Sofakissen
Aktives Mitglied
Ich bin noch kinderlos, hoffe aber, dass sich das in absehbarer Zeit ändern wird.
Bei mir war bisher einfach nie der richtige Zeitpunkt. Meinen Partner habe ich zwar schon recht lange. Aber zuerst waren wir zu jung, ich wollte erst fertig studieren, denn als Frau braucht man heutzutage eine gute Ausbildung. Dann kamen die psychischen Probleme, welche mein Studium ordentlich in die Länge zogen. Irgendwann klappte es mit dem Abschluss und ich wollte erst mal arbeiten, sonst wäre der mühsam erarbeitete Abschluss nach der Babypause wertlos, zumal Kind + Depression ne schlechte Kombination sind. Also erst mal einen Job gesucht und parallel die psychischen Baustellen abgearbeitet. Mit dem Job war ich dann aber doch nicht so zufrieden, also mit Anfang 30 nochmal die Stelle gewechselt, da will man dem Chef dann aber auch nicht gleich ein Kind vor die Nase setzen.
Dinge wie Klima und Gesellschaft sehe ich zwar ebenfalls als problematisch an, aber das ist für mich kein Grund, keine Kinder zu kriegen. Es gab schon immer Krisen und Probleme und doch haben sich die Menschen immer irgendwie angepasst und haben sich neu eingerichtet. Die Welt wird sich verändern, wir werden definitiv von unserer Dekadenz herunterkommen müssen, aber ich denke nicht, dass eine ganze Dystopie eintreten wird. Es schadet der Welt sicher nicht, wenn auch ein paar Kinder auf die Welt kommen, deren Eltern sie darin bestärken, dass Konsum nicht alles ist, sowie ihnen sonstige moralische Werte mitgeben.
Naja, wie auch immer. Bei uns im Freundeskreis ist gerade große Babywelle. Und wir haben nun beschlossen, dass wir es im Laufe des Jahres doch mal versuchen wollen, ein besserer Zeitpunkt wird vermutlich nicht kommen. Ob es klappt, wissen wir nicht, auf Kinderwunschbehandlungen haben wir eigentlich beide keine Lust. Ich wünsche mir zwar Kinder, sehr sogar, aber nicht auf Biegen und Brechen. Wir werden in den nächsten 5 Jahren dann ja sehen, ob das Schicksal für uns Kinder vorgesehen hat oder nicht. Falls nicht, haben wir immerhin noch uns.
Bei mir war bisher einfach nie der richtige Zeitpunkt. Meinen Partner habe ich zwar schon recht lange. Aber zuerst waren wir zu jung, ich wollte erst fertig studieren, denn als Frau braucht man heutzutage eine gute Ausbildung. Dann kamen die psychischen Probleme, welche mein Studium ordentlich in die Länge zogen. Irgendwann klappte es mit dem Abschluss und ich wollte erst mal arbeiten, sonst wäre der mühsam erarbeitete Abschluss nach der Babypause wertlos, zumal Kind + Depression ne schlechte Kombination sind. Also erst mal einen Job gesucht und parallel die psychischen Baustellen abgearbeitet. Mit dem Job war ich dann aber doch nicht so zufrieden, also mit Anfang 30 nochmal die Stelle gewechselt, da will man dem Chef dann aber auch nicht gleich ein Kind vor die Nase setzen.
Dinge wie Klima und Gesellschaft sehe ich zwar ebenfalls als problematisch an, aber das ist für mich kein Grund, keine Kinder zu kriegen. Es gab schon immer Krisen und Probleme und doch haben sich die Menschen immer irgendwie angepasst und haben sich neu eingerichtet. Die Welt wird sich verändern, wir werden definitiv von unserer Dekadenz herunterkommen müssen, aber ich denke nicht, dass eine ganze Dystopie eintreten wird. Es schadet der Welt sicher nicht, wenn auch ein paar Kinder auf die Welt kommen, deren Eltern sie darin bestärken, dass Konsum nicht alles ist, sowie ihnen sonstige moralische Werte mitgeben.
Naja, wie auch immer. Bei uns im Freundeskreis ist gerade große Babywelle. Und wir haben nun beschlossen, dass wir es im Laufe des Jahres doch mal versuchen wollen, ein besserer Zeitpunkt wird vermutlich nicht kommen. Ob es klappt, wissen wir nicht, auf Kinderwunschbehandlungen haben wir eigentlich beide keine Lust. Ich wünsche mir zwar Kinder, sehr sogar, aber nicht auf Biegen und Brechen. Wir werden in den nächsten 5 Jahren dann ja sehen, ob das Schicksal für uns Kinder vorgesehen hat oder nicht. Falls nicht, haben wir immerhin noch uns.