Hallo,
zunächst mal, mir hat mal jemand gesagt, dass der Missbrauch als Kind oder auch eine Vergewaltigung, schwere Traumata eben, keine Verletzung der Seele sind, sondern eher wie das Abtrennen eines Arms oder Beins. Viel schwerwiegender also als "nur" eine Verletzung. Und sie sollte auch so behandelt werden.
Wer ein Bein verliert, kann ohne Zweifel später trotzdem einen Marathon laufen, aber er wird immer in einer Sonderklasse laufen. Nicht weil er ein "Krüppel" ist, sondern weil seine Startvoraussetzungen völlig unterschiedlich sind. Es wäre ihm gegenüber nicht fair ihn gegen jemand laufen zu lassen, der nicht mit den gleichen Einschränkungen kämpfen musste wie er.
Dann möchte ich sagen, dass mich viele Beiträge in diesem Thread traurig machen. Ich stelle mir vor, ich wäre ein Betroffener, würde in diesem Forum Rat suchen und diesen Thread als erstes aus Neugierde öffnen. Was bekomme ich denn hier zu lesen? Dass mir nicht zu helfen ist und daran bin ich selbst schuld, weil ich ja zu schwach bin. Es gibt eben Gewinner und Verlierer.
Toll!
An der Stelle würde ich doch das Forum zumachen und mich wieder in meinem Schneckenhaus verkriechen.
Ich kenne sehr viele Schwersttraumatisierte. Und ich bin es auch selbst.
Ich habe meine Kindheit in Isolation verbracht. Meine Geschwister und ich durften keinen Kontakt zu Außenstehenden haben. Um mal auf den Einstiegsbeitrag zu kommen. Unser Erzeuger war ein gefühlskalter Machtmensch und unsere Mutter psychisch krank. Sie lebte im Wahn und wir Kinder waren ihre Feinde.
Einige der angeblich "Unrettbaren", die ich so kenne, haben verantwortungsvolle Jobs; da muss ich wohl einige Leute hier schwer enttäuschen. Darunter sind Ärzte, Erzieher, Altenpfleger, die Marketingchefin eines namhaften Bankhauses, eine Kinder-Psychologin, etc. Einige leben in stabilen Partnerschaften, haben Kinder. Eigentlich sind die meisten von ihnen die sozialsten Menschen, die ich kenne. Und wir sprechen hier von wirklich schwer traumatisierten Menschen.
Das Trauma macht aus den Menschen doch keine gehirnamputierten Idioten. Es schränkt ein. Es stört das normale Leben. Deswegen sind die meisten trotzdem starke Persönlichkeiten. Ich meine, hallo, wären sie das nicht, wären sie tot. Man muss verdammt stark sein, um in seiner Kindheit den Missbrauch zu überleben.
Über Therapie mit traumatisierten Menschen habe ich eine ganze Menge gelernt. Sie funktioniert nicht, wenn die Metaebene nicht stimmt. Das heißt, wenn der Therapeut menschlich scheiße ist, kann man die Therapie in der Pfeife rauchen.
Er muss gefestigt sein, souverän. Auch muss er sich auf Auseinandersetzungen einlassen können. Er muss warmherzig sein. Vor allem aber muss er verdammt ehrlich und authentisch sein. Dann klappt es auch mit dem Klienten
😛
Gerade wenn es um Kindesmissbrauch geht, so haben diese Kinder gelernt Menschen wie ein Buch zu lesen. Man kann denen nichts vormachen. Ihr Leben hing davon ab, dass sie genau beobachtet und analysiert haben. Die durchschauen jedes Spiel. Und leider spielen viele Therapeuten eine Rolle.
Es ist eh schon ein 6er im Lotto einen Platz bei einem Traumatherapeuten zu finden, aber dann muss der auch noch menschlich einwandfrei sein. Das ist leider fast unmöglich.
Ein Traumatherapeut muss ganz viel leisten. Leute, die missbraucht wurden, sind natürlich misstrauisch und je größer das Leid, umso größer das Misstrauen und umso schwerer fällt es den Leuten sich zu öffnen. Es macht mich traurig, dass das hier so dargestellt wird, als wollten sich die Leute nicht helfen lassen. Die wollen genau wie jeder andere auch glücklich sein und ein erträgliches Leben führen! Die können sich nur nicht öffnen. Sie müssen erst Vertrauen aufbauen. Und das kann eben lange dauern.
Ist das Vertrauen erst mal da, wird es sehr leicht wieder erschüttert, oft durch Kleinigkeiten. Der Therapeut vergisst eine E-Mail zu beantworten, er muss einen Termin verschieben, er reagiert vielleicht unterschwellig ein wenig gereizt, weil er einen miesen Tag hatte. Ein schwer traumatisierter Mensch kann diese Aggression wahrnehmen, egal wie unterschwellig sie abläuft und bezieht sie sofort auf sich.
Aber nichtsdestotrotz kommt man an die Leute ran. Man muss sich da halt Mühe geben. Und da sind die Therapeuten durchaus gefragt. Es ist keineswegs Sache des Klienten. Um traumatisierte Menschen muss man kämpfen, will man sie ins Leben führen.
Ich bin schon einigen Traumatisierten begegnet, die als "untherapierbar" galten und ich konnte ihr Vertrauen gewinnen. Das ist gar nicht so schwer. Ich habe sie einfach sein lassen. Und ich hatte Geduld.
Es gab eine Frau, die kam immer zu unserem Treffen und sagte nie mehr als ein Hallo. Sobald man ihr Fragen stellte (z.B. wie ist das Wetter heute?) verschwand sie sofort. Die Gruppe hat das auf mein Anraten hin einfach akzeptiert. Ich hab mich immer sehr gefreut, wenn sie kam, weil es mir zeigte, sie fühlt sich bei uns wohl. Sonst würde sie ja nicht so oft kommen. Ich habe sie immer mit einem "hey, schön dich zu sehen" empfangen. Es gab Leute, die kannten sie von anderen Orten und die sagten alle, die Frau redet nie.
Es dauerte zwei Jahre.
Eines Tages meinte sie, ob sie uns mal was wegen ihrer Freundin fragen könnte.
Die komplette Gruppe hielt gemeinschaftlich die Luft an und eine Sekunde herrschte völliges Schweigen. Dann platzten alle Leute gleichzeitig raus: "Klar, ja, natürlich." Damit war das Eis gebrochen. Nun kriegen wir sie nicht mehr gestoppt
😀. Stellt sich raus, das ist eine ganz Süße. Total frech und schlagfertig. Sie ist richtig lebhaft. Nun erzählt sie gelegentlich sogar schon von den schlimmen Dingen, die sie erlebt hat.
Es tat ihr einfach gut, dass sie in unserer Gruppe angenommen wurde, wie sie war. Es dauerte halt, bis sie Vertrauen fasste, aber sie fasste Vertrauen.
Zu ihr meinten die Therapeuten auch, sie will ja nicht mitarbeiten ...
Eine andere Geschichte.
Ich habe eine Freundin, die auch schwersttraumatisiert ist. Sie konnte nicht mit dem Fahrstuhl fahren. Als ich sie das erste Mal besuchte, bin ich halt mit ihr ganz selbstverständlich die Treppen hoch und runter. Viele Monate später plante ich wieder einen Besuch bei ihr und da sagte sie am Telefon zu mir: "Du, ich habe es geübt." Ich so: "Was geübt?" Und sie antwortete: "Das Fahrstuhlfahren. Wenn du kommst, will ich mit dir Fahrstuhlfahren."
Das war so süß. Weil ich beim ersten Mal so selbstverständlich mit ihr die Treppen gelaufen bin, wollte sie mir beim nächsten Besuch eine Freude machen und zeigen, dass sie es auch schaffen kann mit dem Fahrstuhl zu fahren. Sind wir dann auch. Aber nur bis zum ersten Stock. Für weiter reichte ihr Mut noch nicht
😀. Das war eines der schönsten Geschenke, die ich je bekommen habe. Und sie sagte, weil ich sie nicht gedrängt habe, weil ich keine schlauen Reden darüber gehalten habe, wie albern ihre Angst doch sei.
Ich bin ja selbst auch schwer traumatisiert und es gab eine Zeit in meinem Leben, kurz nachdem ich von den Tätern weg bin, so von 17-23 eigentlich, da war ich völlig aus der Kontrolle, habe versucht mich selbst zu zerstören, hatte schwere psychotische Schübe, habe ganz wild um mich geschlagen. Ich war definitiv eine Gefahr für mich und andere. Wäre ich damals einem Psychiater in die Hände gefallen, der hätte mich in der Geschlossenen weggesperrt und den Schlüssel weggeworfen.
Was mich gerettet hat, war die Liebe meines Partners.
In der Zeit sind ganz viele Wunden geheilt und ich habe damals viel über Traumatherapie gelernt, obwohl er ja kein Therapeut war und das eigentlich "nur" eine Beziehung war.
Die meisten der Betroffenen hier werden wissen, was ich meine, wenn ich sage, mancher Schmerz ist so gewaltig, dass man glaubt, davon wahnsinnig zu werden. Das kam in der Zeit bei mir alles hoch. Ich hatte ganz üble Zusammenbrüche. Manchmal haben wir Tage hintereinander stundenlang irgendwo auf dem Boden gesessen und ich habe Rotz und Wasser geheult, bis ich gekotzt habe und er hat mich einfach nur gehalten. Ganz fest gehalten.
Wenn ich dann manchmal hier so lese: "Man darf das Trauma seinem Partner nicht zumuten. Man muss da in Therapie an sich arbeiten, damit man keine Belastung ist ..."
Ohne Leo wäre ich verloren gewesen. Ich hätte niemals im Leben einen Therapeuten so nah an mich ran gelassen. Das ging nur, weil ich meinen Partner sehr geliebt habe und ich um ihn und die Liebe gekämpft habe. Ohne ihn hätte ich niemals einem Menschen vertrauen können. Das musste ich durch ihn erst mühsam lernen.
Nach dem Selbstmord meiner Zwillingsschwester war ich in so einer Art Kloster der Sekte, in der meine Mutter war. Die Priester dort haben mich völlig isoliert. Niemand durfte mit mir sprechen, mich nicht mal anschauen. Ich war die Ausgeburt des Bösen und man hat mir immer gesagt, man muss mich von Menschen fern halten, weil ich ihnen schade, sie ins Unglück ziehe, in die Dunkelheit. Ich habe oft Tage auf den Knien verbracht und Bibelstellen aufgesagt. Immer wieder die gleichen. Und manchmal war ich auch für Tage in einem dunklen Raum weggesperrt. Und es war immer nur eiskalt.
Nach solchen Phasen der sehr langen völligen Isolation, oft lange ohne Wasser und Essen, ließ mich dann so ein Priester in seinen Raum kommen. Und dann bot er mir Wasser an. Aus der holen Hand. Und du hast brennenden Durst und gleichzeitig weißt du, der wird dich immer mehr in seine Nähe zwingen. Wenn du jetzt nachgibst, wird es sein wie eine Lawine. Es wird alles über dir zusammenschlagen und du wirst dich nicht mehr wehren können.
Und diese Sehnsucht nach ein bisschen Wärme, nach einem bisschen menschlicher Nähe.
Es war immer meine Entscheidung. Ich musste ja nicht aus der Hand trinken. Ich musste seine Berührungen ja nicht zulassen. Und
ich habe entschieden, sexuelle Handlungen zuzulassen.
Vonwegen Vergangenheit hinter sich lassen ... das kommt jedes Mal bei mir hoch, wenn es um Nähe geht. Ich kann auch noch immer keine nassen Hände sehen. Das haut mich total weg. Dann bin ich wieder dieses Kind ...
Und die Schuld? Schön wär's, wenn ich sagen könnte, das war alles unter Zwang. War es eben nicht. Es war
meine verdammte Entscheidung. Und da ist ganz viel Selbsthass in mir, dass ich nachgegeben habe. Obwohl ich wusste, worauf es hinauslaufen würde.
Mein Partner sagte damals: "Und es ist gut, dass die Schuldgefühle da sind." Denn ohne sie müsste ich zugeben, wie völlig hilflos ich in diesem Moment gewesen bin und wie absolut manipulierbar der Mensch ist. Ich würde jede Sicherheit verlieren. Es fällt mir so schon schwer Menschen zu vertrauen ... mir selbst zu vertrauen.
Ich kann das vom Verstand her erfassen. Ich kann Abhandlungen darüber schreiben, warum ich keine Schuld trage, aber ich glaube nicht, dass ich vom Gefühl jemals durch diesen Moment durchgehen kann und diese Hilflosigkeit und das Ausgeliefertsein noch mal spüren kann.
An der Stelle werde ich immer verletzlich sein. Und mir persönlich tut es sehr weh, wenn ich dann hier im Forum lesen muss: "Du willst ja nicht therapiert werden. Du willst ja nichts ändern. Der Täter hat keine Macht über dein Leben."
Tja, aber vielleicht muss ich ihm diese Macht
geben, um bei klarem Verstand überleben zu können?!
Ich merke, dass Beiträge in diesem Forum für mich retraumatisierend sind. Das ist mir in den letzten Tagen klar geworden.
Ich kann sowas hier nicht lesen, ohne dass es den ganzen Dreck der Vergangenheit hoch holt:
Viele Therapien versagen weil Gewaltopfer die Sache oft herunterspielen oder nicht ernst nehmen, zu verklemmt und eingeschüchtert sind, sich nicht genug öffnen können oder wollen,...
Manchmal hat das durchaus mit nicht Wollen zu tun (dann wenn man damit ganz gut durchkommt und auch gewissen Nutzen zieht..aus der Schonhaltung der Umwelt z.B.) denke ich...manchmal aber auch mit (eingebildetem) nicht Können....
Bei einigen kann man sehr große Verbesserungen erzielen, bei anderen nicht. Einige lernen sehr schnell, haben sowas wie erleuchtende Momente und machen rasche Fortschritte..andere krebsen langsam voran, erwarten zu viel, verlieren leicht die Geduld und brechen zu schnell ab, wieder andere sperren sich, arbeiten nicht mit aus Schiss vor Veränderung oder der eigenen Courage oder weil sie einfach nicht die Hürde über die Schamgrenze schaffen und in sich selbst und in ihrem Leid/Trauma stecken bleiben....
aber ab nem gewissen Alter wächst..egal ob Trauma oder nicht die Eigenverantwortung dahingehend wie es weiter gehen wird...Das ist Hauptjob jedes menschen...hier bleibe ich halt bei meiner harten Meinung. Jeder hat dann als Erwachsener die Verantwortung für seine Lebensplanung (und auch Entscheidung: Traumatherapie ja oder nein etc.) , Partnerwahl etc.
Ich les das und all das, was die Täter mir immer eingetrichtert haben, kommt wieder hoch. Du bist selbst schuld. Du willst es ja nicht anders. Du bist selbst verantwortlich. Du willst nicht mitarbeiten. Du bist böse.
Kennen wir Betroffene das nicht alle? Dass wir an allem Schuld sind? Dass wir widerborstig sind? Dass wir eben die Verlierer des Lebens sind? Schwach und klein und ängstlich und darum darf man das alles mit uns machen?
Mir schlagen solche Sätze jedes Mal eine Verletzung.
Was zum Beispiel sollen solche Aussagen?
Aber darüber hinaus hat jeder Mensch (ab nem gewissen Alter...Pubertät) auch die Grundfähigkeit das eigene Verhalten, Denken kritisch zu beurteilen und zu reflektieren...um zu erkennen was einem gut tut, richtig ist oder nicht so gut und eher ungünstig ist. Diese Fähigkeit geht auch nicht durch ein Trauma verloren..ein Trauma erschwert das reflektieren...aber an sich reicht ja bereits die Blitzintuition zu erkennen: der Täter ist scheisse, das Umfeld ist scheisse...FLUCHT.
Bei Kindern, die mehr oder weniger massiv misshandelt werden, wird die Entwicklung der Fähigkeit zu beurteilen und zu reflektieren gestört. So was lernt ein Kind doch erst. Aber ganz viele Tätern verhindern diesen Lernschritt durch ihre Manipulationen. Die Betroffenen müssen das im Erwachsenenalter erst mühsam lernen. Und das lernt sich wirklich sehr mühsam.
Täter haben die Macht dir glauben zu machen, dass er der Gute ist.
Und nicht nur das, am Ende glaubst du, dass du es ganz genau so gewollt hast. Und wenn du dich von ihm abwendest, wirst du zum gemeinen Verräter deiner selbst und des Täters, der der einzige Mensch in der Welt ist, der es gut mit dir meint.
Man lebt in einer Täterwelt und wenn man da raus kommt, muss man erst lernen, wie es sich in der anderen Welt lebt.
Und dann sind da solche Aussagen:
Bei dieser Meinung bleibe ich und beziehe mich hierbei nicht auf den kleinen Jungen der missbraucht wurde sondern den späteren Mann der entweder EX-Opfer sein wird oder das Opfer der Vergangenheit bleibt weil er in der Vergangenheit weiter lebt.....
Trauma ist nie Vergangenheit. Ein Geruch, ein Bild, ein Wort, ein Laut ... und du bist wieder da.
Ex-Opfer? Ist jemand, der ein Bein verliert jemals Ex-Betroffener???
Ich weiß, Tyra, du amüsierst dich oft über meinen Weichspülergang. Aber ich bin nicht nur selbst schwersttraumatisiert, sondern ich kenne auch sehr viele Menschen, die in ihrer Kindheit wirklich durch die Hölle sind. Und weißt du was, in solchen Momenten, wo man abstürzt, wo die Vergangenheit wieder da ist, da helfen einem keine tollen Thesen und große Gedankenkonstrukte darüber, dass man seine Schuldgefühle und Ängste überwinden muss.
Meine Erfahrung hat mir gezeigt, das Einzige, was dir da raushilft, ist Liebe. Wenn du irgendwo im Außen einen Anker hast, dann kannst du kämpfen.
Das ist der Grund, warum ich mit Herzenswärme und Liebe auf die Menschen zugehe. Weil mit einem Arschtritt befördert man die Leute nur tiefer in die Hölle rein. Das ist retraumatisierend.
Welchen Zweck soll es haben Menschen, denen man ein Bein abgetrennt hat, kräftig in den A**** zu treten, sie sollen gefälligst die Vergangenheit hinter sich lassen und losmaschieren, damit sie nicht zu den Verlierern der Welt gehören??? Ich meine, hallo???
Soll das Hilfe sein?
Was mich zu der Frage bringt, ob man wirklich jedem Menschen helfen kann.
Das ist eigentlich irrelevant. Man sollte eher fragen: Hat jeder Mensch die Chance auf Heilung, vollständig oder auch nur in Teilen. Die Antwort ist einfach:
Es ist allein wichtig, dass jeder Mensch fähig ist zu lieben und jeder Mensch kann geliebt werden. Und darin liegt ganz viel Heilung.
Ich möchte an der Stelle noch eine Buchempfehlung geben. Eigentlich ja für drei Bücher. Wenn jemand wissen will, ob auch schwerste Traumatisierungen wenigstens zum Teil heilen können, sollte er sich die folgenden Bücher zulegen:
Sie nannten mich "Es": Der Mut eines Kindes zu überleben: Amazon.de: Dave J. Pelzer, Ulrike Ziegra: Bücher
Der verlorene Sohn: Der Kampf eines Kindes um Liebe und Anerkennung: Amazon.de: Dave Pelzer: Bücher
Ein Mann namens Dave: Eine Geschichte von Triumph und Vergebung: Amazon.de: Dave Pelzer: Bücher
Sehr schwer zu lesen. Das war sogar für mich starker Tobak, wie diese Frau ihren Sohn gequält hat. Und manche von diesen Bildern blieben hängen. Aber vielleicht auch deshalb, weil einige der Geschehnisse nah an meiner Geschichte sind. Aber es lohnt sich auf jeden Fall sie zu lesen. Letztendlich macht es Mut, dass es einen Weg in die Heilung gibt. Und auch bei ihm war es die Liebe.
Tuesday