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Kolleg*innen reden unsere Arbeit schlecht

So wie ich es herauslese basiert das alles auf Freiwilligkeit.
Das ist lediglich eine relative Freiwilligkeit und daher eigentlich nicht in Ordnung. In jeder Mitarbeiterbefragung hast du die Möglichkeit 'keine Angabe' anzukreuzen, dazu sind die Daten anonymisiert - und trotzdem ist jede durch den BR genehmigungspflichtig. Ich denke, dass sich da bisher nur noch niemand gewehrt hat; womöglich müssen die Entscheider ihre Arbeitszeit auch nicht erfassen und es ist noch nicht aufgefallen. Viele der durchaus gut gemeinten Ideen sind einfach sehr unglücklich umgesetzt.
 
Hallo und vielen Dank für eure zahlreichen Rückmeldungen,

Es ist völlig Verständlich das unsere Ideen nicht bei jedem gut ankommen und auch nur in begrenzten Umfang umsetzbar sind.
Wir haben von vornherein den Mitarbeiter*innen kommuniziert das die Erfassung des Arbeitsweges auf freiwilliger Basis erfolgt. Wenn jetzt jemand nichts angeben will kann auch "Keine Angabe" auswählen. Die Daten werden nur von mir ausgewertet und niemandem preisgegeben und ich bzw. unsere Abteilung hat auch die Erlaubnis der Geschäftsleitung und des Betriebsrates bekommen.
Mit diesen Punkten kann man bei uns lokale Produkte wie z.B. Marmelade, Honig, Wurstwaren, Käse, Wein usw. erwerben, also lokale Produkte die von Produzent*innen in der Umgebung nachhaltig erzeugt wurden.

Desweiteren gibt es noch ein Treffen mit Vertreter*innen der umliegenden Gemeinden und deren Bürger*innenmeister*innen um den ÖPNV stärker auszubauen und so den Mitarbeiter*innen eine nachhaltige Anreise und bessere Taktung zu ermöglichen.

Die Idee die hier jemand geschrieben hat mit dem Firmenbus ist sehr gut und wird bei unserem nächsten Meeting auf jeden Fall mit den Kolleg*innen diskutiert.

Desweiteren wird in naher Zukunft der Furhpark für E Bikes und E Roller ausgebaut, zudem eine kostenlose Lademöglichkeit, sowie Reparaturmöglichkeit und eine Waschanlage für E Bikes und E Roller.

Das Thema Kugelschreiber wurde noch nicht umgesetzt, wird noch diskutiert, die Idee mit den austauschbaren Mienen ist auch gut.
Sonst wird bei uns geachtet das möglichst viel Digital dokumente unterschrieben und verschickt werden, um den Papier und Tonerverbrauch nachhaltig zu reduzieren.

Desweiteren machen wird bei unseren Mitarbeiter*innen regelmäßig Schulungen und Fortbildungen zum Thema Nachhaltigkeit und ich gebe mein Wissen, welches ich im Studium erlernt habe weiter an meine Mitarbeiter*innen.

Unsere Firma kann nicht zu 11% nachhaltig werden und es soll alles auf Freiwilligkeit gesetzt werdenund kein Zwang entstehen.
 
Wir haben von vornherein den Mitarbeiter*innen kommuniziert das die Erfassung des Arbeitsweges auf freiwilliger Basis erfolgt. Wenn jetzt jemand nichts angeben will kann auch "Keine Angabe" auswählen. Die Daten werden nur von mir ausgewertet und niemandem preisgegeben und ich bzw. unsere Abteilung hat auch die Erlaubnis der Geschäftsleitung und des Betriebsrates bekommen.
Mit diesen Punkten kann man bei uns lokale Produkte wie z.B. Marmelade, Honig, Wurstwaren, Käse, Wein usw. erwerben, also lokale Produkte die von Produzent*innen in der Umgebung nachhaltig erzeugt wurden.
Das finde ich nicht gerecht. Ich finde es gehört sich für einen Betrieb, für das ganze Personal solche nachhaltigen Angebote zu machen, wenn man es schon schafft solche Vereinbarungen mit lokalen Produzenten abzuschließen.
Außerdem lässt es sich ja wohl nicht beweisen, ob die Angaben richtig sind. Ich kann doch an der Stechuhr "ÖPNV" anklicken und mich dann in aller Ruhe in mein Auto setzen.
 
Bei eurem Punktesystem finde ich Folgendes problematisch:

Mitarbeiter Felix ist kinderlos.
Zu seinem Glück wohnt er auch noch in der Nähe eines gut funktionierenden ÖPNV.
Er steigt also in den Bus und fährt die paar Stationen bis zum Arbeitsplatz. In seinem Fall ist diese Möglichkeit sogar noch schneller als mit dem Auto.
Bezahlen muss er auch nichts, weil die Firma diesen Deal mit dem ÖPNV hat.

Zur Belohnung bekommt er dann auch noch zusätzlich Punkte, damit er günstiger einkaufen kann.

Mitarbeiter Holger wohnt dagegen außerhalb der Ortschaft und muss vor der Arbeit die Kinder zur Kita bringen. Auf dem Rückweg muss er sie wieder abholen, für ihn bietet sich der ÖPNV nicht wirklich an, weil es mit zuviel Stress und vor allen Dingen Zeit verbunden wäre.
Dadurch bekäme er natürlich keine Bonuspunkte für günstigere Produkte.

Die Wochenenden verbringt Holger mit seiner Familie gewöhnlich im Park, Spielplatz, bei den Großeltern usw…

Er weiß aber durch Erzählungen von Felix, dass dieser seine Wochenenden (vor allem die verlängerten Wochenenden) gerne benutzt, um ein paar Tage auf Mallorca oder Griechenland zu verbringen. Mit dem Flugzeug ist man ja schnell dort…er fährt auch gerne mit den Kumpels stundenlang Motorrad, einfach aus der Freude am Fahren usw….

Das sind nur einige Beispiele, wie ich sie aus dem realen Leben kenne.

Welche Familie ist in diesem Fall nachhaltiger mit den Ressourcen?

Das wäre Holgers Familie, aber trotzdem würde Felix noch zusätzlich belohnt werden, nur weil er mit den Öffentlichen zur Arbeit fährt…

Es sind genau diese „kleinen“ Dinge, die die Mitarbeiter unzufrieden machen können.
Weil sie sich veräppelt fühlen.

Lasst diesen Kinderkram weg mit dem Punktesystem!
Ihr seid im Berufsleben, nicht im Kindergarten.

Gut gemeint ist nicht immer gut gemacht.
 
Lasst diesen Kinderkram weg mit dem Punktesystem!
Findet euer Betriebsrat so ein Punktesystem nicht diskriminierend?
Ich finde sowas bedenklich, da ist es nur ein kleiner Schritt zur Sozialkontrolle: "Wie viele Punkte hast du denn so? Ach, so wenige? Dann lebst du ja überhaupt nicht nachhaltig, schämst du dich da nicht?"
 
Lasst diesen Kinderkram weg mit dem Punktesystem!
Ihr seid im Berufsleben, nicht im Kindergarten.
Exakt. Ich finde es ja gut, wenn ihr es schafft öffentliche Verkehrsmittel für eure Mitarbeiter gratis zu machen. Aber man sollte Mitarbeiter, die diese aus irgendwelchen Gründen nicht nutzen können, nicht noch damit ärgern, dass andere auch noch Punkte kriegen, wenn sie schon gratis zur Arbeit kommen. Sowas erzeugt Missgunst und Arbeitnehmer sind auch keine Kleinkinder.
 
Z.B. haben wir alle Kugelschreiber verbannt und schreiben nur mehr mit Bleistift
Vielleicht verpulvert ihr den Wohlwollen der Mitarbeiter auch mit Dingen, die letztendlich nicht so sehr ins Gewicht fallen wie andere. Mit den Bleistiften hätte man mich schon angezipft. Allein das Spitzen, der Dreck, die ständige Rennerei zum Mistkübel und die abgebrochenen Minen. Da muss man eben mit ein paar Reaktionen rechnen.
 
... so sehe ich das auch. Ich kann meinen Alltag - auch den Arbeitsweg - nicht ohne Auto bestreiten.

Als ich noch keine Kinder hatte und mitten in der Stadt gewohnt habe, habe ich immer die Öffis genutzt und bin zu Fuß gegangen.

Das sind zwei unterschiedliche Lebenssituationen und haben nichts mit meiner Einstellung zum Umweltschutz zu tun. Und dafür werde ich dann "bestraft" und bekomme keine Gutscheine?
 
Hallo und vielen Dank für eure zahlreichen Rückmeldungen,

Es ist völlig Verständlich das unsere Ideen nicht bei jedem gut ankommen und auch nur in begrenzten Umfang umsetzbar sind.
Wir haben von vornherein den Mitarbeiter*innen kommuniziert das die Erfassung des Arbeitsweges auf freiwilliger Basis erfolgt. Wenn jetzt jemand nichts angeben will kann auch "Keine Angabe" auswählen. Die Daten werden nur von mir ausgewertet und niemandem preisgegeben und ich bzw. unsere Abteilung hat auch die Erlaubnis der Geschäftsleitung und des Betriebsrates bekommen.
Mit diesen Punkten kann man bei uns lokale Produkte wie z.B. Marmelade, Honig, Wurstwaren, Käse, Wein usw. erwerben, also lokale Produkte die von Produzent*innen in der Umgebung nachhaltig erzeugt wurden.

Desweiteren gibt es noch ein Treffen mit Vertreter*innen der umliegenden Gemeinden und deren Bürger*innenmeister*innen um den ÖPNV stärker auszubauen und so den Mitarbeiter*innen eine nachhaltige Anreise und bessere Taktung zu ermöglichen.

Die Idee die hier jemand geschrieben hat mit dem Firmenbus ist sehr gut und wird bei unserem nächsten Meeting auf jeden Fall mit den Kolleg*innen diskutiert.

Desweiteren wird in naher Zukunft der Furhpark für E Bikes und E Roller ausgebaut, zudem eine kostenlose Lademöglichkeit, sowie Reparaturmöglichkeit und eine Waschanlage für E Bikes und E Roller.

Das Thema Kugelschreiber wurde noch nicht umgesetzt, wird noch diskutiert, die Idee mit den austauschbaren Mienen ist auch gut.
Sonst wird bei uns geachtet das möglichst viel Digital dokumente unterschrieben und verschickt werden, um den Papier und Tonerverbrauch nachhaltig zu reduzieren.

Desweiteren machen wird bei unseren Mitarbeiter*innen regelmäßig Schulungen und Fortbildungen zum Thema Nachhaltigkeit und ich gebe mein Wissen, welches ich im Studium erlernt habe weiter an meine Mitarbeiter*innen.

Unsere Firma kann nicht zu 11% nachhaltig werden und es soll alles auf Freiwilligkeit gesetzt werdenund kein Zwang entstehen.
Laut KI lehnen 60 bis 80% diese Stottersprache, das Gendern ab. Wenn du also mehr Leute gewinnen willst anstatt sie von vornherein abzuschrecken dann lass es.
Im privaten kannst du machen was du willst, im dienstlichen hat das nicht zu suchen und schreckt ab, also das genaue Gegenteil von dem was du versuchst zu erreichen....
 
Laut KI lehnen 60 bis 80% diese Stottersprache, das Gendern ab. Wenn du also mehr Leute gewinnen willst anstatt sie von vornherein abzuschrecken dann lass es.
Im privaten kannst du machen was du willst, im dienstlichen hat das nicht zu suchen und schreckt ab, also das genaue Gegenteil von dem was du versuchst zu erreichen....
Das gegendere idt mir auch aufgefallen und mich stört dad überhaupt nicht und das sollte jedem selbst überlassen werden.
Im Beruf gendere ich eigentlich auch und finde es eigentlich nicht verkehrt.
 

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