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Kann man denn eigentlich wirklich jeden Menschen helfen ?

@tyra

also einerseits fine ich deine oft aufbauend,doch diesen finde ich sehr niederschmetternd.
bin selbst opfer von mehreren sexuellen mißbräuchen....habe auch dank meiner inneren stärke einiges bearbeiten können ,war jahrelang dann gut drauf,jetzt hat es mich wieder eingeholt und mein leben ist durcheinander....trotzdem habe ich nie jemanden gesagt"du mußt nur daran arbeiten das geht schon",so ähnlich klingt dein beitrag,finde ich.

es ist anmaßend zu sagen, eigenverantwortung zählt...und man wolle nicht an sich arbeiten...:
Auch wenn diese Ansicht hier im Forum manchmal etwas unbeliebt scheint...da frage ich mich: was habt ihr gegen Eigenverantwortung? Die bedeutet doch Macht und Freiheit.....natürlich auch Arbeit...daran liegt es glaube ich oft, oder?
Du und andere haben stärke mit bekommen,sei froh.nicht alle menschen sind so,und eventuell wurde ihnen ja durch die dinge die sie erlebten einiges an eigenschaften kaputt gemacht,was ihnen helfen könnte.
mein bruder starb am goldenem schuß, warum weil er nicht an sich arbeiten wollte?
ich empfinde es als hohn und beleidigung für ihn ,was du schreibst.kann zwar momentan nicht alles genau auseinander nehmen was du schreibst aber was menschen wie meinen bruder angeht...er hat therapien hinter sich und viele menschen gehabt die ihm helfen wollten,was wenn sin eigener wille das untermauert ist,weil er nie wollen durfte? kann das nicht so gut erklären,doch mein gefühl sagt mir dein beitrag ist etwas einsichtig betrachtet.er zeigt das funktionelle...du meinst alle menschen können einen knopf drücken,mit so sachen wie "wille" "stärke" und dann klappt das schon.gibt aber menschen die solch knöpfe nicht haben oer enen solch knopf abhanden kam.....
ich bin getroffen,dein beitrag macht mich betroffen für alle die die sich abstrampeln und nicht wirklich weiter können.
vielleicht siehst du deine "noch probleme" die du durch deine vergangenheit hast nicht wirklich...oder tust sie ab,indem du du sagst das du gut mit ihnen leben kannst...
du eckst hier an,weil du in vieler augen gefühllos und kalt rüber kommst, gehört es aber nicht zum gesunden auch gefühle zeigen zu können?.....
ich weiß nicht ob man mich verstanden hat,ich bin einfach schockiert von deinem beitrag....und kriege das nicht so klar beschrieben....verständnis fürs "nicht können" hast du nicht und das empfinde ich als beleidigung für die menschheit.
klar finde ich auch besser und wünsche es jedem das er klar und stark seinen weg geht...doch das können nicht alle.gerade weil sie problemvergangenheiten haben.das zu durch brechen ist ihre aufabe,was wenn sies nicht schaffen-haben sie nicht gewollt in deinen augen?
........:mad:
sonnenlichtlein
 
Danke !!!

Tuesday,
deine Worte haben mich emotional stark berührt. Ich denke, ich muss da auch keine weiteren Zeilen mehr hinzufügen.

DANKE !
🙂 🙂

Lieben Gruss

Eastwind
 
Tyra,
du bist von der Realität des Krankheitsbildes weit entfernt, dass du dir nicht mal im Ansatz hierüber ein Urteil erlauben kannst, weil dir definitiv das Wissen über das Krankheitsbild fehlt. Dies hast du schön des Öfteren in deinen Ausführungen hier bewiesen.
Es ist nur noch traurig, wenn man hier jemanden versucht etwas zu erklären, der gar nicht bereit ist sich mit der Materie auseinanderzusetzen. Die Zeit die ich hier schon im Forum verbringe mit dem Lesen vieler solcher Beiträge und deinem ständigen dagegen kommentieren bestätigt meine Aussage. Oft fällt mir in deinen Beiträgen auf, dass du sehr verletzend gegenüber anderen Mitmenschen reagierst. Ganz selten bin ich von anderem überzeugt.
Nach deiner Auffassung : nur die Harten kommen in den Garten - sieht man, dass du mit traumatisierten Menschen nicht umgehen kannst.
 
An den user tuesday: es ist ziemlich vermessen zu behaupten, dass alles, was ein traumatisiertes opfer braucht, liebe ist.

das war vielleicht bei dir so. aber es ist sehr vermessen, geradezu eingebildet, hier allgemeingültig zu sprechen als wüsstest du, was jeder mensch braucht.

ich bin sehr dankbar für die professionelle unterstützung, die ich mir irgendwann geholt habe, während ich an der liebe meines umfeldes beinahe verreckt wäre.
 
Hast du ihn vielleicht falsch interpretiert?

Tuesday hat zwischen den Zeilen geschrieben dass es auf das Einfühlungsvermögen ankommt, mit dem man einem traumatisierten Menschen begegnet und nicht, dass professionelle Hilfe generell nix bringt.

Er hat sich nach meinem Verständnis nur gegen die vieldiskutierte "Hau-Drauf" - Methode ausgesprochen, was ich nachvollziehen kann.

An den user tuesday: es ist ziemlich vermessen zu behaupten, dass alles, was ein traumatisiertes opfer braucht, liebe ist.

das war vielleicht bei dir so. aber es ist sehr vermessen, geradezu eingebildet, hier allgemeingültig zu sprechen als wüsstest du, was jeder mensch braucht.

ich bin sehr dankbar für die professionelle unterstützung, die ich mir irgendwann geholt habe, während ich an der liebe meines umfeldes beinahe verreckt wäre.
 
Nicht alles, was sich Liebe nennt, ist auch Liebe. An Liebe verreckt man nicht.

Ich spreche hier davon, dass es gerade traumatisierten Menschen gut tut, so angenommen zu werden, wie sie sind. In all ihren Beschränkungen, in all ihren Schwächen. Dass sie ein Recht darauf haben, dass man ihre Grenzen wahrnimmt und sie nicht überschreitet.

Und ich meine auch, dass ein Therapeut persönlich engagiert sein sollte und um diesen Menschen kämpfen sollte, auch wenn es so aussieht, als wolle er gar keine Hilfe oder als wäre er unfähig aus seinem Elend heraus zu finden.

Vor allem aber geht es mir darum, dass in einem öffentlichen Forum niemand für sein Leid angegriffen werden sollte. Niemand sollte sich hier dafür rechtfertigen müssen, dass es ihm schlecht geht.


Ich kann aber verstehen, wovon du sprichst. "Liebe" kann manchmal einengend und besitzergreifend sein und viel Leid anrichten. Das ist aber nicht das, wovon ich spreche. Ich meine Mitgefühl, Einfühlungsvermögen, Verständnis, einfach ein Stück Herzenswärme.


Tuesday
 
Dèjavu ? Wieder Provokation ?

Hallo Gast,
ich kann mich erinnern das Wort „verreckt“ schon oft "in bestimmten Beiträgen" gelesen zu haben. Nur schade, dass man sich auf diese Art und Weise kommunizieren muss.
Deine Interpretation des Textes gibt nicht die Wahrheit von Tuesday wieder, so kann es nur wieder zur Provokation hinauslaufen.
 
@Eastwind: der erste Eindruck (und erst recht der über ein anonymes Forum) kann oft täuschen denke ich. Ich vermute eher meine direkte Art irritiert dich/liegt dir nicht daher lehnst du meine Beiträge direkt ab und versiehst sie zackzack und schwuppdiwupp mit nem gewissen Etikett (nennt man Vorurteil)....schade, aber nicht zu ändern.

Ich schreibe zwar sehr direkt aber an sich nicht verletzend..in der Regel erhalte ich viel positives feedback...andere lesen mich ggf anders und kommen mit meiner sachlichen, sehr direkten und offenen Art ganz gut zurecht und erkenne dass sich Mitgefühl nicht zwingend nur durch spezielle Wortlaute ergibt, sondern durchaus auch mal zwischen den Zeilen.

Traumatisierte Menschen sollten aus Selbstschutzgründen auf jeden Fall in den Schutzraum einer Therapie mit ihrem Problem.
Ein anonymes Internetforum eignet sich nicht sehr für schwerwiegendere Probleme die an sich persönlicher und professioneller Hilfe bedürfen. Das Forum hier kann eine ganz gute Ergänzung darstellen, ersetzt jedoch Therapie oder echte Beziehungen, echtes Mitgefühl, echte Liebe nicht...und auch keine echte Herzenswärme 😉 die sicherlich ihre Authentizität nur im persönlichen Gegenüber entwickeln und erweisen kann/können.

Tuesday hat natürlich schon recht damit dass Mitgefühl wichtig ist für traumatisierte Menschen, aber nur echtes Mitgefühl von Menschen vor Ort....die einen mal in den Arm nehmen können etc. Dennoch bleibt professionelle Hilfe ebenfalls unerlässlich. Ich würde da nicht so einseitig vorgehen und entweder (Mitgefühl) oder (professionelle Hilfe) sagen, sondern sowohl-als auch, also beides für wichtig erachten.

Jedes Menschen (nicht nur traumatisierter Menschen) Bedürfnis ist es akzeptiert zu werden wie man ist, mit all seinen Schwächen und so wie man halt ist...mag sein dass ein Forum eine zeitlang die Illusion aufrecht erhält dass wildfremde Menschen die sich in der Regel nie begegnen werden so nehmen wie sie sind oder sich hier auf einfache und unverbindliche Weise menschliche Grundbedürfnisse stillen lassen.....aber liest man näher erkennt man dass das auch hier nicht so ist...auch hier bilden sich Sympathien und Antipathien aus..gibt es Vorurteile und Illusionen....fühlen sich Menschen mal verstanden und angenommen, aber ein anderes mal auch verletzt und unverstanden....So ist das Leben...nichts ist einfach und die menschlichen Grundbefürfnisse zu befriedigen schon gar nicht.

Nochmals: ein anonymes Forum kann meiner Meinung nach weder echtes Mitgefühl noch professionelle Hilfe ersetzen...nur ein wenig unprofessionell und mit wortgesetztem, unverbindlichen Mitgefühl ein kleines bisschen mit unterstützen.

Nicht mehr aber auch nicht weniger 😉

Tyra
 
Zuletzt bearbeitet:
Natürlich sollten/müssen Traumata therapeutisch behandelt werden. Nur muss man erstmal soweit kommen, dass man diese Hilfe in Anspruch nehmen kann. Abgesehen von der emotionalen Hürde gibt es ja auch Wartezeiten. Internetforen sind als erster Anlauf und Überbrückung einer Wartezeit schon eine tolle Einrichtung. Vielen fällt anonymes Schreiben ja auch erstmal leichter als Reden (ich schreibe meiner Therapeutin öfter Emails, weil ich mich in real nicht traue, den Anfang zu machen).

Mitgefühl kann man durchaus auch online zeigen, natürlich nicht auf die gleiche Weise, aber es geht. Es gab schon manche Situation, wo mich ein mir eigentlich unbekanntes Gegenüber virtuell geholfen hat. Wo ich gespürt habe, dass ich in meiner Situation auch ernst genommen werde. Für mich war die virtuelle Unterstützung hier in der Anfangszeit sehr, sehr wichtig.
Ich denke auch schon, dass fast jedem User hier klar ist, dass ein Forum seine Grenzen hat.

Aber es bietet eben auch viele Möglichkeiten und natürlich auch gerade eine Art geschützten Raum. So anonym wie hier im Internet ist man sonst fast nie. Und diese Anonymität bietet eben auch Schutz. Und das ist gerade bei schwerwiegenden Problemen sehr wichtig. Über einen Missbrauch zu sprechen, kostet Überwindung, das macht man nicht einfach so. Bei nem Computerproblem ist das was anderes.

Ich schreibe zwar sehr direkt aber an sich nicht verletzend..in der Regel erhalte ich viel positives feedback...

Du sprachst ja einige Seiten zuvor selbst von notwendiger Reflexion und Selbstwahrnehmung/Einschätzung. Lies dich doch nur mal durch diesen Thread hier und schaue Dir an, für welche Beiträge gedankt wurde und für welche nicht. (das hat natürlich keine absolute aussage - feedback kann ja auch per PN gegeben werden, aber gerade in diesem Thread ist da schon eine sehr, sehr deutliche Tendenz zu sehen) Und lies vielleicht nochmal genau, was viele Betroffene HIER schreiben, was verletzend ist.

Es scheinen ja zumindest einige Menschen hier mit Eastwind konform zu gehen - vielleicht bringt Dich das zum Nachdenken. Und es sind überwiegend Betroffene, die hier posten, also diejenigen, die Du ja ansprichst und die eventuell verletzt werden könnten.
Es gibt Unterschiede zwischen einer direkten und einer verletzend-herabwürdigen Art.

Manchmal lohnt es, sich kritisch selbst zu betrachten.
 
Anonymität bietet SChutz aber ist auch Isolation...jedes Ding hat seine zwei oder mehrere Seiten...daran sollte man immer denken.

Was Probleme wie Missbrauch angeht...klar kann ein anonymes Forum hier ein erster Übungsplatz sein um darüber zu sprechen/schreiben..aber Ziel sollte es sein das als ersten Schritt zu sehen, mutmachend für weitere notwendige Schritte...bis dahin face to face mit menschen vor Ort drüber reden zu können...

Meine eher sachliche und kühle Art ist übrigens auch sone Art Selbstschutz...damit erspare ich mir dann zu viele Freundschaftsanfragen die ich dann enttäuschen müsste da ich sie ablehnen muss...aus zeitgründen etc...das Ganze ist schon durchdacht und reflektiert irgendwo 😀

Generell finde ich gut was darkside schrieb: einige geben halt Mitgefühl, andere ihre Erfahrung und Sachkenntnis dazu und so ergänzt sich das Ganze...ich finde es unrealistisch immer alles von jedem zu erwarten..ne perfekte warme und kluge Tyra auf Kuschelkurs oder sowas...nobody is perfect...und ich bin halt nicht so der Kuscheltyp...

Mir ist bewusst dass meine persönlichen Stärken eher im persönlichen Kontaktbereich liegen......fürs Internet bin ich ggf nicht geschaffen...aber wer ist das schon? 😉 Jeder lernt ja immer wieder dazu.

Worum geht es hier eigentlich?..mal wieder die Illusion von DEM perfekten HIlfeforum oder wie die perfekte Hilfe per Forum aus sehen sollte...?
Ich halte es für müßig darüber zu streiten, denn niemand ist da perfekt...aber unterm Strich ergänzt sich das Ganze ganz gut.

Und dabei sollte man es einfach belassen anstatt zu hohe Erwartungshaltungen auf zu bauen die ohnehin nicht erfüllt werden können..von niemandem, weder von mir noch anderen Usern hier. Jeder gibt ohnehin nur das was er geben will....und wieviel und auf welche Art und Weise ich mich einbringe und was ich gebe entscheide ich allein und lasse mir da nicht gerne Vorschriften machen. Sachliche Kritik (die hier aber oft auch selten ist...es sind oft eher pauschale Angriffe) ist willkommen aber was und auf welche Weise ich davon annehme bleibt wiederum auch wieder mir überlassen...oder?

Tyra

betr. feedback und Danksagung..nuja..ich bin so mutig auch mal unbequeme Wahrheiten oder meine anders ausfallende Meinung unverblümt und ohne Weichzeichnerei aus zu sprechen und nehme dabei in Kauf das das teilweise provoziert oder mir das nicht gedankt wird...Und mit Sympathien und auch Antipathien muss man ja auch hier (wie überall) rechnen...also was soll's?
Wieso sollte ich also über eine simple und überall in der Welt und überall im Leben an zu treffende Realität die mir bereits klar ist noch groß nachdenken?

Auch hier mal wieder in Sachen sich verletzt fühlen..nix genaues wird dazu gesagt/geschrieben, alles eher pauschale Kritik..es geht eher darum dass manche wohl etwas anderes erwarten und wenn sie es nicht kriegen sich verletzt fühlen.....? Oder aber um Missverständnisse die auch hier vorkommen....oder dass einigen nicht passt was ich schreibe und sie das Trauma-/Verletztseinargument wie einen Schutzschild vor sich hertragen um ihre Erwartungshaltung nur zu hören was sie hören wollen (und wie sie es hören wollen, damit sie es für sich annehmen können etc.) durch zu drücken...etc. etc.

Es wird zu viel von mir erwartet aber ich setze hier ne Grenze und sage: ich investiere hier so viel Zeit und Mühe rein wie ich will...es wird auch hier wie überall Menschen geben die gut mit mir können, andere weniger..einigen hilft was ich schreibe, anderen nicht...Ich mache mich nicht dafür krumm es allen immer Recht zu machen, sondern bleibe wie ich bin...nicht perfekt aber summa summarum (bis auf die übliche Fehlerquote die alle anderen auch haben) an sich ganz in Ordnung finde ich.....ausnahmige Meinungen mögen diese diese Regel bestätigen 😉
 
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