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Leben in der Diktatur des Geldes

Land der Ungleichheit 🤑

Während ein paar Überreiche vergoldeten Kaviar schnupfen können (macht man das, wenn man reich ist?), leben 13 MILLIONEN Menschen in Deutschland in bitterer Armut.

Das heißt ganz konkret: Kein Geld für gesunde Ernährung, keine Urlaubsreisen und kaum die Möglichkeit für kulturelle und gesellschaftliche Teilhabe.

Es reicht! Wir brauchen Umverteilung aus der sozialen Hängematte der Überreichen in die Geldbeutel der ächzenden Menschen im Land. Unterzeichne jetzt die WeAct-Petition für eine Milliardärssteuer: campact.org/milliardärssteuer


Es muss endlich was passieren. SO kann es nicht mehr weiter gehen.
 
Das BGE könnte direkt über die Reichen finanziert werden, die brauchen das ganze Geld nämlich nicht wirklich.
Was ist das für ein absurder Gedankengang?
Ich weiß nicht wie alt du bist, aber solche Aussagen sind einfach nicht schlau.

Du hast zwar eine 1 A Meinung wenn es darum geht dich sozialkritisch zu äußern und besonders woke sein will, aber eine Meinung ist nichts wert bis auf die Zustimmung die man erhält. DAs reiht sich ein bei Aussagen wie: Krieg ist S****.....Man mus den Welthunger bekämpfen... Ich bin für Weltfrieden....Rettet die Wale....
Wird dir jeder zustimmen da es per se nicht falsch ist. Aber das war es dann auch schon wieder.

Und doch, du bist neidisch auf reiche Menschen. Für dich scheint jeder ,mit etwas mehr in der Tasche ein Feindbild darzustellen. Es hindert dich keiner daran auch reich zu werden und dann kannst du deinen Reichtum spenden. Bis dahin kannst du dich ja sozial engagieren.
 
Ach ja.... bedingungslos ist übrigens gar nichts. Alles ist an Bedingungen geknöpft. Jeder Handel, jeder Vertrag, jedes Tauschgeschäft. Ein Einkommen kann nur haben, wer etwas leistet.
Es wäre viel sinnvoller bezahlbaren Wohnraum zu schaffen, faire Löhne zu zahlen und allgemein Lebenshaltungskosten zu senken.
 
Da ich bei meinem anderen Thread: "Leben wir in einer Diktatur " immer wieder mit meinen Beiträgen im OT Bereich gelandet bin, hier nun die passende Überschrift.

Wir leben im Kapitalismus und er stößt mir extrem sauer auf.

Das Geld ist einfach zu ungerecht verteilt, die Schere zwischen Arm und Reich wird immer größer.
Die Hälfte des weltweiten Vermögens besitzen 10 Prozent der Reichen.

Auch in Deutschland gibt es bittere Armut und ich sehe nicht, inwiefern unser Sozialstaat diese Menschen adäquat auffängt.

Ich wäre zB für ein bedingungsloses Grundeinkommen, um mehr Gerechtigkeit zu schaffen und gegen die Armut vorzugehen.

Ausserdem sollten die Reichen viel stärker besteuert werden und die Löhne sollten gerechter ausfallen.

Wie seht ihr das?
Sehe ich nicht so, da wir bereits das höchste Bürgergeld der Welt haben, zumindest überdurchschnittlich hohe Steuern und dazu die höchsten Sozialabgaben.

Ein Bedingungsloses Grundeinkommen würde dazu nur die Inflation anfeuern.

Viele Leute sind auch deshalb arm, weil sie eben nicht viel arbeiten, keine Lust auf eine 70 Stunden Woche haben und Geld für Konsum ausgeben. Ich habe auch mal eine Ausbildung gemacht und mich selbst finanziert, daneben sogar noch gejobbt. Man kann definitiv von diesen Geldern leben.

Was genau arbeitest Du denn und wofür fehlt Dir genau Geld am Ende des Monats und wieviel fehlt Dir?
 
Bin ich dann jetzt reich weil ich einen Haufen aus der lange angesparten Lebensversicherung bekomme und soll die dann mit denen teilen, die das nicht getan haben?
Oder wie ist die Vorstellung, wie das funktionieren soll?
Ähnlich sind auch meine Gedanken dazu, die Reichen haben nicht die Verantwortung alle Armen ihren Verhältnissen anzugleichen, bissl was müssen die Leute auch selber tun, wie z.b arbeiten gehen und auch mal sparen und nicht immer nur konsumieren.
 
Ich denke, der Staat könnte sehr viel machen, denn dass er handlungsfähig ist, hat man beispielsweise an den Corona- Maßnahmen gesehen.

Das BGE könnte direkt über die Reichen finanziert werden, die brauchen das ganze Geld nämlich nicht wirklich.

Ich bin nicht neidisch auf die Reichen, ich bin auch dankbar für die momentan stabile Situation in Deutschland und dafür, dass ich ein Dach über den Kopf habe und wir nicht verhungern müssen…

Wer ist auch schon neidisch auf Reiche?
Das wird einem doch schon mit der Muttermilch beigebracht, dass man das nicht zu sein hat…

Dabei müsste Reichtum verboten und abgeschafft werden und dafür eben zB ein BGE finanziert werden.
Aber wer würde denn lange studieren, danach 80 Std arbeiten, wenn er die erste Million direkt abgeben müsste. Ich nicht. Ich mache wegen der viel zu hohen Steuerlast schon jetzt weniger, als ich könnte.

In einem Niedrigsteuerland hätte ich vielleicht ein Unternehmen gegründet, hier mache ich das nicht, zu viel Risiko, zu wenig Ertrag. Es denken aber leider immer mehr so wie ich und bald ist unser Sozialstaat schon bei den aktuellen Abgaben nicht mehr finanzierbar.

Schau nach Frankreich: Als die Sozialisten 2014 die 75% Steuer eingeführt haben, sind die Reichen derart konsequent abgehauen, dass das Steueraufkommen danach sogar niedriger war, als vorher.
Auch nach Abschaffung dieser Steuer (als man merkte, wie dumm die Idee war), sind die Reichen aber dummerweise nicht wieder gekommen. In Summe hat diese dumme Idee Frankreich Milliarden gekostet.

10% der Reichen zahlen bei uns über 50% der Steuern. Man sollte sie gut behandeln und nicht verscheuchen, wenn man selbst nicht so viel arbeiten möchte und gerne von Bürgergeld lebt.


Unser Land würde doch binnen 12 Monaten an die Wand fahren, wenn Du das "Geld der Reichen verteilen würdest".
 
Land der Ungleichheit 🤑

Während ein paar Überreiche vergoldeten Kaviar schnupfen können (macht man das, wenn man reich ist?), leben 13 MILLIONEN Menschen in Deutschland in bitterer Armut.

Das heißt ganz konkret: Kein Geld für gesunde Ernährung, keine Urlaubsreisen und kaum die Möglichkeit für kulturelle und gesellschaftliche Teilhabe.

Es reicht! Wir brauchen Umverteilung aus der sozialen Hängematte der Überreichen in die Geldbeutel der ächzenden Menschen im Land. Unterzeichne jetzt die WeAct-Petition für eine Milliardärssteuer: campact.org/milliardärssteuer


Es muss endlich was passieren. SO kann es nicht mehr weiter gehen.
Die Kommentare dort gefallen mir besonders gut.
Zb. "Haben es diese Leute schon mit arbeiten versucht?"

Mit unserem Sozialsystem lebt jemand nur in bitterer Armut, der mit Geld überhaupt nicht umgehen kann.
Ansonsten reicht es für das nötigste. Und für mehr ist es auch nicht gedacht. Die soziale Hängematte, hängt nämlich auf dieser Seite. Nicht auf der Seite der Reichen.
Sowie es einen Grund gibt weshalb sozial schwache wenig Geld haben, so hat es auch einen Grund weshalb Reiche genügend davon haben. Nichts kommt von ungefähr.
 
Ich denke, der Staat könnte sehr viel machen, denn dass er handlungsfähig ist, hat man beispielsweise an den Corona- Maßnahmen gesehen.

Das BGE könnte direkt über die Reichen finanziert werden, die brauchen das ganze Geld nämlich nicht wirklich.

Ich bin nicht neidisch auf die Reichen, ich bin auch dankbar für die momentan stabile Situation in Deutschland und dafür, dass ich ein Dach über den Kopf habe und wir nicht verhungern müssen…

Wer ist auch schon neidisch auf Reiche?
Das wird einem doch schon mit der Muttermilch beigebracht, dass man das nicht zu sein hat…

Dabei müsste Reichtum verboten und abgeschafft werden und dafür eben zB ein BGE finanziert werden.
Wer sind denn "die Reichen"?
Was machen die denn mit dem "ganzen Geld"?
Ist dir bewusst, dass das meiste Geld der Reichen in Unternehmen gebunden ist?
Was passiert dann mit diesen Unternehmen? Werden die alle zerschlagen oder in kleinen Teilen an der Börse verkauft? Entsteht dann Massenarbeitslosigkeit? Wem statt den Reichen gehören dann die Unternehmen? Oder haben wir dann Kommunismus, Knappheit und Hunger wie in anderen kommunistischen Ländern?

Was du so salopp forderst ist verfassungswidrig und verstößt auch gegen das Grundgesetz im Sinne des Art. 14. Hohe Einkommen und Vermögen könnten höher besteiert werden, aber verboten? Das was du willst mit von oben bestimmten Preisen, Löhnen, Vermögensgrenzen usw. wäre keine freiheitliche Gesellschaft mehr, sondern ein totalitärer Staat, der Bürgern Einkommen und Vermögen zuteilt.

Und was heißt denn "nicht brauchen"? Ich finde es stets sehr anmaßend wenn Menschen entscheiden, was andere Menschen brauchen. Was ist wenn jemand, der ärmer ist als du, entscheidet, dass du kein Smartphone brauchst? Keinen Fernseher? Kein Strom? Wer entscheidet, was Andere brauchen? Und vor allem: Wäre sowas noch demokratisch? Wohl kaum.

Und ein BGE? De fakto haben wir bereits ein bedingungsloses Einkommen in Form von Bürgergeld. Das bekommt fast jeder, der irgendwie in Deutschland lebt oder es nach Deutschland schafft und nicht arbeitet. Das Ergebnis ist eine gigantische Armutszuwanderung. System wie ein Bürgergeld ziehen Menschen an, die schlecht qualifiziert oder schlicht arbeitsunwillig sind. Es bestraft Menschen die arbeiten und sich an der Gesellschaft beteiligen und belohnt Menschen, die das nicht tun. Es gefährdet demokratische Strukturen und den gesellschaftlichen Zusammenhalt.

Was du forderst ist in letzter Konsequenz durchgedacht eine planwirtschaftliche Diktatur. Eine Diktatur die bestimmt, was Menschen "brauchen", was sie verdienen, wie viel sie besitzen sollen, was die Banane im Supermarkt kostet.
Das macht auch dein Corona Vergleich deutlich. Unter Corona wurden Grundrechte vorübergehend eingeschränkt - und du willst offenbar, dass Grundrechte für deine Ideen dauerhaft eingeschränkt werden. Du forderst offen eine Abschaffung Teile der deutschen Verfassung. Was in meinen Augen sogar grenzwertig zur Strafbarkeit ist, insbesondere wenn du auf einen totalitären Staat hinarbeitest.

Bitte nicht falsch verstehen: Ich unterstelle dir keine bösen Absichten, Aber ich glaube dass solches Denken auf eine naive Weise mit die größte Gefahr für eine Demokratie ist. Die Denkweise wir müssen nur ganz viel von oben "steuern" ohne zu verstehen, dass dies in einer Diktatur endet.
 

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