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    Im Sinne einer respektvollen Forenkultur, werden die Moderatoren künftig noch stärker darauf achten, dass ein freundlicher Umgangston untereinander eingehalten wird. Unpassende Off-Topic Beiträge, Verunglimpfungen oder subtile bzw. direkte Provokationen und Unterstellungen oder abwertende Aussagen gegenüber Nutzern haben hier keinen Platz und werden nicht toleriert.

Kolleg*innen reden unsere Arbeit schlecht

In Deiner Kampagne stand das Thema Nachhaltigkeit an oberster Stelle und die Mitarbeiter, denen das wichtig ist, hast Du erreicht.

Jetzt muss der Rest angesprochen werden und zwar zielgruppengenau. Ist wie beim Angeln, der Köder muss dem Fisch schmecken nicht dem Angler.

- Informiere über die Kostenersparnis. Du erreichst die „Geiz ist geil“-Community
- Den Gesundheitsaspekt des Radfahrens. Dein Arbeitsweg ersetzt das Fitnessstudio

Darüberhinaus würde ich das gendern unterlassen, nicht das darüber und nicht über die Botschaft gesprochen wird. Da geht massiv Zielgruppenreichweite verloren.

Vom Prämiensystem würde ich absehen, steht in keinem Verhältnis zum Kosten-Nutzen-Verhältnis.

Die Speicherung des genutzten Verkehrsmittel einer Person solltest Du mal mit eurem Datenschutzbeauftragten diskutieren.
Was spricht gegen das Gendern?
 
Bei uns im Betrieb werden speziell für die Mittagspause W Bikes und E Roller bereitgestellt die man sich reservieren kann. Wäre das für euch nicht auch eine nachhaltige Lösung?
 
Die Sache mit der Abfrage und dem Belohnungssystem halte ich für Übergriffig und arbeitsrechtlich nicht ganz okay.
Bleistift ist mist, weil es einfach wegradiert werden kann. Jeder MA der nicht mit Bleistift schreiben möchte, wird sich selbst einen Kuli mitbringen und damit schreiben. Sinnvoller wäre es gewesen Stift mit austauschbarer Mine bereit zu stellen.
Die Idee mit kostenlosem ÖV finde ich gut. Jeder der das möchte, kann es nutzen. Jeder der es nicht möchte, nutzt es nicht.
 
Weißt du, der Gedanke ist nicht schlecht, aber da gibt es einfach andere Stolpersteine. Selbst wenn Kollegen / innen nur 5-10km entfernt wohnen frist das ganze wieder Zeit. Wenn du mit dem E-Bike fährst dann muss man sich entsprechend anziehen, auf das Wetter achten, Mitbringsel anders verpacken und verstauen + Wegstrecke. Das ist es vielen einfach nicht wert und ich kann das verstehen, fahre selbst öfter mal mit dem E-Bike ins Büro (17km) und auch damit brauchst du eine Zeit und kommst nicht "super entspannt" an.

ÖVs sind für mich der Horror, hat mich in der Schulzeit schon massiv genervt. Die Unpünktlichkeit, der Geruch, die Menschen....

Fahrgemeinschaften sind okay wenn ich die Leute leiden kann und auch alle pünktlich sind, ich komme nicht gerne auf den letzten Drücker.
Dann ist man auch wieder mit den Feierabendzeiten super abhängig von anderen und das nervt. Man ist einfach in der Flexibilität total eingeschränkt.

Ich werde auch eher als "Hirse Hermann" eingestuft. Ich esse kein Fleisch, esse überwiegend vegan, fahre viel Fahrrad. Aber im Job möchte ich einfach flexibel bleiben und auch meinen Alltag möglichst entspannt regeln. Davon ab bin ich der Meinung, dass unser Diesel und Benziner nicht gerade die treibende Kraft sind, da gibt es andere Baustellen. Wir sparen ein und irgendein Containerschiff dreht den Zündschlüssel und das war es dann. Lieber mal bei Bestellungen und Co. nicht alles einzeln senden lassen oder nur alle zwei Wochen liefern.

Gibt da für mich einfach andere Ansätze seinen Beitrag zu leisten.

Trotzdem ist dein Gedanke nicht schlecht.
 
Ich arbeite auch in einem Bereich, der eigentlich ein hehres Ziel verfolgt, der bei der Einführung von Maßnahmen aber enormes Fingerspitzengefühl erfordert, damit unsere Angebote akzeptiert werden und die Mitarbeitenden sich nicht verschließen.

M.E. habt ihr da keinen ganz glücklichen Start hingelegt, indem ihr einfach Fakten geschaffen und die Mitarbeitenden überrumpelt, ja, teilweise sogar bevormundet/entmündigt habt. So etwas lassen sich insbesondere erwachsene Menschen nicht bieten und machen dann schon aus Prinzip zu, wie ihr ja jetzt zu spüren bekommt.

Das Zauberwort ist hier Partizipation. Erarbeitet eure Ideen unter Einbeziehung der Mitarbeitenden (z.B. einem Ideenwettbewerb und Ausgestaltung als Projekt, bei dem Interessierte mitmachen können; ganz wichtig: ergänzende begeisternde Kommunikation mit Fotos, Testimonials & Co). Dann machen die KollegInnen aus Überzeugung mit und eure Maßnahmen werden nicht zu Ladenhütern.

Es ist schwierig einzuschätzen, ob ihr nochmal eine neue Chance von den Kolleginnen bekommt oder ob euer Thema dauerhaft verbrannt ist.

Falls ihr Kommunikationsexperten im Unternehmen habt, setzt euch mit denen zusammen und überlegt, was noch zu retten ist und wie. "Überzeugen statt zu überreden und erst recht nicht zu überrumpeln" kann hier m. E. nur noch euer Weg lauten.
 
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Glaubt ihr wirklich, dass Kugelschreiber, ein solch großes Problem sind? Aus eurer Sicht nur Gebote/Verbote Mittel der Wahl sein können?

Sorry, ihr seid nicht mehr in der Grundschule, in der der Lehrer bestimmt, ob beispielsweise der Hefteinband zartrosa oder kräftig pink sein darf.

Wenn ihr wollt, dass eure Mitarbeiter mit euch an einem Strang ziehen zu einem Projekt, das bis in deren Privatbereich reicht, dann müsst ihr das auf Augenhöhe machen.

Ich vermute, dass ihr mittlerweile viel Porzellan zerschlagen habt.
 
Total übergriffig wie diese Sache, dass man täglich angeben muss, wie man zur Arbeit kommt, das ist privat und geht euch nichts an. Auch das mit der Kaffeetasse und Flasche oder so, ist nicht sehr akzeptabel, es gibt Menschen die ihre persönliche Tasse bevorzugen, ich käme mir sehr bevormundet vor und würde mich da stur stellen.

Einige Dinge sind einfach Sache der Arbeiter und nicht der Firma, gut wäre kostenloser öffentlicher Verkehr aber bitte ohne Zwang oder Bedrängung den zu nutzen. Man kann auch wo arbeiten ohne sich mit der Firmenideologie zu identifizieren, bedenkt auch, dass es Menschen gibt die eben nur wegen Geld arbeiten eure Ideologie aber nicht teilen.
 
Auch das mit der Kaffeetasse und Flasche oder so, ist nicht sehr akzeptabel, es gibt Menschen die ihre persönliche Tasse bevorzugen, ich käme mir sehr bevormundet vor und würde mich da stur stellen.
So etwas ist durchaus sinnvoll, sollte allerdings immer als Angebot, also auf freiwilliger Basis erfolgen. Nichts anderes ist ja Mehrweggeschirr, das z. B. in vielen Kantinen gegen Geld zum Mitnehmen angeboten wird. Also auch da gilt: Entscheidend ist, WIE man das kommuniziert. Der Empfänger muss bei allem das Gefühl bekommen, dass es a) ihm persönlich nützt, er b) der Natur etwas Gutes tut, c) etwas gesellschaftlich Hochakzeptiertes tut etc. pp. Da gibt es gleich zig Gründe, die man kommunikativ super aufbereiten kann.

Dass man angeben soll, wie man zur Arbeit kommt, könnte sogar ein Verstoß gegen den Datenschutz sein. Ist das mit dem Betriebsrat abgestimmt? Käme bei uns jemand auf eine solche Idee, würden die da sofort einen Riegel vorschieben. Höchstens bei einer anonymen Mitarbeiterbefragung wäre das okay, aber selbst die würde bzgl. der Fragen en détail erst mit dem BR zu klären sein.
 
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