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Innerliche Leere

Ja, hauptsächlich seinen Gefühlen zu vertrauen, anstatt seinen Verstand zu nutzen - was natürlich auch nichts nützt, wenn es mit dem nicht so weit her ist - führt dazu, öfters mal in den Mist zu greifen.
Aber es wurde ja lange Zeit und wird immer noch oft als Binsenweisheit verkauft. Da behaupten auch renommierte Fachleute heute immer noch sehr gerne:
"Vertrauen sie vor allem auf ihr Bauch-Gefühl!"
Weil der Bauch natürlich über die beste Entscheidungs-Kompetenz verfügt! 😄
Aber ich streite nicht ab, dass es bei so einigen vermutlich keinen Unterschied macht.

Teilst und bestätigst du meine Meinung und stärkst damit mein Selbstvertrauen und Selbstbewusstsein, dann gibt's ein 👍 oder besser 😍! 😄
Wenn ich jemanden Sympathie zeige, in irgendeiner Form unterstütze oder mich mit ihr verbunden fühle, ob durch Verwandtschaft, Freundschaft, Kollegialität oder Gesinnung, dann geht die Objektivität sehr schnell sehr weit zurück.

sehr kluge Worte. Woher kommt das Bauchgefühl? Von der Nahrung?
 
Ich bin sicher kein Überflieger dem man monatelang hinterherrennt. Das war einfach ein fiktives Beispiel. Ich hätte auch von Person X und Y schreiben können.
Da bestand also weder ein Zusammenhang zur Realität, noch zu meinem Denken.

Das mag dann letztlich Ansichtssache sein.
Ich für mich würde diese Angebote, wenn sie denn bestünden (um noch mal zum Ausdruck zu bringen, dass es rein fiktiv war), nicht annehmen. Und es wäre von meiner Seite aus nicht mal ansatzweise bevormundend gemeint. Weil ich der Frau nichts verbiete. Sie kann mir das so oft anbieten wie sie will. Ich würde es ihr nicht verbieten. Dennoch würde ich es nicht annehmen.

Deine Zeilen hinterlassen bei mir einfach den Eindruck, dass Du dir die Dinge gut reden möchtest, als hättest du das Bedürfnis für dich und mit dir im reinen zu sein, ohne daß es wirklich wohlwollend um den anderen geht.

Was möchte ich mir Deiner Meinung nach gut reden?
Wohlwollend um den anderen? Was meinst Du damit?


Ich nehme mich selbst auch nicht wichtig. Ich bin einer von 80 Mrd Menschen. Wenn ich morgen umfalle geht für alle anderen das Leben weiter.
Dennoch darf man sich doch wünschen jemanden zu finden, dem man nicht ganz so egal ist. Oder?
Ich erhebe nicht den Anspruch von jemandem gemocht zu werden. Wenn mich jemand nicht leiden kann, dann ist das für mich ok.
Dennoch darf ich mir doch wünschen, dass es eine Person gibt welche mich doch etwas mag. Oder nicht?
Einen anderen Wunsch habe ich nicht.

Und wenn es nicht so ist, dann ist das eben so. Was mich nur stört ist, dass man eventuell etwas vorgespielt bekommt um Profit daraus zu erlangen und dann zu sagen "Nö, doch nicht.".
Es geht dabei nicht um Schuld. Keineswegs! Wenn mich eine Frau verarschen würde und das dann ganz direkt zugeben würde wäre ich nicht sauer auf sie. Ich fände es nicht gut, klar. Aber sauer wäre ich nicht. Ich würde mir denken "Es war ja deine bewusste Entscheidung und du musst in den Spiegel gucken können. Wenn du es ok findest jemanden zu verarschen, dann ist das deine Sache.".
Aber, zumindest hab ich das aus den letzten Beiträgen so verstanden, ist es völlig ok das zu machen. Der der gibt ist ja selbst Schuld. Er hätte halt nicht geben dürfen .
 
Das mag dann letztlich Ansichtssache sein.
Ich für mich würde diese Angebote, wenn sie denn bestünden (um noch mal zum Ausdruck zu bringen, dass es rein fiktiv war), nicht annehmen. Und es wäre von meiner Seite aus nicht mal ansatzweise bevormundend gemeint. Weil ich der Frau nichts verbiete. Sie kann mir das so oft anbieten wie sie will. Ich würde es ihr nicht verbieten. Dennoch würde ich es nicht annehmen.

In welchem Kontakt stehst du zu der Frau?
gut reden?
Wohlwollend um den anderen? Was meinst Du damit?

Ist mein "Bauchgefühl". Es ist, als stehe ich auf meinen Balkon, rauche eine, hab das Asthma-Spray in der Hand und sage: Ich sorge für meine Gesundheit.
Das ergibt keinen Sinn, der Widerspruch ist in sich. Das eine passt nicht zum anderen. Aber ich sorge ja für meine Gesundheit, ich pumpe mir ja das Zeug rein, also rede ich es "schön", während ich gleichzeitig im nächsten Atemzug an der Zigarette ziehe.

Du nimmst doch nicht wichtig ist erstmal eine Tatsache, aber du kannst deinen Beiträgen entnehmen, wie wichtig es dir ist für den anderen die Nummer eins zu sein.

Und: natürlich darfst du dir jemanden wünschen, von dem du gemocht wirst, dass ist ganz menschlich. Aber der Unterschied zwischen mögen und deine priorisierung zu befriedigen weit auseinander. Du willst glaube ich nicht nur gemocht und geliebt werden, du willst quasi alles sein - so mein Eindruck.

Mach dich Mal frei von Schuld. Es geht nicht um Schuld. Es geht darum, dass es deine Dynamik ist, die andere dazu einlädt dich auszunutzen. Weil du zu viel gibst. Aber hier geht es nicht um die ganzen Verflossenen, hier geht es doch um dich, oder?
 
Aus Erfahrung weiß ich, du kannst, egal was du tust einem anderen Menschen die Gefühle nicht nehmen. Ich habe versucht alle Register zu ziehen. Hat nichts gebracht. Wären wir nicht zwangsläufig verbunden würde ich einfach getrennte Wege gehen. Somit könnte man das ganze auch drehen und sagen ich nutze jemanden aus. Mache ich aber nicht. Ich verstehe den Zusamenhang einfach nicht. Was musst Du eine Frau noch bremsen, wenn sie keine Gefühle für dich hat und ihr gretnnte wege gehen könntet? Dann würdest du doch gar nicht in solch eine Situation kommen?
 
Wie meinst Du das? In welchem Kontakt ich zu der Frau stehe?

Ich versteh das Beispiel mit dem Rauchen und dem Asthmaspray. Verstehe aber nicht ganz die Analogie zu mir.

Auch daran finde ich nichts verwerflich, für jemanden einen hohen Stellenwert zu haben.
Das bedeutet ja nicht, dass das Gegenüber ein Leben an Ketten führen muss.
Jemandem etwas zu bedeuten ist ja nicht gleichzusetzen damit, dass die andere Person keinen eigenen Willen, keine Bedürfnisse hat oder auf alles andere verzichten muss.
Am Ende des Tages möchte doch jeder von irgendwem (also nicht einfach irgendwem sondern jemandem mit dem es auf Gegenseitigkeit basiert) geliebt werden. Oder nicht?

Mir geht es auch nicht um Schuld.
Und ja, es mag ja eine Einladung sein. Aber muss ich sie annehmen?
Man kann diese Einstellung doch noch auf andere Lebensbereiche übertragen.
Muss ich Oma Meier beim Verkauf ihres Kleinwagens über den Tisch ziehen?
Oder jemandem eine überteurte Terrassenreinigung andrehen weil derjenige sich nicht mit den Preisen auskennt?
Wenn es um Geld geht, da sind wir schnell bei Betrug. Aber da es nicht um Geld geht ist das halb so wild.
Ich habe ja verstanden, dass viele Menschen so sind, ok. Aber zuletzt kam der Eindruck auf, als würde dies heute zum guten Ton gehören. Diejenigen die ausnutzen dürfen sich ihrer Verantwortung entziehen, weil wer so dumm ist und geben will ist selbst schuld. So kam es rüber.
 
Aus Erfahrung weiß ich, du kannst, egal was du tust einem anderen Menschen die Gefühle nicht nehmen. Ich habe versucht alle Register zu ziehen. Hat nichts gebracht. Wären wir nicht zwangsläufig verbunden würde ich einfach getrennte Wege gehen. Somit könnte man das ganze auch drehen und sagen ich nutze jemanden aus. Mache ich aber nicht. Ich verstehe den Zusamenhang einfach nicht. Was musst Du eine Frau noch bremsen, wenn sie keine Gefühle für dich hat und ihr gretnnte wege gehen könntet? Dann würdest du doch gar nicht in solch eine Situation kommen?

Eine Frau bremsen die keine Gefühle hat?
 
Wie meinst Du das? In welchem Kontakt ich zu der Frau stehe?

Ich versteh das Beispiel mit dem Rauchen und dem Asthmaspray. Verstehe aber nicht ganz die Analogie zu mir.

Auch daran finde ich nichts verwerflich, für jemanden einen hohen Stellenwert zu haben.
Das bedeutet ja nicht, dass das Gegenüber ein Leben an Ketten führen muss.
Jemandem etwas zu bedeuten ist ja nicht gleichzusetzen damit, dass die andere Person keinen eigenen Willen, keine Bedürfnisse hat oder auf alles andere verzichten muss.
Am Ende des Tages möchte doch jeder von irgendwem (also nicht einfach irgendwem sondern jemandem mit dem es auf Gegenseitigkeit basiert) geliebt werden. Oder nicht?

Mir geht es auch nicht um Schuld.
Und ja, es mag ja eine Einladung sein. Aber muss ich sie annehmen?
Man kann diese Einstellung doch noch auf andere Lebensbereiche übertragen.
Muss ich Oma Meier beim Verkauf ihres Kleinwagens über den Tisch ziehen?
Oder jemandem eine überteurte Terrassenreinigung andrehen weil derjenige sich nicht mit den Preisen auskennt?
Wenn es um Geld geht, da sind wir schnell bei Betrug. Aber da es nicht um Geld geht ist das halb so wild.
Ich habe ja verstanden, dass viele Menschen so sind, ok. Aber zuletzt kam der Eindruck auf, als würde dies heute zum guten Ton gehören. Diejenigen die ausnutzen dürfen sich ihrer Verantwortung entziehen, weil wer so dumm ist und geben will ist selbst schuld. So kam es rüber.

So kames rüber, aber so war es nicht gemeint. Für mich ist es etwas grundlegendes über das ich nicht nachdenke und hoffe einfach das ich niemanden unbewusst ausnutze.

Deine Beiträge lesen sich, als erwartest Du schon einen gewissen Stellenwert. Die Frage ist, kannst Du deine Wichtigkeit auch annehmen, wenn sie nicht deinen Erwartungen entspricht?

Okay, erklär es mir bitte nochmal. Du sprichst von Frauen, von etwas, dass die Frauen anbieten und du sprichst scheinbar von Frauen die keine Gefühle haben? Heißt das, du bist derjenige der anbietet, die nehmen das obwohl sie nicht mehr von dir wollen. Somit verletzen sie dich und deine Gefühle und du bleibst ausgenutzt zurück?

Mir wird gerade klar, dass ich ganz viel von meinem hier reinmische, dass führt zu Verwirrung.
 
Ich habe ja verstanden, dass viele Menschen so sind, ok. Aber zuletzt kam der Eindruck auf, als würde dies heute zum guten Ton gehören. Diejenigen die ausnutzen dürfen sich ihrer Verantwortung entziehen, weil wer so dumm ist und geben will ist selbst schuld. So kam es rüber.

Es ist, als würden hier verschiedene Sprachen gesprochen und beim Weg über den Übersetzer läuft etwas schief.

Bezogen nochmal auf das Beispiel der trotz Abfuhr kochenden oder sonstwas Frau:

Bei mir entsteht stark der Eindruck, dass du Frauen nicht auf Augenhöhe begegnest.

Du möchtest für sie entscheiden. Um sie zu schützen. Vor sich selbst, ihren Entscheidungen und daraus möglichen Konsequenzen.
Nun, das tun in der Regel manchmal Eltern für ihre Kinder. Oder Angehörige für entmümdigte Familienmitglieder...

Nun könnte eine solche Begegnung so verlaufen, dass beide getrennte Wege gehen. Thema fertig.

Es könnte aber auch anders verlaufen, möglicherweise wäre eine freundschaftliche Entwicklung denkbar, wenn es für eine Beziehung nicht reicht, aber beide sich sympathisch sind.
Was sich in dem Augenblick erledigt, wo du für sie denkst. Eine Verschwendung der Chance auf Sozialkontakt, Bekanntschaft, Freundschaft.

Auch daran finde ich nichts verwerflich, für jemanden einen hohen Stellenwert zu haben.
Das bedeutet ja nicht, dass das Gegenüber ein Leben an Ketten führen muss.
Jemandem etwas zu bedeuten ist ja nicht gleichzusetzen damit, dass die andere Person keinen eigenen Willen, keine Bedürfnisse hat oder auf alles andere verzichten muss.

Müsste es dann nicht auch verständlich und in Ordnung sein, wenn jemand schon viele Kontakte hat, dich wertschätzt, und wenig Zeit für dich hat?
Oder müsste er doch auf andere Kontakte verzichten, um dein Befürfnis nach gemeinsamer Zeit = Aufmerksamkeit = Zuwendung ?= Wertschätzung zu befriedigen?
 
Ich erwarte keine größeren Stellenwert als den, den man in einer ernsthaften Beziehung hat. Ich erachte es als normal, dass der Partner bzw die Partnerin (oder wie auch immer man dies bezeichnen will) sich schon in puncto Wichtigkeit von anderen abhebt. Schon alleine deshalb, weil man ein tiefergehendes, intimeres Verhältnis zueinander hat als mit anderen.

Das mit der Frau die etwas anbietet war das fiktive Beispiel. Da ging es ja nur um das Grundsätzliche. Darum, ob es legitim ist auch der Verantwortung zu entziehen und einfach auszunutzen.

Wenn man von dem fiktiven Beispiel weggeht, dann ist es umgekehrt.
Wobei es niemals ganz deutlich und klar kommuniziert wird, dass kein Interesse besteht. Mal wurde durchaus reges Interesse bekundet. Es wurde genommen und dann gab es ein "Nö, doch keine Lust.".
Mal gibt es auf den verschiedenen Kommunikationswegen Diskrepanzen in den Botschaften. Dann kann man noch so klar seine Sicht, seinen Standpunkt formulieren. Es wird genommen und dann "Das war ein Missverständnis." (Obwohl es kein Missverständnis war.).
Am Ende bleibt dann wieder der Eindruck, dass man gut genug war als Übergangslösung. Um das Ego (nicht meins) aufzuwerten. Um vielleicht Bedürfnisse (mangelnde Aufmerksamkeit) die zu Hause nicht so bedient werden zu befriedigen.
 

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