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Mit Aktienhandel Geld machen?

Wenn ich es recht überlege, an einen "richtigen Börsencrash" glaube ich eigentlich nicht...

So ein richtiger Börsencrash wird durch einen allgemeinen und drastischen Kursverfall von bspw. 30 % definiert? Den einzelnen Anleger schockt das womöglich gar nicht, wenn ich da an so Leute denke, die mit hochvolatilen Aktien oder bspw. Kryptos hantieren. Erholt sich schon wieder - vielleicht, hoffentlich.

Die großen Börsencrashs der Geschichte haben die Leute bzw. Kapitalmärkte ja auch irgendwie überlebt? Aber ja, nicht jede Person oder Unternehmen gleichermaßen gut. Manche sprechen bei so Börsencrashs ja auch von einer gigantischen "Vermögensumverteilung".

~~~

Aktuell sprechen wohl mal wieder recht viele Gründe für einen Börsencrash, welche auch alle irgendwie nachvollziehbar sind und zusammenhängen. Vielleicht haben wir noch in diesem Jahr oder spätestens im nächsten Jahr diesen "Triggerpunkt", welcher eine Kaskade nach sich zieht, die alle Kurse drastisch fallen lässt.

Ein gewichtiger Punkt ist sicherlich auch der US-Dollar/Petrodollar, und in diesem Zusammenhang diese immense Staatsverschuldung der USA, deren Militärausgaben und die mannigfaltigen Effekte des Krieges mit dem Iran. Diverse Spekulationen und/oder Überbewertungen in den Finanzmärkten dürften auch eine Rolle spielen.

Nicht zuletzt hängt das alles ja auch global zusammen, wenn da große Kriege geführt werden, die Energiepreise steigen, die Inflation steigt, die Lieferketten und Weltwirtschaft beeinträchtigt werden, die Aktienmärkte nennenswert crashen, usw., usf.

Kann natürlich alles herber werden, als man das sich gerade so vorstellen kann.

~~~

Ganz allgemein aber, was kann schon groß passieren? Selbst wenn so ein Crash drastisch ist und eine Erholung sehr viel Zeit in Anspruch nimmt, wie auch die Erholung der Wirtschaft und anderer Faktoren/Umstände, was kann in so einem wirtschaftsstarken und wohlständigen Land wie bspw. Deutschland - immerhin drittgrößte Volkswirtschaft der Welt - schon passieren? Im Gegensatz zu anderen Ländern vielleicht "nur den Gürtel enger schnallen"? Ist in Deutschland bspw. mit zivilen Unruhen oder gar bürgerkriegsähnlichen Zuständen zu rechnen?

Was den globalen, nationalen bzw. allgemeinen Wohlstand betrifft - dass die Ärmeren bzw. Unterprivilegierten in verschiedenen Szenarien mehr "geschoren" werden als die anderen, ist ja leider fast immer so. Für die gibt's eben kein Bailout oder so - ein paar Krümel vielleicht.
 
A

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Re: Mit Aktienhandel Geld machen?
Crash oder nicht Crash ist jetzt mal wieder aufgehoben. Im letzten Monat haben doch einige Geldanlagen mit bis minus 35% gelitten.
Ich habe gestern nochmal was gekauft.
 
Hat sich bisher voll ausgezahlt.
@Tsunami. Hast du unterdessen was gewagt?

Mache gerade gar nichts. Da die lang erhoffte, deutliche Verbesserung bzgl. meiner chronischen Erkrankung sich noch nicht ergeben hat, ist das alles zu anstrengend für mich. Die autodidaktische Ausbildung zum technischen Trader sowie das Trading selbst sind für mich also mehr oder weniger und bis auf Weiteres auf Eis gelegt.
 
Ich bin seit 2003 an der Börse, also nachdem die dotcom Blase geplatzt ist.

Meine ehrliche Meinung: Wer glaubt, an der Börse schnell mal Geld mitnehmen zu können, der ist dort falsch. Wer auf Trading durch Youtube, Instagram oder TikTok aufmerkram gemacht wurde, der ist dort idR falsch. Wer durch "Börsengewinne" seiner Freunde und Kumpels in Aktien geht, der ist doch falsch. Falsch ist vor allem derjenige, der am Anfang zu viel Kapital investiert. Langsam ist besser, denn man braucht eine lange!!! Lernphase. Am Anfang ist es besser mit Spielgeld anfangen, 50 oder 100 Euro. Den Lerneffekt mitnehmen, wenn man in Einzelwerte investiert. Für die meisten ist es besser, wenn sie langfristig in ETF investieren und breit streuen. Aber das ist einigen dann zu langweilig.

Ich habe am Anfang Geld verloren, aber war micky maus geld, kleine Beträge. Ich habe über die Jahre gelernt, nun fühle ich mich okay, wenn ich auch Beträge wie ein 6 oder12 Monatsgehalt auf einmal investiere. Ich kann ungefähr (you never know!), die Risiken abschätzen. Kalppt nicht immer, aber doch oft genug. Reich wird an nicht, aber die Rendite ist okay.

Rendite kommt von Risiko. Hohe Rendite bedeutetet oft hohes Risiko, aber ein hohes Risiko bedeutet keine hohe Rendite. Das zu verstehen und zu verinnerlichen ist der wichtigst Punkte beim Investieren. Checken leider nicht alle.
 
Ja, bin jetzt an dem Punkt wie viele andere auch. Ich denke, ich werde das alles via Gefühl/Intuition machen - nix groß mit technischer Analyse und so.

Irgendwie schrillen bei mir schon alle Alarmglocken, aber sei's drum. Zumindest habe ich es nicht wirklich eilig und werde mir jeden Schritt/Transaktion wohl sehr gut überlegen.

~~~

Mein aktueller Favorit bzgl. langfristigem Investment ist der nachfolgende ETF:

 
Ich bin seit 2003 an der Börse, also nachdem die dotcom Blase geplatzt ist.

Meine ehrliche Meinung: Wer glaubt, an der Börse schnell mal Geld mitnehmen zu können, der ist dort falsch. Wer auf Trading durch Youtube, Instagram oder TikTok aufmerkram gemacht wurde, der ist dort idR falsch. Wer durch "Börsengewinne" seiner Freunde und Kumpels in Aktien geht, der ist doch falsch. Falsch ist vor allem derjenige, der am Anfang zu viel Kapital investiert. Langsam ist besser, denn man braucht eine lange!!! Lernphase. Am Anfang ist es besser mit Spielgeld anfangen, 50 oder 100 Euro. Den Lerneffekt mitnehmen, wenn man in Einzelwerte investiert. Für die meisten ist es besser, wenn sie langfristig in ETF investieren und breit streuen. Aber das ist einigen dann zu langweilig.

Ich habe am Anfang Geld verloren, aber war micky maus geld, kleine Beträge. Ich habe über die Jahre gelernt, nun fühle ich mich okay, wenn ich auch Beträge wie ein 6 oder12 Monatsgehalt auf einmal investiere. Ich kann ungefähr (you never know!), die Risiken abschätzen. Kalppt nicht immer, aber doch oft genug. Reich wird an nicht, aber die Rendite ist okay.

Rendite kommt von Risiko. Hohe Rendite bedeutetet oft hohes Risiko, aber ein hohes Risiko bedeutet keine hohe Rendite. Das zu verstehen und zu verinnerlichen ist der wichtigst Punkte beim Investieren. Checken leider nicht alle.
Super Berichtet. Habe ich erst jetzt gesehen.
Genau so läuft es ab.
 
Ja, bin jetzt an dem Punkt wie viele andere auch. Ich denke, ich werde das alles via Gefühl/Intuition machen - nix groß mit technischer Analyse und so.

Irgendwie schrillen bei mir schon alle Alarmglocken, aber sei's drum. Zumindest habe ich es nicht wirklich eilig und werde mir jeden Schritt/Transaktion wohl sehr gut überlegen.

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Mein aktueller Favorit bzgl. langfristigem Investment ist der nachfolgende ETF:

Dein Etf ist schon an der oberen Linie. Da würde ich jetzt nicht investieren. Suche dir lieber DIE EINE Aktie aus.
 
Hab' jetzt die KI mal befragt, welche Aktien gut für Swing-Trading geeignet sind. Da kam die nachfolgende Antwort:

Beim Swing-Trading suchst du nach Aktien mit hoher Liquidität (damit du schnell rein und raus kommst) und gesunder Volatilität (damit sich der Kurs in den 2 bis 10 Tagen Haltedauer auch weit genug bewegt).

Hier sind zehn Aktien aus verschiedenen Sektoren, die im aktuellen Marktumfeld (Stand Mai 2026) besonders oft auf den Watchlists von Swing-Tradern stehen:

1. NVIDIA (NVDA)​

Der Klassiker für Momentum-Trader. Trotz seiner Größe bewegt sich NVIDIA oft in sauberen Wellen.
  • Warum: Starke Reaktion auf Support-Level (EMA 20/50) und klare Ausbrüche bei neuen Allzeithochs.

2. Tesla (TSLA)​

Tesla ist die "Königin der Volatilität".
  • Warum: Die Aktie reagiert extrem sensibel auf News und psychologische Marken. Ideal für Trader, die auf starke "Gaps" und Trendwenden setzen.

3. Micron Technology (MU)​

Der Halbleiter-Sektor ist 2026 weiterhin zyklisch und volatil.
  • Warum: Micron zeigt oft sehr technische Chartmuster (wie Cup-and-Handle oder Flaggen), die für Swing-Trader leicht zu identifizieren sind.

4. Meta Platforms (META)​

Meta hat sich zu einer sehr stabilen Swing-Aktie entwickelt.
  • Warum: Sie zeigt oft eine starke relative Stärke zum Gesamtmarkt. Wenn der S&P 500 dreht, gehört Meta oft zu den ersten Aktien, die den Swing nach oben anführen.

5. Rheinmetall (​

Ein europäischer Favorit, besonders im aktuellen geopolitischen Klima von 2026.
  • Warum: Die Aktie tendiert zu langen, stabilen Trends mit kurzen Konsolidierungsphasen – perfekt, um "Dips" (Rücksetzer) zu kaufen.

6. Coinbase (COIN)​

Für Trader, die den Krypto-Sektor ohne direkten Coin-Kauf handeln wollen.
  • Warum: Die Aktie korreliert stark mit Bitcoin, ist aber oft noch volatiler. Große Swings von 10–20 % in einer Woche sind hier keine Seltenheit.

7. Amazon (AMZN)​

Amazon bewegt sich oft über Wochen in Seitwärtskanälen.
  • Warum: Ideal für "Range Trading". Man kauft am unteren Ende des Kanals und verkauft am oberen Widerstand.

8. Palantir (PLTR)​

Ein Liebling der Retail-Trader mit hoher Social-Media-Aufmerksamkeit.
  • Warum: Hohes Handelsvolumen und emotionale Preisbewegungen führen oft zu Übertreibungen in beide Richtungen, die man als Swing-Trader ausnutzen kann.

9. Eli Lilly (LLY)​

Ein Schwergewicht im Gesundheitssektor (Stichwort: Abnehm-Medikamente).
  • Warum: Die Aktie ist ein "Trend-Monster". Rücksetzer zum 50-Tage-Durchschnitt waren in den letzten Monaten fast immer profitable Einstiege für einen mehrtägigen Swing.

10. Viking Holdings (VIK)​

Ein interessanter Newcomer (IPO 2024), der 2026 viel Aufmerksamkeit von Analysten bekommt.
  • Warum: Als Wachstumsaktie im Reisesektor zeigt sie oft dynamische Ausbrüche nach oben, wenn die Quartalszahlen oder Buchungsdaten positiv überraschen.

Tipps für deinen Erfolg:​

  1. Earnings beachten: Handle niemals einen Swing kurz vor den Quartalszahlen, außer du willst zocken. Das Risiko eines Gaps gegen dich ist zu groß.
  2. Relative Stärke: Suche nach Aktien, die steigen, während der Gesamtmarkt (DAX oder S&P 500) stagniert. Das sind die Gewinner von morgen.
  3. Stop-Loss: Ein Swing-Trade ohne automatische Reißleine ist kein Trading, sondern Hoffnung.

Welchen Indikator nutzt du am liebsten, um deine Ein- und Ausstiege bei solchen volatilen Werten zu bestimmen?
 

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