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Osterhof in Baiersbronn - wer hat Erfahrungen?

T.M1989

Neues Mitglied
Hallo auch von meiner Seite,

wir hatten unser Kind auch im Osterhof und haben Erfahrungen gemacht, die sich mit deinen in vielen Punkten decken.

Im großen und Ganzen fehlte uns die Transparenz im Osterhof. Man musste alle Dinge erfragen und bekam daraufhin nicht wirklich zufriedenstellende oder ehrliche Antworten. Man wird als Eltern nicht auf partnerschaftliche Ebene behandelt sondern von oben herab. Im Sinne von: "was haben Sie falsch gemacht, dass Ihr Kind so geworden ist."!
Wir hatten das Gefühl, dass uns Eltern vom Heimleiter suggeriert wird "Ich hab die Macht!" Das war sehr erniedrigend. Man fühlt sich so ausgeliefert. Es werden keine Strukturen, pädagogisches Handeln oder erzieherische Maßnahmen offen gelegt. Das konnten wir nicht nachvollziehen. Was hat man zu verheimlichen, haben wir uns gefragt. Man sollte hinnehmen was im Osterhof gemacht wird, ohne groß nachzufragen oder ausführliche Informationen zu erhalten. Wie auch schon geschrieben wurde, dass sind unsere subjektiven Wahrnehmungen und wir haben ja auch viel Gutes gelesen. Wir konnten das leider nicht so erleben. Deshalb tut es mir sehr leid was du T.M1989 geschrieben hast. Hört sich wirklich sehr traurig an, aber es bestätigt einiges was wir auch erlebt haben.
In diesem Sinne,
unser Mitgefühl

Hallo Knick-Licht
Danke für deine Antwort. Es ist für mich ein bisschen erleichternd zu lesen ,das ich nicht die einzigste bin ,die bis jetzt keine guten Erfahrungen hat . Ich würde mir wirklich wünschen ,eine andere Erfahrung bis jetzt gemacht zu haben . Es ist jetzt schon ein Weilchen her als ich diesen Post gemacht habe und ich muss sagen ,ich sehe mein Kind nach wie vor wie er leidet und woche für Woche immer traurig ist und jammert und sagt ,das er nicht mehr dort bleiben will.

Wie du schreibst ,ich soll alles bei meinem Anwalt hinterlegen, das habe ich getan . Sämtliche Arztberichte,Protokolle,Terminbestätigungen,Fotos ,Berichte wie die treffen verlaufen, einfach alles . Meine Kinder werden nach wie vor voneinander getrennt gehalten und dürfen keinen Kontakt zueinander haben . Das will der Osterhof und das JA so . Ich höre immer,wann darf ich meine Geschwister sehen ?! Es tut im Herzen weh ,mich zerreißt es fast aber ich muss stark sein . Ich kämpfe jeden Tag.

Hast du vielleicht Interesse day man sich privat austauscht per email oder so ?

Liebe Grüße
T.M1989
 

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Knick-Licht

Mitglied
Ich habe mir lange Gedanken gemacht, ob ich was Schreibe...
Erst einmal, berichten wir alle aus unserem Blickwinkel. Keiner von uns kann sagen, ist es die volle Wahrheit? Nimmt das Jugendamt einem das Kind ohne wichtigem Grund weg? Die Kinder die "vom Jugendamt" in den Osterhof gekommen sind, von den Eltern hört man ganz viel negatives... Ich habe meine Tochter aus freien Stücken in den Osterhof gegeben, weil es für uns, nach dem ich zuvor alles versucht hatte, die letzte Chance war, das mein Kind später ein einfacheres Leben hat. Ja man muss alles hinterfragen, aber ich bin ein Mensch der immer grundsätzlich alles hinterfragt und auf Antworten besteht. Keiner der Therapeuten, weder Herr S. (nur zu Hilfeplangesprächen anwesend) noch Frau L. haben uns jemals von oben herab behandelt. Ich kann mir das auch gar nicht vorstellen, das Frau L. sowas wie Rabenmutter in den Mund nimmt. Wie gesagt, ich bin auch mit meiner Tochter unter anderen Voraussetzungen dort. Meine Tochter ist nun seit dem Juni 2018 im Osterhof. Ich bin wirklich Positiv überrascht was mein kleines Mädchen (10 Jahre) schon alles geschafft hat. Wir freuen uns schon sehr wenn Sie wieder nach Hause kommt.
Und das ist auch eventuell ein Unterschied, ich habe jederzeit die Möglichkeit meine Tochter dort wieder rauszuholen.
Es tut mir Leid, aber wegen einer Lernverzögerung tut ein Jugendamt kein Kind, aus einer "intakten" Familie raus holen und in den Osterhof stecken!
Dies war der Grund warum ich mich dazu entschlossen hab zu schreiben. Weil ich es einfach nicht ganz fair finde, wie der Osterhof hier dargestellt wird. Wer aktiv Hilfe sucht, wird Sie im Osterhof finden, so wie meine Tochter und ich Sie gefunden haben.
Hallo nochmal von meiner Seite.
Nachdem ich die vergangenen Nachrichten gelesen habe, fühle ich mich echt in der Verantwortung nochmal was dazu zu schreiben.

Bigroyal 007 du schreibst deine Meinung und deine Erlebnisse aus deiner Sicht in dieses Forum. Das ist dein gutes Recht. Und Gott sei Dank hast du ja gute Erfahrungen gemacht im Osterhof. Uns anderen ging es aber nicht so. Und das ist unser gutes Recht und aus meiner Sicht auch unsere Pflicht das genauso weiter zu geben.
Du schreibst , nur die Eltern welchen die Kinder vom Jugendamt weggenommen wurden, haben Probleme mit dem Heimleiter.(was bei uns übrigens nicht der Fall war) Wer gibt ihm das Recht da einen Unterschied zu machen???
Und deine Aussage dass die Kinder nicht ohne Grund aus einer Familie weggenommen werden ist auch sehr steil und extrem verletzend wie ich finde . Auch dein Kind ist scheinbar seid 2 Jahren im Osterhof. Auch du benötigst Hilfe für dein Kind. Da sitzen wir doch alle in einem Boot oder?
Das Forum hier heißt "hilferuf". Das bedeutet für mich, wenn es jemand schlecht geht ( und so scheint es ja bei einigen im Osterhof zu sein) kann man hier reinschreiben und seine Verzweiflung aussprechen. Da geht es in keiner Weise darum den Osterhof schlecht zu machen sondern sein Herz auszuschütten.
Deshalb vielen Dank auch an die Meinungen die ehrlich mein Gefühl von damals bestätigen. Jetzt weiß ich, dass es nichts mit mir zu tun hatte sondern ein Muster ist, welches sich dauernd wiederholt. Wirklich traurig.
 

Knick-Licht

Mitglied
Mama_12
Ich habe wirklich mit entsetzen gelesen was du durchgemacht hast im Osterhof. Viele Dinge davon haben wir auch erlebt. Es ist wirklich schlimm dass mit Eltern die Hilfe suchen so umgegangen wird.
Ich wünsche wirklich allen Mamas und Papas dass sie stark bleiben und für ihr Kind kämpfen. Natürlich haben wir alle Fehler gemacht. Aber in so einer Einrichtung wie dem Osterhof muss es doch darum gehen den Eltern praktische Tipps an die Hand zu geben die ihnen helfen um Alltag besser mit dem Kind zurecht zu kommen. Es soll nicht darum gehen dass Eltern nur anfangen an ihren eigenen Fähigkeiten zu zweifeln und daran zu verzweifeln.
Warum kriegt man dort keine Informationen darüber was das Kind den ganzen Tag macht oder warum hat man keinen Einblick was die erzieherischen Maßnahmen oder Vorgehensweisen angeht.... Eltern verlieren ihr Mitsprache Recht. Wie kann das sein
?? Das kann ich nicht für gut halten!!
Deshalb schreibe ich...
 

Schroti

Sehr aktives Mitglied
Das, was hier beschrieben wird, wäre eine Reportage wert.

Ich würde mal bei seriösen Sendern anfragen.
Gepaart mit der religiösen Erziehung und der Verweigerung von Gesprächen mit Pädagogen interessiert das sicher eine breitere Öffentlichkeit.
Immerhin fließen in solche Betriebe unsere Steuergelder.
 

Bigroyal007

Mitglied
@Knick-Licht
Ich habe nie gesagt das wir keine Probleme hatten, sonst hätte ich meine Tochter nicht im Osterhof. Aber wenn mir etwas nicht passt, kann ich meine Tochter jederzeit raus nehmen. Das liegt in meiner eigenen Verantwortung! Ja ich gebe euch recht, es ist alles auf den ersten Blick nicht Transparent. Das hat mich am Anfang auch sehr gestört und dann habe ich das gesagt. Es wurde langsam angefangen mir mehr zu erzählen. Ich wollte ein Gespräch mit der Heimschule wo Sie ein halbes Jahr war, kein Problem, habe ich bekommen. Ich wurde auch informiert als das Gespräch in der Grundschule war zwecks weiterführender Schule, das wenn ich will kann ich gerne kommen, was ich natürlich tat. Wenn mir etwas unklar ist, dann frage ich und lasse auch nicht locker! Es ist mein Kind und ich möchte über gewisse Dinge informiert werden! Ich bekomme das ja mit, ich telefoniere jede Woche mit meinem Kind und schreibe Briefe, sehe Sie alle 4 Wochen und in den Ferien. Sie erzählt mir ja auch viel. Somit weiß ich immer was da vor sich geht. Das mit den Anziehsachen, kann ich nicht nachvollziehen, ich habe von Anfang an gesagt, das ich mein Kind ankleide, wenn Sie was braucht, bekomme ich eine liste. Somit habe ich die Kontrolle in meiner Hand, hat auch nie jemand was dagegen gesagt.
 

Knick-Licht

Mitglied
@Bigroyal007
Danke dir für deine Antwort. Ich finde es wichtig, dass wir uns hier nicht gegenseitig runterziehen oder den anderen fertig machen sondern unterstützen, aufbauen und helfen, weiter zu machen. Sonst ist das Ziel dieses Forums verfehlt. Deshalb danke, dass du auf meine Nachricht geantwortet hast.
Du schreibst, du lässt nicht locker wenn du irgendwelche Fragen hast. Und schon dass finde ich schwierig. Man muss viel zu penetrant nachfragen und nachhaken wenn man etwas wissen will. In jeder Tageseinrichtung kriegst du sofort alle Infos wenn du dein Kind angibst. Sei es Kinderkrippe, kiTa.... Du hast Gespräche und darfst in die Gruppe kommen bis dein Kind sich wohl fühlt. ( in der schule dann nicht mehr (-;)
Und im Osterhof muss man auf einmal alles erfragen und ganz penetrant werden damit man Infos kriegt. Hallo, wir sind doch die Mütter. Wir haben doch das Recht, gefragt zu werden wenn das Kind auf eine weiterführende Schule gehen soll. Ein Gespräch mit Lehrern sollte selbstverständlich sein. Warum muss man sich das alles erkämpfen?
Man kommt sich dabei ziemlich blöd vor. Als ob man seine Rechte an der Erziehung verliert wenn man sein Kind dort abgibt.
Dann noch zum Thema Kleidung. Es gibt 2 Regelungen. Entweder du bekommst einen Betrag und kaufst deinem Kind die Kleidung weiterhin selber. Oder du sagst ( wie wir es gemacht haben) die Erzieherinnen aus der Gruppe sollen dafür sorgen dass die Kleidung gekauft wird. Wir haben uns dafür entscheiden weil wir die Zeit die wir mit unserem Kind verbringe, nicht dazu nutzen wollten um Kleidung zu kaufen und wir es sinnvoll fanden das vor Ort mit unserem Kind gemeinsam die Kleidung gekauft wird weil die genau wissen wann was zu klein wird. Wir haben ziemlich weit weg gewohnt und waren nicht schnell vor Ort.
Die kriegen außerdem für jedes Kind monatlich 6000 Euro. Da sollte das drin sein.
Die sehen dass lieber wenn du als Mama die Kleidung kaufst. Weniger Arbeit... So sehe ich das. Und das wurde uns auch so suggeriert vom Heimleiter... Deshalb gibt's auch diese unterschiedlichen Meinungen und Sichtweisen von uns allen hier auf den Osterhof.
Auch wir haben jede Woche mit unserem Kind telefoniert, da war also kein Unterschied. Und auch wir waren alle 4 Wochen da. So wie wahrscheinlich alle.
Aber wir haben uns nicht auf erziehungspartnerschaftlicher Ebene gesehen mit den Therapeuten. Was völliger Quatsch ist, weil das Ziel der Zeit im Osterhof ist( so steht es auf ihrer Seite) Die Reintegration in die familie ist ... Also zu uns zurück... Und nicht Eltern klein zu halten.
Als wir damals im ersten Gespräch wissen wollten wie lange Kinder so durchschnittlich im Osterhof bleiben hat der Heimleiter gemeint das könne er nicht sagen. Es hat wirklich viel Energie gekostet is ich irgendwann gesagt hab, ich muss doch wissen ob ich mein Kind 2 Wochen, 2 Monate oder 2 Jahre abgebe. Da meinte er. Also unter 2 Monate normalerweise nicht. Dabei sind die meisten Kinder 1bis 3 Jahre dort!!! Und das kann er mir nicht sagen? Für mich ist es ganz klar so, wenn jemand mir Infos voranthält, mich von oben herab behandelt oder umtransparent ist... Hat Er was zu verbergen... Aber was??
Das macht einen unsicher. Und das ist wohl das Ziel. So haben wir es empfunden.
 

T.M1989

Neues Mitglied
Hallo alle zusammen,

Ich sehe das genauso. Die Seite hier nennt sich ja "hilferuf". Jeder von uns Macht so seine Erfahrungen oder haben sie gemacht mit dem Osterhof. Die einen gute und die einen schlechte. Sie gegenseitig versuchen hier schlecht zu machen ist nicht in Ordnung. Man wendet sich doch an sowas ,weil man doch auch irgendwo einen Rat sucht oder sich einfach mal alles von der Seele reden kann . Auch wenn ich mich wiederhole,ich habe leider keine guten Erfahrungen bis jetzt . Ich würde mir auch wünschen ,ich hätte sie oder könnte was positives berichten ,aber ich kann es leider nicht .

Letzte Woche, als ich meinen Sohn angerufen habe und er dann am Telefon war ,habe ich sofort gefragt was los ist ,weil er sich sehr bedrückt am Telefon angehört hat . Er sagte mir dann was los ist . Er hatte Probleme bei den Hausaufgaben bzw. bei einer Aufgabe und hat die Erzieherin um Hilfe gebeten ,die Antwort war,das er selber kucken sollte das er die Aufgabe hinbekommt. Ist das richtig? Meiner Meinung nach nicht . Das einzige was ich von der Schule bislang bekommen habe ,war eine Kopie seines Zeugnisses, mehr nicht. Ich bekomme kein Gespräch mit seiner Lehrerin und auch so ist es einfach nur ein Kampf irgendwas zu erfragen. Frau L.ist seine Bezugsperson an die ich mich natürlich wende . Tausend Fragen habe ich und stelle ich ,weil es mir einfach wichtig ist ,gewisse Dinge zu erfahren und vorallem wie es meinem Kind geht. Aber auch das scheitert . Kurze knappe Antworten, wenn überhaupt. Ich habe sie schon darauf aufmerksam gemacht,das ich das recht habe zu wissen wie es meinem kind geht,wie sein momentaner Zustand ist ,was er jeden Tag hat ( z.b. therapien),nichts erfahre ich . Ich bohre und bohre ,bin hartnäckig und trotzdem kommt nichts . Kleider ist auch ein großes Thema bei uns . Wenn ich ihn im Osterhof antreffe,ist er nicht Wettergerecht gekleidet, oder er ist total verdreckt. An den Weihnachtsferien hab ich ihn total dreckig mitnehmen müssen ,sodass ich ihn zu Hause erstmal umziehen musste und seine Kleidung waschen musste. Sorry,aber das geht gar nicht . Ich sag es offen und ehrlich,wenn du als Mama dein Kind dreckig rumlaufen lässt ,heißt es gleich du vernachlässigst und kümmerst dich nicht um dein Kind. So ist das leider . Mein Sohn hat auch nie 2 Tage hintereinander die gleiche Unterhose und die gleichen Socken an ,dort hat er es aber . Ich bin beim letzten Besuch so erschrocken ,das ich zur Erzieherin hin bin und ihr das gesagt habe und drum gebeten habe ,das er sich kurz umziehen gehen kann ,die Aussage von ihr war,das er (sonntags)morgens alles frisch angezogen hätte bevor ich ihn abgeholt habe . Sowas geht gar nicht . Mit dem Heimleiter habe ich seither auch keinen Kontakt mehr gehabt,was mir auch nicht gestattet ist laut Frau L.,sonst hätte ich mit ihm mal ein Gespräch geführt . Dieses Wochenende darf ich wieder zu meinem Sohn ,was jetzt dann auch mal wieder 5 Wochen her ist ,seit ich ihn das letzte mal gesehen habe,und auch da bin ich dann wieder alleine da weiterhin der Umgang zu den anderen Familienmitgliedern (Papa,Geschwister) verweigert wird vom Osterhof und JA .

So,das ist das aktuellste wieder bei mir. Was ich hier einigen gern ans Herz legen würde,ist,urteilt nicht immer vorschnell über andere. Ihr kennt nicht deren Geschichte und auch nicht die Vorgeschichte. Jeder hat seine Erfahrungen, egal ob es der Osterhof ist oder was anderes. Die Menschen, die hier ihre Geschichte erzählen,machen das ,weil sie vielleicht verzweifelt sind oder einfach nur einen Rat suchen ,so wie ich zum Beispiel.

Ich wünsche euch trotz allem einen schönen Wochenstart und ich zähle die Tage, bis ich meinen Sohn wiedersehe.

Lg
 

Knick-Licht

Mitglied
T. M1989
Ich wünsche dir total viel Kraft für das kommende Wochenende. Bleib dran und versuch die Zeit mit deinem Kind zu genießen. Manchmal schafft man es ja alles andere auszublenden. Gib nicht auf, mehr über dein Kind zu erfahren.

Ich versuche immer noch zu verstehen warum das Heim auf diese Art und Weise geführt wird. Was bezweckt man mit solchen Methoden..??
Ich kanns einfach nicht für gut halten...
Habt eine gute Woche
 

Jz89

Neues Mitglied
Ich habe mir lange Gedanken gemacht, ob ich was Schreibe...
Erst einmal, berichten wir alle aus unserem Blickwinkel. Keiner von uns kann sagen, ist es die volle Wahrheit? Nimmt das Jugendamt einem das Kind ohne wichtigem Grund weg? Die Kinder die "vom Jugendamt" in den Osterhof gekommen sind, von den Eltern hört man ganz viel negatives... Ich habe meine Tochter aus freien Stücken in den Osterhof gegeben, weil es für uns, nach dem ich zuvor alles versucht hatte, die letzte Chance war, das mein Kind später ein einfacheres Leben hat. Ja man muss alles hinterfragen, aber ich bin ein Mensch der immer grundsätzlich alles hinterfragt und auf Antworten besteht. Keiner der Therapeuten, weder Herr S. (nur zu Hilfeplangesprächen anwesend) noch Frau L. haben uns jemals von oben herab behandelt. Ich kann mir das auch gar nicht vorstellen, das Frau L. sowas wie Rabenmutter in den Mund nimmt. Wie gesagt, ich bin auch mit meiner Tochter unter anderen Voraussetzungen dort. Meine Tochter ist nun seit dem Juni 2018 im Osterhof. Ich bin wirklich Positiv überrascht was mein kleines Mädchen (10 Jahre) schon alles geschafft hat. Wir freuen uns schon sehr wenn Sie wieder nach Hause kommt.
Und das ist auch eventuell ein Unterschied, ich habe jederzeit die Möglichkeit meine Tochter dort wieder rauszuholen.
Es tut mir Leid, aber wegen einer Lernverzögerung tut ein Jugendamt kein Kind, aus einer "intakten" Familie raus holen und in den Osterhof stecken!
Dies war der Grund warum ich mich dazu entschlossen hab zu schreiben. Weil ich es einfach nicht ganz fair finde, wie der Osterhof hier dargestellt wird. Wer aktiv Hilfe sucht, wird Sie im Osterhof finden, so wie meine Tochter und ich Sie gefunden haben.


Hi Bigroyal007,

Ich würde dich gerne was fragen. Wie kann ich dich persönlich kontaktieren? Mit freundlichen Grüßen Jz
 

Sisandra

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