ich bin zwar kein fan von hartz IV, aber trotzdem muss ich sagen, dass wenn man keine schulden hat, locker davon leben kann. mein freund und ich beziehen trotz job zusätzlich ergänzend hartz 4, damit wir über die runden kommen. wir hatten sogar noch ein auto zu unterhalten und das war alles kein problem. wir haben vernünftig gegessen (kein fastfood) und konnten uns es auch leisten ab und zu mal was trinken zu gehen etc. wenn man mit geld gut umgehen kann, dann geht das.
wenn ich aber dann frauen jammern höre, dass sie viel zu wenig hartz IV kriegen und damit nicht leben können, sich es aber leisten können alle 2 wochen ins nagelstudio zu gehen, dann muss ich mich schon fragen...
was ich an diesem hartz IV richtig S**** finde, ist diese blossstellung vor evtl. arbeitgebern! als ich mit meinem freund zusammengezogen bin, war er zuerst ohne arbeit, ich verdiente zu wenig um uns beide zu finanzieren, also hat er hartz IV beantragt. wir haben uns als wohngemeinschaft angemeldet was zur folge hatte, dass ich auch über alles rechenschaft ablegen musste. ok, war einleuchtend. was ich aber richtig S**** fand, dass ich meinen arbeitgeber bemühen musste dieses blöde formular zum einkommen auszufüllen und er somit bescheid wusste, obwohl ihn das ganze überhaupt nichts angeht und peinlich war mir das auch ein bisschen.
ob hartz 4 spass macht? - nein! es macht aber auch keinen spass für 6 € zu arbeiten.
mindestlohn? nette idee, aber wie soll das praktisch aussehen? den müsste ja jede stadt für sich festsetzen. nehmen wir mal münchen. ich wohne 60km davon entfernt. in münchen ist aber alles um einiges teurer als bei mir, deshalb verdienen die leute da auch wesentlich mehr. würde man einheitlich in ganz deutschland einen mindestlohn festsetzen, würden die münchener schlechter wegkommen als ich z. b. ....