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Leben in der Diktatur des Geldes

Bitte was? Meinst du das wirklich ernst? Oo
Selbstverständlich. Wenn ich mir nicht ein teures Hobby leisten möchte, käme ich dank vorhandener eigener Wohnung (die man mir nicht zwicken dürfte) mit Bürgergeld plus ein paar dazuverdienten Euro hier und da locker hin, so hoch sind meine alltäglichen Ansprüche nämlich nicht. Allerdings besteht dieses "Risiko" nicht, weil ich inzwischen zu nahe an der Altersgrenze bin, wo man sich nicht mehr freiwillig die staatliche Altersversorgung - die auf jeden Fall höher ist als Bürgergeld - kaputt macht. Bei anderen die ohnehin wenig verdienen und noch weniger Rente zu erwarten haben, wäre das allerdings anders - oder bei Jungen, die sich nicht lebenslänglich mit schlecht bezahlter Arbeit abstrampeln wollen.
Ich wäre mir nicht so etepetete, daß ich Pfandflaschen ignorieren würde. Nürnberg ist ein gutes Pflaster für Flaschensammler, 10 Euro täglich sind drin wenn man die "Nester" kennt wo immer wieder was zu finden ist. Und Flohmärkte und "wilde Müllkippen" wo viel Brauchbares stehen bleibt gibt es auch ohne Ende, dazu habe ich schon mal was geschrieben. Wer Upcycling betreiben kann, vielleicht mal einen dafür nützlichen Handwerkerberuf gelernt hat, und das Ergebnis auf Flohmärkten oder Hobby-Künstlerbörsen verklopft, macht hier seinen Schnitt. Und tatsächlich kenne ich auch einige, ,die da so machen, z. B. Frührentner.
 
Schön, jeder gönnt dir deine wohlverdienten Lorbeeren und die armen Arbeitslosen haben eben Pech gehabt und kriegen vom Kuchen nichts ab🤷‍♀️
Diese Summe haben wir von unserem Arbeitslohn abgezwackt, damit wir später was haben.
Und das auch wenn wir mal wenig Geld hatten.
Warum soll ich das mit jemandem teilen, der nie was gespart hat?

Für die Arbeitslosen habe ich immer Geld in die Arbeitslosenversicherung einbezahlt.
 
Schön, jeder gönnt dir deine wohlverdienten Lorbeeren und die armen Arbeitslosen haben eben Pech gehabt und kriegen vom Kuchen nichts ab🤷‍♀️
Sorry, aber dieser Kommentar lässt tief blicken. Bevor jemand einen "Kuchen" ersparen kann, bezahlt er erstmal Steuern und Sozialversicherungsbeiträge, womit er den Staat und das soziale System stützt und finanziert. Vielleicht fasse ich den Kommentar auch einfach falsch auf, aber für mich liest er sich unterschwellig sehr missgünstig.
Und damit bin ich aus diesem Thema raus.
 
Als Kind der Sowjetunion kann ich über solche Eingangsposts nur lachen. Jedoch ist es erschreckend, wie viele erwachsene Menschen solche naiven Gedankengänge haben. Wird schon seinen Grund haben, warum immer mehr Reiche das Land verlassen.

Schön, jeder gönnt dir deine wohlverdienten Lorbeeren und die armen Arbeitslosen haben eben Pech gehabt und kriegen vom Kuchen nichts ab🤷‍♀️
Der "Kuchen" heißt Arbeit. Inwiefern hat jemand, der sich daran nicht beteiligt, den gleichen Anteil verdient? Wo fängt Fairness an und wo hört sie auf? Bis sich jeder alles leisten kann? Und wer soll DAS dann bezahlen? Lass mich raten: wir drucken einfach mehr Geld.

Herr im Himmel...
 
Das wäre übrigens schon eine Bedingung....ganz nebenbei erwähnt. Und du kannst auch nicht den freien Willen voraussetzen.
Eben, wer schuftet sich schon freiwillig krumm, um dafür nichts als Undankbarkeit und noch mehr Anspruchsdenken von Seiten der Faulpelze zu bekommen. Wo die große staatliche Gleichmacherei herrscht, müssen alle gleichermaßen schuften, freiwillig oder gezwungen - denn wo alle gleichermaßen faul sein dürfen, läuft überhaupt nichts mehr.
 

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