Das man wenn man einen Schatz gefunden hat, diesen gerne mit anderen teilen möchte, finde ich nicht ungewöhnlich.....
nur reagieren die Menschen darauf leider schon oft mit sehr viel Argwohn, und empfinden schon das oft als Gewalt.
Es ist ja auch brutal. Als Un/Andersgläubiger habe ich Rücksicht auf das religiöse Empfinden Gläubiger zu nehmen, anders herum habe ich aber hinzunehmen, wenn man mich bekehren will, weil es ja nur in "bester Absicht" geschieht zu meinem "Wohle" und Seelenheil.
🙄
Manche von euch Gläubigen merken nicht mal, wie verletzend euer ständig mahnend gehobener Zeigefinger eigentlich sein kann. Da kann man gut und moralisch einwandfrei sein, gütig, hilfsbereit, aufopferungsvoll etc... aber das zählt für euch alles nichts, in die Hölle kommt man trotzdem, wenn man nicht an euren Gott glaubt. Ihr degradiert einen dadurch zu Menschen 2. Klasse herab.
Gestern musste ich mir vom Nachbarn sagen lassen, als Mensch der westlichen Welt wäre ich automatisch Christ, ob ich nun einer Kirche angehöre, oder nicht. Und als Christ hätte ich eine religiöse Verpflichtung, basta! Joa, in diesem Falle die Pflicht, mein Haus und meinen Garten ebenso monoton uniform adventlich zu schmücken, wie die übrige Nachbarschaft es auch tut. Diese potthässlichen Leuchtfiguren von Aldi im Vorgarten, Leuchtpyramiden in allen Fenstern, usw.
Ich habe also gefälligst hinzunehmen, dass ich Christ bin, entgegen meiner eigenen Überzeugung und ich habe gefälligst mein Wohneigentum mit Kokolores zu uniformieren, um dem religiösen Empfinden der Nachbarschaft genüge zu tun. ICH habe mich den "Gläubigen" anzupassen, meine eigenen Bedürfnisse spielen keine Rolle. Naja, denen werd ich was husten. Und wenn´s mir zu blöde wird, hänge ich Ostereier an die Sträucher und in die Fenster.
Jedenfalls ist das ein Verhalten, wie ich es von vielen Gläubigen erlebe. Toleranz und Rücksicht erwarten, selbst aber auf den Bedürfnissen Anders/Ungläubiger herumtrampeln.