich habe mein kind längst zurück, weil ich nie aufgehört hatte zu kämpfen und auch glück hatte, dann an ehrliche, sachlich neutrale fachleute zu kommen, das blatt wendetet sich dann langsam - trotz dennoch forthaltender machenschaften der SB des betr. JAes.

wer selbst nicht in diese maschinerie des kinderhandels geraten ist, kann sich niemals vorstellen, dass so etwas möglich ist. ich hatte mich dato bundesweit vernetzt - es sind viele. das hier sind keine einzelfälle, wie man als betroffener oder leser des beitrages meinen könnte. ich habe einige andere fälle kennen gelernt in denen es noch viel schlimmer war. ich frage mich: wie viele mütter bekommen auf diese art (der osterhof ist nur einer der zahlreichen handlanger dieser maschinerie) nie mehr ihr kind zurück - weil sie die deutsche sprache nicht beherrschen, weil sie die kraft nicht haben, oder den intellekt, zu kämpfen und nie aufzugeben? es ist bekannt, dass gelder fließen, werden pflege- oder adoptivkinder vermittelt.

wie gesagt: hätte ich das alles nicht selbst erlebt - ich würde es nicht glauben, nicht für möglich halten. inobhutnahme ist ein einträgliches geschäft, die zahlen steigen.
 

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