Du zäumst das Pferd von hinten auf. Richtig müsste es heißen, nicht jeder Politiker ist für die Privatwirtschaft brauchbar/geeignet.
Wenn ich mir nur als Beispiel den Lebenslauf des Präsidenten des Europ. Parlaments (Martin Schulz) ansehe - für den Job braucht man scheinbar weder Abitur noch abgeschlossene Lehre.
Es bleibt jedem selbst überlassen zu entscheiden, wie jemand mit so einer Ausbildung an so einen nicht ganz unwichtigen Job kommen kann.
Was würde der Herr mit seinem 1 Jahr Ausbildung (Buchhändler) wohl in der Privatwirtschaft verdienen?
Andere Beispiele?
Joschka Fischer, kein Schulabschluß, Lehre abgebrochen - zum Vizekanzler hat´s gereicht.
Wie immer etwas unlogisch... Dein Argument.
Einem Anstreicher öffneten die Österreicher sogar ihre Grenzen, um dafür zu bluten.
So begeistert waren sie davon. Hätten sie das für einen Bankenpräsidenten gemacht?
Was ist also schlecht an einem Unternehmer mit einer Spezialbuchhandlung?
Was würde der Herr mit seinem 1 Jahr Ausbildung (Buchhändler) wohl in der Privatwirtschaft verdienen?
Da musst du was falsch verstanden haben... Da ich einige Artikel über und für ihn geschrieben habe, weiß ich, dass er aufgrund seiner sehr guten Leistungen die Ausbildung verkürzen konnte. Das was diesbezüglich in Wikipedia steht, ist falsch!
Sogar bezüglich der Quellenangabe!
Er konnte sogar als junger Mann Bürgermeister seiner Stadt werden und hat Politik von der Pike auf gelernt.
Das ist eine Falschdeutung, Fischer hat zumindest Volksschulabschluss.
Fairerweise muss man doch gestehen, dass Schulz und Fischer beide exzellente Politiker sind und zudem beweisen sie Rückgrat.
Soll ich jetzt Studierte benennen, die das Volk gelogen und betrogen haben?
Soll man denen einen Staat anvertrauen, die Milliarden verzocken?
Und was ist mit deiner These von: "Jeder ist seines Glückes Schmied?"
Gönnt man herausragenden Menschen nicht den Erfolg?
Und Politik ist eben kein Lehrberuf, wenn man vom Studium der Politologie einmal absieht aber keinerlei praktische Ausbildung bedeutet.