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Nur noch Angst und Depressionen

Es stimmt, dass man im Laufe des Lebens liebgewonnene Menschen und Tiere verliert. Und irgendwann eben selber stirbt.
Und dass Milliarden Lebewesen qualvoll leben und sterben.
Alles andere was du beschreibst...das KÖNNTE so sein...es könnte aber auch alles ganz anders kommen. Ob das absolute Nichts, ewiges Leben im Paradies oder irgendwas was wir uns gar nicht vorstellen können.
Vielleicht landet auch jeder in dem Himmel, den er sich vorstellt und wünscht. Wer weiss das schon und kann das sagen?
Auf Wiedergeburt bin ich absolut auch nicht scharf. Aus genau den von dir beschriebenen Gründen.
Das Leben hier auf Erden ist wie es ist. Man kann nur versuchen, selbst so wenig Leid wie möglich zu verursachen.
Aber die Hoffnung auf ein besseres "danach" lasse ich mir (noch) nicht nehmen.
Nur kann ich in einer Welt wie dieser nicht normal leben. Dieses unendliche Leid macht mich kaputt. Das einzige was ich tun kann ist mich abzulenken. Nur weiß ich das mich irgendwann die schreckliche Realität wieder einholt. Deshalb kann ich mich immer nur kurz ablenken. Und das auch nur sehr begrenzt, wie zum Beispiel mit dem Internet. Ohne Medien, wenn ich draussen bin oder wo auch immer, bin ich fast jede Sekunde am grübeln über diese unendlich traurige Realität. Und ich bin in ihr gefangen, bin nicht frei. Ja, ich liebe diese Welt über alles, denn sie hat Wesen erschaffen die ich unendlich liebe. Gleichzeitig ist diese Welt aber auch voller Schmerz und Trauer. Dieser Aspekt der Welt zerstört mich emotional. Wie sollen mir meine Therapeuten helfen? Sie sind nicht Gott. Sie können mich doch auch nur ablenken und mir zuhören, wie ich die Welt beschreibe wie sie ist.
Was mir auffällt, ist, dass du dir scheinbar das ganze Leid der Welt ankreidest. Das ist aber doch ein bisschen viel, findest du nicht?
Ich weiß dass das unendliche Leid dieser Welt nicht meine Verantwortung ist. Ich weiß dass ich kaum was machen kann. Aber ich weiß das dies die Realität ist, und das zerstört mich. Deshalb hoffe ich eigentlich dass alles nur ein Traum ist. Auch wenn es ein sehr trauriger Gedanke ist, so würde das wenigstens bedeuten das nur ich Leide, und nicht abertrillionen von Lebewesen seit anbeginn des Lebens.
Ja, es ist eben nunmal die Realität. Ich frage mich, ob du wohl sehr behütet aufgewachsen bist? Dann kann es das nämlich manchmal geben, dass die Kinder später im Jugend- und Erwachsenenalter schockiert dem "echten Leben" gegenüberstehen.

Die jungen Erwachsenen sind dann erschüttert darüber, dass nicht alle Menschen gut sind. Dass nicht jeden Tag die Sonne scheint. Dass nicht immer alle lachen und fröhlich sind. Dass nicht jeder Wunsch in Erfüllung gehen kann. Dass Menschen sich gegenseitig umbringen. Dass der Fuchs Hühner frisst. Dass es den Weihnachstmann nicht gibt.

Aber wiegesagt, das ist nunmal die Realität. Man kann daran zerbrechen und sie ablehnen, man kann aber auch alles dafür tun, selbst ein_e besserer Mensch_in (M/W/D) zu werden.
Ich hatte eine schöne Kindheit, aber musste schon sehr früh schreckliche Qualen erleiden durch Krankheit. Ich wusste schon immer dass das Leben viel schmerz ist. Aber mit dem alter wurde mir klar dass es unendliches Leid ist welches in der Welt existiert. Meine schmerzen waren nicht genug. Nein, jedes Lebewesen auf der Welt muss leiden so lange es lebt, einige mehr andere weniger. Wenn nur ein Lebewesen leiden würde in der Welt, das wäre schon schlimm genug. Aber es sind schier unendlich viele, die leiden, bis ins schlimmste. Und meistens sind es die am unschuldigsten die das schlimmste Leid erfahren müssen. Was für eine unendlich traurige Welt in der wir Leben. Und wer das nicht auch so wahrnimmt, der lebt sein Leben mit geschlossenen Augen. Der hält sich die Augen zu, um nicht vom Leid erdrückt zu werden. Um nicht selbst krank zu werden. Um nicht daran denken zu müssen, das Reinkarnation realität sein könnte, und das bedeuten würde, bis ins unendliche Wiedergeboren zu werden in einer Welt voller Schmerz und Trauer. Mit Glück als reicher oder gesunder Mensch, mit Pech als gequältes Tier oder Mensch, in armut oder schrecklicher Krankheit. Und das geht bis ins unendliche so weiter. Dazu kommt, das man alles vergisst aus seinem vorherigen Leben, alles was man je geliebt hat, und wer man war. Dies würde diesen Prozess unendlich Sinnlos machen. Trotzdem könnte es so sein. Dann sind wir alle dazu verdammt, und können nichts tun. Nur wer das bis ins tiefste versteht, sieht diese Welt als das was es ist, eine unendlich traurige Realität, in der man alles verliert, und dies sich bis ins unendliche wiederholen könnte.
Vielleicht geht es aber auch um etwas anderes, z.B. unverarbeitete Traumata. Beziehungsweise, dass man irgendetwas nicht richtig verarbeitet hat.
Was kann man tun, wenn man das Trauma nicht wirklich verarbeiten kann? Wenn es so tief im Körper und Gehirn sitzt, das es unmöglich ist, wieder "gesund" zu werden, also wieder mehr Lebensqualität erlangen kann?
Es gibt keine Wiedergeburt. Nach dem Tod ist Schluss.
Was meinst du mit schluss? Unendliche Leere? Ein ewiges nichts? Wo soll sich diese Dimension aufhalten? Wie soll es ein unendliches nichts nach dem Tod geben, wenn es dieses unendliche nichts überhaupt nicht im Universum geben kann? Wo warst du vor deiner Geburt? War vor deiner Geburt auch ein unendliches nichts? Warum bist du dann Geboren worden? Ein unendliches nichts kann nichts hervorbringen. Aus nichts kommt nichts. Und da du einmal Geboren wurdest, bedeutet dies, dass es wieder passieren kann. Nicht-Existenz kann es nicht geben, sonst wären wir nicht hier. Es gibt nur Existenz. Das Universum ist ewig, weil es niemals aus einem nichts hätte kommen können. Sonst würde mann jedes mal fragen: was war davor? Dies würde ewig so weitergehen. Deshalb muss es einen Punkt geben den es schon immer gegeben hat. Etwas das keinen Anfang hatte. Deshalb ist ein unendliches nichts nach dem Tod unmöglich.
 
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Nur kann ich in einer Welt wie dieser nicht normal leben. Dieses unendliche Leid macht mich kaputt. Das einzige was ich tun kann ist mich abzulenken. Nur weiß ich das mich irgendwann die schreckliche Realität wieder einholt. Deshalb kann ich mich immer nur kurz ablenken. Und das auch nur sehr begrenzt, wie zum Beispiel mit dem Internet. Ohne Medien, wenn ich draussen bin oder wo auch immer, bin ich fast jede Sekunde am grübeln über diese unendlich traurige Realität. Und ich bin in ihr gefangen, bin nicht frei. Ja, ich liebe diese Welt über alles, denn sie hat Wesen erschaffen die ich unendlich liebe. Gleichzeitig ist diese Welt aber auch voller Schmerz und Trauer. Dieser Aspekt der Welt zerstört mich emotional. Wie sollen mir meine Therapeuten helfen? Sie sind nicht Gott. Sie können mich doch auch nur ablenken und mir zuhören, wie ich die Welt beschreibe wie sie ist.
Ich weiß dass das unendliche Leid dieser Welt nicht meine Verantwortung ist. Ich weiß dass ich kaum was machen kann. Aber ich weiß das dies die Realität ist, und das zerstört mich. Deshalb hoffe ich eigentlich dass alles nur ein Traum ist. Auch wenn es ein sehr trauriger Gedanke ist, so würde das wenigstens bedeuten das nur ich Leide, und nicht abertrillionen von Lebewesen seit anbeginn des Lebens.
Ich hatte eine schöne Kindheit, aber musste schon sehr früh schreckliche Qualen erleiden durch Krankheit. Ich wusste schon immer dass das Leben viel schmerz ist. Aber mit dem alter wurde mir klar dass es unendliches Leid ist welches in der Welt existiert. Meine schmerzen waren nicht genug. Nein, jedes Lebewesen auf der Welt muss leiden so lange es lebt, einige mehr andere weniger. Wenn nur ein Lebewesen leiden würde in der Welt, das wäre schon schlimm genug. Aber es sind schier unendlich viele, die leiden, bis ins schlimmste. Und meistens sind es die am unschuldigsten die das schlimmste Leid erfahren müssen. Was für eine unendlich traurige Welt in der wir Leben. Und wer das nicht auch so wahrnimmt, der lebt sein Leben mit geschlossenen Augen. Der hält sich die Augen zu, um nicht vom Leid erdrückt zu werden. Um nicht selbst krank zu werden. Um nicht daran denken zu müssen, das Reinkarnation realität sein könnte, und das bedeuten würde, bis ins unendliche Wiedergeboren zu werden in einer Welt voller Schmerz und Trauer. Mit Glück als reicher oder gesunder Mensch, mit Pech als gequältes Tier oder Mensch, in armut oder schrecklicher Krankheit. Und das geht bis ins unendliche so weiter. Dazu kommt, das man alles vergisst aus seinem vorherigen Leben, alles was man je geliebt hat, und wer man war. Dies würde diesen Prozess unendlich Sinnlos machen. Trotzdem könnte es so sein. Dann sind wir alle dazu verdammt, und können nichts tun. Nur wer das bis ins tiefste versteht, sieht diese Welt als das was es ist, eine unendlich traurige Realität, in der man alles verliert, und dies sich bis ins unendliche wiederholen könnte.
Was kann man tun, wenn man das Trauma nicht wirklich verarbeiten kann? Wenn es so tief im Körper und Gehirn sitzt, das es unmöglich ist, wieder "gesund" zu werden, also wieder mehr Lebensqualität erlangen kann?
Was meinst du mit schluss? Unendliche Leere? Ein ewiges nichts? Wo soll sich diese Dimension aufhalten? Wie soll es ein unendliches nichts nach dem Tod geben, wenn es dieses unendliche nichts überhaupt nicht im Universum geben kann? Wo warst du vor deiner Geburt? War vor deiner Geburt auch ein unendliches nichts? Warum bist du dann Geboren worden? Ein unendliches nichts kann nichts hervorbringen. Aus nichts kommt nichts. Und da du einmal Geboren wurdest, bedeutet dies, dass es wieder passieren kann. Nicht-Existenz kann es nicht geben, sonst wären wir nicht hier. Es gibt nur Existenz. Das Universum ist ewig, weil es niemals aus einem nichts hätte kommen können. Sonst würde mann jedes mal fragen: was war davor? Dies würde ewig so weitergehen. Deshalb muss es einen Punkt geben den es schon immer gegeben hat. Etwas das keinen Anfang hatte. Deshalb ist ein unendliches nichts nach dem Tod unmöglich.

Deine Beschreibung der Welt ist wahr, aber du beschreibst nur die Hälfte.

Es kann kein Licht ohne Schatten geben und keine Freude ohne Leid: die Gegensätze bedingen einander.

Hast du dir schon mal überlegt, dass wir vielleicht in einer Art Kindergarten leben, in dem unreife Seelen lernen und reifen können?

Eine Art Fegefeuer, aus dem man in die nächste Station weiterzieht, wenn man dazu bereit ist?
 
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Deine Beschreibung der Welt ist wahr, aber du beschreibst nur die Hälfte.

Es kann kein Licht ohne Schatten geben und keine Freude ohne Leid: die Gegensätze bedingen einander.

Hast du dir schon mal überlegt, dass wir vielleicht in einer Art Kindergarten leben, in dem unreife Seelen lernen und reifen können?

Eine Art Fegefeuer, aus dem man in die nächste Station weiterzieht, wenn man dazu bereit ist?
Das ist ein supertoller Gedanke der mir villeicht ab jetzt helfen wird, Hoffnung zu bewahren.
Danke dafür😀
 
Deine Beschreibung der Welt ist wahr, aber du beschreibst nur die Hälfte.

Es kann kein Licht ohne Schatten geben und keine Freude ohne Leid: die Gegensätze bedingen einander.

Hast du dir schon mal überlegt, dass wir vielleicht in einer Art Kindergarten leben, in dem unreife Seelen lernen und reifen können?

Eine Art Fegefeuer, aus dem man in die nächste Station weiterzieht, wenn man dazu bereit ist?
Ja, das ist mir klar. Aber wir haben es nicht nur mit ein bisschen Leid zu tun, sondern mit schier endlosem Leid und Schmerz. Man kann es sich nicht vorstellen. Es ist der reinste Wahnsinn. Dazu kommt der schreckliche seelische Schmerz und die Hoffnungslosigkeit wenn man versteht das alles und jeden den man liebt, womöglich für immer verlieren wird. Dazu kommt das Selbst/Ich und die Erinnerungen, die mit dem Tod verloren gehen. Es ist nur eine Frage der Zeit, bis diese Dinge im Jetzt welches man erlebt, passieren werden.

Was ist mit Neugeborenen, die unter den schrecklichsten Umständen auf die Welt kommen. Die nur schmerzen und extreme Angst erleben, und kurz danach sterben. Oder weiterleben, mit den schlimmsten Behinderungen, die ein Leben voller Leid bedeuten. Und all die unschuldigen Tiere, die in der Hölle der Fleischindustrie leben müssen bevor sie elendig sterben, ohne Hoffnung und ohne jemals Liebe gespürt zu haben. Und die, die in der Natur lebendig gefressen werden. Und all die Opfer der Kriege, die es gab seit es Menschen gibt.

Sind dies deiner Meinung nach alles Opfergaben die nötig sind, damit es in diesem Universum ein Gleichgewicht zwischen Freude und Leid gibt? Gehen sie alle durch diese unendlichen Qualen nur weil sie Unreife Seelen sind und lernen müssen? Was lernt die Seele eines Neugeborenen durch schreckliche Fehlbildungen oder chronische Schmerzen? Ganz zu schweigen davon, das es die Seele höchstwahrscheinlich nichteinmal gibt! Und selbst wenn: Was wird aus den Qualen gelernt?! Man erinnert sich im nächsten Leben doch sowieso an nichts mehr! Und was haben diese Kinder und Tiere falsch gemacht, um so zu leiden?! Weil irgendein Psychopathischer Gott, Seelen ins Leben gerufen hat, für nichts anderes als seine Unterhaltung?! Er weiss doch sowieso schon alles was mit jedem passieren wird, weil er ausserhalb von Zeit und Raum existieren soll!

Schön das es Menschen gibt die sich mit diesen Gedanken zufriedengeben können, und der Wahrheit somit nicht jeden Tag ins Gesicht sehen brauchen. Aber ich habe schon lange die Schnauze voll von diesem Spirituellen und Religiösen Schwachsinn! Uns bleibt doch in Wahrheit nichts anderes als Ablenkung vor dieser schrecklichen Seite der Welt. Aber wenn man versteht was auf einem zukommt, was man verlieren wird, dann ist auch nicht mehr viel mit normalem, motiviertem Leben!
 
Ja, das ist mir klar. Aber wir haben es nicht nur mit ein bisschen Leid zu tun, sondern mit schier endlosem Leid und Schmerz. Man kann es sich nicht vorstellen. Es ist der reinste Wahnsinn. Dazu kommt der schreckliche seelische Schmerz und die Hoffnungslosigkeit wenn man versteht das alles und jeden den man liebt, womöglich für immer verlieren wird. Dazu kommt das Selbst/Ich und die Erinnerungen, die mit dem Tod verloren gehen. Es ist nur eine Frage der Zeit, bis diese Dinge im Jetzt welches man erlebt, passieren werden.

Was ist mit Neugeborenen, die unter den schrecklichsten Umständen auf die Welt kommen. Die nur schmerzen und extreme Angst erleben, und kurz danach sterben. Oder weiterleben, mit den schlimmsten Behinderungen, die ein Leben voller Leid bedeuten. Und all die unschuldigen Tiere, die in der Hölle der Fleischindustrie leben müssen bevor sie elendig sterben, ohne Hoffnung und ohne jemals Liebe gespürt zu haben. Und die, die in der Natur lebendig gefressen werden. Und all die Opfer der Kriege, die es gab seit es Menschen gibt.

Sind dies deiner Meinung nach alles Opfergaben die nötig sind, damit es in diesem Universum ein Gleichgewicht zwischen Freude und Leid gibt? Gehen sie alle durch diese unendlichen Qualen nur weil sie Unreife Seelen sind und lernen müssen? Was lernt die Seele eines Neugeborenen durch schreckliche Fehlbildungen oder chronische Schmerzen? Ganz zu schweigen davon, das es die Seele höchstwahrscheinlich nichteinmal gibt! Und selbst wenn: Was wird aus den Qualen gelernt?! Man erinnert sich im nächsten Leben doch sowieso an nichts mehr! Und was haben diese Kinder und Tiere falsch gemacht, um so zu leiden?! Weil irgendein Psychopathischer Gott, Seelen ins Leben gerufen hat, für nichts anderes als seine Unterhaltung?! Er weiss doch sowieso schon alles was mit jedem passieren wird, weil er ausserhalb von Zeit und Raum existieren soll!

Schön das es Menschen gibt die sich mit diesen Gedanken zufriedengeben können, und der Wahrheit somit nicht jeden Tag ins Gesicht sehen brauchen. Aber ich habe schon lange die Schnauze voll von diesem Spirituellen und Religiösen Schwachsinn! Uns bleibt doch in Wahrheit nichts anderes als Ablenkung vor dieser schrecklichen Seite der Welt. Aber wenn man versteht was auf einem zukommt, was man verlieren wird, dann ist auch nicht mehr viel mit normalem, motiviertem Leben!

Nein, so habe ich das nicht gemeint: nicht, dass das Unglück der einen notwendig wäre für das Glück der anderen.

So einfach und un-spirituell wie möglich ausgedrückt: Wenn du nie unglücklich gewesen wärst, woher wüsstest du dann, wenn du glücklich bist?

Du wirfst zwei Fragen auf. Die eine ist, warum es Leid in der Welt gibt.

Meiner Meinung nach kann eine Welt wie unsere nicht ohne Leid sein., da es in ihr viele Lebewesen gibt (die sich zum größten Teil voneinander ernähren) und jedes seinen eigenen, miteinander widerstreitenden Willen hat.

Natürlich wäre eine Welt ohne Leid besser. Sie ist nur nicht möglich, unter den Bedingungen, unter denen wir leben.

DIe andere Frage ist, ob ein glückliches Leben möglich ist, wenn uns der Tod sicher ist und damit unser Leben unwiderruflich enden sollte.

Und da antworte ich mit einem Philosophen der Antike: Solange wir da sind, ist der Tod nicht da. Ist aber der Tod da, sind wir nicht mehr da.

Mit meinen eigenen Worten: wenn es ein Leben nach dem Tod geben sollte, brauchen wir uns keine Gedanken über das Ende unserer Existenz zu machen.

Wenn es das absolute Ende unserer Existenz sein sollte, was fürchtest du?

Wenn es dich dann nicht mehr gibt, kannst du dann auch nicht mehr traurig sein über den Verlust deines Lebens oder irgendwas bedauern.
 
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Nein, so habe ich das nicht gemeint: nicht, dass das Unglück der einen notwendig wäre für das Glück der anderen.

So einfach und un-spirituell wie möglich ausgedrückt: Wenn du nie unglücklich gewesen wärst, woher wüsstest du dann, wenn du glücklich bist?

Du wirfst zwei Fragen auf. Die eine ist, warum es Leid in der Welt gibt.

Meiner Meinung nach kann eine Welt wie unsere nicht ohne Leid sein., da es in ihr viele Lebewesen gibt (die sich zum größten Teil voneinander ernähren) und jedes seinen eigenen, miteinander widerstreitenden Willen hat.

Natürlich wäre eine Welt ohne Leid besser. Sie ist nur nicht möglich, unter den Bedingungen, unter denen wir leben.

DIe andere Frage ist, ob ein glückliches Leben möglich ist, wenn uns der Tod sicher ist und damit unser Leben unwiderruflich enden sollte.

Und da antworte ich mit einem Philosophen der Antike: Solange wir da sind, ist der Tod nicht da. Ist aber der Tod da, sind wir nicht mehr da.

Mit meinen eigenen Worten: wenn es ein Leben nach dem Tod geben sollte, brauchen wir uns keine Gedanken über das Ende unserer Existenz zu machen.

Wenn es das absolute Ende unserer Existenz sein sollte, was fürchtest du?

Wenn es dich dann nicht mehr gibt, kannst du dann auch nicht mehr traurig sein über den Verlust deines Lebens oder irgendwas bedauern.
Ich fürchte den verlust meines selbst und meiner Erinnerungen. Falls der Tod wirklich das absolute Ende ist, selbst wenn dies logisch keinen Sinn ergibt, dann kann ich mir nur im Leben sorgen darüber machen. Und die sind da, selbst wenn es nichts bringt. Nur weil es nichts bringt, heisst nicht das es einen beruhigt oder etwas besser macht.

Ja, unter diesen Bedingungen ist alles so wie es ist. Aber warum ging es nicht anders? Ist Leben nur so möglich, selbst wenn es unendlich viele Universen gibt? Auf diese Fragen gibt es keine Antworten. Auf kaum eine meiner Fragen gibt es welche. Das macht das Leid nur noch sinnloser. Würden wir mehr wissen, über die ungeschriebenen Gesetze von Leben und Tod, könnten wir uns dementsprechend verhalten und Leben.

Gerade wenn es ein Leben nach dem Tod geben sollte, mache ich mir Sorgen. Sorgen darüber was aus mir wird, aus meinen Erinnerungen, wie meine nächste Existenz werden wird, denn dann wäre das schlimmste möglich.

Könnte sein das die Philosophen recht haben. Aber wenn nicht, bedeutet dies, das es den Tod so nicht gibt. Sofortige Wiedergeburt nach dem Tod und somit immer ein Ich welches existiert. Wieder ein Grund sich zu sorgen.
 
Ich fürchte den verlust meines selbst und meiner Erinnerungen. Falls der Tod wirklich das absolute Ende ist, selbst wenn dies logisch keinen Sinn ergibt, dann kann ich mir nur im Leben sorgen darüber machen. Und die sind da, selbst wenn es nichts bringt. Nur weil es nichts bringt, heisst nicht das es einen beruhigt oder etwas besser macht.

Ja, unter diesen Bedingungen ist alles so wie es ist. Aber warum ging es nicht anders? Ist Leben nur so möglich, selbst wenn es unendlich viele Universen gibt? Auf diese Fragen gibt es keine Antworten. Auf kaum eine meiner Fragen gibt es welche. Das macht das Leid nur noch sinnloser. Würden wir mehr wissen, über die ungeschriebenen Gesetze von Leben und Tod, könnten wir uns dementsprechend verhalten und Leben.

Gerade wenn es ein Leben nach dem Tod geben sollte, mache ich mir Sorgen. Sorgen darüber was aus mir wird, aus meinen Erinnerungen, wie meine nächste Existenz werden wird, denn dann wäre das schlimmste möglich.

Könnte sein das die Philosophen recht haben. Aber wenn nicht, bedeutet dies, das es den Tod so nicht gibt. Sofortige Wiedergeburt nach dem Tod und somit immer ein Ich welches existiert. Wieder ein Grund sich zu sorgen.

Es ist menschlich, Fragen zu stellen und Antworten zu suchen.

Es ist auch menschlich, sich zu sorgen - auch um Dinge, die sich unserem Einflussbereich entziehen.

Die Antworten, die du suchst, kann ich dir nicht mit Gewissheit geben - wie auch? Ich bin ein Mensch wie du.

Was ich inzwischen allerdings glaube, ist: Leben existiert. Darum gibt es Freude und Leid.

Leben existiert. Die meisten Lebewesen kämpfen - so gut wie ihnen möglich - um ihr Leben zu erhalten (auch, wenn sie leiden).

Darum ist Existenz wichtiger als das Leid und darum überwiegt die Freude an der Existenz das Leid.

Nicht immer, nicht für alle, aber für die große Mehrheit.
 
Ich fürchte den verlust meines selbst und meiner Erinnerungen. Falls der Tod wirklich das absolute Ende ist, selbst wenn dies logisch keinen Sinn ergibt, dann kann ich mir nur im Leben sorgen darüber machen. Und die sind da, selbst wenn es nichts bringt. Nur weil es nichts bringt, heisst nicht das es einen beruhigt oder etwas besser macht.

Ja, unter diesen Bedingungen ist alles so wie es ist. Aber warum ging es nicht anders? Ist Leben nur so möglich, selbst wenn es unendlich viele Universen gibt? Auf diese Fragen gibt es keine Antworten. Auf kaum eine meiner Fragen gibt es welche. Das macht das Leid nur noch sinnloser. Würden wir mehr wissen, über die ungeschriebenen Gesetze von Leben und Tod, könnten wir uns dementsprechend verhalten und Leben.

Gerade wenn es ein Leben nach dem Tod geben sollte, mache ich mir Sorgen. Sorgen darüber was aus mir wird, aus meinen Erinnerungen, wie meine nächste Existenz werden wird, denn dann wäre das schlimmste möglich.

Könnte sein das die Philosophen recht haben. Aber wenn nicht, bedeutet dies, das es den Tod so nicht gibt. Sofortige Wiedergeburt nach dem Tod und somit immer ein Ich welches existiert. Wieder ein Grund sich zu sorgen.

Wie ein Leben ohne Leid aussehen könnte, frage ich mich auch.

Das könnte meiner Meinung nach nur in einer Welt funktionieren, in der Menschen und andere Lebewesen einander so behandeln wie sich selbst.

Ist auf der Erde schon deshalb nicht möglich, weil die Energie zum Leben irgendwoher kommen muss, weil es Unfälle und Krankheiten und Tod gibt.
 

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