Anzeige(1)

  • Liebe Forenteilnehmer,

    Im Sinne einer respektvollen Forenkultur, werden die Moderatoren künftig noch stärker darauf achten, dass ein freundlicher Umgangston untereinander eingehalten wird. Unpassende Off-Topic Beiträge, Verunglimpfungen oder subtile bzw. direkte Provokationen und Unterstellungen oder abwertende Aussagen gegenüber Nutzern haben hier keinen Platz und werden nicht toleriert.

Öffnungszeiten: abends und am Wochenende?

Status
Für weitere Antworten geschlossen.
An den Slogan erinnere ich mich. Und heute glauben die Leute schon, den arbeitsfreien Samstag hätte es für viele Berufe schon immer gegeben. War nicht so! Übrigens auch bei den Schulen nicht, früher lief Schulunterricht von Mo - Sa. Evtl. ergänzt noch durch ein paar Stunden "Sonntagsschule" am, klar, Sonntag. (Wichtig vor allem für Kinder auf dem Land, die wegen der täglichen Arbeit auf dem Hof nicht immer den Werktags-Unterricht wahrnehmen konnten.)
 
An den Slogan erinnere ich mich. Und heute glauben die Leute schon, den arbeitsfreien Samstag hätte es für viele Berufe schon immer gegeben. War nicht so! Übrigens auch bei den Schulen nicht, früher lief Schulunterricht von Mo - Sa.

Ja, ich hatte noch in den ersten Jahren auch am Samstag Unterricht, und ich erinnere mich noch, welche große Neuerung das damals gewesen ist, als der Samstag generell als schulfrei erklärt wurde...
 
Ich bin auch noch am Sonnabend in die Schule gegangen, aber das lief nur bis Mittags.
Wir sind dann nach Hause gelaufen und da waren dann immer unsere Großeltern da und es gab Hefeklöße mit Heidelbeeren.Da konnten wir auf der Straße entlang laufen, es war also kein Verkehr und folglich hat keiner gearbeitet ... unsere Eltern und Großeltern waren ja zur Mittagszeit da und haben Essen gemacht. Also ein Arbeitstag war es scheinbar nicht, nur ein Lerntag.

Der Bäcker hatte vielleicht noch offen, aber sonst kein Laden.
 
In der Landwirtschaft ist der Samstag ein ganz normaler Arbeitstag, bis heute, wie gesagt Schweine und Kühe lassen sich nicht per Knopfdruck übers Wochenende abstellen, die müssen jeden Tag versorgt und gemolken werden, und außerdem Großkampftag für die Hausfrau, weil an diesem Tag traditionell Putztag ist, am Sonntag soll ja alles möglichst adrett aussehen. Also doppelt Arbeit an diesem Tag. Du hast anscheinend nicht auf dem Land gelebt. 🙄
 
@Daoga
Meinst du mich?

Also meine Oma hat jeden Tag der Woche gearbeitet, wie du schon sagtest, Tiere kann man nicht abstellen.
Ich lebe immer noch auf dem Land und in meinem Dorf gibt es ein paar kleiner und größere Agrarbetriebe.

Die Bauern fahren auch genau dann raus um zu ernten wenn es optimal ist. Da wird teilweise die ganze Nacht bis morgen früh geerntet um die optimale Zeit gut zu nutzen.
 
Warum schreibst Du dann, keiner ist auf der Straße gefahren, keiner hat gearbeitet ? Die Bauern fahren auch samstags mit ihren Treckern, die Melkmaschinen dröhnen auch am Wochenende früh und abends. Oder fällt das bei Dir nicht unter "Arbeit", weil Du damals noch ein Kind warst und nicht mitarbeiten mußtest? Klar ist die Hausfrau und ggf. die Oma auf dem Bauernhof mittags da und sorgt fürs Essen. Aber deswegen ist es trotzdem ein ganz normaler Arbeitstag.
 
Warum schreibst Du dann, keiner ist auf der Straße gefahren, keiner hat gearbeitet ? Die Bauern fahren auch samstags mit ihren Treckern, die Melkmaschinen dröhnen auch am Wochenende früh und abends. Oder fällt das bei Dir nicht unter "Arbeit", weil Du damals noch ein Kind warst und nicht mitarbeiten mußtest? Klar ist die Hausfrau und ggf. die Oma auf dem Bauernhof mittags da und sorgt fürs Essen. Aber deswegen ist es trotzdem ein ganz normaler Arbeitstag.

Oh nein, das war in der Stadt. Als Kind und als Jugendlicher habe ich dort in der Stadt bei meinen Eltern gewohnt. Die Schule war nur etwa 500m von meinem Elternhaus weg, ich bin da immer durch den Altstadtkern gelaufen über den Markt und dann war ich schon daheim.

Meine Oma hat nur eine gewisse Zeit in ihrem Leben auf dem Dorf gearbeitet, durch die effizienterem Maschinen und die ganze Technik brauchte man dann zum Beispiel keine Scheunendrescher mehr und man ist dann auch nicht mehr mit der Sense auf das Feld um das Korn zu ernten. Sie ist dann in die Stadt gezogen zu ihrem späteren Ehemann und hat dann einen eher industriellen Job gemacht.
Später sind viele dann wieder von der Stadt auf das Land zurück gezogen weil es da eben schöner ist und der Arbeitsweg sich nicht so dramatisch verlängert hat.

Auf dem Dorf fahren die Traktoren zu ganz unterschiedlichen Zeitpunkten durch die Straßen, manchmal ist es Ewigkeiten still und manchmal fahren die fast ständig. Die Melkmaschinen und Ställe sind aber nicht im Dorf, sondern in der Nähe der Weiden am Rand des Dorfes, die hört man nicht und auch die Rinder hört man nicht. Manchmal fährt eine Erntemaschine über ein nahe gelegenes Feld und durch den Wind werden dann die trockenen Hülsen über das Dorf geweht.

Wirklich Lärm gibt es eigentlich nicht. Wenn ich das mit der Stadt vergleiche, dann muss ich sagen dass es auf dem Dorf viel ruhiger ist und man auch ab einem gewissen Zeitpunkt am Abend völlige Ruhe hat. In der Stadt hier fahren ab und zu Autos durch die Straße und es gibt ein größeres Hintergrundrauschen als auf dem Dorf.
 
Dann war das kein typisch fränkisches Straßendorf, wie ich es kenne, dort stehen die Kühe nämlich nicht auf der Weide, sondern meistens ihr ganzes Leben im Stall, also direkt im Dorf auf dem jeweiligen Hof. Die Wiesen sind ganz woanders und oft weit vom Hof entfernt.
Aber auch in der Stadt ist der Samstag alles andere als ruhig, ich wohne in einer Großstadt und da ist der Samstag als Einkaufstag Hektik pur. Für die Läden auch, vor allem seit sich die Öffnungszeiten von früher 13 - 15 Uhr auf meistens 20 Uhr verlängert haben.
 
Dann war das kein typisch fränkisches Straßendorf, wie ich es kenne, dort stehen die Kühe nämlich nicht auf der Weide, sondern meistens ihr ganzes Leben im Stall, also direkt im Dorf auf dem jeweiligen Hof. Die Wiesen sind ganz woanders und oft weit vom Hof entfernt.
Aber auch in der Stadt ist der Samstag alles andere als ruhig, ich wohne in einer Großstadt und da ist der Samstag als Einkaufstag Hektik pur. Für die Läden auch, vor allem seit sich die Öffnungszeiten von früher 13 - 15 Uhr auf meistens 20 Uhr verlängert haben.

Eingekauft wird hier in den entsprechenden Märkten, die liegen nicht direkt in der Stadt und die Meisten liegen alle auf einen Fleck ... wegen der Synergieeffekte.

Besonders viele Einkaufsmöglichkeiten gibt es in der Stadt gar nicht, vornehmlich Gaststädten, Optiker, Fleischer, Bäcker ein paar ganz kleine Lebensmittelläden, die Kirche, zwei Banken, usw. , daher hält sich das alles stark in Grenzen.

Wir leben hier auf dem flachen Land, die Wiesen sind auch alle recht nahe am Dorf. Man muss nur ein paar hundert Meter fahren um zu den Kühen und Stallungen zu kommen. Die sind auch eigentlich sehr oft draußen, teilweise auch wenn es schon recht kalt ist.
 
Status
Für weitere Antworten geschlossen.

Anzeige (6)

Anzeige (6)

Anzeige(8)

Regeln Hilfe Benutzer

Du bist keinem Raum beigetreten.

      Du bist keinem Raum beigetreten.

      Anzeige (2)

      Oben