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Innerliche Leere

"Ich bin der Meinung, dass Du dir deine Frauen nicht bewusst aussuchen kannst. Mit bewusst meine ich, dass die Menschen eher auf bekanntes zurückgreifen. Beziehungen resultieren für mich aus unseren ersten Bindungserfahrungen und Bezugspersonen. Oft ist vielen Erwachsenen Menschen diese Dynamik, innerhalb der Ursprungsfamilie nicht klar. Wir binden uns an jenes, dass wir kennen, in irgendeiner Form."


Natürlich kann man sich Partner/-innen bewußt wählen, was aber viele eben doch nicht tun!
Ich denke, das vor allem gedankenlose und unreflektierte Menschen eher in unharmonische und negative Beziehungen hineingeraten. Und Menschen, die sich viel zu schnell verlieben oder viel zu schnell große Schritte und Entscheidungen in Beziehungen treffen und vorziehen. Verliebtheit kommt sehr schnell, aber für Vertrautheit und Liebe braucht es Zeit und Geduld, die viele einfach nicht aufbringen können/wollen. Das ist für mich der Unterschied zwischen tatsächlich erwachsen und aus Erfahrungen gereift zu sein, anstatt eben nur des Alters wegen. Solche Menschen kennt doch bestimmt jeder in seinem seinem Umfeld, die unfassbar unkluge Entscheidungen treffen. Ansonsten würde dies bedeuten, dass man sich aus den 1. Beziehungs- und Bindungserfahrungen, die in einem völlig anderen Lebensabschnitt und unter ganz anderen Bedingungen und Beziehungs-Konstruktionen stattgefunden haben, nicht lösen und/oder daraus seine Rückschlüsse und Lehren nicht ziehen kann.
@HansFranz
Zu dir würde vermutlich eine Frau passen, die ähnlich tickt wie du:
Eine eher zurückhaltende und schüchterne, die optisch vermutlich eher unauffällig ist, jedoch mit viel Herzenswärme, Ironie und Verstand ausgestattet. Das sind die besten Frauen fürs Leben!
Deshalb ist das auch mein Geschmack! 😉
 
Nothilfe mitten in der Nacht hat rein gar nichts mit dem Thema vorsichtiger zu dosieren zu tun.

Es scheint schwierig dich zu erreichen.
Vielleicht wäre ein Psychotherapeut, ein Coach, eher geeignet als ein Laienforum, für dich verständlich zu formulieren.

Du könntest googeln, es gibt viel frei zugängliche Texte von Psychotherapeuten (man muss aber schon sehr selektieren), vielleicht findest du da weitere Anstöße.
Wie mangelnder Selbstwert im Zusammenhang steht damit, Dank/Geschenke/Lob/Komplimente schlecht annehmen zu können, Helfersyndrom, und was sonst noch hier im Thread anklang.

Du bist immer Teil des Geschehens, dein Denken, dein Verhalten löst eine Dynamik aus. Beim Verhalten und Denken anderer kannst du nicht ansetzen, darauf hast du keinen Einfluss. Ändern kannst du nur etwas, indem du bei dir etwas veränderst.

Nimm z. B. einen regelmäßig auftretenden Stau an. Du kannst daran nichts ändern, wenn du da drin stehst.
Du kannst auch nichts an der Ursache ändern.
Doch du hast die Wahl, wie du damit umgehst. Und somit, was daraus entstehen kann.

Bist du ein Choleriker, steigst immer aus, brüllst herum, wirst du bei jedem Stau hohen Blutdruck haben, dich nicht gut fühlen und mit hoher Wahrscheinlichkeit nicht nur negative Gefühle bei anderen auslösen, sondern auch negative Kommentare.

Sitzt du genervt, nervös, gereizt in deinem Auto, tut dir das jedesmal nicht gut.

Nun kannst du aber erkennen - Hey, diese Verhaltensweisen von mir sind NICHT GUT FÜR MICH.
Und dann über Alternativen nachdenken.
Diese dann wieder und wieder anwenden, mit Übung folgt Routine.
Und plötzlich bist du gelassen und entspannt, fühlst dich gut.
Wenn es mal ganz extrem lange dauert, steigst du aus, klappst einen Liegestuhl auf, stellst den neben dein Auto und genießt die Sonne.
Kommst mit anderen ins Gespräch, ihr lacht, unterhaltet euch gut.
Du hast also trotz der ungünstigen Umstände oder gerade deshalb eine gute Zeit.

Alles ist möglich, es liegt bei dir, wofür du dich entscheidest.
Natürlich kannst du auch sagen, ne, das wäre ja nicht ich, dann wäre ich verbogen, und weitermachen wie bisher.
Was doch eigentlich hieße, jede Entwicklung, je Veränderung zu verteufeln. Die meist (hoffentlich, sollte sie zumindest) unbewusst nebenbei völlig unvermeidlich sowieso stattfindet.
Was soll falsch daran sein, wenn man ein Problem erkennt und bewusst an Weiterentwicklung arbeitet?

Du entscheidest, was du möchtest.
 
"Ich bin der Meinung, dass Du dir deine Frauen nicht bewusst aussuchen kannst. Mit bewusst meine ich, dass die Menschen eher auf bekanntes zurückgreifen. Beziehungen resultieren für mich aus unseren ersten Bindungserfahrungen und Bezugspersonen. Oft ist vielen Erwachsenen Menschen diese Dynamik, innerhalb der Ursprungsfamilie nicht klar. Wir binden uns an jenes, dass wir kennen, in irgendeiner Form."


Natürlich kann man sich Partner/-innen bewußt wählen, was aber viele eben doch nicht tun!
Ich denke, das vor allem gedankenlose und unreflektierte Menschen eher in unharmonische und negative Beziehungen hineingeraten. Und Menschen, die sich viel zu schnell verlieben oder viel zu schnell große Schritte und Entscheidungen in Beziehungen treffen und vorziehen. Verliebtheit kommt sehr schnell, aber für Vertrautheit und Liebe braucht es Zeit und Geduld, die viele einfach nicht aufbringen können/wollen. Das ist für mich der Unterschied zwischen tatsächlich erwachsen und aus Erfahrungen gereift zu sein, anstatt eben nur des Alters wegen. Solche Menschen kennt doch bestimmt jeder in seinem seinem Umfeld, die unfassbar unkluge Entscheidungen treffen. Ansonsten würde dies bedeuten, dass man sich aus den 1. Beziehungs- und Bindungserfahrungen, die in einem völlig anderen Lebensabschnitt und unter ganz anderen Bedingungen und Beziehungs-Konstruktionen stattgefunden haben, nicht lösen und/oder daraus seine Rückschlüsse und Lehren nicht ziehen kann.
@HansFranz
Zu dir würde vermutlich eine Frau passen, die ähnlich tickt wie du:
Eine eher zurückhaltende und schüchterne, die optisch vermutlich eher unauffällig ist, jedoch mit viel Herzenswärme, Ironie und Verstand ausgestattet. Das sind die besten Frauen fürs Leben!
Deshalb ist das auch mein Geschmack! 😉

Aus meiner Sicht nicht ganz zutreffend. Auch reflektierte und überlegte Menschen können immer wieder in falsche Partnerschaft geraten. Es muss nur der Tatsache geschuldet sein, dass als Kind nicht gelernt werden konnte seinem Gefühl zu trauen. Das reicht völlig aus. Selbst der "gesündeste" mit guten Ressourcen ist nicht davor sicher tief in den Mist zu greifen, mehr als einmal.

Wie Ausnahmsweise aber auch schrieb: Auch in den schlechtesten Beziehungen hat man seinen Anteil. Einer der macht und einer der machen lässt.
 
Inwiefern lasse ich wenig Raum für mich selber?
Gut, ich hab mich jetzt hier zu Wort gemeldet. Stimmt. Aber ich bin prinzipiell niemand der immer über sich reden will. Oder muss. Aus verschiedenen Gründen. U.a. auch, weil es mir unangenehm ist über persönliche Dinge zu reden. Das sind eben oft Gedanken o.ä., welche ich nicht mit jedem teilen will. Dafür braucht man, meiner Meinung nach, Vertrauen. Und Vertrauen ist eben so eine Sache.

Wenn ich beratungsresistent rüberkomme, dann tut es mir leid.
Ich weiß die Beiträge und die Mühe dahinter zu schätzen. Ich denke über das, was Ihr hier schreibt, nach. Es macht vielleicht nicht immer direkt klick.

Inwiefern ich tatsächlich für meine Gedanken und damit letztlich für meine Vorstellungen bzw meine Denkweise und ergo für meine Eckpfeiler verantwortlich bin bzw Grund darauf habe stolz zu sein, erschließt sich mir nicht.
Ich bin mir nicht bewusst, dass ich diese aktiv steuer. Mein Spatzenhirn mag zu klein sein um da irgendwelche komplexen Zusammenhänge zu erkennen und zu verstehen.

Ich würde mich selbst nicht zwingend als unreflektiert erachten. Wird aber Ansichtssache sein. Und in der Regel habe ich auch ein gutes Gefühl. Aber: ich denke, wir sind erwachsene Menschen. Wenn ich A sage, dann meine ich auch A und nicht B. Und das ist, denke ich, oft mein Problem. Ich erwarte von meinem Gegenüber, dass es genauso ehrlich ist wie ich es bin. Dass man sich darauf verlassen kann. Und wenn das Gesagte nicht mit dem Handeln übereinstimmt (Beispiel: sagen Du bist mir nicht so wichtig, das Handeln zeigt aber etwas anderes), dann vermute ich, dass dort irgendwelche, nennen wir es mal so, Ängste bestehen abgelehnt o.ä. zu werden, Unsicherheit o.ä. anstatt einfach zu denken "Wenn die Person A sagt, dann wird sie auch A meinen.".

Warum ich Dankbarkeit nicht annehmen kann?
Einerseits weil es mir unangenehm ist wenn mir jemand dankbar ist und andererseits, weil ich nichts weltbewegendes vollbringe. Und ich oft, nicht immer, eben anzweifel dass es ernst gemeint ist.
Wenn mir, beispielsweise, jemand sagt, dass ich für die Person ein sehr wertvoller Mensch bin, gleichzeitig aber sagt, dass es bei losem Kontakt bleibt, hier und da mal hallo und schönen Tag, dann ist das für mich ein Widerspruch und einfach bedeutungsloses, inflationäres Geschwätz.
Wenn ich eine Person wirklich über alle Maße schätze und diese für mich wertvoll ist, dann sag ich doch nicht nur alle 3 Wochen mal Hallo.
Mag sein, dass ich auch da wieder auf dem Holzweg bin und einiges miteinander vermenge. Sorry.
 
Zuletzt bearbeitet:
Noch eine Ergänzung.
Mir geht es nicht darum schnellstmöglich eine Beziehung zu führen. Früh von Liebe zu schwadronieren o.ä.
Ich denke, dass es einige Zeit braucht einen Menschen kennenzulernen. Und ob man einen Menschen überhaupt mal wirklich kennt ist auch so ein Punkt.
Daher bin ich auch niemand der alles rosarot sieht.
Aber man sollte die Entscheidung treffen können ob man sich kennenlernen will oder nicht.
Mag aber auch daran liegen, dass ich eben nicht oft in der Situation bin jemanden so interessant zu finden, dass ich Lust habe diese Person besser kennenzulernen.
Das ist nicht abwertend gemeint!
 
Wenn mir, beispielsweise, jemand sagt, dass ich für die Person ein sehr wertvoller Mensch bin, gleichzeitig aber sagt, dass es bei losem Kontakt bleibt, hier und da mal hallo und schönen Tag, dann ist das für mich ein Widerspruch und einfach bedeutungsloses, inflationäres Geschwätz.
Wenn ich eine Person wirklich über alle Maße schätze und diese für mich wertvoll ist, dann sag ich doch nicht nur alle 3 Wochen mal Hallo.

Ich halte neben dieser Variante, dass es nur bedeutungsloses Geschwätz war, noch weitere Variationen für möglich.
Ein zuerst entstandenes Gefühl, ein Eindruck kann sich ändern und daraus wenig Kontaktaufnahme resultieren.
Auch könnte dich dein Gegenüber im hohem Maße schätzen, jedoch keine freien Kapazitäten vorzuweisen haben. Somit bliebe die Wertschätzung, der leider seltene Kontakt, doch keine Zeit, keine Energie oder beides für mehr.
Es könnte auch weitere Möglichkeiten geben.
 
Zitat Du
Inwiefern ich tatsächlich für meine Gedanken und damit letztlich für meine Vorstellungen bzw meine Denkweise und ergo für meine Eckpfeiler verantwortlich bin bzw Grund darauf habe stolz zu sein, erschließt sich mir nicht.
Ich bin mir nicht bewusst, dass ich diese aktiv steuer. Mein Spatzenhirn mag zu klein sein um da irgendwelche komplexen Zusammenhänge zu erkennen und zu verstehen.
Zitat Ende

wenn Du das Deiner zukünftigen erzählst , denkst Du echt die nimmt Dich noch für voll ???
 
Gut, ich hab mich jetzt hier zu Wort gemeldet. Stimmt. Aber ich bin prinzipiell niemand der immer über sich reden will. Oder muss.

Ich weiß ja nicht, wie Du das in Beziehungen handhabst? Aber auf jemanden zu treffen, der sich fast totschweigt, bzgl. seiner Selbst, seines Lebens ist irgendwann anstrengend. Natürlich möchte man doch wissen, was der andere denkt -fühlt-glaubt-meint? Wenn mir Menschen begegnen, die sind wie du und ich merke über einen langen Zeitraum das man dem anderen nicht einen Hauch Näher kommen kann (emotional), wende ich mich ab. Zum einen ist es für mich (ich kann nur für sprechen ) eine Botschaft von: lass mich, also keine Bereitschaft auf mehr Verbindung, ich wüsste ja nicht Mal ob gewollt oder ungewollt und gleichzeitig wirkt es kühl und robust. Robust und Kühl sind unausgesprochen eine Einladung, dass Gefühl zu haben, den anderen nicht in Watte packen zu müssen?

Beratungsresistent? Ich habe nicht das Gefühl jemanden zu beraten. Das meinte ich mit Gebe und nehmen. Ich schreibe dir, weil ich es für richtig empfinde, weil ich es so möchte, aber ich erwarte nicht. Nichts. Ich würde mir höchstens Wünschen, die Worte könnten dich passend erreichen. Was ist mit deiner Erwartungshaltung, die Du von anderen ableitest? Wenn ich doch kritisiere und Du mir als Beispiel sagst: nie bin ich gut genug? Somit ist die Kritik, ob gerechtfertigt oder nicht sei mal dahin, aber wäre Kritik ein Kleidungsstück, eine Socke, machst Du vielleicht daraus ein Ganzkörperkondom?
Setzt Du Grenzen, oder überschreitet Du deine eigenen, immer wieder, im Glaube an deiner Gutmütigkeit und machst dann aber den Grenzüberschritt zum Vorwurf, obwohl der andere vielleicht nicht wissen kann wo deine Grenzen sind? Da sagst Du nichts, aber erwartest B? Spührhundartig?

Ich habe in meinem Umfeld mehrere Menschen, die für mich etwas wertvolles sind. Und zu all denen habe ich auch nur sporadischen Kontakt. Ausnahme hat es sehr schön beschrieben. Die Menschen sind total wichtig, aber meine Möglichkeiten total begrenzt. Natürlich gibt es den ein oder anderen, mit dem ich unendlich viel Zeit verbringen wollen würde, aber dazu würde gehören, das dieser Mensch alles von mir erlebt und mitleben müsste.
Dennoch habe ich doch auch das Recht zu sagen, dass es wertvolle und besondere Menschen gibt?

Runtergebrochen: Du hat Vorstellungen, wie jemand zu sein hat, der dich kennenlernen will, von dem du quasi bestätigt wirst in deinem Sein. Du hängst nicht am Heroin, Du hängst ander Droge Frau. Ihr Handeln ist dein Rausch.

Wie Du Eingangs sagtest: Vertrauen ist so eine Sache. Jemand der mir sagt, ich sei für ihn wichtig, besonders usw..dem glaube ich nicht.

Also steht man da und muss sich entscheiden: Lasse ich mich "fallen" und damit zu, solch eine Bedeutung zu haben und sie annehmen zu können, oder bin ich so klar und sage, glaube ich nicht und bleibe reserviert. Aber die Bestätigung abklopfen, ist nicht nur für dich anstrengend.

Du findest jemanden interessant, möchtest den Menschen kennenlernen, was erwartest Du denn von dem anderen? Schreib doch Mal, wie sich für dich eine gesunde Beziehung anbahnen würde?

Ich hoffe nicht du hast den Eindruck es war der Hammer jetzt auf deinem Kopf, ich habe Mühe es anders/netter zu formulieren.

Ergänzend noch: Für den einen, ist das Vertrauen das du ihm gibst etwas wertvolles, für den anderen nicht. Beides weiß man vorher nicht.

Gib soviel Du aushalten kannst, auch wieder zu verlieren. Alles andere tut weh und mit Risiko und vollem.
Einsatz - jetzt, würde ich dir abraten. Wunden heilen nicht dadurch daß man Gefahr läuft sie aufzureißen. Und Wundheilung ist individuell, sowie deine mentale, emotionale Immunabwehr.
 
wenn Du das Deiner zukünftigen erzählst , denkst Du echt die nimmt Dich noch für voll ???

Was genau erzählen?
Ich behaupte jetzt mal, dass ich, beispielsweise, nicht steuern kann, dass mir Ungerechtigkeiten in der Welt nicht egal sind.
Das meinte ich mit Ansichten und Einstellungen, auf welchen ja letztlich, grob, die Definition persönlicher Eckpfeiler basieren.

@Calliah
Möglicherweise habe ich mich da unklar ausgedrückt.
Ich meinte das auf den Alltag bezogen. Ich spreche im Alltag, bei Personen die mir nicht wirklich nahe stehen nicht viel über mich. Klar, dieser alltägliche Smalltalk ja. Aber nicht so wirklich persönliche Dinge.
Bei einer Person welche mir nahe steht sieht das ja dann anders aus. Wenn sie interessiert daran ist, dann erzähle ich natürlich. Das sehe ich wie Du. Wenn jemand nix erzählt, wie soll man dann etwas über die Person erfahren.

Wie meinst Du das mit der Anleitung der Erwartungshaltung?

Ich werde niemandem etwas vor. Ich würde nie sagen "Jetzt hab ich dies und das für Dich gemacht und nun steh ich mit leeren Händen da.".
Ich bin nicht der Typ Mensch für Vorwürfe. Mir geht es darum Sichtweisen auszutauschen, wenn man es so nennen kann. Dass beide reflektieren können und daraus lernen können. Wobei ich im persönlichen Umgang immer darum bemüht bin unmissverständlich zu kommunizieren.
Verstehst Du was ich meine?
Zum Thema Grenzen: da werden wir wieder zum Ausnutzen kommen. Wenn mir eine Frau sagen würde, dass sie mehr als nur freundschaftliches Interesse hat, dann wäre das für mich eine ganz wichtige Info.
Ich würde niemals auf die Idee kommen und dann ihr Interesse ausnutzen. Selbst wenn sie sagt sie würde das gerne machen.
Beispiel: Sie: ich Putz gern für Dich. Ich koche gern für Dich etc.
Ich wüsste ja, dass sie das machen würde weil sie (deutlich kommuniziert) mehr als freundschaftliches Interesse hat. Da würde ich von mir selbst aus schon die Grenze ziehen, damit sie eben für sich keine überschreitet und dann später darunter leidet.

Natürlich hat jeder das Recht zu sagen dass Person X für jemanden wertvoll ist.
Wertvoll impliziert aber für mich eine exponierte Stellung. Demnach würde ich dann mit dieser Person intensiveren Kontakt haben wollen als mit Personen, welche nicht so wertvoll sind.
Ansonsten ist für mich wertvoll eher wieder bedeutungslos. Denn unzählige besondere Menschen kann ich gar nicht kennen. Das ist MEINE Meinung. Das darf natürlich jeder anders sehen!

Ich erwarte nicht, dass man mich kennenlernen will. Aber ich erwarte Ehrlichkeit. Das ist der Punkt. Hab ich keinen Bock, sag ich das. Hab ich Bock, sag ich das auch. Und ich erwarte auch, dass man ehrlich zu sich selber ist. Dass man nicht vorgibt jemand zu sein der man nicht ist.
Aber ja, ich habe Vorstellungen wie eine Frau gern sein könnte, ja.
Wieso denkst Du, dass es etwas drogenartiges sei?

Gesunde Beziehung. Ist das nicht auch immer subjektiv?
Gegenseitiges Interesse, den Menschen wirklich kennenlernen zu wollen und nicht vorschnell zu urteilen. Zeit miteinander verbringen. Nicht im Sinne von 24/7. Wertschätzung. Für mich gibt es nichts Kostbareres als Zeit. Und wenn man sich gegenseitig Aufmerksamkeit und Zeit schenkt, dann sollte man das zu schätzen wissen. Und eben, was leider bei diesen online Portalen häufig der Fall ist, nicht mehrgleisig fahren.

Für mich ist das kein Problem. Das was Du geschrieben hast kommt nicht unfreundlich rüber. Ich finde klare, direkte Worte immer gut.
 

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