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Öffnungszeiten: abends und am Wochenende?

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Das wollte ich nochmal hervorheben. Der Kunde ist König. Dachte ich zumindest immer.

Und, der Gesetzgeber hat das vor einigen Jahren freigegeben, unterschiedlich von Bundesland zu Bundesland. Denn die Anforderungen haben sich geändert, die Menschheit entwickelt sich ja weiter, was zählen da die Öffnungszeiten von anno dazumal.

Und daher wird auch der Sonntag irgendwann mal offen sein. Die jüngere Generation geht lieber shoppen als in die Kirche. Die wenigen verkaufsoffenen Sonntage sind in meiner Region oft richtig gut besuchte Events.

Dann soll er oder sie sich auch so benehmen.
 
Ich fühle mich eher als "Gast" und nicht als "König". Mir gehört in einem Laden nichts, außer die von mir ausgesuchte Ware nach der Bezahlung. Der Inhaber hat das Hausrecht und darf mir entsprechend auch jederzeit Hausverbot erteilen, wenn ich in "seinem Reich" sehr negativ auffalle.
Mir würde es auch im Traum nicht einfallen Ware irgendwo liegen zu lassen oder falsch zurück zu stellen, vielleicht sogar etwas, dass dann Gefahr läuft zu verderben und weggeschmissen zu werden, weil unterbrochene Kühlkette, etc. Ich habe gelernt, dass man mit fremden Eigentum pfleglich umzugehen hat und nichts anderes ist es, solang ich noch kein Geld dafür hingelegt habe. So grenzenlos faul und ignorant bin ich nicht.
Würde mich mal interessieren wie es manch einem der "heiligen Könige" denn gefallen, wenn man bei ihnen als "Gast" die Schränke verwüstet, Zeug rumfliegen lässt und dabei vielleicht gar Schäden daran anrichtet.
 
Sehr traurig und bedenklich, dass viele Leute nichts mit sich anzufangen wissen wenn sie nicht irgendwo Geld ausgeben können.

Wobei ich solche Leute persönlich nicht kenne. Gibt es wirklich so viele Menschen, die mit sich nichts anfangen können, wenn sie kein Geld ausgeben?

Man liest zwar immer wieder, dass es Menschen gibt, die Shopping als Hobby betrachten, aber ich persönlich ziehe keine persönliche Zufriedenheit beim Einkaufen. Ich muss halt Dinge einkaufen, so wie das die meisten Menschen tun, um z.B. Lebensmittel im Kühlschrank zu haben, oder weil ich mal neue Schuhe brauche, etc.
 
Zuletzt bearbeitet:
Wenn man seinen Hintern früher in den Laden schwingt ist die Auswahl halt größer.

Was man aber nicht immer jederzeit selbst ohne weiteres entscheiden kann. Wie erwähnt gibt es Leute, die "früher" keine Zeit haben, weil sie sich im Büro oder an einem sonstigen Arbeitsplatz befinden.
 
Weil ich Rose bin, die schon viele Jahre in den Beruf arbeitet 🙂
Und das qualifiziert dich für andere zu entscheiden, was sie als "gescheid" empfinden und was nicht?

Wenn man seinen Hintern früher in den Laden schwingt ist die Auswahl halt größer.
Ich vermisse dennoch den Kontext zu meinem geschriebenen....

Ich persönlich pflege weder ausfällig den Angestellten gegenüber zu werden, noch beschwere ich mich abends 21 Uhr über reduzierte Auswahl - ich bin froh, dass ich da überhaupt noch etwas bekomme.

Sehr traurig und bedenklich, dass viele Leute nichts mit sich anzufangen wissen wenn sie nicht irgendwo Geld ausgeben können.
Auf wen beziehst du dich und weil?
 
Sehr traurig und bedenklich, dass viele Leute nichts mit sich anzufangen wissen wenn sie nicht irgendwo Geld ausgeben können.

Wer soll das sein? Ich meine, außer den regelmäßigen Kneipenbesuchern, zuhause was trinken kommt viel billiger, weiß gar nicht warum sich Leute überteuerte Cocktails und Biere in Kneipen antun. Bei denen macht es wohl die Gesellschaft in der Kneipe, nicht die Getränke an sich. Nicht mit sich selber allein sein können ist wohl da das Problem.
Bei den Shoppingsüchtigen, von denen man immer liest, die mit den 1000 Paar Schuhen zuhause, ist es eine reine Ersatzhandlung, wie bei den Kindern, die ständig Schokolade statt Liebe kriegen und prompt erst fett werden und dann magersüchtig. Einkaufslust gegen Lebensfrust, sozusagen.
Ist mir aber alles fremd. Ich brauche keine Kneipen, und meine Latschen und sonstigen Sachen trage ich jedesmal auf, bis sie auseinanderfallen. (ich hasse Schuhe oder Klamotten kaufen! Jedesmal irre Zeitverschwendung, bis sich was passendes blicken läßt, und meine häßliche Hinterfront in den großen Spiegeln der Kleiderläden sehen zu müssen, wenn ich wissen will ob die Hose paßt, turnt mich auch nicht gerade an.)
Wo ich gerne mal mehr Geld ausgebe, sind Bücher. Aber die sind ein dauerhafter Wert, wenn man sie gut unterbringt, kann man sie noch in 50 Jahren immer wieder lesen. Aber dank öffentlicher Bücherständer und Flohmärkte kriegt man viele auch billig oder ganz umsonst. Und was man nicht mehr braucht, wird man dort auch wieder los.
 
Wenn man seinen Hintern früher in den Laden schwingt ist die Auswahl halt größer.

Diese Ausdruckweise alleine zeigt mir schon, dass ich in dem Laden nicht mehr
willkommen bin. Vielleicht lohnt es sich, darüber nachzudenken, wie das Geld
für's Gehalt in die Kasse kommt.

Ich bin jetzt über 3 Monate mit einem gebrochenen Finger 'rumgelaufen und
das Eintüten der Waren sowie das Bezahlen hat zwangsläufig etwas länger ge-
braucht und habe mehrfach ungeduldige Blicke an der Kasse wahrgenommen.
Gerade deswegen habe ich meine Einkäufe auf den Abend verschoben.
 
Wer soll das sein? Ich meine, außer den regelmäßigen Kneipenbesuchern, zuhause was trinken kommt viel billiger, weiß gar nicht warum sich Leute überteuerte Cocktails und Biere in Kneipen antun. Bei denen macht es wohl die Gesellschaft in der Kneipe, nicht die Getränke an sich. Nicht mit sich selber allein sein können ist wohl da das Problem.

Wobei ich das gar nicht als echtes Problem sehe, sondern eher als Mentalitätsfrage. Manche Menschen mögen eben das gemeinschaftliche Erlebnis, und in vielen Kneipen ist es auch wirklich gemütlich oder einfach angenehm zu sitzen. Auch ich gehe z.B. gern in die Kneipe bei mir an der Straße, um dort zum Beispiel gut und preiswert zu essen, und gleichzeitig unter Menschen zu sein. Das finde ich nicht problematisch.
 
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