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Kann man heute eigentlich nicht mehr zu seinem Glauben stehen?

brandonf.

Aktives Mitglied
Hallo!

Ich mache mir gerade Gedanken darüber, dass in unserer Gesellschaft mit religiös gläubigen Menschen nicht respektvoll umgegangen wird.

Moslems werden mit widerwärtigen Karikaturen auf die Palme gebracht. Gerechtfertigt wird das mit der Meinungsfreiheit und dass Anhänger des Islams sowieso im Mittelalter leben.
Ich frage mich nur, ob man alles tun muss, nur weil man es kann.
In dem Fall also sich dafür entscheiden eben keine Karikaturen zu zeichnen, damit die Menschen nicht gefühlsmäßig verletzt und in ihren Ländern zum Teil Unruhen mit Toten ausbrechen.

Dann dasselbe auch im Bezug auf Christen.
Ich sehe mich nun nicht als superreligiös an, die Bibel und was da so geschrieben steht kenne ich auch eher nur ganz ganz oberflächlich, aber ich glaube an Gott.

Jedenfalls habe ich mir nun einen Rosenkranz gekauft und trage ihn auch.
Mittlerweile muss man sich aber an manchen Stellen anhören, ob man ein verkappter Gutmensch geworden ist, was man damit bezweckt, ob man ein religiöser Fanatiker ist oder noch etwas Schlimmeres.

Wo führt das in unserer Gesellschaft hin, dass man als verrückt und verkappt hingestellt wird, wenn man als junger Mensch seinen Glauben offen zeigt. ( den Rosenkranz z.B. trage ich über dem Hemd, weil ich nicht einsehe, dass ich den auf der Haut verstecken soll)

Kurze Änderung zur Überschrift:
Natürlich kann man zu seinem Glauben stehen, aber anscheinend nicht, ohne das irgendjemand sich darüber lustig macht.
Und das ist einfach nur traurig.
 

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L

Lena7

Gast
Dem kann ich nur beipflichten brandonf.
Das ist so, weil die Menscheit immer gottloser wird.
Es steht ja auch in der Bibel, alle die gottesfürchtig leben wollen, müssen Verfolgung leiden.
Allerdings ist das etwas was von Jahr zu Jahr mehr zu nimmt.
Die Menschen haben wenn sie etwas vom Glauben hören, gleich irgentwelche fanatischen Menschen im Kopf.
Entweder sie denken an Bush, an die Kreuzzüge oder an den 11.September.
Man macht sich also mittlerweile wenn man sich als gläubig bezeichnet immer irgentwie verdächtig.
Daran werden wir leider nichts ändern können.Im Gegenteil, das wird noch weit aus schlimmer werden.
Gut wenn man sich trotz all dem nicht davon beeindrucken läßt und weiter zu seinem Glauben stehen kann.



LG
Lena
 

Darklands

Aktives Mitglied
in europa wurde das bewusste leben des christentums einfach abgelöst.
und wer in der minderheit ist, wird halt misstrauisch betrachtet.. das haben die christen früher auch so gehalten und heute passierts ihnen selbst.
da gibts auch keinen schuldigen, das ist einfach schicksal.
 
M

Miro

Gast
Hallo,

ich denke auch nicht, dass sich irgendjemand an Glaubenszeichen wie Rosenkränze aufzuregen braucht, genauso wenig allerdings an Karikaturen zum Glauben - das kommt dann schon wieder militant rüber, finde ich.

Die Meinungs- und Pressefreiheit stehen für Demokratie, nicht der Glauben...

Mich würde mal interessieren, was ihr über die Scientologie denkt, wenn wir schon beim Glauben sind?

Hol auch schon mal die Chips... Und ein, zwei Bierchen. :eek:

Liebe Grüße

Miro
 

Werner

Sehr aktives Mitglied
Hallo Brandon,

es macht wohl einen großen Unterschied, welche Art von "Glaube" jemand lebt oder öffentlich macht. Wenn z.B. ein Teil des Glaubenssystems darin besteht, dass alle Ungläubigen früher oder später (oder sehr viel später nach deren Tod) für ihren Unglauben mit schlimmsten Strafen, Verbrennen, Auslöschen etc. zu rechnen haben, braucht es nicht wundern, dass viele Leute darauf nicht gerade mit Glückwünschen reagieren und darum bitten, diesem Glauben beitreten zu dürfen. Wer an Gott glaubt, "glaubt" eben oft auch an so etwas wie den Teufel und schon hat er ein Problem, das er vorher nicht hatte. Das ist zwar nicht das Thema hier, aber macht vielleicht deutlich, warum Glauben nicht die gleiche Wirkung hat wie wenn man Fan von Bayern München ist/wird.

Solange das Thema so heikel ist (und nicht ohne Grund nach den Erfahrungen der letzten ca. 3300 Jahre seit Echnaton und seiner Einführung des einzig richtigen Gottes/Glaubens) scheint es mir passender, auf öffentliche Glaubensäußerungen weitgehend zu verzichten - einfach um des lieben Friedens willen. Sobald verschiedene (!) Glauben als Reichtum verstanden werden und gegenseitige Toleranz (auch gegenüber nicht Gläubigen) herrscht, kann man die Rosenkränze etc. wieder ohne Risiko auf der Brust tragen :)

Gruß, Werner
 

Schildkröte

Aktives Mitglied
Hallo brandonf.
Viele Menschen sind heutzutage auf der Suche nach Liebe, Glück und Frieden. Sie suchen allerdings an der falschen Stelle. Dort wo sie suchen, gibt es nur begrenztes Glück, ein Glück, daß nur von begrenzter Dauer ist. Das liegt daran, daß sie vergessen haben, daß sie alles in sich finden können, was sie glücklich und zufrieden macht. Wenn sie ihr Glück von Menschen abhängig machen, ist die Gefahr einer Enttäuschung sehr groß; alles ist heutzutage sehr kurzlebig und begrenzt geworden. Was ich so von dir weis, ist das gleiche Problem auch bei dir vorhanden, oder nicht? Ich kenne jedenfalls niemanden, der in Wirklichkeit sein wahres Glück gefunden hat, was man allerdings auch verteidigen muß, damit man es nicht wieder verliert. Von nichts kommt nichts – ein Sprichwort! Und das du deinen Lebenshalt versuchst mit einem Glauben zur Schau zu tragen, wird dir wenig Glück und Halt geben können. Wenn du dich so zu einem Glauben bekennst, dann ist dieses Verhalten nur rein äußerlich und hat mit einer inneren Einstellung nichts zu tun – das ist nur Schau! Wahrer Glaube kommt aus dem Herzen und kann schon sehr hilfreich sein, deine Art zu leben unterstützen oder ganz ausfüllen. Was du brauchst ist Selbstbewußtsein. Mache das was du für richtig hälst, mit dem Herzen, nicht nur mit dem Kopf. Oder hast du Angst davor, was dir dein Herz sagen wird, wenn du es fragst, was für dich richtig und falsch ist? Horche in dich hinein, dort bekommst du die wahren Antworten auf deine ungelösten Fragen. Andere Menschen können das nicht für dich tun, daß mußt du selber machen.

Und wenn du die Fehler der anderen Menschen siehst, dann sehe auch deine eigenen. Da hast du mehr von, denn die gilt es zu verwandeln und nicht die Fehler der anderen. Jeder sollte damit bei sich anfangen, du kannst nur durch ein Vorbild sein, andere Menschen ändern! Liebe Grüße und viel Erfolg, Schildkröte
 
S

Satansbraten

Gast
Jedenfalls habe ich mir nun einen Rosenkranz gekauft und trage ihn auch.
Mittlerweile muss man sich aber an manchen Stellen anhören, ob man ein verkappter Gutmensch geworden ist, was man damit bezweckt, ob man ein religiöser Fanatiker ist oder noch etwas Schlimmeres.
Wie reagierst du darauf ?

Menschen die an irgendwas oder irgendwen glauben stören mich nicht und ob jemand nen Rosenkranz trägt oder nicht ist mir auch egal.
Von mir aus kannst du auch 2 tragen und dir noch nen Heiligenschein aufsetzen (wobei letzteres mich zum grinsen bringen würde), macht dich als Mensch aber nicht besser oder schlechter als andere.
Mich stören nur die die der Meinung sind jeden von ihrem Glauben überzeugen zu müssen und teilweise bereit sind dafür auch Gewalt anzuwenden.
 
L

Lena7

Gast
Das man wenn man einen Schatz gefunden hat, diesen gerne mit anderen teilen möchte, finde ich nicht ungewöhnlich.....

nur reagieren die Menschen darauf leider schon oft mit sehr viel Argwohn, und empfinden schon das oft als Gewalt.
 
S

Satansbraten

Gast
Das man wenn man einen Schatz gefunden hat, diesen gerne mit anderen teilen möchte, finde ich nicht ungewöhnlich.....

nur reagieren die Menschen darauf leider schon oft mit sehr viel Argwohn, und empfinden schon das oft als Gewalt.
beziehst du das auf meinen Beitrag ?

Man sollte aber akzeptieren das nicht jeder was von dem "Schatz" haben möchte und ihn nicht mit Schlägen u.a. dazu bringen es vielleicht doch irgendwann anzunehmen.

Aber vielleicht sind Schläge in deinen Augen ja keine Gewalt :rolleyes:
 

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