Anzeige(1)

  • Liebe Forenteilnehmer,

    Im Sinne einer respektvollen Forenkultur, werden die Moderatoren künftig noch stärker darauf achten, dass ein freundlicher Umgangston untereinander eingehalten wird. Unpassende Off-Topic Beiträge, Verunglimpfungen oder subtile bzw. direkte Provokationen und Unterstellungen oder abwertende Aussagen gegenüber Nutzern haben hier keinen Platz und werden nicht toleriert.

Öffnungszeiten: abends und am Wochenende?

Status
Für weitere Antworten geschlossen.
Der Staat ist dafür da um regulierend dort einzugreifen damit die Bürger nicht von den Profitgierigen Menschen ausgenutzt werden.

Naja, atmega,
so wie ich Dich einschätze, weißt Du sehr wohl, dass der Staat nur unzureichend den Bürger vor profitgierigen Menschen schützt.

Spontanbeispiel:
Der Staat hat inzwischen drei Jahre lang die Betrügerei von VW gedeckt oder ignoriert. Und noch immer!!!

Der Staat kuschelt des öfteren mit der Industrie und der Bürger hat oft den ungerechten Nachteil. Dafür gibt es viele Beispiele.

Oder schau Dir mal an, was die Banken so alles angestellt haben 🙁:mad:!
 
Das verstehe ich nicht.

Glaubst du dass eine Person einen besseren Tag hat wenn sie etwas mehr Geld bekommt?
Die Leute werden in den USA aufgefordert zu den Kunden besonders freundlich zu sein und Spezialwünsche zu realisieren, wie "Wahren einpacken" oder "Einkaufstüten bis zum Auto tragen".
Das ist alles bestimmt sehr toll, aber der Person geht es dann auch nicht besser.

Ich finde es besser wenn eine Person zeigt wie ihre Gefühle sind und man kann dann auch darauf reagieren, mit der Person sprechen.
Wenn die Angestellten eine künstliche Maske aufsetzen (müssen) dann sieht man natürlich nicht wie es in den Leute aussieht. Für die Kundschaft ist das natürlich super und wahrscheinlich macht der Laden so auch mehr Umsatz, für das Personal ergibt sich dadurch keine Verbesserung. ...

Ich will nicht dass Menschen ihren Seelenzustand verstecken müssen nur damit ich ein angenehmeres Einkaufserlebnis habe!

Das ist vom menschlichen Verständnis her zu verstehen. Du glaubst doch nicht wirklich, dass z. B. meinen Arbeitgeber interessiert, wenn ich zur Arbeit komme, wie meine letzte Nacht war, ob ich diese sorgenvoll wegen Erkrankung meiner Eltern o. ä. verbracht habe, oder ob ich gut geschlafen habe. Ob ich fröhlich drauf bin, oder nicht. Ich komme auf Arbeit, um meinen Job bestmöglichst zu erledigen. Wenn ich ein Telefongespräch führe, dann habe ich das professionell zu machen, ich kann doch dem Anrufer nicht verklickern, ähm, heute gehts mir nicht gut, der vorige Anrufer hat mich vollgepflaumt, das möchte ich jetzt mit ihnen bereden ... Und das interessiert den anderen auch nicht wirklich.

Wenn ich meinen Job nicht ausführen kann, dann versuche ich, mir frei zu nehmen, sei es durch Überstunden oder einen Urlaubstag im schlimmsten Fall oder ich gehe zum Arzt, wenn ich nicht arbeiten kann. Das kann ich mit meinem Arbeitgeber absprechen und dementsprechend handeln.

Ich gehe zur Arbeit mit der Devise, ab der Eingangstür bin ich nicht mehr privat, jetzt bin ich in meinem Beruf der Profi, der seinen Job macht, dafür werde ich auch bezahlt.
 
Ich finde es besser wenn eine Person zeigt wie ihre Gefühle sind und man kann dann auch darauf reagieren, mit der Person sprechen.

Ja und nein. Für die Person ist es wohl besser, wenn sie ihren augenblicklichen Gefühlen freien Lauf lassen kann, aber für die Ausübung eines Berufs dürfte es in vielen Fällen kontraproduktiv sein, sich immer seinen Gefühlen hingeben zu wollen. Zumindest dann, wenn man Kunden- oder Kollegenkontakt hat.

Als Kunde geht es mir so, dass ich einfach nicht gern in einem Geschäft einkaufe, in dem mich das Verkaufspersonal anfaucht oder böse anschaut, auch wenn das vielleicht gar nichts mit mir zu tun hat. Auch wenn es oberflächlich ist, fühlt es sich in Nordamerika gut an, einkaufen zu gehen, und in jedem Laden freundlich begrüßt zu werden. Das ist mir angenehmer, als wenn man gleich das Gefühl bekommt, im Geschäft sowieso nur zu stören.

Umgekehrt bemühe ich mich in meinem eigenen Job auch immer, bei Kundenkontakten freundlich zu sein, denn meine augenblicklichen Gefühle haben mit der beruflichen Fragestellung nichts zu tun, und es wäre wahrscheinlich nachteilig, wenn ich jemanden anpflaumen würde, weil ich gerade schlecht gelaunt bin.
 
Das ist vom menschlichen Verständnis her zu verstehen.
...
Ich gehe zur Arbeit mit der Devise, ab der Eingangstür bin ich nicht mehr privat, jetzt bin ich in meinem Beruf der Profi, der seinen Job macht, dafür werde ich auch bezahlt.

Deine Argumentation verstehe ich. Am Telefon habe ich auch so eine gewisse Art drauf, also geradeaus, ruhig, freundlich und die Anrufer finden es angenehm mit mir am Telefon zu sprechen. Das ist aber auch eher künstlich und entstand durch die vorherigen Jobs.
Wenn man jetzt aber direkten Kundenkontakt hat (was bei mir nicht zutrifft), also zum Beispiel in einem Einkaufsmarkt, dann ist es an der Stelle nicht leicht permanent so ein Programm ablaufen zu lassen. Es ist meiner Ansicht nach auch nicht natürlich und würde die Psyche kaputt machen.

Ich habe mitbekommen dass Menschen die manchmal Lügen, dies auch irgend wann unbewusst bei Dingen machen die eigentlich nicht sinnvoll sind. Also zum Beispiel bei Ereignissen. Das Gehirn verschaltet dann Dinge falsch und ihnen fällt es dann selbst nicht mehr auf dass sie lügen.

In dem Fall der Pseudo-Freundlichkeit belügt man nicht nur die anderen welche mit einem Kontakt haben, sondern auch sich selbst. Gesund ist das bestimmt nicht.


@Arktur
Naja, also das Verkaufspersonal faucht einen ja nicht an. Es ist mir schon passiert dass eine Frau gerade Zeug eingeräumt hat, sie war nicht gut drauf (wieso auch immer) und sie hatte gerade echt keine Lust mir zu helfen. Ich habe ihr daraufhin etwas nettes gesagt, sie hat dann sogar etwas gelächelt und ich habe sie nicht weiter drangsaliert sondern anderweitig Hilfe gefunden ohne ihr Probleme zu machen.

Was ich schlimm finde das sind diese lauten Personen, welche sich dann in den Laden stellen und lauthals rumplärren dass ihnen gerade mal nicht ordentlich geholfen wurde, das macht die Leute noch mehr fertig. Es gibt doch auch anderes Personal welches man kontaktieren kann.

Ich gehe nicht davon aus dass jede Person immer korrekt funktioniert!



@Jusehr
So sollte es aber sein.
Zum Glück sind viele Errungenschaften unserer Zeit und unseres Landes auf große Menschen zurück zu führen welche zu Zeiten des Kaiser-reiches gelebt haben. Teilweise wird von Seiten der aktuellen Politik versucht diese Errungenschaften aber wieder abzuschaffen und Dinge unnötig zu verkomplizieren.
 
In dem Fall der Pseudo-Freundlichkeit belügt man nicht nur die anderen welche mit einem Kontakt haben, sondern auch sich selbst. Gesund ist das bestimmt nicht.

Statt "Pseudo-Freundlichkeit" sagen manche auch "Höflichkeit". Man ist formell freundlich zu anderen Menschen, auch wenn man sich eigentlich möglicherweise gerade anders fühlt. Das hat zwar auch Nachteile, ist aber auch eine gute Sache, um miteinander im sozialen Miteinander gut klar zu kommen. Ich sehe Höflichkeit als soziales Schmiermittel, um im Alltag nicht in unnötige Konfliktsituationen zu geraten.

Im übrigen ist höfliches Verhalten in Deutschland meiner Ansicht nach eher nur mittelmäßig ausgeprägt. Sowohl in Nordamerika als auch in Ostasien spielt es eine deutlich größere Rolle als bei uns. Dort kann man sowohl die Vor- als auch die Nachteile großer Höflichkeit beobachten. Trotz der Nachteile ist es aber meiner Beobachtung nach so, dass das Zusammenleben im Alltag damit recht gut vonstatten geht, weil man sich gegenseitig möglichst wenig mit den eigenen Befindlichkeiten nervt.
 
Es müssen Dinge gemacht werden die Sinnvoll sind.
Es ist nun mal nicht sinnvoll einen Laden rund um die Uhr offen zu halten.
Das ist deine Meinung, andere würden es wieder durchaus sinnvoll finden. Andere bevorzugen ein Zwischending. Wer soll da die Meinungshoheit haben, welche Meinung ist richtiger? Meistens ja die eigene....

Es geht nur darum dass die Menschen in ihrem jeweiligen Job eine geregelte Freizeit haben, alles andere wäre unsozial und Ausbeutung.
Wenn eine Kaufhalle 24/7 offen ist, steht eine Verkäuferin deswegen noch lange nicht 24/7 im Laden. Die Arbeitszeitgesetze gelten trotzdem und Freizeit haben die die gleiche - nur eben zu anderen Zeiten. Klappt ja bei anderen Leuten auch - Angestellte von Krankenhäusern, Polizei, Beförderungsdienst, Lagerarbeiter, Hotlinemitarbeiter usw...

Du kannst mir keine Argumente liefern weshalb der Discounter 24h / 7 Tage die Woche offen haben sollte. Für manche planlosen Leute mag das ganz toll sein, aber sinnvoll ist es deshalb noch lange nicht.
Ich sehe auch keinen Grund, warum ich dir Argumente liefern sollte. Ich lasse mich nur ungern gängeln, wann ich meine Einkäufe zu machen habe. Ich wäre halt dafür, dass der Gesetzgeber in Sachen Öffnungszeiten weniger restriktiv ist. Kann ja jeder halten, wie er will. Ist ja kein Laden gezwungen, dann rund um die Uhr geöffnet zu haben. Wenn es sich monetär nicht lohnt, werden die Öffnungszeiten eh wieder angepaßt.

Und warum es gerade für eine Berufsgruppe unzumutbar sein soll, in Schichten zu arbeiten, erschließt sich mir sowieso nicht.
 
Das ist deine Meinung, andere würden es wieder durchaus sinnvoll finden. Andere bevorzugen ein Zwischending. Wer soll da die Meinungshoheit haben, welche Meinung ist richtiger? Meistens ja die eigene....

Ich finde sowieso Aussagen der Form "Es ist nicht sinnvoll..." zu absolut formuliert. In der Regel handelt es sich ja um die eigene Meinung, die man formuliert, aber in der genannten Form liest es sich fast wie eine wissenschaftliche Tatsache. Daher mag ich es lieber, wenn man stattdessen schreibt "Meiner Meinung nach ist es nicht sinnvoll..." oder "Ich finde, dass....".
 
Das freie Wochenende ist entstanden weil es sozial ist, aus keinem anderen Grund. Der freie Sonntag ist glaube ich auf Kirchliche Ursprünge zurück zu führen.

Der Sonntag ist eine christliche Übernahme des jüdischen Sabbat, aber um einen Tag verschoben, nämlich auf den heiligen Tag des römisch-heidnischen Sonnengottes, deshalb Sonn-Tag, genauso wie die meisten anderen Tage im Namen immer noch ihre Herkunft verraten, Samstag = Satur-day auf Englisch, Tag des Gottes Saturn, Mittwoch = Wednesday, der "Wendetag" mitten in der Woche, Dienstag = Thursday, der Tag des Thor (oder auch Dienst-Tag = Fron-Tag aus den Zeiten, in denen Fronarbeit noch üblich war), Montag ist klar, der Tag des Mondgottes (googel mal unter Sin, der Mond-Gott), und Freitag hat nix mit Frei zu tun, sondern mit der Göttin Freya, die als oberste Muttergöttin für Heim und Herd zuständig war (in anderen Religionen mit anderen Göttinnen gleichgesetzt, wie etwa der griechischen Hera, auch eine wichtige Gottheit in "heidnischen" Zeiten).

Das freie Wochenende ist garantiert nicht aus "sozialen" Gründen entstanden, sondern vergleichsweise jung und meines Wissens mit dem Erstarken der (meistens städtischen) Arbeiterschaften verbunden, jenseits der lange Zeit wirtschaftlich dominierenden Landwirtschaft, die keinen arbeitsfreien Samstag kannte und sogar am Sonntag tätig werden muß, Kühe und Schweine lassen sich nun mal nicht per Knopfdruck für einen Tag abschalten, und wenn die Ernte reif ist muß sie rein, Sonntag hin oder her.
Es waren die Arbeiter, die sich den Samstag als "voraus verlängerten" Sonntag erkämpften, und obwohl die Kirchen mit den Arbeiterschaften, den "Roten" oder "Sozis" (Sozialisten, zeitweise verbandelt mit den Kommunisten), nichts am Hut hatten, dürfte es ihnen doch lieb gewesen sein, weil zumindest bei den Katholiken schon am Samstag Abendmessen üblich sind, für die ein den ganzen Samstag lang schwer schuftender Arbeiter kaum noch einen Nerv gehabt haben dürfte. Allerdings waren die Hochburgen der Arbeiter in den Städten meistens evangelisch-lutherisch dominiert, wie es da mit Samstagsmessen aussieht weiß ich nicht.
 
Das freie Wochenende ist garantiert nicht aus "sozialen" Gründen entstanden, sondern vergleichsweise jung

Das komplett freie Wochenende ist sogar noch ziemlich jung. Anfang der Fünfzigerjahre hat es wohl mit einer Kampagne der Gewerkschaften angefangen, mit dem Slogan "Samstags gehört Vati mir".

Meine Mutter hat mir schon häufig erzählt, dass sie in jungen Jahren nur an jedem zweiten Wochenende einen Tag frei bekommen hatte. Damals war es noch recht üblich, auch am Wochenende zumindest teilweise zu arbeiten.
 
Status
Für weitere Antworten geschlossen.

Anzeige (6)

Anzeige (6)

Anzeige(8)

Regeln Hilfe Benutzer

Du bist keinem Raum beigetreten.

      Du bist keinem Raum beigetreten.

      Anzeige (2)

      Oben