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Indios

  • Starter*in Starter*in Dr. House
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    indios
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Was hat es für einen Sinn ,sich die Mühe zu machen
durch Lesen angeeignetes Wissen in eigene Worte zu fassen.

Macht nur unnötige Arbeit.😉
Außerdem kommen mir die Argumente von Dr.House oft so
vor,als wäre die Sprache die Mutter seiner Gedanken.😉
 

Hallo Deichgräfin,

schau mal hier: Indios. Hier findest du vielleicht was du suchst.

xxxxxxxxxxx

Darf ich dich mal ans Thema erinnern, zumindest an das, worüber hier am meisten diskutiert wird? Das begraben lebendiger Kinder, als Form eines praktizierten Aberglaubens.

Nicht die Holzindustrie, xxxxxxxxxx , auch nicht die Verbrechen der Vergangenheit. Das begraben lebendiger Kinder.

Und jetzt sag mir bitte, was deine Ausführungen über die Holzindustrie und die Verbrechen der Vergangenheit, auch nur im entferntesten damit zu tun haben? Ich warte.....

@ Lena: Tja, ich werde meine Meinung nicht ändern, nur weil die Mehrheit mal wieder falsch liegt.
 
Zuletzt bearbeitet:
Genau deshalb stelle ich Dir Fakten ein, House. Und damit antworte ich lediglich auf Deine "getöteten Kinder" für die Du keine Fakten eingestellt hast.

Ich mach mich nicht lächerlich, weil diese Sache viel zu traurig ist. Du kannst aber nicht abstreiten, das das "Sozialmäntelchen" das Du Dir selbst umgehängt hast, sich mit den Intressen dieser Industrie deckt.

Hier redet niemand von den Verbrechen der Vergangenheit. Ich habe es eingestellt - man muß nur etwas lesen können.
 
Eine Erklärung, "warum" Kinder getötet werden.

Indio-Infantizid
Vor allem in Europas Medien wurde es Mode, aus scheinheiliger „politischer Korrektheit“ völkerkundliche Fakten aus der Dritten Welt gezielt zu unterdrücken. Sydney Possuelo hat indessen keinerlei Probleme damit, außergewöhnliche Stammestraditionen, darunter die Kindstötung, zu erläutern. So halten Indiomütter verschiedener Stämme weiterhin an dem Brauch fest, mit Mißbildungen wie Blindheit oder Bewegungsschäden zur Welt gekommene Babys sofort zu töten. Nach indianischer Logik wären diese Kinder unter den harten Bedingungen der Wildnis nicht überlebensfähig. In einer Entbindungsstation der Amazonasstadt Manaus hatten Hebammen, ohne Kenntnis des Brauchs, einer Yanomami-Mutter die Defekte an den Geschlechtsorganen ihres gerade geborenen Sohnes erklärt und sie daraufhin alleine gelassen. Die Frau tötete das Kind auf der Stelle. Sie kann dafür nicht zur Rechenschaft gezogen werden, da laut Gesetz nicht akkulturierte Indios als strafunmündig angesehen werden. Gemäß einem Experten der staatlichen Indianerschutzbehörde FUNAI dulden die über zehntausend Yanomami-Indios keine Kinder mit Geburtsfehlern:“Wenn ein Baby mit einem physischen Problem zur Welt kommt, das später verhindert, alle Lebensfunktionen zu übernehmen, wird es sofort eliminiert.“

Das Indianerkulturzentrum in Sao Paulo erläutert, daß bei den noch traditionell lebenden Stämmen zudem bei Zwillingsgeburten stets eines der beiden Babys getötet wird. Die Mütter sähen es als unmöglich an, sich im komplizierten Urwaldalltag um zwei Kinder gleichzeitig zu kümmern und daneben auch noch die Wildnis zu durchstreifen, alle nötigen Arbeiten zu tun. Jedes erwachsene Individuum müsse dazu fähig sein, ohne fremde Hilfe zu überleben. Indianergruppen, die im Einflußbereich kirchlicher Missionsstationen leben, haben den Angaben zufolge den Brauch der Kindstötung abgelegt, ließen sich davon überzeugen, daß es sich dabei um eine Sünde handele. Auch ist bekannt, daß Nonnenjene Kinder aufziehen, die andernfalls getötet worden wären. Im Alto Xingu gehört bei den Stämmen der Iaualapitis,Camaiuras, Cuicuras und Meinacos noch diese Art der Kindstötung zum Alltag, betonen Anthropologen. Die Mütter, heißt es, verscharren Kinder mit Behinderungen, aber auch solche, die Resultat von Ehebruch, Inzest oder sexueller Gewalt sind, sofort nach der Geburt. Zudem gibt es Stämme, die beide Zwillinge töten. Nach indianischem Glauben sei eines der Kinder gut, das andere böse. Da man nicht wisse, welches das gute sei, opfere man eben beide.

Sydney Possuelo ist der Meinung, daß solcher „Infanticidio“ keineswegs als Straftat angesehen werden dürfe:“Es handelt sich hier um seit vielen Generationen überlieferte Traditionen.“ Possuelo erinnert an die Niederschriften des Brasilienreisenden Pero Vaz de Caminha, der die Schönheit der indianischen Körper herausstellte. „Die Europäer, mit einer ganzen Serie von Krankheiten befallen, trafen auf dunkelhäutige Indianer, mit schöner, glatter Haut. Physische Defekte waren mit der Zeit durch den Infantizid eliminiert worden, wie durch eine Auswahl der besten Gene. Derartiges schockiert unsere Gesellschaft – aber wir provozieren doch viel heiklere Dinge, die nicht den geringsten Nutzen bringen. In einer indianischen Gemeinde ist jeder einzelne verantwortlich für alles, was er ißt und benutzt. Ein Behinderter kann nicht richtig jagen. Im Falle der Zwillinge tötet man manchmal das Erstgeborene. Man muß einfach sehen, daß sich eine Indiomutter vom Morgen bis in die Nacht um ihr Kind kümmert. Sie wird erst dann ein weiteres Kind bekommen, wenn das andere nicht mehr gestillt werden muß. In jedem Kontext handelt man auf bestimmte Weise, aber ich denke, wenn die Tradition bestimmt, daß ein Baby nicht lebenbleiben soll, würde ich das respektieren, selbst wenn es wehtut. Andernfalls würde ich die Indianerrechte verletzen.

Brasilien - Isolierte Indianerstämme und der „Infanticidio“
 
Genau deshalb stelle ich Dir Fakten ein, House. Und damit antworte ich lediglich auf Deine "getöteten Kinder" für die Du keine Fakten eingestellt hast.

Ich mach mich nicht lächerlich, weil diese Sache viel zu traurig ist. Du kannst aber nicht abstreiten, das das "Sozialmäntelchen" das Du Dir selbst umgehängt hast, sich mit den Intressen dieser Industrie deckt.

Hier redet niemand von den Verbrechen der Vergangenheit. Ich habe es eingestellt - man muß nur etwas lesen können.

Für die getöteten Kinder habe ich am Anfang einen Link eingestellt.
Und selbst wenn, und das ist schon ein großes "wenn", sich das was ich propagiere mit den Interessen der Industrie deckt, so bin ich kein Vertreter der Industrie und meine Intention ist eine völlig andere.

Was ist das denn bitte für eine wirre Logik?

Weil ich etwas sage, was auch der Industrie helfen könnte, ist das was ich sage, falsch?

Und mir hat immer noch keiner eine Antwort gegeben: Was haben diese barbarischen Traditionen der Indios, mit dem zu tun, was ihr hier anführt - nämlich der Holzindustrie und der Kolonialisierung? Was?

Oder ist der böse weiße Mann jetzt auch dafür schuld?

@ Deichgräfin: Der Text ist nur zum kotzen! Ich habe noch nie so viel Relativierung von unmenschlichen Verbrechen gelesen.
 
Das war nur eine ganz allgemeine Feststellung mal ganz unabhängig von diesem Thread

@ Lena: Tja, ich werde meine Meinung nicht ändern, nur weil die Mehrheit mal wieder falsch liegt.


Hatte ich auch so nicht gemeint - man sollte seine Meinung nur ändern wenn man wirklich auch davon überzeugt ist.
 
Deine Aufregung ist völlig umsonst. Ich habe Dich nämlich nicht als Vertreter der Holzindustrie bezeichnet.
Tatsache ist aber, das alles was Du für "richtig" erachtest wohl mit diesen Menschen schon gemacht wurde - ich hatte das eingestellt - und logischerweise erfolglos war. Tatsache ist aber auch, das große Zahlen von Indios unter diesem und anderen Deckmänteln ausgerottet wurden - letzten Endes nur um Profit mit dem Holz oder dem Land machen zu können.

Ich habe keine Problem mit dem von der Deichgräfin dankenswert eingestelltem Text. In unseren Landen hat man früher nicht anders gelebt und man muß fähig sein anzuerkennen, das die Menschen in ihrer Entwicklung eben verschieden weit sind. Wenn man - und diese Vergleiche sind eben niemals besonders gut - überall, und dazu noch in fremden Ländern eingreifen wollte wo Menschen umgebracht werden, dann hätte man viel zu tun. ( Völkermord ausgenommen! )

Im übrigen - das lese ich aus dem Beitrag der Deichgräfin heraus - sind diese Methoden der Indios mit "überflüssigen" Kindern umzugehen, keineswegs neu - sondern vermutlich tausende von Jahren alt. Insofern hat für mich die Sache eigentlich mehr den Effekt der Sensatíonsgier um jeden Preis.
 
Zuletzt bearbeitet:
@ Deichgräfin: Der Text ist nur zum kotzen! Ich habe noch nie so viel Relativierung von unmenschlichen Verbrechen gelesen.

Kein Wunder, weil du dich hier ständig mit Nachrichten beschäftigst, welche dir zufällig ins Auge fallen.
Um die Gegenwart und die Zukunft verstehen zu wollen, muß man
sich,nach meiner Meinung, zuerst mit der Vergangenheit beschäftigen.
In Sachen Geschichte hast du nicht besonders viel drauf, meine ich feststellen zu können.

In Brasilien kommen viel mehr Kinder dadurch ums Leben , weil
der katholischen Bevölkerung Verhütung verboten wird.
Die Kinderschar kann nicht mehr ernährt werden, endet
auf der Strasse, in Drogen und Prostitution.
Werden sogar von der Polizei erschossen.
 
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