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Kolleg*innen reden unsere Arbeit schlecht

Seit letztem Jahr haben wir das Mobilitätsverhalten aller Mitarbeiter*innen analysiert. Dabei wurde bei jeder Stechuhr ein kleiner Monitor installiert bevor man sich anmelden konnte, musste man auswählen wie man zur Arbeit gekommen ist (Auto, ÖPNV, Fahrrad usw.).
Die Auswertung ergab das rund 70% mit dem Auto kommen. Die meisten Mitarbeiter*innen wohnen in einem Umkreis von 40 km.
Mir gibt das ein komisches Gefühl, das täglich angeben zu müssen.

Für manche ändern Anreize nichts an den persönlichen Umständen, dass Fahrgemeinschaften, ÖPNV nicht zu den Lebensumständen passen. Können Kleinigkeiten sein, wie man bringt das Kind in den Kindergarten und es braucht jedes Mal unterschiedlich lange für den Abschied. Und kurzfristig zehn Minuten länger und schon verpasst man den Zug oder muss die Kollegen warten lassen. (Nur ein Szenario von vielen denkbaren.)
Vielleicht hat man auch so ein stressiges Leben, dass die Autofahrt alleine die einzige Auszeit am ganzen Tag ist, wo man alleine ist, mit niemandem reden muss, Musik hören kann, in Ruhe telefonieren will. Gibt etliche Gründe.
(Soll keine Werbung für Autofahren sein. Aber ich habe Verständnis für die Gründe dafür.)

Jeden Tag abgefragt zu werden, hat irgendwie was von jeden Tag angeben müssen, ob man es richtig gemacht hat und brav war, obwohl nicht absehbar ist, ob sich daran was ändert. Ich würde die Befragung deutlich reduzieren auf 1x pro Quartal oder Halbjahr.

Mir wäre die Abteilung, die das veranlasst hat, nicht so sympathisch weil ich darin zu wenig Verständnis für individuelle Lebensumstände sehe, sondern nur die Firmenziele über allem. Was nicht dazu passt, dass es eigentlich nur Anreize sein sollen. Anreize können freiwillig angenommen werden oder nicht. Da braucht es keine tägliche Zwangsbefragung über den Arbeitsweg, der noch dazu Privatsache ist.

PS: Bin bis vor kurzem meinen täglichen Arbeitsweg mit dem Rad gefahren. Wegen Knie- und Rückenproblemen im Moment nicht, deswegen Auto. Das geht aber meinen Arbeitgeber nichts an.
 
von den anderen Mitarbeiter*innen nicht ernst genommen werden und ihnen das Thema Nachhaltigkeit nicht wichtig genug ist. Teilweise wird auch behauptet das unsere Abteilung sinnfrei ist.
Sinnfrei ist eure Arbeit ganz sicher nicht, außerdem habt ihr schon sehr viel bewirkt. Aber damit, dass das nicht jeder Kollege so sieht, werdet ihr leben müssen. Vielleicht wird es besser, wenn ihr wirklich nur Anreize schafft und nichts was nach Bevormundung aussieht.

Super finde ich das:
jede*r Mitarbeiter*in bekommt eine Flasche für Wasser und eine Tasse für Kaffee um den Plastikverbrauch zu reduzieren

Ladestationen für E Autos, E Motoräder und E Bikes installiert, zusätzlich eine neue PV Anlage

Firmenfahrzeuge auf E-Autos umgestellt

E-Roller und E-Bikes angekauft,

mit dem örtlichen ÖPNV Diensten einen Vertrag geschlossen das jeder von unserer Firma gratis das ÖPNV benutzen darf.

App entwickelt wo sich Kolleg*innen zusammenschließen können und Fahrgemeinschaften bilden
Kritisch sehe ich Folgendes:
Parkplätze abgebaut
Das ist nur ok, wenn es mit dem Bedarf übereinstimmt. Viele Leute haben eine miese ÖPNV Anbindung oder sie müssen aus bestimmten Gründen ein Auto haben. Auch wenn es jemand einfach nur angenehm findet, mit dem Auto zu kommen, muss ihm das möglich sein.
haben wir alle Kugelschreiber verbannt und schreiben nur mehr mit Bleistift
Finde ich bescheuert. Ich würde weiterhin mit Kugelschreiber schreiben und den halt privat bezahlen. Genau solche "Ideen" führen zu einem negativen Image eurer Einheit.
Dabei wurde bei jeder Stechuhr ein kleiner Monitor installiert bevor man sich anmelden konnte, musste man auswählen wie man zur Arbeit gekommen ist (Auto, ÖPNV, Fahrrad usw.).
Finde ich unmöglich. Da würde ich, wenn das möglich wäre, aus Fleiß "Flugzeug" oder "Sonstiges" oder jeden Tag was anderes angeben. M.E. geht euch das nichts an und ich weiß auch nicht ob so eine Zwangsumfrage überhaupt zulässig ist.
über ein Belohnungssystem diskutiert, z.b. wenn jemand mit dem ÖPNV kommt und das auswählt bei der Stechuhr dann bekommt er Punkte und damit kann er sich bei einer gewissen Anzahl eine Prämie abholen, Gutschein usw.
Finde ich verkehrt. Das ist auch ungerecht gegenüber denen, die schon immer mit ÖPNV angereist sind.
 
In Deiner Kampagne stand das Thema Nachhaltigkeit an oberster Stelle und die Mitarbeiter, denen das wichtig ist, hast Du erreicht.

Jetzt muss der Rest angesprochen werden und zwar zielgruppengenau. Ist wie beim Angeln, der Köder muss dem Fisch schmecken nicht dem Angler.

- Informiere über die Kostenersparnis. Du erreichst die „Geiz ist geil“-Community
- Den Gesundheitsaspekt des Radfahrens. Dein Arbeitsweg ersetzt das Fitnessstudio

Darüberhinaus würde ich das gendern unterlassen, nicht das darüber und nicht über die Botschaft gesprochen wird. Da geht massiv Zielgruppenreichweite verloren.

Vom Prämiensystem würde ich absehen, steht in keinem Verhältnis zum Kosten-Nutzen-Verhältnis.

Die Speicherung des genutzten Verkehrsmittel einer Person solltest Du mal mit eurem Datenschutzbeauftragten diskutieren.
 
Dabei wurde bei jeder Stechuhr ein kleiner Monitor installiert bevor man sich anmelden konnte, musste man auswählen wie man zur Arbeit gekommen ist (Auto, ÖPNV, Fahrrad usw.).
Das stört mich extrem. Warum nicht freiwillig? Auf welcher Grundlage muss ich, bevor ich mich anmelde, dort eine Antwort geben?
Ich habe letztens mit der DB eine Dienstreise gemacht, wollte nicht Auto fahren. Mache ich nie wieder. Warum? Weil ich mit einer Verspätung von 4 Stunden nach Hause gekommen bin. Ja, die Dauer ist vielleicht eine Ausnahme. Aber DB ist selten pünktlich. Ja, mit Auto kann ich auch in den Stau kommen. Da bin ich aber alleine.
Ich mag keine Bevormundung. Macht euer Ding auf Freiwilligkeit und dann werdet ihr mehr Menschen erreichen.
 
Ich habe das Gefühl das obwohl wir unseren Job gut machen von den anderen Mitarbeiter*innen nicht ernst genommen werden und ihnen das Thema Nachhaltigkeit nicht wichtig genug ist. Teilweise wird auch behauptet das unsere Abteilung sinnfrei ist.

Was meint ihr?
Das klingt alles für mich sehr putzig, aber Theorie und Praxis sind 2 Paar Schuhe.
Wenn man Kinder oder kleine Kinder hat, muss man flexibel sein, falls der Kindergarten oder Schule anruft.
Wenn man noch andere Termine hat oder einkaufen muss etc. hat man keine Zeit und Nerven mit den Öffentlichen zu fahren. Besser wäre ein Firmen / Schichtbus der eine gewisse Route abfährt und nur für Mitarbeiter gedacht ist.

Nachhaltiger wäre es E Bikes und Co. auf Nachfrage anzuschaffen, wie z.Bsp. Job Bike oder den MAs bei der Anschaffung eines E Bikes eine Prämie zuzuschießen, statt irgendwelches Zeug anzuschaffen, dass dann so gut wie nicht genutzt wird. Das ist sonst nämlich das Gegenteil von Nachhaltig und nur sinnlose Geldverschwendung. Viele Erwachsene finden es affig mit einem E Roller zu fahren und die Dinger sind meiner Meining nach eh kreuzgefährlich und garantiert ein Problem beim Thema Arbeitsschutz und Unfallrisiko. Außerdem haben die Dinger eine begrenzte Reichweite und müsasen 6-8 Stunden laden. Ob das wirklich nachhaltig ist....würde ich jetzt nicht meine Hand dafür ins Feuer legen.

Bei euch in der Firma wird also mit Bleistift geschrieben? Das man bei einem Kugelschreiber nur die Miene austauschen kann, ist noch keinem in den Sinn gekommen? Und Unterschrieben wird dann auch mit Bleistifft? Und das man Bleistifft wegradieren kann, stellt auch kein Problem dar? Wie sieht es aus mit Computern für den Schriftverkehr?
Sorry, aber das finde ich übelst albern.

Eure Ideen sind eher auf Praktikantenniveau.
 
Ich muss dazu ergänzen das man auch auswählen kann "keine Angabe", also werden die Mitarbeiter*innen auf keinen Fall bevorzugt und die Daten werden natürlich vertraut behandelt.
 
Ich brauche möchte gerne eure Meinung hören

Ich habe das Gefühl das obwohl wir unseren Job gut machen von den anderen Mitarbeiter*innen nicht ernst genommen werden
Ein Punkt ist mir noch eingefallen:
Ich finde es sehr gut, dass du dich um Feedback bemühst. Aber warum (nur) in einem Internetforum? Hole doch mal (anonym und freiwillig natürlich) Feedback in eurer Firma ein.
 

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