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Kolleg*innen reden unsere Arbeit schlecht

Laut KI lehnen 60 bis 80% diese Stottersprache, das Gendern ab. Wenn du also mehr Leute gewinnen willst anstatt sie von vornherein abzuschrecken dann lass es.
Im privaten kannst du machen was du willst, im dienstlichen hat das nicht zu suchen und schreckt ab, also das genaue Gegenteil von dem was du versuchst zu erreichen....
Sehe ich auch nicht so; ob man das mag ist einfach eine Frage des persönlichen Gustos. Ich mag es eigentlich auch nicht zu gendern, mache es beruflich aber grundsätzlich (und tatsächlich auch privat, weil mir hin- und herzuswitchen einfach zu anstrenend wäre). Warum? Ab einer gewissen Unternehmensgröße ist es durchaus üblich, dass es kommunikative Vorgaben für eine einheitliche und professionelle Außenwirkung gibt - und durchaus auch als respektvolles Signal an Mitarbeitende gesehen werden kann, denen das wichtig ist. Ob das bei der TE der Fall ist weiß ich nicht, bei uns ist es z. B. so und daher füge ich mich - wenn auch ganz sicher nicht aus Überzeugung.

Dass der BR dieser seltsamen Abfrage zugestimmt hat, wundert mich dann auch wieder nicht wirklich. Letztlich hängen solche Entscheidungen von denen ab, die die Ämter bekleiden. Und bei euch scheinen sie im BR eben diesbezüglich unkritisch zu sein. Wäre ich einer eurer Mitarbeitenden würde ich trotzdem nicht mitmachen und fänd das auch zu weitgehend.
 
Laut KI lehnen 60 bis 80% diese Stottersprache, das Gendern ab. Wenn du also mehr Leute gewinnen willst anstatt sie von vornherein abzuschrecken dann lass es.
Im privaten kannst du machen was du willst, im dienstlichen hat das nicht zu suchen und schreckt ab, also das genaue Gegenteil von dem was du versuchst zu erreichen....
Das gegendere idt mir auch aufgefallen und mich stört dad überhaupt nicht und das sollte jedem selbst überlassen werden.
Muss er/sie ja auch selber wissen, aber wenn die Mehrheit es halt ablehnt erhöht man eher den Wiederstand als das man die Mitarbeiter mitnimmt, überzeugt. Es bewirkt halt das genaue Gegenteil des erwünschten, nämlich nicht Unterstützung und Akzeptanz sondern Ablehnung....
Muss er/sie ja auch selber wissen, aber wenn die Mehrheit es halt ablehnt erhöht man eher den Wiederstand als das man die Mitarbeiter mitnimmt, überzeugt. Es bewirkt halt das genaue Gegenteil des erwünschten, nämlich nicht Unterstützung und Akzeptanz sondern Ablehnung....
Ich denke nicht das das Programm wegen dem Gendern abgelehnt wird sondern eher an der Auswahl der Ankunftsart.
 
Das gegendere idt mir auch aufgefallen und mich stört dad überhaupt nicht und das sollte jedem selbst überlassen werden.


Ich denke nicht das das Programm wegen dem Gendern abgelehnt wird sondern eher an der Auswahl der Ankunftsart.
Gut möglich das du Recht hast...
Aber bei mir wäre nach einem Anschreiben mit diesem *innen und ähnlichem der Zug abgefahren, mich würde er da nicht mehr erreichen! Und es besteht eine große roße Gefahr das das nicht nur bei mir der Fall ist...

Wenn das Vorgabe der Firma sein sollte, OK, dann müssen sie halt noch lernen das das immer weniger angesagt ist...
 
Wenn das Angebot/die Maßnahme ausreichend attraktiv ist, dann interessiert niemanden, ob da ein Gendersternchen steht oder nicht. Erlebe ich nahezu tagtäglich und bin in einem ähnlichen Bereich beruflich tätig.
Auch damit kannst du Recht haben, aber das beschriebene Gesamtpaket scheint ja nicht so wirklich Anklang zu finden. Das liegt sicherlich auch an der Art und Weise wie es an die Kollegen heran getragen wird, und dazu gehören dann Anschreiben, Aushänge, Korrespondenz. Und die schreckt bei dieser Art eher ab. Und wenn das dann noch hinzukommt ist es schwer Erfolg zu haben ...
 
Ich brauche möchte gerne eure Meinung hören was gute Anreize sind um mit ÖPNV oder Fahrrad zur Arbeit zu fahren, vorausgesetzt natürlich die Entfernung passt.
Bei uns in der Abteilung haben wir über ein Belohnungssystem diskutiert, z.b. wenn jemand mit dem ÖPNV kommt und das auswählt bei der Stechuhr dann bekommt er Punkte und damit kann er sich bei einer gewissen Anzahl eine Prämie abholen, Gutschein usw. Das ist auf jedenfall noch in Ausarbeitung.

Ich habe das Gefühl das obwohl wir unseren Job gut machen von den anderen Mitarbeiter*innen nicht ernst genommen werden und ihnen das Thema Nachhaltigkeit nicht wichtig genug ist. Teilweise wird auch behauptet das unsere Abteilung sinnfrei ist.

Was meint ihr?

PS: Ich selbst komme mit Kolleg*innen per Fahrgemeinschaft.

Also ich finde das alles okay, solange es FREIWILLIG ist.
Also wer einfach gar keinen Bock hat anzugeben, wie er zur Arbeit kommt, der soll da dann auch nicht mitmachen müssen und von diesem ganzen Belohnungssytem "verschont" bleiben.
Dass man als Arbeitgeber sein Fahrverhalten angeben MUSSTE, finde ich unglücklich (Auch wenn Freiwilligkeit natürlich die Werte verfälscht. Trotzdem sollte man alles vermeiden, was andere als Aufzwingen empfinden)

Oft habe ich bei Leuten, die "für die Gute Sache" unterwegs sind, das Gefühl, dass die es zwar gut meinen und auch nette Ideen haben, aber leider sehr ungeschickt dabei sind, anderen Leuten diese Sachen schmackhaft zu machen, denn oft ist da so ein Unterton von erzieherisch, besserwisserisch, anklagend, maßregelnd bis überheblich dabei.
Das kommt nicht gut an bei Leuten, und dann wird die eigentlich gute Sache mal prinzipiell abgelehnt.
Dabei will man ja eigentlich gerade die Leute ins Boot holen, die noch nicht so angetan von dem Thema sind. Ich weiß jetzt nicht, wie das bei euch ist, aber das könnte der Grund sein, dass eure Abteilung eher belächelt/abgelehnt wird.

Von daher wie gesagt, solche Aktionen nur freiwillig.

Und bei Anreizen sind finanzielle immer noch die besten, also ein vergünstigtes/gratis ÖNV-Ticket, was dann auch am besten privat genutzt werden kann.
Bei Fahrrädern eventuell ein Gutschein, dass die Firma Reparaturen am Fahrrad übernimmt.
Evtl. ne Luft-Pumpstation auf dem Firmenparkplatz und abschließbare Fahrradunterstände.
 
Was spricht gegen das Gendern?

Wen wollt ihr denn da mit euren Aushängen ansprechen?
Sind das Akademiker oder überwiegend Arbeiter?
Bei letzterer Gruppe ist das Gendern meist nicht gern gesehen und wird oft mit einer gewissen Ideologie verknüpft, die grundsätzlich abgelehnt wird.
Ich würde meine Sprache den Leuten anpassen, die ich für etwas begeistern will.
Leute, die gendern haben oft eh schon ein großes Bewusstsein für Nachhaltigkeit, die muss man nicht mehr erreichen.
Leute, die damit (noch) nicht so viel anfangen können, finden oft auch das Gendern suspekt. Wenn man sie dann für das eine gewinnen will, sollte man sich das andere vielleicht mal verkneifen.
(PS: das ist natürlich alles auf den statistischen Schnitt bezogen, es gibt auch Akademiker , die Gendern doof finden und Arbeiter, die das gern tun)
 
Ich kann die Kollegen verstehen. Wir haben auch eine ähnliche Abteilung. Da sieht es aber so aus, dass man die Arbeit nicht schlecht redet, sondern eher darüber spricht, dass die Arbeit überflüssig ist und man Ressourcen vernichtet, wenn man solche Stellen bzw. Abteilungen schafft. Wenn man mich mit einer gegenderten Email oder Aushang anspricht, antworte ich darauf nicht und die landet im Papierkorb. Das ist aber auch mit der Personalabteilung so abgesprochen und wird geduldet.

Wie man die Akzeptanz oder auch Anerkennung steigern könnte;
Meiner Erfahrung nach gar nicht. Dann arbeitet man eben mit den Kollegen, die man auf „seiner Seite hat“.
 
Desweiteren wird in naher Zukunft der Furhpark für E Bikes und E Roller ausgebaut, zudem eine kostenlose Lademöglichkeit, sowie Reparaturmöglichkeit und eine Waschanlage für E Bikes und E Roller.
Ist auch wieder so eine putzige Idee. Bist du sicher das du das studiert hast?

Ihr braucht keinen Fuhrpark, sondern es genügt das ganze vorzustellen.
Sprich, das es die Möglichkeit gibt über Job Bike etc. ein E Bike zu bekommen.
Wer Interesse hat, wird auf euch zu kommen und dementsprechend kann auch der genau Bedarf ermittel und zur Verfügung gestellt werden.
E Roller sind Quatsch, warum habe ich bereits schon erklärt.
Jede größere Firma sollte die Möglichkeit anbieten und eine Ladestelle für E Autos haben. Für E Bikes oder E Roller genügt eine einfache Steckdose.

Und eine Waschanlage oder Reparaturmöglichkeiten? Das ist eine richtige Schnappsidee.
Wer sein Bike selbst bauen kann, wird es auch tun. Dazu braucht es keine Anlaufstelle im Betrieb.
Und eine Waschanlage extra deswegen hinzuzimmern? Das lohnt sich weder finanziell, noch ist es nachhaltig. Roller und Bike können mit einem Eimer Wasser und nen Lappen Zuhause gereinigt werden.
Und auch wenn ich nur für mich sprechen kann... Wenn ich mit meiner Arbeit fertig bin, dann nichts wie Heim. Und mein Bike wasche/repariere ich lieber Zuhause, wenn ich Ruhe und die Muse dazu habe.
Ausserdem ist der Aufenthalt auf dem Firmengelände, vor oder nach Arbeit, auch nur in einem zeitlich begrenzten Rahmen versicherungstechnisch möglich.

Auch die Sache mit dem Monitoring hätte man ganz einfach mit einer Onlineumfrage erledigen können.
Wäre kostengünstiger und unkomplizierter gewesen.
Ausserdem kann man über die Krankenkasse / Bonusprogramm Vorteile für das Radfahren zur Arbeit bekommen. Da brauch ich nicht noch eine Art Paybacksystem im Betrieb. Schon alleine das mit den Händlern abzuklären und umzusetzen wird eine Herausforderung.

Bei mir in der Firma gabs für die Arbeit am Sonntag oder Feiertag zusätzlich noch Gutscheine von einem Fleischer.
Ich habe hier ca 50-70 Gutscheine im Gesamtwert von 200 - 350 Euro hierliegen und wußte noch nicht mal wo der Fleischer war. Als ich sie jemanden geben wollte, stellte sich heraus das der Fleischer mitlerweile gar nicht mehr existiert.

Finde doch erstmal heraus, wo im Betrieb der meiste Müll produziert wird und wo der meiste Strom verbraucht wird. Denn da setzt Nachhaltigkeit an, wenn mir das als Betrieb wichtig ist.
 
Hallo und vielen Dank für eure zahlreichen Rückmeldungen,

Es ist völlig Verständlich das unsere Ideen nicht bei jedem gut ankommen und auch nur in begrenzten Umfang umsetzbar sind.
Wir haben von vornherein den Mitarbeiter*innen kommuniziert das die Erfassung des Arbeitsweges auf freiwilliger Basis erfolgt. Wenn jetzt jemand nichts angeben will kann auch "Keine Angabe" auswählen. Die Daten werden nur von mir ausgewertet und niemandem preisgegeben und ich bzw. unsere Abteilung hat auch die Erlaubnis der Geschäftsleitung und des Betriebsrates bekommen.
Mit diesen Punkten kann man bei uns lokale Produkte wie z.B. Marmelade, Honig, Wurstwaren, Käse, Wein usw. erwerben, also lokale Produkte die von Produzent*innen in der Umgebung nachhaltig erzeugt wurden.

Desweiteren gibt es noch ein Treffen mit Vertreter*innen der umliegenden Gemeinden und deren Bürger*innenmeister*innen um den ÖPNV stärker auszubauen und so den Mitarbeiter*innen eine nachhaltige Anreise und bessere Taktung zu ermöglichen.

Die Idee die hier jemand geschrieben hat mit dem Firmenbus ist sehr gut und wird bei unserem nächsten Meeting auf jeden Fall mit den Kolleg*innen diskutiert.

Desweiteren wird in naher Zukunft der Furhpark für E Bikes und E Roller ausgebaut, zudem eine kostenlose Lademöglichkeit, sowie Reparaturmöglichkeit und eine Waschanlage für E Bikes und E Roller.

Das Thema Kugelschreiber wurde noch nicht umgesetzt, wird noch diskutiert, die Idee mit den austauschbaren Mienen ist auch gut.
Sonst wird bei uns geachtet das möglichst viel Digital dokumente unterschrieben und verschickt werden, um den Papier und Tonerverbrauch nachhaltig zu reduzieren.

Desweiteren machen wird bei unseren Mitarbeiter*innen regelmäßig Schulungen und Fortbildungen zum Thema Nachhaltigkeit und ich gebe mein Wissen, welches ich im Studium erlernt habe weiter an meine Mitarbeiter*innen.

Unsere Firma kann nicht zu 11% nachhaltig werden und es soll alles auf Freiwilligkeit gesetzt werdenund kein Zwang entstehen.
Für mich ist das alles zu fanatisch und zu politisch korrekt.
Und das werden viele nicht mögen.
Auf Biegen und Brechen ist nie gut, wenn man die Leute nicht mitnimmt.
 

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Du bist keinem Raum beigetreten.

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