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Meine Rolle als Frau

Oh ja, ich kann Dich verstehen- bisweilen hab ich ähnliche Gedanken.
Ich glaube, dass liegt daran, dass man irgendwie von Frauen immer erwartet, dass sie sich entscheiden: Also ENTWEDER Kind, ODER Karrierre. Entweder schön, oder kompetent. Entweder abhängig, oder selbständig.Usw.
Von Männern wird das nicht in dem Maße erwartet.
Da kann man sehr wohl super aussehen, Spaß im Leben haben und trotzdem guter Papi sein. Also ich denke, wenn ein Mann einen Porsche fährt und aber auch ein toller Vater ist, würde jeder sagen: Super- der machts richtig! Aber stell Dir ne Frau vor, die zur Arbeit mit ihrem Porschecabrio fährt und nur am Wochenende mit der Familiekutsche? Da heißt es: Oh, wie selbstsüchtig- eine Frau muss doch alles an ihre Kinder hängen und darf sich keine Luxuskarre leisten.
Oder wenn eine Frau in sexy Miniroch und Higheels den Kinderwagen schiebt, dann wird wieder gelästert...

ABER: Dieser Druck geht meiner Erfahrung nicht von den Männern aus! Man sagt so leicht: Männer haben es besser, weil "die Leute" nicht so lästern.
Aber schau mal, wer "die Leute" sind....Richtig ANDERE Frauen! Nicht Männer lästern über Frauen, die ihr Kind in die Krippe tun und arbeiten, sondern es sind die neidischen Frauen, die eben selber was aufgegeben haben und nun frustriert sind. Man hört ganz selten davon, wie ein Mann darüber lästert, dass XY eine schlechte Mutter, oder ein schlechter Vater ist (das tun nur Frauen!)
Davon darf man sich aber nicht abhängig machen.
Ich bin der Meinung, dass die größten "Feinde" der Selbständigkeit von Frauen, der Neid anderer Frauen ist.
Du siehst es ja, was Deine Schwiegermutter sagt. Die Männer akzeptieren das schon wenn man ihnen zeigt, was man auf dem Kasten hat... dann haut man halt mal auf den Tisch und Ruhe ist. Jedoch das Lästern unter den Frauen geht weiter. Da muss man aber drüberstehen (lernen). Man muss es als das sehen, was es ist: Nämlich eine Bestätigung, dass diese Frauen offenbar nicht glücklich sind (sonst hätten sie es nicht nötig zu lästern).

Ich hab für mich entschieden, dass es kein entweder oder geben muss: In dem Maße, wie ich in der Lage bin, es zu stemmen, wird beides gehen. Man muss nicht NUR Mutter oder NUR Karrierefrau sein, sondern darf für sich selber entscheiden, wie man es gewichten will. Man darf auch kompetent UND sexy sein. Und als Mutter darf man sich auch mal Luxus leisten (wenn es der Geldbeutel hergibt) und man darf sexy sein.
 
A

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Re: Meine Rolle als Frau
Habe nun nicht alle Kommentare gelesen sondern nur die nächsten zwei nach der Frage.
Jedenfalls:
Ich glaube auch, dass du dir da mehr selbst im Weg stehst als irgendjemand anderes.
Bin auch weiblich aber hatte in dieser Hinsicht nie einen Vor- oder Nachteil.
Es hatten immer nur die Frauen in meiner Umgebung einen "Nachteil" die sagten
"Hach wir Frauen sind SO benachteiligt, wir sind so arm dran aber wir müssen stark sein
und zusammen halten!" Klar bin ich noch bedeutend jünger und habe kaum Berufserfahrung,
war allerdings früher ab und zu mal mit meinem Vater auf Baustellen unterwegs, da hat nie
jemand was gesagt, auch nicht wenn ich mal mit den anderen Arbeitern alleine war.
Hatte das Gefühl, dass sie irgendwo WOLLTEN das man sie so behandelt,
damit sie sich als starke Frau hinstellen können. Kann es sein, dass du auch danach suchst?

Wie du schon bemerkt hast: Die Leute werden immer über dich reden.
Egal ob du Kinder bekommst oder nicht, ob du Karrie machst, selbst wenn du dir die Haare färbst
wird es Leute geben die dazu ihren Senf geben. Und das passiert nicht nur dir als Frau sondern auch den Männern.
Ich habe schon oft gemeckere von anderen gehört wenn der Mann sich um die Kinder kümmert
genauso wie wenn er es nicht tat, auch von anderen Männern. Mag ja sein, dass das in deiner
Umgebung anders gesehen wird, aber du kannst nicht nach dem Gerede der Leute gehen.

Ist dir schonmal in den Sinn gekommen, dass dein Chef einfach nur gemeint hatte, dass du Charisma ausstrahlst?
Denn genau solche Leute sind auch gut um die Gegenseite zu überzeugen.
Es war vielleicht einfach nur ein Kompliment, welches man genauso einem Mann machen kann.

Habe das Gefühl du steigerst dich wirklich viel zu sehr in diesen Feminismuskram rein. Tut mir leid,
aber mehr als Kram ist es für mich zumindest hier in Deutschland nicht wirklich.
 
Aber ist es nicht ein Armutszeugnis, dass man sich noch immer entscheiden muss? Ich meine zu einem Kind gehören ja schließlich zwei Erwachsene. Es ist doch auch so, dass ein Mann der sich mehr um die Kinder kümmern möchte, beruflich und karrieretechnisch noch stärker diskriminiert wird. Dann heißt es, was für ein verweichlichter Softi, hat keinen Bock zu arbeiten, Privatsache ist wichtiger. Also letztendlich bleibt es für ein Paar gezwungenermaßen immer an der Frau hängen, wenn man seinen Lebensunterhalt einigermaßen gut bestreiten möchte.

Was ist das für eine kalte Welt, die an den Menschen vorbei kapitalisiert🙁

Du willst doch selber Karriere machen, also kannste dich über die kalte Welt, die am Menschen vorbeikapitalisiert, nicht aufregen. Dir ist doch Kohle sicher auch enorm wichtig. Und du würdest deinen Freund sicher nie wahrgenommen haben, wenn er nicht gut verdienen würde.
 
Und du würdest deinen Freund sicher nie wahrgenommen haben, wenn er nicht gut verdienen würde.


Wie gut, dass du die TE so genau kennst...


@wat solls
Lass dich von den frustrierten Frauenhassern hier nicht abschrecken. Mach dein Ding und zeig der Welt den Stinkefinger. Du musst dich niemandem gegenüber rechtfertigen oder in irgend ein Schema passen. Wenn du keine Kinder willst, dann ist das so. Wenn du Kinder willst, und dann Hausfrau und Mutter sein willst, dann ist das so. Wenn du Karriere UND Kinder willst, dann ist das so. Die Menschen werden immer lästern. Über alles und jeden, Hauptsache, sie stehen selber besser da. Denke nicht so viel und tu, was dir gut tut und was dich glücklich macht. Du stehst selbst an erster Stelle. Sei ruhig in gesundem Maße egoistisch. Das Leben ist kurz, gestalte es so, wie du es dir vorstellst. Du kannst es sowieso nie allen recht machen!

LG Rosie
 
Du willst doch selber Karriere machen, also kannste dich über die kalte Welt, die am Menschen vorbeikapitalisiert, nicht aufregen. Dir ist doch Kohle sicher auch enorm wichtig. Und du würdest deinen Freund sicher nie wahrgenommen haben, wenn er nicht gut verdienen würde.

Was ist das denn für eine infame Unterstellung, das bläst doch genau in dieses Horn, was ich versuche darzustellen. Karriere hat doch nicht zwangsläufig etwas mit Geld verdienen zu tun, sondern mit Anerkennung und Selbstverwirklichung.

@ alle anderen: danke für die Antworten.

Ich fasse kurz zusammen, den "Lästerterror" machen vor allem die Frauen untereinander. Die Nachteile sind nicht wirklich reell (was ich nicht bestätigen kann) und ich soll einfach machen wonach mir der Sinn steht.

Ich denke vieles davon ist wahr und gleichzeitig zu einfach gedacht... Gerade unsere Sozialisation als Frau, macht es ja gerade so schwierig eben das zutun wonach uns der Sinn steht. Dafür mache ich nicht explizit die Männer verantwortlich, sondern davon ist viel selbstgemacht. Aber dass diese Strukturen da sind, dass lässt sich ja nicht leugnen.

Und Kinder UND Karriere sind nunmal sehr schwer möglich, da weder das eine noch das andere wirklich anerkannt wird. Ich habe einfach das Gefühl, als Frau muss man immer doppelt so viel geben um sich durchzusetzen und ernst genommen zu werden. Ein großgewachsener Mann hat doch sofort einen Kompetenzvorschuss im Vergleich zu einer niedlichen 1,65 Frau. Das beobachte ich bei mir selbst doch auch. Und die Versagensängste die eine Mutter gegenüber ihren Kindern hat, entdecke ich bei Männern auch nicht so häufig. Es ist doch immer noch der Verantwortungsbereich der Frau, oder sehe ich das falsch....
 
Kommt halt immer darauf an, wie man sich gibt. Hab bei einer Kollegin mal nachgehalten wie oft se fehlt weil ich das Gefühl hatte, dass sie dauernd krank ist. Die hat ca. 50% der Arbeitszeit sich krank gemeldet, dann kam noch Urlaub und jetzt ist sie in der Schwangerschaft. Und wenn sie im Büro gegenüber sitzt lästert sie mit den anderen Mädels wie sehr ihr Job sie nervt und die Typen in ihrem Büro sie nerven. Bei mir ist die unten durch egal was die macht.

@Winter Rose: Wer hasst hier denn Frauen? Nur weil Feminismus genauso bescheuert ist wie Maskulinismus. Frauenfeindlichkeit ist Antifeminismus (glaube ich) und unterscheidet sich ja wieder vom Maskulinismus. Wir befinden uns derzeit in der Situation, dass Frauen oftmals eben "frauliche" Vorteile genießen und man diese Ihnen auch zugesteht, nur zusätzlich eben immer nach Gleichberechtigung geschrien wird. Ist ja nicht meine schuld wenn Frauen entweder unter geringem Selbstbewusstsein leiden oder gleich Feministinnen sind. Ich könnte mich ja auch über die Gleichberechtigung bei der Wehrpflicht beschweren, obwohl diese zurzeit ausgesetzt (nicht abgeschafft) ist. Dabei macht Gleichberechtigung bei der Wehrpflicht eben keinen Sinn. Frauen produzieren eben den Nachschub - pardon - aber in Kriegszeiten würde ich das nicht anders bezeichnen.

Gleichberechtigung an sich ist sicher sinnvoll. Man muss nur auch einsehen dass Gleichberechtigung auch heißt, dass das auch für Nachteile gilt. Z.b. hau ich dir bei einer Backpfeife eine in die Schnauze, egal ob Mann oder Frau - mein Lieblingsbeispiel - wenn Frauen sich nicht beherrschen können und danach ganz groß rumheulen, dass man👎 sie geschlagen hat. Gleichberechtigung. Wie du mir so ich dir. Gewalt gehört sich eben auf beiden Seiten nicht.

Lästereien wird es aber trotzdem immer geben.

Ich bin nicht explizit frauenfeindlich, aber als frauenfreundlich werd ich mich sicher auch nicht bezeichnen.

PS: @Winter Rose: Ich beziehe das Thema auf mich und Bara, da sonst eigentlich keiner das Thema Feminismus angesprochen hat. Bestand der Rest nicht sowieso aus weiblichen Postern? Hab eh nicht drauf geachtet, soll mir auch egal sein 😉
 
Zitat von Der_um_den_Baum_tanzt
Bedeutsamer ist es für Dich zu klären, woran Du Dich und die Ausrichtung Deiner Existenz orientierst.

Wie mache ich das? Ich weiß was du meinst, aber empfinde das als unglaublich schwer...

Ich denke, es hat etwas mit Hygiene zu tun. Mit Ordnung und Sauberkeit und den dazu erforderlichen Strategien und Werkzeugen.

Gedankenhygiene.

Ein gutes Werkzeug zur Gedankenhygiene ist die Sprache - oder besser gesagt, der bewusstere Umgang mit der Sprache.

"Bildung"
schreibst Du, ist eines Deiner Lebensthemen, in das Du außerordentlich viel Lebensenergie einfließen lässt.

Das ist gut!
Gut, wenn dieses Wort nicht nur die Anhäufung von Wissen und dessen Anwendung bedeutet.

Sondern auch so etwas wie ....

Bildung ist Entwicklung.
Bildung ist die Herausbildung dessen, was noch eingewickelt ist.
Entwickelung führt zum Kern des Wesens.

Der Kern des Wesens bietet Orientierung für alle Lebensfragen die das Wesen betreffen.
Die "Sprache" des Kerns ist das Gefühl und der Impuls.

Natürlich sind wir soziale Wesen und orientieren uns selbstverständlich an den Lebensbildern unserer Zeitgenossen, übernehmen Leitbilder, Gepflogenheiten, Meinungen und Ansichten und sogenannte "Mems" etc...... wie ein Schwamm saugen wir all diese Maßstäbe und Zuordnungen und Gewichtungen auf ohne sie ernsthaft zu hinterfragen und tragen sie mit unserem Leben in die durch uns mit erschaffene Wirklichkeit.

Und in dieser von fremden Lebensbildern zeitweise dominierten eigenen Wirklichkeit, darf man sich ruhig mal einsam fühlen ...... wenn man nicht einmal sich selbst mehr hat.

Doch ganz tief im Innern wohnt eine meist stumme Gewissheit, einer verborgenen Quelle gleich - und an die musst Du heran kommen.
Denn dann wird die Selbstfindung zu einem fließenden Bach und das eigene Sein zu einem befruchtenden Aspekt der Wirklichkeit.
 
Hallo, Wat_Solls,

Deine Beiträge empfinde ich als eine Suche nach einem Wohlfühlplatz im Leben. Auf so einem Platz musst und kannst nur Du Dich wohlfühlen, sonst niemand.

Jede Wahl für einen bestimmten Wohlfühlplatz hat einen Nachteil: Die Wahl schließt andere, möglicherweise besseren Wohlfühlplätze aus. Das Problem der Wahl besteht in der Unsicherheit, nicht im voraus zu wissen, welches Wohlfühlgefühl mit welchem Platz verbunden ist. Jeder Mensch, am gleichen (Arbeits-) Platz wie Du, wird anders empfinden. Insofern ist das Vergleichen mit dem Wohlgefühl anderer Menschen nur sehr bedingt eine Hilfe. Dies gilt für einen bestimmten Arbeitsplatz in einem Unternehmen, wie auch für den Mutter-Arbeitsplatz im privaten Bereich.

Der Arbeitsplatz im Unternehmen ist an bestimmten Rechten und Pflichten gebunden. Beim Mutter-Arbeitsplatz ist es nicht anders. Nach meiner Meinung siehst Du zu Recht die Einstellung Deiner Kollegin kritisch. Halb getane Arbeit ist halber Kram und das ist Mist. Es liegt aus meiner Sicht an der Einstellung, mit der man seinen Platz – wo auch immer – einnimmt. Die Einstellung hängt von Deinen Werten ab. Du bewertest Deinen Arbeitsplatz und entsprechend wirst Du dort aktiv. Nicht anders ist es beim Mutter-Arbeitsplatz.

Unsere Entscheidungen sind – wenn wir nicht bewusst über Zusammenhänge nachdenken – abhängig von unserem Fokus. Wir sind geneigt, die Ereignisse primär einzubeziehen, die uns kürzlich widerfahren sind bzw. auf die wir unseren Fokus richten. Im Büro stehen zwei Kopiergeräte. Ein schnelles und ein langsames. Beim langsamen Gerät findet jemand eine Euro-Münze. Durch dieses schöne Ereignis beflügelt, wird er dazu neigen, immer dieses Gerät zu bevorzugen, weil es ihm Glück brachte. Ähnlich ist es mit sympathischen oder unsympathischen Menschen, die eine bestimmte Ansicht vertreten. Der Mensch ist geneigt, der Ansicht zu folgen, die von einem sympathischen Menschen geäussert wurde.

Lange Rede kurzer Sinn: Deine Zukunftsperspektive, Deine Bewertung verschiedener Möglichkeiten hängen von der Festigkeit Deiner Wertvorstellungen ab und der Fähigkeit, diese für Dich objektiv in eine Entscheidung einzubringen. Je weniger Dir Deine ethischen Werte bewusst sind, um so abhängiger bist Du von anderen Menschen und ihren (moralischen) Meinungen.

LG, Nordrheiner
 
Huhu wat solls,

nach meiner Meinung befinden sich die Frauen nach wie vor in der Zwickmühle zwischen der Karriere und der Familienplanung weil es nicht die Lösung ansich gibt. Zudem denke ich das viele Frauen nach wie vor, teils unbewusst, die älteren Sichtweisen zur Frauenrolle im Kopf haben. Aber das ist ja auch klar, das Frauenbild ist nach wie vor im Wandel. Wir versuchen den Spagat zwischen Kind und Kegel zu meistern, während bei den Männern sich nicht all zu viel verändert hat in den Jahren. Die Männer die sich (nicht nur) der Karriere widmen, haben genau das selbe Problem. Wie bekomme ich das alles unter einen Hut? Nur bei Männern wird nicht all zu sehr geschaut, Frauen werden direkt kritischer beobachtet und hinterfragt.

Ich denke um sich aus diesem Dilemma zu befreien solltest du etwas umdenken. Denke nicht darüber nach ob du der Gesellschaft gerecht wirst, sondern ob du dir selbst gerecht werden kannst. Gleichzeitig ist es wichtig auch darüber nachzudenken was du möchtest. Karriere, Kinder oder beides? Dann mach beides. Vieles spielt sich mit der Zeit von alleine ein und einiges lässt sich organisieren. Es wird stressig aber wenn du das möchtest, dann nutze die Gelegenheit und starte durch.

Wir Frauen denken manchmal zu viel nach und vergessen dabei das Leben voll auszuschöpfen.😉

Liebe grüße
SchwarzeSeele
 
AW: Tut mir leid, daß Du so verbittert und verspannt bist!



Du solltest Dir genau überlegen, was wirklich im Leben zählt und das ist sicherlich nicht in erster Linie der berufliche Erfolg, diesen Part solltest Du ruhig den Männern überlassen, denn als Frau hast Du weit wichtigere und beglückendere Lebensaufgaben zu erfüllen!

Frauen die beides gleich gut auf die Reihe bringen wollen, vermännlichen und bekommen typische Männerkrankheiten, wie Herzinfarkt und Burnout! Sie verspannen und verbittern und grämen sich mit zunehmendem Alter so verblendet gewesen zu sein!

Ich glaube Du solltest schleunigst die Notbremse ziehen, denn Deine verbitterte und verspannte Schreibe hier spricht schon dicke Bände und Dein teilweise recht häßliche, verächtliche und sexistische Wortwahl erst recht!



@ Reiner:
Wie kommst du darauf, dass ich Waltraud heiße? Und was lässt dich glauben, dass es eine "natürliche" Bestimmung der Frau gäbe, eine zärtliche fürsorgliche Mutter zu sein, während Männer "um das goldene Kalb zu tanzen" hätten?
Genau solche Stereotypen machen es uns doch so schwer, eine eigene Idendität zu finden, wenn man sich solche Zuschreibungen gefallen lassen muss.
Anhand deines Bildes erkenne ich, dass du zu der Generation meiner Großväter gehörst. Du und deine Frau (falls du eine hast), seid also in einer komplett anderen Sozialistaion großgeworden. Es ist sehr bezeichnend, dass meine (nach meines Erachtens) berechtigten Fragestellungen, als "verbitterte Schreibe" abgetan werden, weil ich mich nicht in meine Rolle als braves Weibchen einfügen möchte. Dir fällt es natürlich leicht so herablassend, "herrisch"( was für ein bezeichnendes Wort) zu sein, weil du dich in deiner sozialen Rolle als Mann uns Weibchen überlegen fühlst.

@ Schwarze Seele: Ja das mit dem Nachdenken ist ein Punkt. Wir machen uns unsere Probleme zum großen Teil selbst, aber ich sehe in unseren Nöten eben den Ausbruch aus einem festgefahrenen Mustern. Wir fühlen uns verantwortlich unsere eigenen Bedürfnisse zu hinterfragen, weil wir es bisher nicht gelernt bekommen haben "unser Ding durchzuziehen". War es nicht jahrhundertelang so, dass unsere Aufgabe darin bestand dem Mann und unseren Kindern "zu dienen"? Solche Muster legt man nicht einfach so ab.

Ich betone, dass dies kein Angriff auf die Männer als solches, noch auf andere Frauen sein soll. Ich beschäftige mich nur mit dem Thema und denke, dass darin wertvolle Erkenntnisse liegen. Vielleicht hilft mir das einfach mich selbst besser zu verstehen.

@ Nordrheiner: Das mit dem Wohlfühlplatz klingt schön und einleuchtend. Das hinterfragen von festgefahrenen Strukturen gehört für mich dazu, diesen Platz zu finden.

@wasdaslan: Natürlich kommt es darauf an wie man sich gibt. Diese Argumentation geht meineserachtens aber am Thema vorbei. Mir geht es um gesellschaftliche Strukturen... man kann 5000 Einzelbeispiele nennen, von Frauen und Männern die faul sind und anderen, die es nicht sind. Das ist denke ich jedem bewusst und braucht nicht diskutiert werden.

@Der_um_den_Baum_tanzt: Vielen Dank für deinen ausführlichen Post zum Thema Selbstfindung. Ich denke, dass ein größerer Teil in mir sich danach sehnt seine Rolle als Individuum zu finden, als der der die gesellschaftliche Rolle als Frau zu definieren. Ersteres fühlt sich gerade nur bedeutend schwerer an.

Ich danke euch allen für die angeregte Diskussion. Es ist super interessant🙂
 

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