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Mein Freund ist gestorben

Claudia, bist Du bereit für meine Frage?

Sie wird nicht einfach, es wäre eine dieser schmerzhaften Presswehen...

Willst Du es trotzdem wagen?

LG,
Natascha
 
Mich noch einmal leise einmischend dich bittend, Natascha, diese Frage zu stellen.... Jetzt...
Vielleicht ist SIE eine Chance... Die einzige Chance....Vielleicht...
Wenn du sie jetzt nicht stellst, wirst du vielleicht bald keine Möglichkeit mehr haben, sie zu stellen, Natascha.....😱:wein:

Christa
 
Claudia, bist Du bereit für meine Frage?

Sie wird nicht einfach, es wäre eine dieser schmerzhaften Presswehen...,


Willst Du es trotzdem wagen?

LG,
Natascha

Hallo, liebe Natascha!!🙂

Nein,
ich bin nicht bereit für noch irgendwas.

Ich habe im Alkthread geschrieben, daß ich ein paar Tage brauche, um wieder lebensfit und aufnahmefähig zu werden,

aber die beginnen erst nächsten Montag..

Frage mich heute in einer Woche nochmal,
dann sieht alles anders aus..😉

Wie geht es dir?
 
Ich habe mich eine lange Zeit nicht mehr gemeldet, aber den Schriftverkehr hier etwas verfolgt.
Ich kann nicht glauben, was hier abgeht.
Mein Mann ist vor einem Jahr ganz plötzlich und unerwartet verstorben, keiner weiß warum und woran, es war für mich ein Trip durch die Hölle, als das geschah. Er war auch viel zu jung dafür.
Aber das Leben muß weitergehen, man kann sich nicht in ein Schneckenhaus verkriechen. Das kann ich sagen, denn ich habe das gleiche kurz nach dem Tod meines Mannes gemacht, doch das hilft überhaupt nichts. Im Gegenteil, dadurch wird alles noch schlimmer. Jetzt leide ich an Panikattacken, habe Angst rauszugehen, einkaufen zu fahren, aber ich bin dabei das zu überwinden, auch mit Hilfe meiner Kinder.
Man muß nach vorn sehen, ich weiß das sagt sich so einfach, aber es stimmt, kann ich aus eigener Erfahrung behaupten.
Liebe Grüße.
 
Claudia, bist Du bereit für meine Frage?

Sie wird nicht einfach, es wäre eine dieser schmerzhaften Presswehen...

Willst Du es trotzdem wagen?

LG,
Natascha



Mich an Gudi thread anschließend greife ich Nataschas Frage wieder auf. Ich denke, Gudi hat Recht.
Und bitte denkt nun nicht, ich könne die Trauernden hier nicht verstehen. Ich habe viele Menschen in meinem Leben sterben sehen und gehen lassen müssen. Mehr nicht dazu, aber ich verstehe, was Trauer ist.
Deshab wage ich auch diesen kleinen Einschub.
Die Frage ist notwendig, Natascha, Claudia. Und ihr solltet sie stellen bzw. euch ihr stellen.

Christa
 
Liebe Claudia,

ich stelle sie Dir nun, meine Frage, vielleicht ist sie für Dich ganz harmlos, vielleicht löst sie etwas in Dir (aus).

Vor über einem Jahr, im Oktober 2008, hast Du diesen Thread eröffnet. Du schriebst:

Hallo, mein Freund ist mit 53 Jahren Ende September einfach gestorben, er hatte was mit dem Herzen, was wir immer ignoriert haben. Er ist seit 12 Jahren mein bester und einziger Freund, und seit 3 Jahren sind wir ein Liebespaar. Alles, was ich im Leben noch vorhatte, wollte ich mit ihm gemeinsam erleben.
Er ist wie ich alleinerziehender, sein Sohn hat ihn gefunden, ich war am Vortag heim zu mir gefahren nach einem bösen Streit.
Ich kann das alles nur mit zuviel Alk aushalten, worunter wieder mein Sohn, 22, leidet, der bei mir wohnt.

Es gibt eine kurze Andeutung in diesem Text, auf die Du seitdem nie wieder eingegangen bist.

sein Sohn hat ihn gefunden, ich war am Vortag heim zu mir gefahren nach einem bösen Streit.

Meine Frage:

Was ist am Vortag passiert? Worüber habt Ihr Euch gestritten? Habt Ihr Euch nochmal gesprochen, bevor er starb, und Frieden geschlossen? Oder war der Streit Eure letzte Kommunikation? Trägst Du Schuldgefühle mit Dir herum? Was bedeutet es für Dich, dass Du nicht bei ihm warst, als er starb?

Versuche bitte, etwas hierzu zu schreiben. Ich kann mir vorstellen, dass dies ein wichtiger Punkt ist, den Du herauslassen musst, um "richtige" Trauerarbeit leisten zu können.

Bitte schreibe uns also etwas hierzu.

Lieben Gruß,
Natascha
 
Hallo Claudia

Meine Schwester hat vor über 10 Jahren ganz plötzlich durch einen Tauchunfall ihren Mann verloren .
Sie fängt erst jetzt an den Berg wieder hochzugehn ein Leben ohne ihn zu beginnen.
Ich wünsche dir viel Kraft und das du eher wieder die Kraft hast den Berg hochzugehn .

Rennschnecke
 
Jetzt ist es gleich 1 1/2 Jahre,
daß mein Freund nicht mehr da ist.

Und ich sitze immer noch da und weine und habe null Interesse an irgendetwas.

Es gibt nichts, auf das ich mich freue,
ich will am liebsten niemanden mehr sprechen oder sehen.

Diese körperlichen Schmerzen der ersten Monate,
wenn man meint, es zerreißt einen den Brustkorb vor Schmerz,
sind jetzt großenteils weg,

Da ist dann Gott sei Dank so eine Art Abstumpfung in Kraft getreten..

Aber ich kann, oder traue mich noch immer nicht schlafen, bevor mir irgendwann gegen Morgen die Augen zufallen,

es gibt keinen einzigen Tag, an dem ich mich freue, aufzuwachen,

mein Optimismus, den ich wiedergefunden habe, ist weg,
ich weiß nicht, wie ich je darüber wegkommen kann.

Vorletzten Sommer war ich noch eine hübsche gepflegte junge attraktive Frau,

und jetzt fühle ich mich wie ein Wrack.

Eineinhalb Jahre sind vielleicht noch zu kurz, um Besserung zu erwarten,
aber das Durchhalten fällt mir immer schwerer
 

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