Anzeige(1)

  • Liebe Forenteilnehmer,

    Im Sinne einer respektvollen Forenkultur, werden die Moderatoren künftig noch stärker darauf achten, dass ein freundlicher Umgangston untereinander eingehalten wird. Unpassende Off-Topic Beiträge, Verunglimpfungen oder subtile bzw. direkte Provokationen und Unterstellungen oder abwertende Aussagen gegenüber Nutzern haben hier keinen Platz und werden nicht toleriert.

Lohnt es sich dem "Erfolg" ein Leben lang hinterherzujagen? Berufswelt macht krank

AW: Lohnt es sich dem "Erfolg" ein Leben lang hinterherzujagen? Berufswelt macht kran

Bestes Beispiel vergangenes Wochenende. Wie ich ja schon geschrieben habe, mache weder ich noch meine Partnerin "Karriere", bzw. ich habe ja schon einiges probiert, es aber zu "nichts" gebracht.

Schön wieder von Dir zu hören. Ich hatte ja mal ein paar Fragen in den Raum gestellt. Hast Du Dich mal damit beschäftigt? Für Dich? Ich kann nach wie vor bescheinigen dass Einkommen ein Nebenprodukt von Erfolg ist. Wenn man mit dem was man tut erfolgreich ist und ggf. sogar aus einer Masse heraus sticht lässt das Geld nicht lange auf sich warten.

Onkel und Tante allerdings sind was "Besseres", er Abteilungsleiter bei pompöser Firma, Sie selbständig. Für unsere Terrasse wollten Sie uns jetzt einen Brunnen schenken, den wir am Samstag abgeholt haben, Smalltalk inklusive.

Die Themen waren: sein aktuelles Projekt X, der kommende Urlaub auf den Seychellen, das Stipendium im Ausland Ihres so hochbegabten Sprösslings, Ihr neues BMW-Cabrio, der Stadion-Besuch am Nachmittag mit VIP-Bereich, die teure Statue im Garten.... insgesamt wird da so drüber geredet, als wäre es völlig normal, bzw. es wird sich dann darüber gewundert wenn andere nicht "mitreden" können. Die Wände zieren lauter Bilder von 5-Sterne Urlauben rund um den Globus.

Also als was "Besseres" würde ich nie jemanden bezeichnen. Zudem höre ich aus den Smalltalk Themen heraus, dass wenn jemand über nichts anderes zu Reden weiß als "Mein Haus, mein Auto, mein Boot", dann sind dies i.d.R. wenig gereifte Persönlichkeiten an denen ich mich persönlich nicht orientieren will. Darüber hinaus habe ich auch schon erlebt wie schnell so eine scheinbar "heile" Welt von einem Tag auf den anderen zusammenbricht. Die Auftragslage in der Selbstständigkeit kann einbrechen und als Abteilungsleiter ist man vom Jobverlust auch nicht gefeit. Man kann sich bei einem spekulativen Investment verzocken und ebenfalls viel verlieren. Dann gibt es noch die Überlegung wie eng die familiäre Verbundenheit zwischen Dir und Deinem Onkel/Tante ist. Wenn ihr euch vielleicht nur ein Mal alle zwei Jahre seht, worüber sollte man sich dann groß unterhalten nach der Frage "wie gehts Deinen Eltern?"? Und wenn die zwei wirklich so in ihrer Arbeit drin hängen, wie oft hört der Sprößling am End sätze wie "wir haben jetzt keine Zeit für Dich, wir arbeiten"? Willst Du so sein? Ich kenne übrigens einen Multimillionär der ebenfalls schon in der "Mein Haus, mein Auto, mein Boot" Mentalität lebte und in seinem Leben herbe Rückschläge durch diesen Lifestyle hinnehmen musste. Nur so als Tipp... Reichtum schützt vor Scheidung nicht. Einem gebrochenen Herzen ist Dein Kontostand scheißegal. Heute ist er finanziell noch erfolgreicher und fährt einen alten Käfer. Warum? Weil er ihn geil findet? Darum geht's.

Tja, alles Dinge die wir uns eben nicht mal locker flockig leisten können, und als unser alter Golf beim Einladen ins Blickfeld rückte, konnte man anhand der Blicke schon erahnen was denen durch den Kopf ging.

Und was mache ich: wieder das ganze Wochenende Frust schieben und darüber grübeln, was bei mir falsch, und bei den anderen so viel besser gelaufen ist.

Nun, Du interpretierst ihre Blicke. Ob sie das was Du glaubst was sie dachten auch wirklich gedacht haben kannst Du gar nicht wissen. Aus diesem Grund muss man es auch nicht als gegebene Tatsache annehmen. Aber nehmen wir ruhig an es wäre so. Die Meinungen anderer sind die Meinungen ANDERER. Was wir selbst über uns denken ist doch die Richtschnur in unserem Leben. Von daher ist es nicht der Blick Deiner Verwandten der Dich grübeln lässt. Da Dich diese angebliche Meinung über Dich so beschäftigt, kann es dann sein dass es Deine eigene Meinung über Dich selbst ist? Könntest Du diese nicht beeinflussen? Man ist erst dann ein Superheld wenn man sich selbst für super hält. Setz Dich doch mal mit DIR auseinander. Andere Menschen werden Dich nicht glücklich machen. Das ist nicht mal Aufgabe Deiner Partnerin. Dafür bist Du selbst verantwortlich. Und die intimste Beziehung führst Du mit Dir selbst. Du kannst Dich nicht verlassen. Du kannst Dich selbst nicht in ruhe lassen. Du musst mit Dir selbst klar kommen. Jeden Tag den ganzen Tag. Drum hör doch mal auf Dich. Tue das was Du tun willst und was Dich glücklich macht. Man kann natürlich eine Menge Zeit damit zubringen sich stets die falschen Fragen zu stellen. Oder aber man beginnt sich die richtigen Fragen zu stellen. Diese zu unterscheiden ist ganz leicht. Man fragt sich im Vorfeld einfach "welchen Effekt hat die Antwort auf meine Zukunft". Ist die Antwort "keinen", dann pfeif drauf. Wenn Du Dich fragst was Dein Onkel und Deine Tante anders machen, wirst Du vielleicht viele Antworten erhalten die Du nicht auf Dich beziehen kannst und sie Dir folglich nichts bringen. Fragst Du Dich allerdings wie kann ich von deren Erfolg profitieren, wäre eine mögliche Antwort: Ruf an, fahr wieder hin und unterhalte Dich mit ihnen. Frag sie aus. Am End kommen da Wertvolle Tipps zusammen. Vielleicht kommt auch nix dabei rum. Dann weißst Du aber wenigstens dass Du von denen nichts lernen kannst und Dich auch nicht mit ihnen Messen musst. Der nächste Blick wird Dir egal sein.

Beschäftige Dich mit Themen die Dich weiter bringen. Das kann Persönlichkeitsentwicklung sein, Vermögensaufbau, Softskills, Hardskills etc. Unterhalte Dich mit erfolgreichen Menschen. Mit denen denen Du nachstrebst. Tobias Beck hat als Flugbegleiter gearbeitet und die Leute in der ersten Klasse ausgefragt. Vergleiche die Antworten und Du wirst Parallelen finden. Wenn Du glaubst Du würdest auf der Stelle treten dann ist es wohl Zeit für eine Veränderung, oder? Wenn man immer das gleiche tut kann man doch keine neuen Ergebnisse erwarten. Die Dinge die Du tatest haben es "nicht gebracht". Was hatten die denn alle gemeinsam? Wenn Du das raus hast weist Du schon mal was nicht funktioniert und kannst Deinen Kurs entsprechend anpassen.

Auch wenn man in seinem Tun erfolgreich ist und einen netten Cashflow vorweisen kann, ist dies aber auch kein Garant für finanziellen Erfolg. Hier spielen weitere Regeln wie das parkinsonsche Gesetz, das Gesetz der Anziehung, Investmentstrategien, wie man profitieren kann von der Inflation uvm. eine Rolle.
 
AW: Lohnt es sich dem "Erfolg" ein Leben lang hinterherzujagen? Berufswelt macht kran

Quereinsteiger, deine langen Texte in allen Ehren, aber ich weiß nicht so recht ob sie den Themenstarter weiterbringen. Eigentlich sieht er den Wald vor lauter Bäumen nicht, und weiß nur dass er gerne in einer anderen Liga mitspielen würde. Wie und womit ist im Grunde egal, Hauptsache er wäre dabei. Das erreicht er aber nicht und hat schon gar keinen Plan wie er es überhaupt erreichen könnte, bzw. scheint immerhin die Einsicht zu haben, dass zu sowas mehrere begünstigende Faktoren zusammen kommen müssen, also dies eher nie eintreten wird. Und das wurmt ihn.
 
AW: Lohnt es sich dem "Erfolg" ein Leben lang hinterherzujagen? Berufswelt macht kran

Quereinsteiger, deine langen Texte in allen Ehren, aber ich weiß nicht so recht ob sie den Themenstarter weiterbringen. Eigentlich sieht er den Wald vor lauter Bäumen nicht, und weiß nur dass er gerne in einer anderen Liga mitspielen würde. Wie und womit ist im Grunde egal, Hauptsache er wäre dabei. Das erreicht er aber nicht und hat schon gar keinen Plan wie er es überhaupt erreichen könnte, bzw. scheint immerhin die Einsicht zu haben, dass zu sowas mehrere begünstigende Faktoren zusammen kommen müssen, also dies eher nie eintreten wird. Und das wurmt ihn.

Selbstverständlich können wir es uns einfach machen. Auf die Frage des Threadthemas ist meine Antwort: "JA"!
Wenn ich Adreju's richtig verstehe ist seine Antwort "NEIN"!

Nein. Im Ernst.

Wenn dem Themenstarter das was ich schreibe nichts bringt genügt ein Wort seinerseits und er hört nie wieder was von mir. Ist vollkommen in Ordnung für mich. Wenn das nicht harmoniert ist es auch egal was ich mitteile. Dann bringts wirklich nichts.

Drum ist es mir daran gelegen dieses Denkmuster zu unterbrechen. Das funktioniert hier natürlich nur im Ansatz. Daher auch Buchempfehlungen an vorangegangener Stelle z.B. Klar kommen viele Faktoren zusammen. Deswegen ist das Thema so komplex und meine Texte so lang. Verzeiht mir alle falls das nervt. Aber große Ziele, schwere Themen, lange Texte. Denn da wird nichts eintreten. Kein Erfolg passiert durch Zufall. Weder die großen noch die kleinen. Es liegt an einem selbst. Und wird das schwer? S****, ja. Das ist Sau schwer. Lohnt es sich? Natürlich.

Um zu sehen dass da nicht nur Bäume sondern ein Wald steht, stelle ich Fragen. Und zwar nicht um sie mir, oder uns zu beantworten, sondern für sich selbst. Um die eigenen Motive zu erkennen.

Es bringt auch nichts wenn wir anfangen zu diskutieren was hilft und was nicht. Da bleibt die Frage an den Themenstarter, mit welcher Motivation das Thema initial gestartet wurde. Was war/ist das Wunschergebnis sich an das Forum gewendet zu haben?
 
AW: Lohnt es sich dem "Erfolg" ein Leben lang hinterherzujagen? Berufswelt macht kran

Kein Erfolg passiert durch Zufall. Weder die großen noch die kleinen. Es liegt an einem selbst. Und wird das schwer? S****, ja. Das ist Sau schwer. Lohnt es sich? Natürlich.


Ich finde schon, dass einiges auch Glück ist oder zufällig passiert.

Und ich finde auch nicht dass alles soooooo schwer ist, wenn man es nicht so verbissen sieht.

Wenn man ein gewissen Handwerkszeug besitzt und weiß was man will ist vieles einfacher, als es aussieht.
 
AW: Lohnt es sich dem "Erfolg" ein Leben lang hinterherzujagen? Berufswelt macht kran

Ich finde schon, dass einiges auch Glück ist oder zufällig passiert.

Und ich finde auch nicht dass alles soooooo schwer ist, wenn man es nicht so verbissen sieht.

Wenn man ein gewissen Handwerkszeug besitzt und weiß was man will ist vieles einfacher, als es aussieht.

Auch das ist richtig. Wie ich immer sage, wenn man mit Herz und Spaß dabei ist, ist es keine Arbeit. Zufälle passieren schon. Nur sind es nach meiner Erfahrung "nur" die Gelegenheiten die sich zufällig ereignen können. Sie zu ergreifen und etwas daraus zu machen ist an einem selbst. So war es wahrscheinlich auch ein Zufall dass er seiner Partnerin das erste mal begegnete. Dass sie sich in ihn verliebt hat lag an ihm.
 
AW: Lohnt es sich dem "Erfolg" ein Leben lang hinterherzujagen? Berufswelt macht kran

Die Frage ist doch was will ich und warum.

Und wie viel ist mir das Wert.

Wenn ich Erfolg haben möchte aus mir selbst heraus - wobei das ja auch Definitionssache ist - ist das sicherlich einen gewissen Einsatz wert. Möchte ich ihn aber nur um anderen zu gefallen, muss man sich schon fragen, wessen Leben man leben möchte und wo man selbst bleibt und ob es für einen selbst überhaupt den großen Einsatz wert ist.
 
AW: Lohnt es sich dem "Erfolg" ein Leben lang hinterherzujagen? Berufswelt macht kran

Die Frage ist doch was will ich und warum.

Und wie viel ist mir das Wert.

Wenn ich Erfolg haben möchte aus mir selbst heraus - wobei das ja auch Definitionssache ist - ist das sicherlich einen gewissen Einsatz wert. Möchte ich ihn aber nur um anderen zu gefallen, muss man sich schon fragen, wessen Leben man leben möchte und wo man selbst bleibt und ob es für einen selbst überhaupt den großen Einsatz wert ist.

Auf den Punkt. Ja.
 
AW: Lohnt es sich dem "Erfolg" ein Leben lang hinterherzujagen? Berufswelt macht kran

Seid mir nicht böse Leute, aber betrachten wir doch mal folgendes:

manche wissen schon im Jugendalter ganz genau was Ihnen liegt, was sie wollen, oder es kommen Faktoren zusammen die das begünstigen: z.B. wer seine Ausbildung bei Daimler oder Porsche gemacht hat, ist schonmal auf einem guten Weg, dass sich das Rad aller Wahrscheinlichkeit nach immer weiter dreht, aber eben auch weil man in bestimmten Strukturen drin ist, dort Weiterbildungsmaßnahmen angeboten werden oder der gleichen. Einige profitieren auch von Beziehungen oder deren Eltern haben ein Unternehmen oder oder.....

Vergleichbar mit einer Art Strohhalm, den aus meiner Sicht der TE braucht, um sich dann Stück für Stück selbständig weiter aus dem Loch hochzuziehen. Er hat aber weder einen Strohhalm noch sieht er überhaupt einen Weg aus dem Wald heraus. Er sieht nur sich, das was er NICHT hat und erkennt, dass er eben nicht das Quentchen Glück hatte in der richtigen Firma zu sein, noch einen Arbeitsplatz hatte wo er seine (vielleicht verborgenen Fähigkeiten) hätte umsetzen können. Dann sieht er das, was ihm sein Umfeld vorlebt - nämlich anspruchsvolle Jobs und damit einhergehend all die schönen Statussymbole, denen er fortan hinterherjagd und sich selbst verurteilt, weil er nicht so ist. Kein Wunder fühlt er sich im falschen Film. Ich vermute er ist innerlich getrieben vom "Zwang" eine Art "Gerechtigkeit" für sich zu schaffen, um endlich mit den anderen "gleich ziehen zu können".

Ich behaupte so geht es aber den meisten, sonst würden ja alle nur ihrer Passion folgen oder wir hätten nur Akademiker, Professoren oder Menschen die die Welt verändern. Ich glaube aber eher, dass viele eben in deren Job sind, weil sie halt irgendwie da hingekommen sind, nicht aber weil sie als Kind schon wussten: ich will genau das.

Der TE versucht sich aus meiner Sicht in ein System hineinzudrängen, das er im Grunde gar nicht unbedingt will oder braucht, aber er fühlt sich eben so mehr oder weniger wertlos. Korrigiert mich wenn ich falsch liege.

Daher denke ich auch, dass die ganzen "Finde dich selbst" Floskeln vom Querdenker nicht zielführend sind, weil er dann quasi schon sagen müsste, pass auf du machst ab sofort genau dies und das und du wirst garantiert ein Erfolgstyp werden. Oder anders ausgedrückt: zu schön um wahr zu sein. Man sieht häufig auf die Menschen hinauf, die irgendwas "geschafft" haben, aber die vielen anderen die kläglich gescheitert sind, nimmt man dabei natürlich nicht wahr.

Wenn ich permament mit dem Gedanken durchs Leben gehe, dass ich nur was wert bin, wenn ich (egal auf welchem Weg) einen Status X erreicht habe, wird das wahrscheinlich ein ziemliger Leidensweg.

Warum stirbt ein Avicii mit 28, glaubt ihr der war sooo glücklich, trotz seines Erfolgs?
In einem Interview sagte er mal, er habe irgendwann nur noch für den Erfolg gelebt, den er natürlich auch permament bringen musste. In Wirklichkeit war er gesundheitlich ziemlich am Ende. Ich bin mir auch sicher, dass so mancher Entertainer nach den 2-3 Stunden in der tobenden Menge später einsam im Hotelzimmer gesessen ist.

Ich will damit sagen dass es auch als "erfolgreicher" Mensch Licht und Schatten gibt bzw. alles seinen Preis hat.
 
Zuletzt bearbeitet:
AW: Lohnt es sich dem "Erfolg" ein Leben lang hinterherzujagen? Berufswelt macht kran

@Adreju

Das alles seinen Preis hat rede ich von Anfang an. Mir war auch nicht bewusst wie gut Du mich kennst, im Zusammenhang Menschen wahr zu nehmen die es nicht geschafft haben. Demnach ist Dir sicherlich auch bewusst wie oft ich selbst mit Niederlagen, Rückschlägen und Alles-nochmal-auf-Anfang-Momenten zu kämpfen hatte. Bestimmt ist Deine Erfolgsgeschichte motivierender für den TE. Auch ich möchte gespannt mehr darüber erfahren.

Ich wiederhole es zum letzten Mal. In diesem Rahmen kann ich nur Denkanstöße geben die in die richtige Richtung zeigen. Das mag dem einen oder anderen wie eine Floskel vorkommen. Aber es gibt konkrete Techniken und praktische Übungen wie man sein inneres System erkennt und danach handelt und lebt. Dabei geht es nicht um einen Katzenposter spruch mit "Glaub an Dich". Ich spreche vom Motivationmodell nach Reiss, den Intelligenzbereichen nach Gerber, Mentale Alchemie, Stärkenanalyse, Wertesystem und und und....

Anders gefragt, in welche Richtung läufst Du los wenn Du nicht weißt wo Du hin willst? Tschuldigung. Ich floskle schon wieder. Und doch sind es diese aufs einfachste reduzierte Veranschaulichungen die einem das offensichtlichste verdeutlichen können.

Auch ich bin als Sohn eines Fernfahrers und einer Hausfrau nicht mit dem Silberlöffel im Hintern geboren worden. Ich habe ein dreiviertel meines Lebens keinen Plan gehabt was ich mit meinem Leben anfangen soll. Ich habe lange die Dinge so hingenommen wie sie waren. Bis ich erkannt habe und dann auch die bewusste Entscheidung traf, jetzt und hier etwas zu verändern. Ich habe mich öffentlich dazu verpflichtet damit es auch ja kein zurück mehr gibt. So viel Energie hatte ich zuletzt als Kind. Aber auch inneren Druck. Und den braucht es auch.

Ich gebe nicht wenig im Jahr für Persönlichkeitsentwicklung und Weiterbildung aus, gehe auf Seminare und das hat sich noch immer amortisiert.

Ich behaupte auch nicht dass es jeder kann. Das halte ich für falsch und solche Aussagen sind auch gefährlich. Gerade wenn man Freiheit mit Bequemlichkeit verwechselt. Aber darauf bin ich hier schon zur genüge eingegangen. Aber ich bin mehr als Überzeugt davon dass sehr sehr sehr viele Menschen sehr viel mehr aus sich raus holen können als ihnen bewusst ist. Zudem: 2017 wurden in DE rund 1,3 millionen Millionäre ermittelt. Das sind 81.000 mehr als 2016. Tendenz steigend. Falls Du mir nicht glaubst:

https://www.abendblatt.de/wirtschaf...naere-in-Deutschland-binnen-eines-Jahres.html

Ich habe dem TE auch unterbreitet unentgeltlich mit ihm zu arbeiten. Was hätte er zu verlieren? Im schlimmsten Fall denkt er wie Du dass ich nur Müll rede. Dann hat er auch nix verloren. Aber die Entscheidung muss er treffen. Es muss nicht. Ich biete es nur an. Gibt viele andere Wege. Vielleicht liest er auch eines der Bücher die ich ihm Empfohlen habe. Vielleicht findet er selbst eines das ich bis jetzt noch nicht gelesen habe. Aber FAKT IST: Wenn jemand sich an Hilferuf.de wendet erwartet er mehr als "Vergiss es" aussagen.
 
AW: Lohnt es sich dem "Erfolg" ein Leben lang hinterherzujagen? Berufswelt macht kran

Das alles seinen Preis hat rede ich von Anfang an.

Die Frage ist ja: Will oder muss man den bezahlen und wenn ja für was?


Aber es gibt konkrete Techniken und praktische Übungen wie man sein inneres System erkennt und danach handelt und lebt. Dabei geht es nicht um einen Katzenposter spruch mit "Glaub an Dich". Ich spreche vom Motivationmodell nach Reiss, den Intelligenzbereichen nach Gerber, Mentale Alchemie, Stärkenanalyse, Wertesystem und und und....

Mit sowas kann ich jetzt persönlich nicht grade viel anfangen. Ich weiß auch so was ich will und was nicht.

Anders gefragt, in welche Richtung läufst Du los wenn Du nicht weißt wo Du hin willst?

Manchmal sind Umwege ja auch ganz interessant.

Ich gebe nicht wenig im Jahr für Persönlichkeitsentwicklung und Weiterbildung aus, gehe auf Seminare und das hat sich noch immer amortisiert.

Dafür habe ich noch nie was ausgegeben. Persönlichkeit entwickelt sich und Weiterbildung soll der Arbeitgeber bezahlen, wenn es ihm wichtig ist.

Gerade wenn man Freiheit mit Bequemlichkeit verwechselt.

Auch Bequemlichkeit kann eine Form der Freiheit sein. Wenn man sie bewußt wählt und es sich leisten kann - warum nicht?

Aber darauf bin ich hier schon zur genüge eingegangen. Aber ich bin mehr als Überzeugt davon dass sehr sehr sehr viele Menschen sehr viel mehr aus sich raus holen können als ihnen bewusst ist. Zudem: 2017 wurden in DE rund 1,3 millionen Millionäre ermittelt. Das sind 81.000 mehr als 2016. Tendenz steigend. Falls Du mir nicht glaubst:

https://www.abendblatt.de/wirtschaf...naere-in-Deutschland-binnen-eines-Jahres.html

Die Frage ist ja - Warum MUSS man unbedingt immer alles aus sich rausholen? Man kann ja auch so zufrieden sein und muss sich nicht immer selbst unter Druck setzen. Es will auch nicht jeder Millionär werden.

Aber FAKT IST: Wenn jemand sich an Hilferuf.de wendet erwartet er mehr als "Vergiss es" aussagen.

Wobei das auch nicht schlecht ist, weil ich den Eindruck habe dem TE würde sein Leben, wie es ist, reichen. Er fühlt sich nur von aussen unter Druck gesetzt. Und da kann es auch ein Weg sein zu lernen einfach zufrieden zu sein mit dem was man hat und weniger auf andere zu hören.
 

Anzeige (6)

Ähnliche Themen

Anzeige (6)

Anzeige(8)

Regeln Hilfe Benutzer

Du bist keinem Raum beigetreten.

      Du bist keinem Raum beigetreten.

      Anzeige (2)

      Oben