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Ist dies der Sinn des Lebens?

Hallo maus7891!

Also ich sehe da schon ein Problem.
Zum einen weiß ich nicht, wer sich herausnehmen kann die Grenzen zwischen Vernunftswesen und nicht-Vernunftswesen zu ziehen. Bei Bakterien ist das ganz klar, bei Insekten vielleicht auch noch, bei Wirbeltieren wirds schon schwieriger und bei Säugetieren noch schwerer.
Das zweite ist, in der Evolution gab es ja keine Entwicklungen von heute auf morgen. Das menschliche Komplexauge entstand nicht aus einer einzelnen Mutation heraus und ebenso ist mit dem Verhalten. Die Zwischenformen von damaligen Affen und Mensch sind nicht erhalten geblieben. Ich selbst, würde einen Affen nicht als Vernunftswesen bezeichnen, aber an welcher Stelle wurde der Affe ein Vernunftswesen?

Ich finde diese Frage sehr wichtig, da ja im Prinzip erst ab diesem Moment ein Sinn da war (welcher auch immer). Folglich gab es vorher keinen Sinn...
Die Grenze zwischen Vernunfwesen und NichtVernunfwesen müssen wir ja nicht ziehen. Gott weiß es.

...mmh also ich muss mal grad noch anhängen, dass es ja kein Wunder ist, dass jeglichen Philosophen nen Knall hatte. Wenn man die ganze Zeit überlegt, wie aus irgendeiner Geschichte was realistisches werden könnte, kann ja nix anderes passieren. 😀
Hier habe ich wieder Verständnisschwierigkeiten. Nur soviel: Nicht alle Philosophen hatten einen Knall, falls Du das sagen wolltest. Viele erscheinen mir sowohl in ihrer intellektuellen Fähigkeit als auch ihrer moralischen Integrität als vergleichsweise fortgeschritten.
 
A

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Re: Ist dies der Sinn des Lebens?
Die Grenze zwischen Vernunfwesen und NichtVernunfwesen müssen wir ja nicht ziehen. Gott weiß es.
Nun gut, dann möchte ich noch einen Schritt weitergehen. Letztlich basiert jegliches Verhalten auf chemischen oder elektrischen Signalwegen. Die Abstufungen sind damit seeehr fein und auch von Individuum zu Individuum innerhalb einer Art vorhanden.
Und es wird sogar noch krasser. Es gibt bestimmte angeborene Krankheiten, die zu geistiger Behinderung führen. Ich will hier jetzt nicht missverstanden werden. Aber ein schwer geistig-behinderter Mensch kann nicht vernünftig handeln. Kommt der jetzt nicht zu Gott?
So an dieser Stelle kommt dann allgemein die Seele ins Gespräch, da es ja, so scheint es mir zumindest, vorausgesetzt wird, dass jeder emnschen eine solche besitzt.
Und da frag ich mich nun wieder, wer oder was hat denn dann noch alles eine Seele..??
Wie gesagt, man kann glauben was man will. Objektiv betrachtet (jedenfalls von meinem Blickwinkel) dreht man sich mit der Idee "Gott" heutzutage im Kreis und alles ergibt keinen Sinn.

Hier habe ich wieder Verständnisschwierigkeiten. Nur soviel: Nicht alle Philosophen hatten einen Knall, falls Du das sagen wolltest. Viele erscheinen mir sowohl in ihrer intellektuellen Fähigkeit als auch ihrer moralischen Integrität als vergleichsweise fortgeschritten.
Hehe, nein, das war eher so eine leicht ironischer Anmerkung, die mir grad in den Kopf schoss. Weil ich doch eher Realist bin und auf Beweise baue. Diese ewige Hin und Her.. naja ich hoffe du verstehst jetzt. Außerdem war das eher so eine Sache, die mir im Laufe meines Ethik- und Deutschunterrichts aufgefallen ist. Irgendwie hab ich da ständig gehört. "ja, und sozial war der und der eher etwas komisch." 🙂
 
Ja, finde ich auch. Kann etwas Unpersönliches über etwas Persönlichem stehe
Für die Frage wie Menschen einer Intelligenz auf einer höheren Entwicklungsstufe gegenübertreten würden, empfehle ich das Buch Solaris von StanisIaw Lem zu lesen. Der Film gibt diesen Aspekt gar nicht wieder.
Ich bin der Meinung wir sind Affen und bekommen nur einen Ausschnitt der Realität den wir mit unseren Affensinnesorganen wahrnehmen können und machen uns Vorstellungen, die von der Struktur unseres Denken zu vorgeprägt sind. Versuch dir doch mal die Quantentheorie mit deinem normalen Denkmustern überein zu bringen. Wenn ES wirklich hinter oder in der Welt wäre, wäre es noch viel weiter weg von unseren gewohnten Strukturen (Subjekt, Objekt, Aktion-Reaktion) als die Quantentheorie. Und ihr macht euch Vorstellungen darüber. Ich finde wir als Art machen uns lächerlich wenn wir uns Vorstellungen machen. Wäre genauso wie die Vorstellung von uns, die sich eine Ameise macht, die aber nur unsere Fußsohle wahrnimmt. Wer weiss was die denkt, dass wir z.B. acht solche Beine haben, oder die Leute mit nur 2 Beinen schwer verwundet sind 😉.
 
Hallo maximilian!

Für die Frage wie Menschen einer Intelligenz auf einer höheren Entwicklungsstufe gegenübertreten würden, empfehle ich das Buch Solaris von StanisIaw Lem zu lesen. Der Film gibt diesen Aspekt gar nicht wieder.
Ich bin der Meinung wir sind Affen und bekommen nur einen Ausschnitt der Realität den wir mit unseren Affensinnesorganen wahrnehmen können und machen uns Vorstellungen, die von der Struktur unseres Denken zu vorgeprägt sind. Versuch dir doch mal die Quantentheorie mit deinem normalen Denkmustern überein zu bringen. Wenn ES wirklich hinter oder in der Welt wäre, wäre es noch viel weiter weg von unseren gewohnten Strukturen (Subjekt, Objekt, Aktion-Reaktion) als die Quantentheorie. Und ihr macht euch Vorstellungen darüber. Ich finde wir als Art machen uns lächerlich wenn wir uns Vorstellungen machen. Wäre genauso wie die Vorstellung von uns, die sich eine Ameise macht, die aber nur unsere Fußsohle wahrnimmt. Wer weiss was die denkt, dass wir z.B. acht solche Beine haben, oder die Leute mit nur 2 Beinen schwer verwundet sind 😉.
Es geht nicht um Intelligenz. Mir geht es nur um jeden einfachen Menschen, der mit gesundem Menschenverstand und mit Vernunft ausgestattet ist. Es geht um Wesen, die frei handeln können und die zur Vernunft und Moral fähig sind. Gut Schachspielen können etc. - das sollen von mir aus die Maschinen 🙂.

Es geht nicht um Technik, sondern um Gesinnung.

Das Buch habe ich meines Erachtens schon einmal gelesen.
 
…Wo habe ich denn was davon geschrieben was für Dich das Beste ist?
Du hast geschrieben „das kann Dir nur der Geist Gottes nach und nach aufschließen, und das tut er wenn Du ihn darum bittest“
Damit implizierst (von lat. implicare, ‚einwickeln’) du, dass das etwas wäre, was 'man' - also auch ich- braucht.

Wenn ich dir sagen würde: „Leg doch deinen Glauben mal für einen Tag ab und beschäftige dich diesen Tag mit der Evolutionstheorie (als Beispiel) und der Möglichkeit, dass zu allem was hier auf der Erde und im Weltall passiert kein Gott nötig ist.“
Mit diesem Vorschlag würde ich implizieren, dass dir das zum einen möglich ist (und du eigentlich nur nicht willst) und zum andern, dass du das ‚bräuchtest’

…Ich habe Dir lediglich geantwortet und versucht zu erklären warum die Bibel nicht wiedersprüchlich ist….
Man kann sie nun mal nur mit Hilfe des heiligen Geistes richtig erfassen und verstehen….
Wenn ich ein Buch nur mit Hilfe eines (unsichtbaren, unbewiesenen) Geist ‚erfassen’ kann – heißt das ja ich muss an diesen Geist schon glauben. Also bringt das Bibelstudium einem ‚ungläubigen’ nach deiner Auffassung gar nichts. (wie an mir zu sehen ist 🙂 ) - kann mich also beispielsweise dem 'Sinn des Lebens' gar nicht näher bringen 🙂

…Damit, mit der Bibelstelle die Du erwähnst ist nicht Gott sondern irgent ein toter Götze gemeint, die wir natürlich nicht anbeten sollen..
Ach ja? Und wer entscheidet, wann ‚irgendein toter Götze’ und wann Gott gemeint ist?

Außerdem:
1. Wird in der Schöpfungsgeschichte nirgends berichtet, dass Gott andere Götter (Engel, Dämonen) geschaffen hätte. Die wären dann wohl von Anfang an da gewesen, und schon in
1. Mose 1,26 - 27 steht:
Dann sprach Gott: Laßt uns Menschen machen als unser Abbild, uns ähnlich. Sie sollen herrschen über die Fische des Meeres, über die Vögel des Himmels, über das Vieh, über die ganze Erde und über alle Kriechtiere auf dem Land. (2,7; Ps 8,6-9; Eph 4,24; Kol 3,10) Gott schuf also den Menschen als sein
1. Moses 3:22-23
Und Jahwe Gott sprach dann: "Siehe, der Mensch ist im Erkennen von Gut und Böse wie einer von uns geworden, und nun, dass er seine Hand nicht ausstrecke und tatsächlich auch Frucht vom Baum des Lebens nehme und esse und auf unabsehbare Zeit lebe - ." Darauf tat ihn Jahwe Gott aus dem Garten Eden hinaus, damit er den Erdboden bebaue, von dem er genommen worden war.
5. Mose (Deuteronomium) 32,8
Als der Höchste (den Göttern) die Völker übergab, als er die Menschheit aufteilte, legte er die Gebiete der Völker nach der Zahl der Götter fest;

Luther übersetzte diesen Polytheismus so:
5. Mose 32,8
Als der Höchste den Völkern Land zuteilte und der Menschen Kinder voneinander schied, da setzte er die Grenzen der Völker nach der Zahl der Söhne Israels.


….Ich habe bis jetzt noch in keiner schlechten Übersetzung gelesen. …
… gekaufte Lutherübersetzung, ist ziemlich orginalgetreu übersetzt…
Kannst du Griechisch? Aramäisch? Hebräisch? Wie kannst du das beurteilen?

Als nächstes ist es müßig, sich um solche ‚Kleinigkeiten’ zu streiten. Es geht ja nicht darum, ob der Inhalt der Bibel ‚wahr’.- im Sinne von passiert oder nicht passiert - ist. Ich bestreite einfach, dass die Bibel ‚Gotteswort’‚ 'mystisch’ oder anderweitig relevant für mein Leben ist. Wenn sie das für deines ist – dann ist mir das egal.

Wenn du darum betest, damit dir gesagt wird ob die Apokryphen dazu gehören oder nicht und du ein ‚inneres Nein’ dazu bekommst – tja, was soll ich sagen? -Interessant 🙂
 
Polux, dies interessiert mich:
hälst Du es für möglich, dass es etwas gibt, das über dem Menschen steht in positiver Art und Weise ? 🙂
 
Danke fuer die Frage

Über’ dem Menschen und auch noch ‚positiv’ sind für mich gleich zwei Wertungen in einem Satz.

Wenn ich mich als was bezeichnen würde dann als ‚atheistischen Ignosten’. Also zum einen ‚glaube’ ich nicht an einen Gott – egal wie er/sie/es aussieht. Zum zweiten ist falls er/sie/es doch bestünde für mein Leben völlig irrelevant (bedeutungslos), weil die Existenz oder nicht Existenz keine nachprüfbaren Konsequenzen hat.

‚Ockhams Rasiermesser’, also das Sparsamkeitsprinzip gibt bei mehreren (wissenschaftlichen) Theorien, der den Vorzug, die den gleichen Sachverhalt am einfachsten erklärt.

Bis jetzt hat naturwissenschaftliche Forschung mit dem bei einem ‚Urknall’ postuliertem (These aufgrund plausibler Vorannahmen) Universum und den dabei resultierten Naturkonstanten (physikalisch, chemisch, biochemische Eigenschaften) und der daraufhin einsetzenden Entwicklung (Evolution) meiner Ansicht nach Ockhams Rasiermesser besser erfüllt. Da ist nämlich nur ein ‚Wunder’ nötig. Nämlich der Urknall 🙂

Würde ich an einen Gott glauben müsste ich viel mehr komplizierte Kurven schlagen – aber wahrscheinlich bin ich dazu zu simpel. 🙂

Nach dieser Zwischenbemerkung:
ich weiß, dass Menschen geboren werden, leben, sterben. So wie alles andere auch. Das ist so. Ich nenne es nicht positiv oder negativ. ‚Über’ dem Menschen kann nichts stehen, weil auch nichts ‚unter’ ihm steht – wenn man die Begriffe wertend begreift.
Ich kann sagen: der Mensch ist zurzeit das Lebewesen mit dem komplexesten zentralen Nervensystem. Aber daraus etwas zu schließen liegt mir fern.
 
Du hast geschrieben „das kann Dir nur der Geist Gottes nach und nach aufschließen, und das tut er wenn Du ihn darum bittest“
Damit implizierst (von lat. implicare, ‚einwickeln’) du, dass das etwas wäre, was 'man' - also auch ich- braucht.


Ach so, hm nur sehr schwierig wie hätte ich mich wohl sonst ausdrücken sollen.
Naja, gar nichts schreiben wäre auch noch ne Möglichkeit
gewesen😉


Wenn ich dir sagen würde: „Leg doch deinen Glauben mal für einen Tag ab und beschäftige dich diesen Tag mit der Evolutionstheorie (als Beispiel) und der Möglichkeit, dass zu allem was hier auf der Erde und im Weltall passiert kein Gott nötig ist.“
Mit diesem Vorschlag würde ich implizieren, dass dir das zum einen möglich ist (und du eigentlich nur nicht willst) und zum andern, dass du das ‚bräuchtest’
Ich könnte mich zwar theoretisch einen Tag lang mit der Evolutionstheorie beschäftigen, aber den Glauben ab zu legen dafür gebe es wohl keine Möglichkeit🙂

Wenn ich ein Buch nur mit Hilfe eines (unsichtbaren, unbewiesenen) Geist ‚erfassen’ kann – heißt das ja ich muss an diesen Geist schon glauben. Also bringt das Bibelstudium einem ‚ungläubigen’ nach deiner Auffassung gar nichts. (wie an mir zu sehen ist 🙂 ) - kann mich also beispielsweise dem 'Sinn des Lebens' gar nicht näher bringen 🙂
Also weißt Du, ich gehe einfach davon aus, das jemand der in der Bibel liest auch ein gewisses Interesse am Glauben hat.
Aus dem Grunde find ich es nicht abwägig wenn die Person dann auch Gott bitten würde, ihr das gelesene zu erklären

Ach ja? Und wer entscheidet, wann ‚irgendein toter Götze’ und wann Gott gemeint ist?
Gott natürlich - das geht aber einfach auch aus dem gesamten Wort Gottes hervor, und da es natürlich nur einen Gott gibt.

Außerdem:
1. Wird in der Schöpfungsgeschichte nirgends berichtet, dass Gott andere Götter (Engel, Dämonen) geschaffen hätte. Die wären dann wohl von Anfang an da gewesen, und schon in
Gott hat ja auch keine anderen Götter geschaffen, sondern der Mensch hat sie sich selber geschaffen.
Ihr sollt euch nicht zu den Götzen wenden und sollt euch keine gegossenen Götter machen; denn ich bin der HERR, euer Gott. [SIZE=-2]Mose.20,3} 20,3[/SIZE]
[SIZE=-2]Du sollst keine anderen Götter neben mir haben.[/SIZE]
[SIZE=-2]{2[/SIZE]

Dämonen sind übrigens gefallene Engel, also auch Geschöpfe Gottes die abtrünnig wurden.


Kannst du Griechisch? Aramäisch? Hebräisch? Wie kannst du das beurteilen?

Darüber habe ich mich übers Internet schlau gemacht, bevor ich mir eine möglichst dem Urtext entsprechend genaue Bibel (die Menge Bibel) zugelegt habe.


Als nächstes ist es müßig, sich um solche ‚Kleinigkeiten’ zu streiten. Es geht ja nicht darum, ob der Inhalt der Bibel ‚wahr’.- im Sinne von passiert oder nicht passiert - ist. Ich bestreite einfach, dass die Bibel ‚Gotteswort’‚ 'mystisch’ oder anderweitig relevant für mein Leben ist. Wenn sie das für deines ist – dann ist mir das egal.

Das darfst Du doch gerne so sehen wie Du möchtest - ich sage nichts dagegen🙂.

Wenn du darum betest, damit dir gesagt wird ob die Apokryphen dazu gehören oder nicht und du ein ‚inneres Nein’ dazu bekommst – tja, was soll ich sagen? -Interessant 🙂

Ja, das ist natürlich für Dich sehr aussagekräftig😉😀
Habe es ja einfach nur erwähnt, wie ich zu meiner "Erkenntniss" gelangt bin, das die Apogryphen wohl nicht zum Wort Gottes gehören.Habe früher auch schon mal selber darin gelesen und das gleiche Empfinden gehabt.




LG
Lena
 

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