Gerade deine Beiträge über Traumata sind teilweise völlig falsch.
nochmals die Frage: was soll das Sori und was genau soll völlig falsch sein?...ich denke mal dein Schonverhaltensinstinkt scheint da nicht unter Kontrolle und nur weil ich nicht so schreibe wie du es gut findest greifst du mich an....kopfschüttel...
Ich habe nur ohne Wertung geschrieben..die Wertung legst du darein und unterstellst sie mir! Dagegen lege ich nochmals VETO ein. Unterlasse das bitte und höre auf mich einseitig negativ und verknappt zu interpretieren...lies mal genauer.
Nochmals: die Beispiele sind nur
einige Beispiele..hättest du genau gelesen hättest du da auch die entsprechenden Sätze nicht überlesen. Auch nicht die Sätze in denen der Betreffende es schafft etc.
Du unterstellst mir ferner völlig zu Unrecht dass ich meinen würde dass Missbrauchsopfer was dafür könnten dass sie missbraucht würden....können sie nicht,...aber ab nem gewissen Alter wächst..egal ob Trauma oder nicht die Eigenverantwortung dahingehend wie es weiter gehen wird...Das ist Hauptjob jedes menschen...hier bleibe ich halt bei meiner harten Meinung. Jeder hat dann als Erwachsener die Verantwortung für seine Lebensplanung (und auch Entscheidung: Traumatherapie ja oder nein etc.) , Partnerwahl etc.
Die Verantwortung der Umwelt...nunja..da hast du REcht..idealerweise sollte die gegeben sein, ist sie aber nicht oder oft nicht ausreichend daher bleibt das hauptentscheidende die Eigenverantwortung.
Aber in Bezug auf die Umwelt (Schule) hatte ich ja bereits geschrieben dass ich da einige Projekte umgesetzt habe
😉 Einen Bekannten (VIP = mit der Öffentlichkeitsmacht versehen) konnte ich dazu überreden mal für ne Campagne gegen Missbrauch mit zu machen...ist doch auch schon was oder? Öffentlichkeitsarbeit finde ich wichtig und auch hier tue ich was ich kann.
Was schlechte Lebensphasen angeht..die sind unvermeidlich....das Ganze leben ist ein ewiges auf und ab...wichtig ist hierbei zu erkennen dass genau deshalb ein Trauma bekämpft werden muss damit genügend Ressourcen fürs Leben übrig bleiben und man nicht ständig in Überbelastung gerät nur weil man einen zu großen Koffer Unverdautes/Unverarbeitetes mit sich rumschleppt.
Aufklärung über die Grundfunktionen eines Traumas oder des Gehirns, wie traumaverarbeitung wirkt etc sind hier wichtig...wissen dass Verdrängen zwar ein Schutzreflex ist, aber letztlich auf Dauer verdrängen eher schadet und sowas...
Allein mit für Menschen da sein und emotionalen Halt geben ist es nicht getan...wie darkside schrieb..einige geben emotional ein wenig Halt, andere tun halt Fachwissen dazu...
Was den Fall eines missbrauchten Jungen angeht....klar hat da das Umfeld Mitverantwortung..wo schrieb ich das das nicht so ist?
Allerdings kannst du nicht erwarten dass das Umfeld seiner Verantwortung immer nachkommt. Auch hier ist wachhalten (per Mediencampagnen etc.) notwendig...
Alleinige Opfer der Gesellschaft gibt es nicht, die Gesellschaft ist nicht schuld daran wenn einige täter ihre Nudel nicht unter Kontrolle halten können und gegen die Regeln und Gesetze verstossen.)...sondern einfach halt immer wieder Opfer..einige die von ihrem Opfertum dann später loskommen und andere die nicht davon loskommen...also einmalige oder zweimalige oder immerwährende Opfer wobei ab einem gewissen Alter und Zeitpunkt das Opfer selbst entscheidend mit verantwortlich dafür ist ob es Opfer bleibt oder nicht.
Bei dieser Meinung bleibe ich und beziehe mich hierbei nicht auf den kleinen Jungen der missbraucht wurde sondern den späteren Mann der entweder EX-Opfer sein wird oder das Opfer der Vergangenheit bleibt weil er in der Vergangenheit weiter lebt.....
Jeder hat die Möglichkeit für einen Neuanfang..dazu muss man sich jedoch radikal seiner Eigenverantwortung stellen und darf sich dabei nicht immer darauf verlassen dass einen die Umwelt schont nur weil man in der Vergangenheit Opfer war...