°°°abendtau°°°
Sehr aktives Mitglied
AW: Tut mir leid, daß Du so verbittert und verspannt bist!
Das er Dich Waltraud nennt, ist, nun ja.... ihm eigen. Hätte auch Brunhilde sein können. 😀
So wie Du das im #1 geschildert hast, läuft es leider immer noch. Ich will nicht sagen überall, aber es ist auffällig oft.
In einem anderen Thread, bei dem es um typische Geschlechterrollen geht, fühle ich mich ziemlich alleine, wenn ich sage; wozu überhaupt jemanden nach Geschlecht typisieren?
Wenn es um neue Denkweisen geht, sind Männer bissle langsam. Wenn ich das als Mann sage, ist das ziemlich arg provokant. Wenn Du das sagen würdest, bricht möglicherweise der dritte Weltkrieg aus.
Das Frauenbild ist wie eingestanzt. Siehe Rainerjg, der da meint: Was immer gut war, kann heute nicht so schlecht sein.
Das allein zeigt doch wer hier wirklich einen gewissen Nachholbedarf hat. Wenn bspw. ein Mann ein Recht bekommen will, welches ihm zusteht und letztlich auch bekommen hat, dann ist es völlig normal wenn ihm sein Recht von einer Frau Richterin zugesprochen wurde. Im selben Atemzug wurde und wird eben dieser Richterin, dass Leben von solchen Männer schwer gemacht.
Meint: Gleiches Recht für alle, ja, aber alle gleichwertig, nein. Ich setze mich deswegen schon seit 30 Jahren regelmäßig in das Fettnäpchen, was Mann nicht hören möchte. Freunde macht man sich damit ganz sicher nicht.
Einziger Trost den ich für Dich habe, es wird besser werden.
Dem kann ich nur zustimmen.@ Reiner:
Wie kommst du darauf, dass ich Waltraud heiße? Und was lässt dich glauben, dass es eine "natürliche" Bestimmung der Frau gäbe, eine zärtliche fürsorgliche Mutter zu sein, während Männer "um das goldene Kalb zu tanzen" hätten?
Genau solche Stereotypen machen es uns doch so schwer, eine eigene Idendität zu finden, wenn man sich solche Zuschreibungen gefallen lassen muss.
Anhand deines Bildes erkenne ich, dass du zu der Generation meiner Großväter gehörst. Du und deine Frau (falls du eine hast), seid also in einer komplett anderen Sozialistaion großgeworden. Es ist sehr bezeichnend, dass meine (nach meines Erachtens) berechtigten Fragestellungen, als "verbitterte Schreibe" abgetan werden, weil ich mich nicht in meine Rolle als braves Weibchen einfügen möchte. Dir fällt es natürlich leicht so herablassend, "herrisch"( was für ein bezeichnendes Wort) zu sein, weil du dich in deiner sozialen Rolle als Mann uns Weibchen überlegen fühlst.
[...]
Das er Dich Waltraud nennt, ist, nun ja.... ihm eigen. Hätte auch Brunhilde sein können. 😀
So wie Du das im #1 geschildert hast, läuft es leider immer noch. Ich will nicht sagen überall, aber es ist auffällig oft.
In einem anderen Thread, bei dem es um typische Geschlechterrollen geht, fühle ich mich ziemlich alleine, wenn ich sage; wozu überhaupt jemanden nach Geschlecht typisieren?
Wenn es um neue Denkweisen geht, sind Männer bissle langsam. Wenn ich das als Mann sage, ist das ziemlich arg provokant. Wenn Du das sagen würdest, bricht möglicherweise der dritte Weltkrieg aus.
Das Frauenbild ist wie eingestanzt. Siehe Rainerjg, der da meint: Was immer gut war, kann heute nicht so schlecht sein.
Das allein zeigt doch wer hier wirklich einen gewissen Nachholbedarf hat. Wenn bspw. ein Mann ein Recht bekommen will, welches ihm zusteht und letztlich auch bekommen hat, dann ist es völlig normal wenn ihm sein Recht von einer Frau Richterin zugesprochen wurde. Im selben Atemzug wurde und wird eben dieser Richterin, dass Leben von solchen Männer schwer gemacht.
Meint: Gleiches Recht für alle, ja, aber alle gleichwertig, nein. Ich setze mich deswegen schon seit 30 Jahren regelmäßig in das Fettnäpchen, was Mann nicht hören möchte. Freunde macht man sich damit ganz sicher nicht.
Einziger Trost den ich für Dich habe, es wird besser werden.