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Körperliche Arbeit im Bürojob

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Seit Juli 2020 bin ich dabei. Bis Mitte letzten Jahres hielt sich das in Grenzen. Unser Marketing existiert nämlich noch nicht soooo lange. Seit das Marketing-Team gut eingespielt ist, erstellen sie immer mehr neue Broschüren.

Dieses spezielle Projekt aus der anderen Abteilung gibt es seit Frühjahr 2021. Am Anfang war das nur so gemacht, dass ich eine größere Ladung Materialien an eine Vielzahl von Adressen schicken sollten. Das kam dann so gut an, dass beschlossen wurde, eine dauerhafte Sache daraus zu machen. Tja, inzwischen werden deutlich mehr Materialien von dem Projekt aus der anderen Abteilung bei mir bestellt als die eigentlichen Broschüren von unserer Behörde.

Meine ganzen Vorgängerinnen hatten alle viel weniger Stress mit Verpacken, Versand und Einräumen, weil es das spezielle Projekt zu ihrer Zeit noch nicht gab. Das Marketing gab es damals auch noch nicht, d. h. meine Vorgängerinnen mussten viel weniger Plakate aufhängen.
Okay. Verstehe.
Der Versand von Werbe- und Infomaterial gehört sicher zu den Aufgaben der Pressestelle.
Wenn das Ganze aber Ausmaße angenommen hat, dass es für eine Person zu viel wird, solltest du das Problem wirklich bei deinen Vorgesetzten ansprechen. Meistens ist denen einfach nicht bewusst, wieviel Arbeitsbelastung daran hängt.
 
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Als erstes würde ich das Gespräch mit dem direkten Vorgesetzten suchen und schauen ob sich da intern was machen lässt.
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Das finde ich auch.
Mir selbst war das einmal früher die richtige Lösung.
 
Lass den Lieferdienst die schweren Pakete direkt mit der ganzen Palette den studierten Faulenzern ins Zimmer stellen und ab sofort haben die zu räumen. Du machst es nicht und weigerst Dich vehement. Lass Dir doch von dem eingebildeten versnobten Pack nicht auf der Nase rumtanzen. Wenn nichts im Vertrag darüber steht, daß Du als Räumkraft eingestellt bist, hat sich das Thema erledigt. Pressestelle = Lagerarbeiter 2.0 oder was? Letztlich mußt Du mit dem Big Boss darüber sprechen, das ein Plan aufgestellt wird, wer wann zu räumen hat, wie im Kindergarten halt.
 
Ich komme mir in der Tat oft so vor, als ob ich in der Poststelle arbeiten würde. Mit meiner Chefin habe ich auch schon darüber gesprochen. Als sie vor 1,5 Jahren bei uns angefangen hat, ist ihr schon nach kurzer Zeit aufgefallen, dass so einige Aufgaben auf mich abgewälzt wurden, für die ich eigentlich nicht zuständig bin. Bei uns im Haus ist es keine Seltenheit, dass eine Sekretärin auch Aufgaben für Kollegen aus anderen Sachgebieten/Abteilungen erledigen muss, obwohl diese Leute eigene Sekretärinnen haben. So nach dem Motto: "Das haben wir schon immer so gemacht."

Sie hat mich auch gleich in den ersten Wochen gefragt, warum ich die ganzen Plakate im Haus auf- und abgehängt habe. Nach Ansicht meiner Chefin ist das Marketing dafür zuständig. Die Kollegen vom Marketing hatten damals aber noch keine Sekretärin und fanden sich selbst zu überqualifiziert dafür. Irgendwann bekamen sie eine Sekretärin, aber die Plakate blieben trotzdem bei mir, weil die Sekretärin vom Marketing nur eine 50%-Stelle und weniger Zeit hat.

Meine Chefin wollte die Plakate und Broschüren ans Marketing abgeben. Sie hat Ende letzten Jahres sogar einen externen Moderator hinzugezogen, mit dessen Hilfe das Problem gelöst werden sollte. Am Ende hieß es aber, dass die Sachen alle bei mir bleiben und ich jederzeit bestimmte Leute aus dem Marketing und anderen Sachgebieten um Hilfe bitten kann, wenn ich Unterstützung brauche. Das klappt aber nicht so wirklich, weil die meisten Leute mich mit "keine Zeit" abwimmeln usw.

Jetzt möchte ich es mit Azubis versuchen. Das Problem ist, dass wir nur 2x im Jahr einen festen Azubi bekommen, der dann für ca. 4 Wochen bei uns ist. Viele Dinge lassen sich auch gar nicht richtig planen. Z. B. gibt es für die Anlieferung einer größeren Menge an neuen Broschüren nie einen festen Termin, sondern immer eine Zeitspanne von 1-2 Wochen. Irgendwann in diesem Zeitraum werden die Kartons geliefert. Dann muss ich mich durch das ganze Haus durchtelefonieren und fragen, wer mir kurzfristig einen Azubi ausleihen könnte. Aus Erfahrung weiß ich aber, dass man bei so kurzfristigen Aktionen nicht immer einen Azubi bekommt. Dazu kommt noch, dass mein Büro sehr klein ist und die großen Lieferungen vor dem Einräumen auf dem Gang stehen. Dort können sie aber nicht lange bleiben, weil sonst die Behördenleitung Ärger macht.

Alles nicht so einfach.
 
Zuletzt bearbeitet:
weil sich mein Aufgabengebiet im Laufe der Zeit stark verschoben hat.

Wohin sind deine ursprünglichen Aufgaben gewandert?

Während ich früher sehr interessante Aufgaben hatte, verbringe ich inzwischen einen Großteil meiner Arbeitstage mit dem Verpacken und Versand von Paketen, dem Ein- und Ausräumen von Paketen in Schränke sowie de Auf- und Abhängen von Plakaten im Haus.

Denkst du, du würdest deine ursprünglichen Aufgaben zurückbekommen?

Rede mit deinem Vorgesetzten, streck aber parallel dazu schon die Fühler in andere Richtungen.
 
Andere würden sich vielleicht darüber freuen, neben der normalen Arbeit auch etwas körperlich "anstrengenderes" zu machen. Aber bei dir habe ich eher den Eindruck, dass du dies Tätigkeiten deiner unwürdig erachtest. Und da stellt sich halt die Frage: hat sich der Arbeitsbereich verschoben, wird das von dir erwartet oder könnten das auch andere erledigen?
 

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