L
Lenja
Gast
Er hat wie sich selbst bewiesen, dass er, sein Wille stärker als das eigene Los, eigenes Schicksal ist.
Deswegen deine Argumentation ich kann nicht annnehmen.
Doch er hatte sich schließlich für den Tod entscheiden - warum, Igor, wenn er trotz der Behinderung richtig lebte und nicht vegetierte?? Das verstehe ich nicht... Welche Erklärung dafür hat der Film vermittelt? Warum hatte er trotzdem seinen Lebenswillen verloren?
Und das Beispiel von S. Hawking kenne ich, Igor. Er zeigt, dass auch in solchem Zustand ein wahres, richtiges Leben - eine Verbindung mit dem Leben möglich ist. Das habe ich doch angedeutet in meinem vorigen Beitrag (ich habe den Eindruck du liesst mich nicht genau..? 🙁) und sogar dir zu verstehen gegeben, dass du im Vergleich zu solchem Menschen, natürlich von außen gesehen, mehr solcher Möglichkeiten, dich mit dem Leben aktiv zu verbinden, haben müsstest.
Aber ich weiß, dass ein Mensch auch innerlich/seelisch so sehr gelähmt sein kann, dass er trotz seinen guten körperlichen Möglichkeiten, dieses aktive sich Einlassen auf das Leben doch nicht schafft...
Glaubst du, Igor, dass du an solcher "seelischen Lähmung" leidest? Und das diese sich nicht mehr zurückbilden kann?
PS. Und hier noch ein Ausschnitt aus der Rezension zu diesem Film, der zeigt, dass ich mit meiner Annahme, dass sein Leben ihm unerträglich war, doch recht hatte, Igor:
"..Da er sein Leben seitdem als nicht mehr lebenswert, als unwürdig ansieht, ist es sein sehnlichster Wunsch, „in Würde“ zu sterben – womit er andeutet, sich das Leben nehmen zu wollen."
Was sagst du dazu..?
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