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Kolleg*innen reden unsere Arbeit schlecht

Es gibt Kantinen wo man gegen Geld das Geschirr mitnehmen kann? Das habe ich noch nie gehört oder auch von Leuten erfahren, krass sowas gibt es?
Ja, bei uns ist das seit einigen Jahren so und wird supergut angenommen. Es handelt sich nicht um das Geschirr der Kantine, sondern spezielles (wärmeisolierendes) Mehrzweck-Geschirr, das du nutzen kannst, um das Essen mit an den Arbeitsplatz, nach Hause oder wohin auch immer zu nehmen. Das ist gut für die Umwelt und auch für den MA, der gleich eine viel größere Flexibilität genießt, wo er isst.
 
Zuletzt bearbeitet:
Glaubt ihr wirklich, dass Kugelschreiber, ein solch großes Problem sind? Aus eurer Sicht nur Gebote/Verbote Mittel der Wahl sein können?
Auch das sehe ich ein wenig differenzierter, da ja bekanntlich Kleinvieh Mist macht. Es gilt aber ebenfalls, was ich oben schon schrieb: Damit die MA sich für solche Ideen öffnen und man nicht - völlig unnötig - Ressentiments aufbaut, muss so etwas freiwillig passieren.

Um mal ein weiteres Beispiel zu nennen: Bei uns kann man z. B. auch immer noch drucken; allerdings ist das Druckaufkommen massivst zurückgegangen, nachdem es eine Kampagne gegeben hat, in der zum Thema Papierverschwendung aufgeklärt wurde. Dazu gibt es Unmengen Infos im Netz, man muss sich nur bedienen (z. B. hier oder auch hier) und sie mit Herz und Verstand an die MA bringen. Und dann kommen auch Mantras wie "Hinterfrage grundsätzlich, ob du diese Information wirklich ausdrucken musst" viel besser an - natürlich auch gleich anders formuliert. Mit Gewalt funktioniert das einfach nicht.

Dabei sind diese Themen so toll, weil man hier wirklich etwas Sinnvolles macht.
 
Ja, bei uns ist das seit einigen Jahren so und wird supergut angenommen. Es handelt sich nicht um das Geschirr der Kantine, sondern spezielles (wärmeisolierendes) Mehrzweck-Geschirr, das du nutzen kannst, um das Essen mit an den Arbeitsplatz, nach Hause oder wohin auch immer zu nehmen. Das ist gut für die Umwelt und auch für den MA, der gleich eine viel größere Flexibilität genießt, wo er isst.
Ja das ist schon cool, würde ich auch nutzen. 🙂
 
Das ganze Thema Nachhaltigkeit ist für eine elitäre Oberschicht gemacht und nicht für Arbeiter und Angestellte, die damit drangsaliert wird. Den öffentlichen Nahverkehr kann man bei mir im Kaff komplett abhaken. Ich musste 3x mit Bus und Bahn fahren, ganz ehrlich, dann braucht man sich nichts mehr am gleichen Tag vorzunehmen. Fördert besser E-Kleinwagen, z.B. ID Polo mit einer Zusatzprämie, das könnt Ihr mit VW abklären oder Prämie beim Neuwagenkauf.
 
Das ganze Thema Nachhaltigkeit ist für eine elitäre Oberschicht gemacht und nicht für Arbeiter und Angestellte, die damit drangsaliert wird.
Was für ein Quatsch, sorry. Dass nicht jedes Thema für jede Person geeignet ist und bei so mancher toller Idee die eigene finanzielle Situation K.O.-Kriterium sein kann, bestreite ich nicht. Es gibt aber unzählige auf Nachhaltigkeit abzielende Verhaltensweisen, bei denen die eigene finanzielle Lage überhaupt keine Rolle spielt. Aber es ist natürlich bequem, gleich ein "passt für mich nicht" rauszuhauen als mal etwas differenzierter zu schauen, was möglich wäre. Hier spontan mal 10 leicht zu ändernde Verhaltensweisen, die überhaupt kein dickes Portmonee erfordern:
  • Leitungswasser statt Mineralwasser trinken, um Geld und Plastik zu sparen.
  • Elektrogeräte komplett ausschalten statt im Standby-Modus laufen zu lassen.
  • Kürzer duschen und Wasser bewusster nutzen.
  • Kurze Wege mit dem Fahrrad oder zu Fuß statt mit dem Auto zurücklegen.
  • Nur Dinge kaufen, die wirklich benötigt werden, um unnötigen Konsum zu vermeiden.
  • Regionale und saisonale Lebensmittel bevorzugen, da sie oft günstiger und umweltfreundlicher sind.
  • Lebensmittelreste verwerten, zum Beispiel für Suppen oder andere Gerichte.
  • Kleidung Second-Hand kaufen oder Kleidertausch nutzen.
  • Kaputte Kleidung und Gegenstände reparieren statt sofort neu zu kaufen.
  • Selbstgemachte Reinigungsmittel aus Essig, Natron und Zitronensäure verwenden
Auch für manch ein Beispiel von @dümdüm4 passt deine ablehnende Haltung nicht. Die Schreibmittel werden vom Arbeitgeber gestellt und auch Flasche und Tasse sind garantiert arbeitgeberfinanziert.
 
Zuletzt bearbeitet:
Was für ein Quatsch, sorry. Dass nicht jedes Thema für jede Person geeignet ist und bei so mancher toller Idee die eigene finanzielle Situation K.O.-Kriterium sein kann, bestreite ich nicht. Es gibt aber unzählige auf Nachhaltigkeit abzielende Verhaltensweisen, bei denen die eigene finanzielle Lage überhaupt keine Rolle spielt. Aber es ist natürlich bequem, gleich ein "passt für mich nicht" rauszuhauen als mal etwas differenzierter zu schauen, was möglich wäre. Hier spontan mal 10 leicht zu ändernde Verhaltensweisen, die überhaupt kein dickes Portmonee erfordern:
  • Leitungswasser statt Mineralwasser trinken, um Geld und Plastik zu sparen.
  • Elektrogeräte komplett ausschalten statt im Standby-Modus laufen zu lassen.
  • Kürzer duschen und Wasser bewusster nutzen.
  • Kurze Wege mit dem Fahrrad oder zu Fuß statt mit dem Auto zurücklegen.
  • Nur Dinge kaufen, die wirklich benötigt werden, um unnötigen Konsum zu vermeiden.
  • Regionale und saisonale Lebensmittel bevorzugen, da sie oft günstiger und umweltfreundlicher sind.
  • Lebensmittelreste verwerten, zum Beispiel für Suppen oder andere Gerichte.
  • Kleidung Second-Hand kaufen oder Kleidertausch nutzen.
  • Kaputte Kleidung und Gegenstände reparieren statt sofort neu zu kaufen.
  • Selbstgemachte Reinigungsmittel aus Essig, Natron und Zitronensäure verwenden
Auch für manch ein Beispiel von @dümdüm4 passt deine ablehnende Haltung nicht. Die Schreibmittel werden vom Arbeitgeber gestellt und auch Flasche und Tasse sind garantiert arbeitgeberfinanziert.
Hm, darauf möchte ich mal näher eingehen...
ich gehe dabei deine Punkte von oben nach unten durch, okay?

1. Einbusse Lebensqualität, immer nur Hahnwasser ist fade.
2. Kein Ding, ja ist machbar.
3. Einbusse Lebensqualität, ne ist auch zum Entspannen wichtig.
4. Mehr laufen, radfahren ja das kann man machen.
5. Schwer, wer mag festlegen was nötig ist oder nicht, Bedarf ist sehr individuell.
6. Stimmt leider nicht, hier ist regional und saisonal doppelt so teuer.
7. Ja das ist gut, mache ich schon immer so.
8. Nein igitt, ich trage nicht die alten Flodder fremder Leute, ne bitte nicht.
9. Oft nicht möglich, gerade bei Technik absichtlich so gebaut, dass es nicht geht.
10. Das muss man aber auch erstmal können und hier ist kaufen echt günstiger weil es dann auch bestimmt reinigt. Und Essig riecht fies, ich hasse den Geruch.
 
Hm, darauf möchte ich mal näher eingehen...
ich gehe dabei deine Punkte von oben nach unten durch, okay?

1. Einbusse Lebensqualität, immer nur Hahnwasser ist fade.
2. Kein Ding, ja ist machbar.
3. Einbusse Lebensqualität, ne ist auch zum Entspannen wichtig.
4. Mehr laufen, radfahren ja das kann man machen.
5. Schwer, wer mag festlegen was nötig ist oder nicht, Bedarf ist sehr individuell.
6. Stimmt leider nicht, hier ist regional und saisonal doppelt so teuer.
7. Ja das ist gut, mache ich schon immer so.
8. Nein igitt, ich trage nicht die alten Flodder fremder Leute, ne bitte nicht.
9. Oft nicht möglich, gerade bei Technik absichtlich so gebaut, dass es nicht geht.
10. Das muss man aber auch erstmal können und hier ist kaufen echt günstiger weil es dann auch bestimmt reinigt. Und Essig riecht fies, ich hasse den Geruch.
Das sind ja wieder persönliche Ansichtssachen. Es wurden ja Dinge erwähnt, wie man sparen und umweltbewusst leben kann. Ob man das so macht oder nicht, muss ja jeder selbst entscheiden.

@TE:
Das mit der Stechuhr- Das ist echt übergriffig.

Wenn ihr Aktionswochen anbieten würdet, dass die Mitarbeiter mal 4 Wochen einen E- Roller testen können oder eine Fahrgemeinschaft oder was auch immer finde ich effizienter- und das völlig unverbindlich.
So besteht eher die Chance jemand zu Catcher, weil es auf Freiwilligkeit ohne Druck beruht.
 
So wie ich es herauslese basiert das alles auf Freiwilligkeit. Der te hat ja geschrieben das beibder stechuhr auch keine angabe ausgewählt werden kann. Wenn man nicht nachhaltig zur arbeit kommt hat man ja eigentlich keine nachteile? Man bekommt praktisch nur ein zusätzliches zuckerle wenn man nachhaltig zur arbeit kommt.
 
Das ganze Thema Nachhaltigkeit ist für eine elitäre Oberschicht gemacht und nicht für Arbeiter und Angestellte, die damit drangsaliert wird. Den öffentlichen Nahverkehr kann man bei mir im Kaff komplett abhaken. Ich musste 3x mit Bus und Bahn fahren, ganz ehrlich, dann braucht man sich nichts mehr am gleichen Tag vorzunehmen. Fördert besser E-Kleinwagen, z.B. ID Polo mit einer Zusatzprämie, das könnt Ihr mit VW abklären oder Prämie beim Neuwagenkauf.
Genauso ist es. Der Bus steht bei mir quasi vor der Tür, der mich in 50 Minuten zum Arbeitsplatz bringt. Das Auto in 15 Minuten! Im Sommer nehme ich 2 bis 3 mal das Rad.

E-Auto? Richtig! Kleinwagen können wieviel KM fahren? Gibt es genügend Zapfsäulen? Bzw Ladestationen?

Fahrgemeinschaften? Wenn er, sie es akzeptiert, dass ich mal Einkaufen muss, zum Doc oder eine Runde mit meinemHund raus möchte zwischenArbeit und Zuhause, dann ist ein Plätzchen frei. Feierabend ist meine Zeit, die ich für mich nutzen möchte und keine Leute kutschieren möchte. Was ist, wenn ich spontan früher nach Hause möchte. Ich hätte das Gefühl, immer jmd im Schlepptau zu haben. Nein, will ich nicht.

Ich finde das Thema super wichtig, keine Frage. Nur es muss auch umsetzbar sein ohne irgendwelche Todschlag Argumente von wegen wo ein Wille ist, ist auch ein Weg oder so ein Mist...dann argumentieren ich: das mache ich alles, wenn die Kriege beendet werden global....das sind nämlich die wirklichen Luftverpesster oder die Jachten mit Helikopter....alles schon gesehen

Die Firma übernimmt wirklich Verantwortung. Das ist lobenswert. Aber aufzwingen geht nicht.

Kolya
 

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