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Mein Leben in der Emigration oder die innere Heimat

Er hat wie sich selbst bewiesen, dass er, sein Wille stärker als das eigene Los, eigenes Schicksal ist.
Deswegen deine Argumentation ich kann nicht annnehmen.

Doch er hatte sich schließlich für den Tod entscheiden - warum, Igor, wenn er trotz der Behinderung richtig lebte und nicht vegetierte?? Das verstehe ich nicht... Welche Erklärung dafür hat der Film vermittelt? Warum hatte er trotzdem seinen Lebenswillen verloren?

Und das Beispiel von S. Hawking kenne ich, Igor. Er zeigt, dass auch in solchem Zustand ein wahres, richtiges Leben - eine Verbindung mit dem Leben möglich ist. Das habe ich doch angedeutet in meinem vorigen Beitrag (ich habe den Eindruck du liesst mich nicht genau..? 🙁) und sogar dir zu verstehen gegeben, dass du im Vergleich zu solchem Menschen, natürlich von außen gesehen, mehr solcher Möglichkeiten, dich mit dem Leben aktiv zu verbinden, haben müsstest.

Aber ich weiß, dass ein Mensch auch innerlich/seelisch so sehr gelähmt sein kann, dass er trotz seinen guten körperlichen Möglichkeiten, dieses aktive sich Einlassen auf das Leben doch nicht schafft...

Glaubst du, Igor, dass du an solcher "seelischen Lähmung" leidest? Und das diese sich nicht mehr zurückbilden kann?

PS. Und hier noch ein Ausschnitt aus der Rezension zu diesem Film, der zeigt, dass ich mit meiner Annahme, dass sein Leben ihm unerträglich war, doch recht hatte, Igor:

"..Da er sein Leben seitdem als nicht mehr lebenswert, als unwürdig ansieht, ist es sein sehnlichster Wunsch, „in Würde“ zu sterben – womit er andeutet, sich das Leben nehmen zu wollen."

Was sagst du dazu..?
 
Zuletzt bearbeitet:
Ach, Lena, Lena, ich lese doch aufmerksam, aber wenn ich einfach die dumme Kuh bin, dann entschuldige, bitte.
OK, ich versuche.

Aber ich weiß, dass ein Mensch auch innerlich/seelisch so sehr gelähmt sein kann, dass er trotz seinen guten körperlichen Möglichkeiten, dieses aktive sich Einlassen auf das Leben doch nicht schafft...

Ja, sehr gut, das ist zu mir passend. Ich lebe nur wie aus der Gewöhnheit, ich fühle mich INNERLICH gelähmt, eigentlich, ich WILL nicht so weiter leben, aber ich habe keine Kraft oder den Mut, anders zu leben. Das ist die Sackgasse.

Glaubst du, Igor, dass du an solcher "seelischen Lähmung" leidest? Und das diese sich nicht mehr zurückbilden kann?

Prima, Volltreffer, aber nicht "glaube", ich weiss es. Natürlich, meine bescheurte Romanzen, oder meine Emigration, mein Versuch der Ausbildung, und so vieles andere, waren die Versuche diese Starre, diese Lähmung zu durchbrechen. Aber ich habe keine Kraft mehr. Nichts. Oder ich bin einfach feige, den Schlussstrich zu ziehen.
Also ich "spiele" weiter. Weiss nicht, wie lange noch. Wie lange noch , bis ich meine innere Heimat finde, verdammt tausendmal?

Da er sein Leben seitdem als nicht mehr lebenswert, als unwürdig ansieht, ist es sein sehnlichster Wunsch, „in Würde“ zu sterben – womit er andeutet, sich das Leben nehmen zu wollen."

Er betrachtet sein Leben als nicht lebenswert, aber nur er das so betrachtet, Lena. Das war seine Sicht der Dinge, seine Wahrnehmung. Der Mensch ist enorm stark. er hat am Ende diese ganze Medikamente durch seine Freunde(illegal, denke ich) besorgt und den Selbstmord war für ihn wirklich die freie Entscheidung, echt der Frei-Tod. Das war seine Freiheit. Nicht seine Schwäche, nicht sein Mangel, das verdient das Respekt.
Und, bestimmt, dieser Mensch wusste, was er wollte.
Innerlich er war frei und er hat auch frei in den Tod gegangen.
Ich, ihm gegenüber, weiss nicht, wozu ich überhaupt lebe, und das Leben scheint mir wie der Albtraum, der kein Ende hat. Bin ich im Leben oder träume ich, dann innerlich ich weiss es nicht. Ich spiele nur, wie die Puppe, nach den regeln. Oder der innere Schmerz so enorm ist, das es ist wie meine Schutz-Reaktion, mein inneres Gefängnis, das mich vom dem Etwas sehr bösem und schrecklichen beschützt. Am ende ich weiss es nicht. Und sollte ich es bestimmt wissen oder besser nicht? Der Abgrund, die Kluft hat mich verschlungen. Ich existiere wie nicht real. So spüre ich es, Lena.
Und tut mir leid, wenn so viele Leute es nicht verstehen oder nachvollziehen können. Ich verstehe es selbst nicht.
Herzliche Grüsse dir und schönen Abend.
Igor.
 
Unter normalen Lebensbedingungen, ist es kein Mut, es ist der einfachste Weg allen Schwierigkeiten aus dem Wege zu gehen.
Also ist es Feigheit.

Nur Ausnahmesituationen, wenn man z.B. wirklich andauernd körperliche Schmerzen hat oder bösartiger, schmerzhafter Willkür (z.B. KZ) ausgeliefert ist - ausgenommen.


Freundlich grüßt
Gelinda
 
Unter normalen Lebensbedingungen, ist es kein Mut, es ist der einfachste Weg allen Schwierigkeiten aus dem Wege zu gehen.
Also ist es Feigheit.

Was meinst du, Gelinda? Ich habe ins absolut fremdes land ausgewandert, der russische Jude, der vom allen Deutschem die enorme Ängste hatte? Ich habe auf der Ukraine die gefährliche Arbeit in der Hütte verrichtet, und mehr als 15 Jahre. Ich habe hier trotz meine mentale und seeliche Defizite die Ausbildung für medizinische Dokumentation durchgesetzt und alle mögliche Tests auf sehr gut bestanden.
Als ich nach BRD eingereist war, ich habe die Blutunegen bekommen. Hämmoroiden, entschuldige für die Ausführlichkeiten. Und dann ich habe sofort entscheiden mich zu operieren. Nach zwei Wochen meinen Aufenthaltes im Land. Ich verstand meistens nicht. Nach der ambulatorischen OP ich habe die Verschlimmerung bekommen. Und landete im Karnkenhaus. Dort mir wurde die zweite OP vorgeschlagen. Aber ich war satt. Ich habe alles unterschreiben, um mich freizubekommen. Und mit der Hilfe von meiner Frau ich habe nach Hause gefahren.
Und ich war absolut abgemagert. Nur Skelett. Aber ich habe dann mich nicht erlaubt, ins Selbstmitleid zu verfallen. Ich habe alle mögliche Kursen in VHS sofort besucht und rund um die Uhr Deutsch gelernt, eher gebüffelt.
Meinst du, liebe Gelinda, alles, was ich hier aufgezählt habe hier, war feige?
Als meine Depression mich erwürgte, ich habe für mich selbst den Prozak herausgefischt und sagte meinem Dok, oder ich es bekommme oder ich werde mich umbringen, und er hat nachgegeben. Nach 5, 6 Monaten die schreckliche Anfällle waren etwas milder. Und du könnttest dir den reifen Mann vorstellen, der auf dem Bett liegt und immer weint? Ich wollte echt nicht damals leben, aber ich habe mich überwunden,
Ich denke, ich war kein Schwachling, oder der Weicheier. Deswegen so schöne deutsche Frau, die berühmte sogar die Opersängerin (steht im Suchmaschinen) hat in mich verliebt. Also, sie hat meinen inneren Ptenzial echt durchgeschaut.
Das ist kein Selbstlob, meinst du, ich war der Feigling? Dann ich bin der Feigling geworden, was nicht logisch oder schlussforgernd klingt, nach meinem Lebensmuster.
Ach, und von der Einreise wir haben alles für nichts verkauft, wir waren fast nackt, meinst du, es war die Feigheit?
Und, plötzlich, wenn ich dich lese, dann man denken sollte, von einem Tag nach den anderem ich war der Weichling.
Und mich würde freuen, wenn du auf deises Posting antwortest.
Schöne WE.
Igor.
 
Noch ein bisschen dazu, liebe Gelinda. Weiss du, was ist die Depression? Du kannst dieses gefühl einfach nicht beschreiben. Du hast sogar keine Kraft aufzustehen und Pinkeln zu gehen. Du windest dich, aber du kannst deinen Schmerz nicht bestimmen.
Irgendwie ich habe es gelesen, dass es bei der schweren Depressionen die seelische Schmerzen sind "Stäker" als bei den Patienten im letzem Krebsstadium. Apropo, das hat der Artz geschrieben.
Dieser Dämon ist unsichtbar aber er terstört dich gründlich und treibt in den Tod.
Das sollte man auf dem eigenen Leib spüren, ansonsten man versteht nur den Bahnhof(wollte niemanden verletzen).
LG.
Igor.
 
.. das Leben scheint mir wie der Albtraum, der kein Ende hat. Bin ich im Leben oder träume ich, dann innerlich ich weiss es nicht. Ich spiele nur, wie die Puppe, nach den regeln. Oder der innere Schmerz so enorm ist, das es ist wie meine Schutz-Reaktion, mein inneres Gefängnis, das mich vom dem Etwas sehr bösem und schrecklichen beschützt.

Ich antworte dir nur auf den Beitrag, den du an mich gerichtet hast, Igor, - möchte mich in deinen Austausch mit Gelinda arstmal nicht einmischen.

Also: Ich überlege, ob das Leben uns nicht deshalb zum unerträglichen Albtraum wird, weil wir es nicht wirklich leben können und deshalb es entweder nur träumen oder nach seinen Regeln spielen ..

Durch irgendwas kam es zuvor zu userer Abtrennung vom Leben. Oder vielleicht hatten wir noch nie die Möglichkeit bekommen, uns mit ihm fest zu verbinden? Oder es fehlt uns, aufgrund unserer Natur, einfach schwer, diese Verbindung herzustellen?

Der Schmerz könnte dann ein Signal sein, dass wir uns bereits zu weit von der Realität/dem eigentlichen Leben entfernt hatten, er könnte einfach ein Verlustschmerz sein und eine Sehnsucht nach Leben, eine Trauer darum... Somit bleibt uns dieser Schmerz das einzige, was uns auf das Leben zubewegt und uns mit ihm verbinden will. Er ist irgendwie unsere Chance.

Wenn ich so zurück denke, stelle ich fest, dass ich in meinen Heilungsprozessen mich an meinem seelischen Schmerz orientiert hatte, ihm irgendwie vertraute, dass er mir den richtigen Weg zeigt. Doch geichzeitig bedrohte er in seiner Stärke manchmal mein Leben und ich verstand dann seine Botschaften nicht mehr, vielleicht deshalb, weil ich mich von ihm nicht mehr unterscheiden konnte.

Alles Gute für dein Wochenende, Igor.
Lena
 
Sehr reiche Gedanken, Lena.

Der Schmerz könnte dann ein Signal sein, dass wir uns bereits zu weit von der Realität/dem eigentlichen Leben entfernt hatten, er könnte einfach ein Verlustschmerz sein und eine Sehnsucht nach Leben, eine Trauer darum... Somit bleibt uns dieser Schmerz das einzige, was uns auf das Leben zubewegt und uns mit ihm verbinden will. Er ist irgendwie unsere Chance.

Ja, der Schmerz als die Chance...das ist oder war die unsere Verbindung zum Leben... Dank manchmal dem unermesslichen Schmerzen wir sind noch imstande zu spüren unsere Lebendigkeit, das klingt abgehoben oder entfernt von der Realität, aber gibt es die Situationen, wo der Schmerz notwendig und unvermeidlich, unausweichlich ist. Dazu, nehme ich an, gehören nicht nur Krebsleiden oder der Tod von unseren Verwandten , alles könnnte diesen Schmerz verursachen, wenn unsere Seele, unseres Herz vom dem echten, wirklichem Leben ab-geschtten, ab-gespalten ist. Das ist die Weisheit der Sprache. Zuerst wir sind heil, oder Eins. Dann zwei-2-zweifelen wir, wir geraten in die Welt der Dualitäten, wo alles zerspalten auf das Gut und das Böse, das Schwarz und das Weiss. Und wenn wir nicht es zustande bringen, wieder diese EIN-Heit zu erlangen, dann wir geraten in die VER-zwei-flung, wir sind nicht nur ver-führt oder ver-leitet, also von dem ein-em, oder dem ein-zigen, dem unseren Weg ab-gekommen sind, wir leiden unter VER-LUST und unsere Seelen dann sind wie VER-dammt. Und das ist das Ende, das VER-Fall. Aber sogar in der absoluten Verzweiflung der Mensch spürt sein Abegetrennt-Sein, und er leidet, er versteht es meistens selbst nicht, aber unseres Herz weiss die eigene Sprache, nicht unserer VER-Stand, der die dinge und die Welt der Einssseins ver-spaltet.

Wenn ich so zurück denke, stelle ich fest, dass ich in meinen Heilungsprozessen mich an meinem seelischen Schmerz orientiert hatte, ihm irgendwie vertraute, dass er mir den richtigen Weg zeigt. Doch geichzeitig bedrohte er in seiner Stärke manchmal mein Leben und ich verstand dann seine Botschaften nicht mehr, vielleicht deshalb, weil ich mich von ihm nicht mehr unterscheiden konnte.

Ja, Lena, der Schmerz ist DU(ICH) geworden. Wenn nicht der Schmerz wäre, dann du wäre nicht am Leben. Du verstehst dann nur den Schmerz, aber wie die Weisheit sagt: Das Ende und der Anfang sind eins, dasselbe. Wer weiss doch alles, wahrscheinlich der Schmerz führt uns zu uns selbst zum unserem waheren ur-sprünglichem Gesicht. Nicht VER-führt, sondern , wie du es sagst, uns zum richtigen Weg zu-bewegt. Und der Schmerz ist auch nicht zu-fällig, er fällt auf uns zu, als unsere Seele sich erstickt, erwürgt fühlt, dann der Schmerz ist die einzige Lösung, für das Leben in uns, für unsere Seele. Die HEIM-SUCHUNG des Schmerzens ist, wer weiss es doch, ahne ich es vor, unseren einzigen weg nach unseres Hause, das innere Zuhause, nach dem HEIM, die wir alle so suchen.
Schöne WE, Lena, und danke vom ganzen Herzen.
Das ist für alle, die mich mit den Herzen verstehen, mit der Haut, ....ohne Panzer. Ohne Masken, ohne Rollen.... Ohne Sprache.

Wolfgang Amadeus Mozart - Piano Concerto No. 21 Andante - YouTube
 
Auch deine Gedanken bereichern mich, Igor, weiten, bringen in die Tiefe, befreien... Danke!


Und der Schmerz ist auch nicht zu-fällig, er fällt auf uns zu, als unsere Seele sich erstickt, erwürgt fühlt, dann der Schmerz ist die einzige Lösung, für das Leben in uns, für unsere Seele.

Ja! Das habe ich im Nachhinein verstanden, Igor, als ich merkte, dass dieser unerträglicher Schmerz ein Ausdruck meiner damaligen Wahrheit war, einer schlimmen Wahrheit - meiner inneren Abtrennung von mir selbst und vom Leben. Deshalb war auch dieser Schmerz schlimm, er konnte in seiner Wahr-haftigkeit und seiner Wahrheits-treue ja nicht anders sein! Denn auch nur so konnte ich in meiner Seele und in meinem Körper diesen Verlust der Einheit erkennen. Es gab keine andere Antwort darauf. Alles andere wäre eine Lüge.


Die HEIM-SUCHUNG des Schmerzens ist, wer weiss es doch, ahne ich es vor, unseren einzigen weg nach unseres Hause, das innere Zuhause, nach dem HEIM, die wir alle so suchen.

Ja der Schmerz an sich ist kein Zuhause, keine Heimat, doch er ist meist der Weg dahin... Für mich war er das. Er hat mich stets in Be-wegung gehalten, es gab keine Ruhe, keine Rast. Er lies nur nach, wenn ich mich auf das Zuhause hin bewegte, ihm näherte... Es waren zuerst nur kleine Momente, die oft so kurz waren, dass ich es nicht schaffte die Richtung zu erfassen, in die ich dabei ging - es brauchte Zeit...

Und der Moment, wo der Schmerz seinen Höhepunkt erreicht und unerträglich wird, ist tasächlich wie ein Ende, in dem auch ein Anfang verborgen ist - der letzte und gleichzeitig der erste Augenblick des Lebens, ein Moment des Todes und einer neuen Geburt.

Dir auch ein schönes Wochendne, Igor.
Lena


P.S. Die Mozartmusik tat mir gut. 🙂 Ich mag die Klavierkonzerte. Auch von Bach und Chopin.
 
Danke, Lena, hast du keine Angst, dass ich mich in dich verliebe? Nee, das war der russischer Witz, keine Sorge.

Denn auch nur so konnte ich in meiner Seele und in meinem Körper diesen Verlust der Einheit erkennen. Es gab keine andere Antwort darauf. Alles andere wäre eine Lüge.
Die einzige Wahrheit kann echt so schmerzlich sein, dass sie dich buchstäblich tötet. Das war so mit meinem lieben Nietzsche, er hat den Gott in sich selbst getötet, das war wirklich die absolute Freiheit, aber er hat, wie wir es wissen, sehr hart dafür bezahlt. Die Einheit und die echte existenzielle Freiheit manchmal bringt dich an eigenen Abgrund, die Puste ist aus, Schluss. Das war bei mir, als ich es echt begriffen habe, dass ich im diesem Land jetzt leben sollte. Im absolut fremden Land. Mit der fremden Sprache, den fremden Leuten, aber ich habe es mir erzwungen, diese Leute und dieses Land zu lieben, zu mögen, eher gesagt. Und das war der lange Prozess. Und er ist noch nicht abgeschlossen.

Und der Moment, wo der Schmerz seinen Höhepunkt erreicht und unerträglich wird, ist tasächlich wie ein Ende, in dem auch ein Anfang verborgen ist - der letzte und gleichzeitig der erste Augenblick des Lebens, ein Moment des Todes und einer neuen Geburt.

Lena, der Tod IST die neue Geburt. Wie die Raupe stirbt und verwandelt sich in den schönen Schmetterling. Das ist das Gesetz. (eigene Erfahrungen mit dem Holotropen Atmen, S.Grof und die psychoaktive Substanzen...)

Schön, dich wieder zu lesen, Lena.

Aber ich finde es echt schade, dass Gelinda mir nicht geantwortet hat. Wollte sie mir nichts sagen?

LG und schönen Abend noch.
Igor.



P.S. Chopin ich mag so sehr, besonders seine zwei Klavier-Konzerte, versuche jetzt etwas zu finden.


https://www.youtube.com/watch?v=5jp0kNxPEyw
 
Zuletzt bearbeitet:
Ja Igor, Lenja kann man --> muß man lieben. Das was sie schreibt, muß man lieben.

Igor ich will Dich provozieren - und ja, ich habe es geschafft. 🙂 🙂
Soll ich nun Verständnis haben, daß Du nicht mehr leben willst? Denn Du suchst doch Gründe für den Tod.

Soll ich nun Verständnis haben, bei dem Vielen, was du fertig gebracht hast, daß Du nun keine Kraft mehr hast?

Wenn ich Dich tröste, Dein bissel Lebenslust - bei der Liebe zu dieser Frau da- zu nehmen wie es war: Du hast es gebraucht und Du hast Dir genommen, was Du brauchtest - Dir selber zu verzeihen, dann willst Du es nicht hören.

Jaaa, ich rede mit Dir, wie mit einem gesunden Menschen - bitte verzeih mir das, ich kann nicht anders.


Du kannst nicht für die Unzulänglickeiten, für die Reaktionen Deines Körpers. Behandle ihn gut, Du hast nur den einen.
Du hast nur e i n m a l diese Chance mit Deinem Körper zu leben. Nutze sie.

Hast Du noch Ziele? Wenn nicht so recht, such Dir welche. Sag mir doch mal ein Paar ganz ganz kleine Ziele, die Du haben könntest!

strubbelig und doch . . . 🙂 mögenswert

Gelinda

Anhang: Igor, Nimm es nicht persönlich, wenn ich nicht sofort antworte. Ich will und muß mich vor der Sucht schützen, hier zu schreiben. Ich muß und will ja sonst auch noch leben und: ich habe Pflichten.
 

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