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Öffnungszeiten: abends und am Wochenende?

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Ok. Aber nein.

Was ich für mich für sinnvoll und gescheid erachte einkaufen zu müssen, wird mir kein anderer vorschreiben können.

Diese Ausdruckweise alleine zeigt mir schon, dass ich in dem Laden nicht mehr
willkommen bin. Vielleicht lohnt es sich, darüber nachzudenken, wie das Geld
für's Gehalt in die Kasse kommt.
Das habe ich mir bei manchen Aussagen schon gedacht. Und ich komme selber aus dem Dienstleistungsgewerbe. Aber niemals würde ich mir z.B. anmaßen zu wissen oder die Entscheidungshoheit darüber zu haben, ob der Kunde gerade "gescheides" shoppt oder eher nicht. Kann ich in seinen Kopf gucken? Nein...

Was ich aber an den Kassen oftmals festgestellt habe - das Wald rein, wald raus-Prinzip geht nicht nur von Kunde zu Kassierer/in, sondern auch umgekehrt. Wenn da schon jemand sitzt, der offensichtlich von den Kunden komplett abgenervt ist, dann kann man halt auch keine besondere Freundlichkeit vom Kunden erwarten.
 
Diese Ausdruckweise alleine zeigt mir schon, dass ich in dem Laden nicht mehr
willkommen bin. Vielleicht lohnt es sich, darüber nachzudenken, wie das Geld
für's Gehalt in die Kasse kommt.

Ich bin jetzt über 3 Monate mit einem gebrochenen Finger 'rumgelaufen und
das Eintüten der Waren sowie das Bezahlen hat zwangsläufig etwas länger ge-
braucht und habe mehrfach ungeduldige Blicke an der Kasse wahrgenommen.
Gerade deswegen habe ich meine Einkäufe auf den Abend verschoben.

Warum muss ich dafür anpöpeln lassen, wenn es Abends um 8 oder halb 9 keinen Salat oder Lauchzwiebeln mehr gibt? Wenn es nur noch 2 Körnerbrötchen gibt und das Weizenbrot aus ist? Habe ich es dann verdient, das man mich runterputzt? Und sowas kommt nicht von Menschen wir dir oder der Mutter mit ihren zwei Kindern, sondern von irgendwelchen Assis.. den Rest spar ich mir. Aber ich bemühe mich dann, dem Kunden einen Ersatzaetikel anzubieten, sofern vorhanden.


Ja bei mir gibt es sowas nicht, ich würde dir da deine Waren einpacken und hätte alle Geduld der Welt. Wenn es mir nicht gut geht und ich mies drauf bin merkt das keiner. Ich lächle trotzdem und richte all meine Ausmerksamkeit auf den Kunden.
 
Ok. Aber nein.

Was ich für mich für sinnvoll und gescheid erachte einkaufen zu müssen, wird mir kein anderer vorschreiben können.

Das habe ich mir bei manchen Aussagen schon gedacht. Und ich komme selber aus dem Dienstleistungsgewerbe. Aber niemals würde ich mir z.B. anmaßen zu wissen oder die Entscheidungshoheit darüber zu haben, ob der Kunde gerade "gescheides" shoppt oder eher nicht. Kann ich in seinen Kopf gucken? Nein...

Was ich aber an den Kassen oftmals festgestellt habe - das Wald rein, wald raus-Prinzip geht nicht nur von Kunde zu Kassierer/in, sondern auch umgekehrt. Wenn da schon jemand sitzt, der offensichtlich von den Kunden komplett abgenervt ist, dann kann man halt auch keine besondere Freundlichkeit vom Kunden erwarten.



Das sind dann oft irgendwelche Quereinsteiger, die das Geld brauchen, aber einfach keinen Bock haben. Diese gibt es leider überall. Tut mir leid, das du diese Erfahrung machen musstest.
 
Also ich bin wirklich froh, dass ich hier Supermärkte habe, die bis 22Uhr geöffnet haben (in anderen Stadtteilen sogar welche bis 0:00 Uhr). Es ist einfach schön, nach der Arbeit (in meiner Branche kommen viele nicht vor 18:00 aus dem Büro) erst einmal in Ruhe heimfahren zu können, den Rucksack ausleeren, nochmals 3 leere Tragetaschen einpacken und erst noch einen Kaffee trinken, ehe man zum Einkaufen geht. Nicht selten nutze ich die erweiterten Öffnungszeiten (die meisten haben bis 21 Uhr offen) auch aus.

In meinem Stadtteil gab es früher ein kleines Lebensmittelgeschäft mit regionalen Produkten, in dem ich echt gern einkaufen war. Anfangs hatte der Verkäufer bis 21 Uhr offen und ich kaufte dort oft, auch wenn es teurer war als im Netto gegenüber. Dafür war die Qualität deutlich besser. Irgendwann hatte er aber nur noch bis 18 Uhr offen. Was zu dem Problem führte, dass es egal war, ob ich an dem Tag Vorlesung hatte oder meinem Nebenjob nachging, ich schaffte es einfach nicht, vor 18 Uhr zurück zu sein. Falls doch, dann nur mit viel Planung (früher vom Nebenjob weg und dafür auf eine Stunde Lohn verzichten). Darauf hatte ich aber nur selten Lust, weshalb ich dort eigentlich nur noch einkaufen war, wenn zufällig mal die letzte Vorlesung ausfiel. Mittlerweile gibt es den Laden nicht mehr. Ich denke, dass sich zu einem großen Teil nun mal nur die Berufstätigen die Preise leisten konnten und wenn man gerade die mit den Öffnungszeiten aussperrt, ist das eben dumm. Geschäfte mit solchen Öffnungszeiten müssen bei mir dann eben warten, bis ich mal wieder Urlaub habe.

Die Arbeitszeiten haben sich im Vergleich zu früher einfach geändert. Als ich klein war, war meine Mutter noch Hausfrau, die konnte sich dann schon gut an die Öffnungszeiten der Läden anpassen. Aber wenn beide voll berufstätig sind, müssen sich eben andersherum die Läden anpassen. Das soll nicht heißen, dass Läden rund um die Uhr offen haben sollen. Aber die alten Zeiten mit kurzen Öffnungszeiten werden nicht mehr zurückkommen.

In den Niederlanden war mir übrigens aufgefallen, dass Sonntags fast nur junge Leute an der Kasse saßen. Ich vermute, dass es sich häufig um Studenten handelt, die sich unter der Woche voll auf ihr Studium konzentrieren und dann am Wochenende arbeiten gehen. Ich muss sagen, dass ich sie manchmal um diese Arbeitszeiten sogar beneidet habe. Ich war schließlich auch Student und musste zuschauen, wie ich bei Vorlesungszeiten, die bunt gewürfelt zwischen Montag früh und Samstag nachmittag lagen, noch irgendwie 10-15 Stunden Arbeit unterbringen konnte, um mich finanzieren zu können. Ich hätte es toll gefunden, wenn ich einfach erst Sonntags zur Arbeit hätte kommen können...
 
Ich bin eigentlich auch kein "Fan" der langen Öffnungszeiten.

Jedoch sind sie notwendig geworden, nachdem auch andere Branchen ihre Arbeitszeit weiter entgrenzt haben.
Meine älteren Arbeitskollegen schwärmen auch gerne noch von den Zeiten, als jeden Tag 13 Uhr der Bleistift fiel. Heute arbeiten wir fast alle im Schnitt bis 18 Uhr, es gibt Auswärtstermine, die noch entgrenzter sind.

Viele meiner Bekannten aus dem Ruhrpott fahren auch am Sonntag nach Holland zum einkaufen. Eine Strukturierung des Einkaufsverhaltens im Alltag kennen die meisten dort nicht.
Freunde aus Frankfurt hingegen gehen gar nicht mehr persönlich einkaufen, die nutzen einen "Online-Bestellen und an der Haustür abgeben" Service, auch praktisch.

Früher habe ich es trotz Schichtarbeit auch hingekriegt einkaufen zu gehen, finde es jetzt aber schon angenehm, bis 20 Uhr den Einkauf auf den Feierabend zu verschieben, anstatt in der Mittagspause schnell durch den Laden hetzen zu müssen um alles zu kriegen.
 
Wer soll das sein? Ich meine, außer den regelmäßigen Kneipenbesuchern, zuhause was trinken kommt viel billiger, weiß gar nicht warum sich Leute überteuerte Cocktails und Biere in Kneipen antun. Bei denen macht es wohl die Gesellschaft in der Kneipe, nicht die Getränke an sich. Nicht mit sich selber allein sein können ist wohl da das Problem.

Du hast die Antwort selbst gegeben.

Im übrigen: Wer zu Hause alleine Alkohol trink hat ggf. schon ein Problem damit.
In der Geselligen Runde trinkt es sich schöner, die Bar wird ein Ort, an der ein Sozialleben statt findet. Auch ist dort das Ambiente schöner als in einer Wohnung mit Freunden zu hocken und den Gastgeber dadurch zu zwingen solange wach zu bleiben bis der letzte endlich geht.
 
Warum muss ich dafür anpöpeln lassen, wenn es Abends um 8 oder halb 9 keinen Salat oder Lauchzwiebeln mehr gibt? Wenn es nur noch 2 Körnerbrötchen gibt und das Weizenbrot aus ist? Habe ich es dann verdient, das man mich runterputzt? Und sowas kommt nicht von Menschen wir dir oder der Mutter mit ihren zwei Kindern, sondern von irgendwelchen Assis.. den Rest spar ich mir. Aber ich bemühe mich dann, dem Kunden einen Ersatzaetikel anzubieten, sofern vorhanden.


Ja bei mir gibt es sowas nicht, ich würde dir da deine Waren einpacken und hätte alle Geduld der Welt. Wenn es mir nicht gut geht und ich mies drauf bin merkt das keiner. Ich lächle trotzdem und richte all meine Ausmerksamkeit auf den Kunden.

Vielen Dank für's Einpacken. Ja, so ist das. Jeder Kunde erwartet freundliche Menschen, bei denen man spürt, dass sie ihren Job gerne machen. Was willste machen, wenn den jmd zu später Stunde an der Kasse steht, der Überstunden machen musste und sich gerade ärgert, dass der Abend gelaufen ist? "Schauen Sie mal, dort haben wir noch Körnerbrötchen zum Aufbacken im Plastikbeutel. Der Bäcker bringt neues Weizenbrot gleich morgen früh um 7:00 Uhr."
Mehr geht eben nicht. Das muss Kunde König eben akzeptieren oder abgepackte Rosinenbrötchen kaufen. Im Rewe in unserem kleinen Ort werden die Regal abends von jungen Leuten aufgefüllt und die geben sich alle Mühe. Im Aldi, außerorts auf der grünen Wiese, dagegen ist die Kehrmaschine unterwegs und ein zwei Menschen, die man nicht ansprechen braucht, räumen die Regale auf. Da geht es eben über den Preis. Ich bevorzuge aber Freundlichkeit und bei auch bereit, ein paar Cent mehr zu bezahlen.
 
Zuletzt bearbeitet:
Diese 7Tage/24-Stunden-Mentalität fußt überwiegend auf ökonomischen Gründen der Unternehmer und hat weniger das Wohl der Arbeitnehmer oder Kunden im Auge.

Alles hat seine vernünftigen Grenzen. Die Konkurrenz übertreffen zu wollen oder müssen (aus ökonomischen Gründen) ist kein hinreichender Grund, um den Laden zB auch nachts zu öffnen.

Der Staat ist dafür da um regulierend dort einzugreifen damit die Bürger nicht von den Profitgierigen Menschen ausgenutzt werden.
Das freie Wochenende ist entstanden weil es sozial ist, aus keinem anderen Grund. Der freie Sonntag ist glaube ich auf Kirchliche Ursprünge zurück zu führen.

Kinos, Restaurants, Tankstellen, Spätis - alles schließen ab 20 Uhr, ist ja alles nicht lebensnotwendig und unbedingt wichtig. Müssen ab 20 Uhr eigentlich noch Busse oder Bahnen fahren?
Du kramst dir wieder mal irgend ein extremes Beispiel raus auf welches meine Aussage nicht zutrifft.

Es müssen Dinge gemacht werden die Sinnvoll sind.
Es ist nun mal nicht sinnvoll einen Laden rund um die Uhr offen zu halten.

Bei uns haben die Gaststädten eher am Sonnabend/Sonntag offen, weil die Leute in der Zeit eben frei haben und sich amüsieren wollen.
Die Eigentümer gestalten ihre Öffnungszeiten eh selber, die lassen sich doch nicht von anderen sagen wann sie öffnen sollen.
Frühs hat hier eigentlich keine Gaststädte offen, dafür aber später am Abend.

Es geht nur darum dass die Menschen in ihrem jeweiligen Job eine geregelte Freizeit haben, alles andere wäre unsozial und Ausbeutung.
Mach einfach das was richtig ist.

Du kannst mir keine Argumente liefern weshalb der Discounter 24h / 7 Tage die Woche offen haben sollte. Für manche planlosen Leute mag das ganz toll sein, aber sinnvoll ist es deshalb noch lange nicht.
 
Ich bevorzuge aber Freundlichkeit und bei auch bereit, ein paar Cent mehr zu bezahlen.

Das verstehe ich nicht.

Glaubst du dass eine Person einen besseren Tag hat wenn sie etwas mehr Geld bekommt?
Die Leute werden in den USA aufgefordert zu den Kunden besonders freundlich zu sein und Spezialwünsche zu realisieren, wie "Wahren einpacken" oder "Einkaufstüten bis zum Auto tragen".
Das ist alles bestimmt sehr toll, aber der Person geht es dann auch nicht besser.

Ich finde es besser wenn eine Person zeigt wie ihre Gefühle sind und man kann dann auch darauf reagieren, mit der Person sprechen.
Wenn die Angestellten eine künstliche Maske aufsetzen (müssen) dann sieht man natürlich nicht wie es in den Leute aussieht. Für die Kundschaft ist das natürlich super und wahrscheinlich macht der Laden so auch mehr Umsatz, für das Personal ergibt sich dadurch keine Verbesserung.

In meiner Nachbarstadt habe ich es schon erlebt dass es einem jungen Mädel sichtlich schlecht ging, die Leute sind einfach an ihr vorbei gelaufen, keiner hat sie gefragt was denn los sei oder sich mal ein paar Minuten Zeit genommen um mit ihr ein paar Worte auszutauschen. Sie ist dann umgekippt und in einen kritischen Zustand gefallen, als sie dann da lag sind die Leute immer noch an ihr vorbei gelaufen weil sie in ihrem gehässigen Denken meinten dass sie bestimmt eine Alkoholikerin sein müsste. (es gab zwar keine Anzeichen wie Augenringe oder so, war den Leuten aber egal, Hauptsache man muss nichts machen)
Ganz ehrlich, solche Leute brauche ich nicht.

Es gibt natürlich Menschen die immer schlecht drauf sind oder alle runter machen weil sie ein Narzissmusproblem haben und eigentlich finden die ihre Art auch ganz toll. Also wenn man solche Leute zwingt nett zu anderen zu sein, dann ist das okay ... das betrifft aber nur etwa 1% der Bevölkerung.

Ich will nicht dass Menschen ihren Seelenzustand verstecken müssen nur damit ich ein angenehmeres Einkaufserlebnis habe!
 
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