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Nur noch Angst und Depressionen

Wir alle sind hier gefangen. In einer Welt ohne Hoffnung. Wie Menschen einfach raus gehen können, unbekümmert Spass haben, arbeiten gehen, Tag für Tag, ohne diese Gedanken, ohne an ihnen zu zerbrechen. Das werde ich nie verstehen. Hoffnungsvoll und motiviert am Leben Teil nehmen, das habe ich schon vor vielen Jahren aufgegeben. Vielleicht können die meisten Menschen die Wahrheit einfach ausblenden. Ich kann es nicht, denn sie ist wie eine gigantische Wolke die alles in tiefste Hoffnungslosigkeit versetzt. Auch ich liebe die schöne Seite der Welt und des Lebens. Aber die andere Seite ist so schrecklich, das kein normales Leben mehr möglich ist. Ausblenden ist unmöglich. Nur ein wenig Ablenkung bis zum Ende. Mit dem Wunsch auf Frieden danach.

Ich finde, deine Gedankengänge sind zumindest an der Grenze zum pathologischen.
Die Fixierung auf Leid, Tod, Verderben und Hoffnungslosikeit nimmt dir jegliche Energie, am Leben normal teilzunehmen.
Wenn das alles so stimmt, wie du es beschreibst, ist es gut möglich, dass du es mit Hypersensibilität oder ähnlichem zu tun hast, was deine Depression und deine Lähmungen auslösen.

Ich würde dir zu einem guten Psychiater und / oder Psychologen raten. Solche Auffälligkeiten bekommt man mit Psychopharmaka in der Regel gut in den Griff. Da geht dann schnell wieder die Sonne auf.

Wichtig wäre, aus der Drama-Spirale rund um Tod und Leid rauszukommen.
Alles was du beschreibst, gibt es nämlich in etwa gleicher Menge auf der anderen Seite, sprich im positiven Sinne und zwar nicht selten im direkten Zusammenhang.
Das leidende Tier einerseits ist der Jagderfolg und der Festschmaus des Predators andererseits. Der Impuls, sich selbst moralisch zu erhöhen, indem man mit der Gazelle leidet, statt sich mit dem Löwen zu freuen, ist eine Frage von Erziehung und Prägung.
Das Vergessen bei einer möglichen Wiedergeburt ist Fluch und Segen zugleich, denn es werden auch Schmerz und Leid getilgt. Das Leid würde sich in der Ewigkeit des Wiedergeburtszyklus erschöpfen, genauso wie die Freuden. Am Ende ist eben doch alles nichts. Wobei sich all dies philosophischen Überlegungen ohnehin in Sphären abspielen, deren Zusammenhang wir niemals in unserer Existenz als Mensch ergründen werden.
Auch das Anführen von Nahtoderfahrungen sollte uns hier nicht beeinflussen, denn wie der Name schon sagt... die Leute waren eben nicht Tod... nur beiNAHE. Das eine (letzte Zuckungen des Nervensystems) hat mit dem anderen (Tatsächlicher Tod) wenig zu tun.
Tatsächlich ähneln Nahtoderfahrungen eher Drogentrips basierend auf ihrem Biochemismus. Daher Vorsicht, wenn solche Erfahrungen bei der Erklärung des Jenseits ins Spiel gebracht werden.
 
Zuletzt bearbeitet:
LIebe(r) Leafa, Deine über den Tod hinaus gehende Furcht fällt nicht unter die Kategorie unseres kreatürlichen Leidens, sondern gehört in die große Politik und ist eine zutiefst irdische Angelegenheit.

"Ich (als Vermittler zum Höheren) kontrolliere dich über deinen Tod hinweg" - ist wahrscheinlich das brillanteste und skrupelloseste je erdachte Herrschaftssystem.

Das Leiden, dass Du angeschnitten hast - des verhungernden Kindes, das zur Welt kommt und sich von der Erde um sich herum ernährt. Ja, das ist ein Leiden indem keine schöpferischen Elemente mehr möglich sind. In dieser extremen Form wiegt unser Auftrag es über Spenden zu lindern schwer wie Messers Schneide.

Aber das normale Leiden in seinen unterschiedlichen Schweregraden - wenn wir hier in den Wohlfahrtsgesellschaften Deutschlands, der Schweiz, Österreichs schwer und dauerhaft erkranken, lässt doch immer Raum zur Gestaltung. Selten hab ich jemand gesehen, der nicht trotzdem sein Hobby verfolgen konnte, ein Interesse. Ja, wenn es dann wirklich zu Ende geht dann werden wir Menschen alle gleich. Auf dem letzten Weg unterscheidet sich der deutsche Direktor mit 5 Zusatzversicherungen nicht mehr wesentlich vom Kind in Afrika. Ganz genauso röhrt und stöhnt er sein Leben aus. DANN hat er keine Kraft mehr und die nötigen Sinne, um die Not der Kinder zu lindern. Dieses von Dir benannte Leid, in dem keine schöpferischen Elemente mehr möglich sind. In dem das Kind nicht wachsen kann und nicht wachsen wird, nicht explorieren und gar nichts. Dieses Leid zu lindern muss unser erster Auftrag sein und sei es mit 10.- Die jeder Arbeitslose leistenkann. Damit der köstliche Würfel Erdnussbutter der UNICEF real im Kindermund landet. Wieviel Glück und Freude da enthalten wäre, wenn es nur endlich ankommt!

Wir können diese leidvolle Welt gestalten. Das ist unsere Freiheit darin. Bis zu einem bestimmten Punkt an dem wir ohnmächtig werden. können wir sowohl unsere Lebensbedingungen als auch die der anderen Menschen und Lebewesen aktiv gestalten.
 
Zuletzt bearbeitet:
Wir alle sind hier gefangen. In einer Welt ohne Hoffnung. Wie Menschen einfach raus gehen können, unbekümmert Spass haben, arbeiten gehen, Tag für Tag, ohne diese Gedanken, ohne an ihnen zu zerbrechen. Das werde ich nie verstehen. Hoffnungsvoll und motiviert am Leben Teil nehmen, das habe ich schon vor vielen Jahren aufgegeben. Vielleicht können die meisten Menschen die Wahrheit einfach ausblenden. Ich kann es nicht, denn sie ist wie eine gigantische Wolke die alles in tiefste Hoffnungslosigkeit versetzt. Auch ich liebe die schöne Seite der Welt und des Lebens. Aber die andere Seite ist so schrecklich, das kein normales Leben mehr möglich ist. Ausblenden ist unmöglich. Nur ein wenig Ablenkung bis zum Ende. Mit dem Wunsch auf Frieden danach.

Trotz des Leids, das du beschreibst, hängen die meisten Lebewesen am Leben.

Ich habe den Eindruck - ob zu Recht oder Unrecht, weiß ich nicht - dass du die Gabe hast, dich sehr stark zu konzentrieren.

Du nutzt diese Gabe, um dir häufig das Leid deiner Mit-Lebewesen vor Augen zu führen.

Das macht deiner Empathie große Ehre und ist ein Beweis von Mut.

Kannst du dich mit der gleichen Konzentrationsfähigkeit der hellen Seite zuwenden?

Du kannst mitleiden, kannst Du Dich auch mitfreuen?

Mit jedem Menschen der auf dem Sterbebett zurück blickt auf ein erfülltes Leben, mit jedem Künstler, der sein Werk wachsen sieht, mit jedem Kind, das mit großen Augen die Unendlichkeit des Nachthimmels sieht?

Es gibt so viele kleine Freuden im Leben: das beruhigende Klopfen des Regens zu hören, ein überreiftes Spinnennetz zu sehen, das Wasser beim Duschen über die Haut rinnen zu spüren...
 
Ich würde dir zu einem guten Psychiater und / oder Psychologen raten. Solche Auffälligkeiten bekommt man mit Psychopharmaka in der Regel gut in den Griff. Da geht dann schnell wieder die Sonne auf.

Wichtig wäre, aus der Drama-Spirale rund um Tod und Leid rauszukommen.
Alles was du beschreibst, gibt es nämlich in etwa gleicher Menge auf der anderen Seite, sprich im positiven Sinne und zwar nicht selten im direkten Zusammenhang.
Das leidende Tier einerseits ist der Jagderfolg und der Festschmaus des Predators andererseits. Der Impuls, sich selbst moralisch zu erhöhen, indem man mit der Gazelle leidet, statt sich mit dem Löwen zu freuen, ist eine Frage von Erziehung und Prägung.
Das Vergessen bei einer möglichen Wiedergeburt ist Fluch und Segen zugleich, denn es werden auch Schmerz und Leid getilgt. Das Leid würde sich in der Ewigkeit des Wiedergeburtszyklus erschöpfen, genauso wie die Freuden. Am Ende ist eben doch alles nichts. Wobei sich all dies philosophischen Überlegungen ohnehin in Sphären abspielen, deren Zusammenhang wir niemals in unserer Existenz als Mensch ergründen werden.
Danke für deinen nachdenklichen Beitrag. Ich nehme schon Psychopharmaka für paranoide Angst und habe mehrere Antidepressiva ausprobiert. Wenn es aber wirklich pathologisch ist, wäre es aber gut noch mehrere auszuprobieren, da es sonst wohl nicht besser wird. Auf jeden Fall sitzen bestimmte traumatische Erlebnisse sehr tief in meiner Psyche fest, wie auch die Hoffnungslosigkeit.

Ja, die gerissene Antilope gibt die ersehnte Lebensenergie für das Raubtier. Aber genauso kann man argumentieren: das schreckliche Schicksal der Maus ist die spassige Unterhaltung der Katze. Und die Suizidgefährdeten Sklaven ermöglichen den Sklaventreibern ein Leben in Luxus. Mir ist klar dass das Leid der einen die Freude des anderen ist in dieser Welt. Aber das macht nichts besser, sondern unterstreicht nur den kranken Wahnsinn dieses Universums. Diese Realität ist es, die mich zerstört, und ich verstehe nicht wie Menschen in so einer Welt normal leben können.

Das Vergessen nach der Wiedergeburt mag für viele ein Segen sein aber für mich wäre es ein schrecklicher Fluch. Es wäre eines der hoffnungslosesten und sinnlosesten Schicksale die es gibt, immer wieder, bis in alle Ewigkeit bei null anzufangen. Und wie gesagt, ich empfinde es als einen schrecklichen Gedanken, nicht zu wissen warum das alles passiert. Würde man die tiefere Wahrheit der Existenz verstehen, könnte man sein Leben dementsprechend führen mit Ziel vor Augen. Deshalb begehen ja so viele Menschen Selbstmord, weil sie das Leben als Fluch empfinden und sie keinen Sinn mehr sehen, in einem Universum ohne Hoffnung, wo alles, was man liebt, ohne Sinn stirbt. Wenn man wenigstens verstehen würde warum alles ist wie es ist, und warum es passiert, könnte man sein Leben danach ausrichten, anstatt selbstmord zu begehen. Das schlimmeste ist, wenn schreckliche Dinge passieren, ohne dass man weiss warum, ohne einen tieferen Sinn.
Wir können diese leidvolle Welt gestalten. Das ist unsere Freiheit darin. Bis zu einem bestimmten Punkt an dem wir ohnmächtig werden. können wir sowohl unsere Lebensbedingungen als auch die der anderen Menschen und Lebewesen aktiv gestalten.
Das ist das einzige was wir tun können, und es ist gut zu wissen das einige Menschen es aushalten und helfen können. Ich aber zerbreche an diesen Dingen sehr schnell. Sehen wie andere Leiden nimmt mir alles an Lebensenergie.
Kannst du dich mit der gleichen Konzentrationsfähigkeit der hellen Seite zuwenden?

Du kannst mitleiden, kannst Du Dich auch mitfreuen?

Mit jedem Menschen der auf dem Sterbebett zurück blickt auf ein erfülltes Leben, mit jedem Künstler, der sein Werk wachsen sieht, mit jedem Kind, das mit großen Augen die Unendlichkeit des Nachthimmels sieht?

Es gibt so viele kleine Freuden im Leben: das beruhigende Klopfen des Regens zu hören, ein überreiftes Spinnennetz zu sehen, das Wasser beim Duschen über die Haut rinnen zu spüren...
Es gibt diese kleinen Freuden des Lebens die das Leben aushaltbar machen, selbst mit chronischen Depressionen. Diese kleinen freuden sind es, die viele Menschen vom kompletten Wahnsinn oder selbstmord abhalten. Leider sind es Lichtpunkte in einer Welt voller Dunkelheit. Warum aber muss es eine Welt sein, die man aushalten muss? Es ist zutiefst traurig das es so ist.

Ich kann micht nur schwer mitfreuen. Ich versuche es, aber die Hoffnungslosigkeit verfolgt mich in allen Momenten. Das gewissen, was kommen wird, selbst in den schönen Momenten, macht alles traurig. Es ist nicht möglich, meine Konzentration der hellen Seite zuzuwenden. Dafür ist meine Traurigkeit und Hoffnungslosigkeit die letzten Jahre viel zu stark geworden.
 
Danke für deinen nachdenklichen Beitrag. Ich nehme schon Psychopharmaka für paranoide Angst und habe mehrere Antidepressiva ausprobiert. Wenn es aber wirklich pathologisch ist, wäre es aber gut noch mehrere auszuprobieren, da es sonst wohl nicht besser wird. Auf jeden Fall sitzen bestimmte traumatische Erlebnisse sehr tief in meiner Psyche fest, wie auch die Hoffnungslosigkeit.

Ja, die gerissene Antilope gibt die ersehnte Lebensenergie für das Raubtier. Aber genauso kann man argumentieren: das schreckliche Schicksal der Maus ist die spassige Unterhaltung der Katze. Und die Suizidgefährdeten Sklaven ermöglichen den Sklaventreibern ein Leben in Luxus. Mir ist klar dass das Leid der einen die Freude des anderen ist in dieser Welt. Aber das macht nichts besser, sondern unterstreicht nur den kranken Wahnsinn dieses Universums. Diese Realität ist es, die mich zerstört, und ich verstehe nicht wie Menschen in so einer Welt normal leben können.

Das Vergessen nach der Wiedergeburt mag für viele ein Segen sein aber für mich wäre es ein schrecklicher Fluch. Es wäre eines der hoffnungslosesten und sinnlosesten Schicksale die es gibt, immer wieder, bis in alle Ewigkeit bei null anzufangen. Und wie gesagt, ich empfinde es als einen schrecklichen Gedanken, nicht zu wissen warum das alles passiert. Würde man die tiefere Wahrheit der Existenz verstehen, könnte man sein Leben dementsprechend führen mit Ziel vor Augen. Deshalb begehen ja so viele Menschen Selbstmord, weil sie das Leben als Fluch empfinden und sie keinen Sinn mehr sehen, in einem Universum ohne Hoffnung, wo alles, was man liebt, ohne Sinn stirbt. Wenn man wenigstens verstehen würde warum alles ist wie es ist, und warum es passiert, könnte man sein Leben danach ausrichten, anstatt selbstmord zu begehen. Das schlimmeste ist, wenn schreckliche Dinge passieren, ohne dass man weiss warum, ohne einen tieferen Sinn.

Das ist das einzige was wir tun können, und es ist gut zu wissen das einige Menschen es aushalten und helfen können. Ich aber zerbreche an diesen Dingen sehr schnell. Sehen wie andere Leiden nimmt mir alles an Lebensenergie.

Es gibt diese kleinen Freuden des Lebens die das Leben aushaltbar machen, selbst mit chronischen Depressionen. Diese kleinen freuden sind es, die viele Menschen vom kompletten Wahnsinn oder selbstmord abhalten. Leider sind es Lichtpunkte in einer Welt voller Dunkelheit. Warum aber muss es eine Welt sein, die man aushalten muss? Es ist zutiefst traurig das es so ist.

Ich kann micht nur schwer mitfreuen. Ich versuche es, aber die Hoffnungslosigkeit verfolgt mich in allen Momenten. Das gewissen, was kommen wird, selbst in den schönen Momenten, macht alles traurig. Es ist nicht möglich, meine Konzentration der hellen Seite zuzuwenden. Dafür ist meine Traurigkeit und Hoffnungslosigkeit die letzten Jahre viel zu stark geworden.

Stell dir eine Welt vor, die vollkommen gerecht ist. Eine Welt, in der Güte stets belohnt wird und Bosheit stets bestraft.

Schnell würden alle Menschen aus Klugheit gütiges Verhalten zeigen.

Aber wäre das dann noch Güte? Wäre es überhaupt noch möglich, frei zu handeln?

Könnten Tapferkeit und echte Hilfsbereitschaft noch existieren? Oder wären wir alle wie Marionetten oder dressierte Tiere?
 
Was lindert dir denn Angst und Depressionen, um mal von diesen gefühlt großen existenziellen Fragen wegzukommen? Sprich, was tut dir gut?
Ich versuche mich abzulenken. Videos und Filme gucken. Da kann ich das Gehirn leichter "ausschalten". Nur oft lande ich dann immer wieder bei existenziellen Themen. Computerspiele funktionieren ab und zu. Raus gehen und spazieren kann helfen, geht aber auch oft nach hinten los. Draussen sind überall Faktoren die mich stressen, angst machen und meine Grübeleien verstärken. Autos, fremde Menschen, laute geräusche. Dazu kommt die starke traurigkeit wenn ich tote Tiere irgendwo liegen sehe. Diese ganzen Stressfaktoren habe ich nicht wenn ich mir online Videos angucke, da ich mir aussuchen kann, was ich mir angucken möchte.
 
Stell dir eine Welt vor, die vollkommen gerecht ist. Eine Welt, in der Güte stets belohnt wird und Bosheit stets bestraft.

Schnell würden alle Menschen aus Klugheit gütiges Verhalten zeigen.

Aber wäre das dann noch Güte? Wäre es überhaupt noch möglich, frei zu handeln?

Könnten Tapferkeit und echte Hilfsbereitschaft noch existieren? Oder wären wir alle wie Marionetten oder dressierte Tiere?
Sind wir nicht jetzt schon Marionetten der Natur? Wir denken wir seien Frei, aber unsere Gene und Erfahrungen haben uns an der Leine. Wir sind biologische Maschinen der Evolution. Freier Wille ist eine Illusion. Ich kann mir gut vorstellen das ein Leben in einer vollkommen gerechten Welt besser ist. Stellen wir uns nicht so den Himmel vor? Wie ist eine Welt, in der Neugeborene unter extremen Schmerzen sterben, besser als eine vollkommen gerechte Welt?
 
Sind wir nicht jetzt schon Marionetten der Natur? Wir denken wir seien Frei, aber unsere Gene und Erfahrungen haben uns an der Leine. Wir sind biologische Maschinen der Evolution. Freier Wille ist eine Illusion. Ich kann mir gut vorstellen das ein Leben in einer vollkommen gerechten Welt besser ist. Stellen wir uns nicht so den Himmel vor? Wie ist eine Welt, in der Neugeborene unter extremen Schmerzen sterben, besser als eine vollkommen gerechte Welt?

Unsere Welt ist eine Welt, in der echte Risiken möglich sind.

Eine Welt, in der damit echte moralische Entscheidungen möglich sind.

Bei jeder Entscheidung, jedem Kampf ist der Ausgang vollkommen ungewiss.

Und damit können wir uns für Hilfsbereitschaft entscheiden, auch wenn sie uns etwas kostet.

Wir können uns entscheiden, gegen Unrecht zu kämpfen, auch wenn der Gegner übermächtig ist und wir wahrscheinlich unterliegen.

Wir können echte Opfer bringen, für das, was wir lieben.

Was wäre das für eine Welt, in der es weder wahre Tapferkeit noch wahre Güte noch wahre Liebe gibt?
 

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