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Ich fühle mich wie ein Zombie

Weisst du in einem Buch habe ich mal gelesen : du machst dir Sorgen um die Welt? Das ist sinnlos. Die Welt wird immer gerettet. Mach dir lieber Gedanken um Menschen, die werden nicht immer gerettet...

Jetzt mal rein interessehalber: Wenn du die Kraft hättest, die Welt zu retten,
eben gerade jetzt in diesem Moment.

Wenn du gesund wärst und voller Energie, ganz du selbst : was genau würdest du tun?

Wenn es ausreichend wäre, dass eine Einzelperson etwas tut, egal wie schwer oder kompliziert - kannst du uns nicht verraten, was dieses etwas ist?

Schau mal, ich kann nicht versprechen, dass ich das für dich übernehmen kann, wenn ich gar nicht weiß, was es ist.

Aber hier lesen ja viele mit. Vielleicht kann und will es ein anderer tun?

Was genau schwebt dir da vor?




Kleine Schritte. Räum dein Zimmer auf, mach eine halbe Stunde Sport und hör deine Lieblingsmusik.

Wenn du das schaffst, dann reicht das. Wenn du es versuchst und nicht schaffst, reicht das auch.
Das ist das Problem. Selbst wenn ich richtig was schaffe, arbeiten, Sport, putzen, Müll sammeln, ich kann trotzdem nicht stolz auf mich sein, weil diese Schuld über mir hängt wie ein Damoklesschwert. Ich habe meine eigenen Vorsätze so oft gebrochen, dass ich nicht mehr an mich glaube. Diese eine Entscheidung, mich ab jetzt richtig anzustrengen und keine Dinge mehr zu tun, obwohl ich weiß, dass sie falsch sind und dass sie mir oder anderen schaden oder zumindest es zu versuchen- klar, es kann Rückschläge geben, aber dieses eine JA zum richtigen Leben- diese Entscheidung muss ich treffen. Ich habe bloß das Gefühl, dass es zu spät ist, ich werde immer von mir als Monster denken und somit nie mehr genug Kraft haben, um mein Leben zu ändern.
 
Wenn man doch aber in einer Freundschaft gerne miteinander Zeit verbringt, muss es doch kein riesen Urlaub sein..
Und wenn man in einer Freundschaft füreinander da ist, kann man dort durchaus sagen was einen quält.

Und wer verdient eine Freundschaft?
Naja, der eine wohnt in Rumänien, also ist es auf jeden Fall ein großer Aufwand, sich zu sehen.
 
Ich weiß, ich sollte dankbar sein, dass die beiden überhaupt noch Interesse an mir haben nach so langer Zeit und wenig Kontakt... Aber ich habe auch Angst davor, mir den beiden nach Italien zu fahren. Entweder ich werde fast nichts fühlen und dann ist es ja irgendwie verschwendeter Urlaub oder es wird mich traurig machen, dass ich in den drei Jahren nichts wirklich geschafft habe und die anderen viel mehr erreicht und erlebt haben und sich entwickelt haben. Und ich dass alles nicht mehr genießen kann wegen meiner Schuld (und auch etwas der Lage der Welt).
 
Muss man sich in einer Freundschaft immer sehen?

Warum ist es genau jetzt so wichtig sich zu sehen? Gibt es einen bestimmten Anlass dafür?

Und kennst du James P. Sullivan aus der Monster AG? Das ist das blaue kuschelige Monster, das find ich unheimlich süß. ... er ist ein wirklich liebenswertes Monster, der verhielt sich zwar nicht immer ganz korrekt aber sein Charakter machte das wieder wett.
 
Klar schau Dir mal die Schicksale von Menschen an, also die Biographien ich finde das total krass wieviel der Mensch so wegstecken kann und trotzdem wieder aufstehen kann, als wäre nix gewesen.
Du hast ja Gewissensbisse Deines Verhaltens gegenüber, bspw. keine Kohle - klauste den Lippenstift - auf der einen Seite sagste Dir super ( weil im Hinterkopf haste Bock zu balzen und Dich in Schale zu werfen ) auf der anderen Seite verurteilst Du Dich - eigentlich habe ich en Anzeige und Hausverbot riskiert - nicht so sinnvoll.( hier ist ein Beispiel frei aus der Luft gegriffen - steht zwar oben aber um nochmal ausdrücklich drauf hinzuweisen - frei Erfindung )

Also liegst Du richtig.

Du hast etwas falsch gemacht. Solange Du das hinbekommst im Leben, das das im legalen Bereich bleibt und sich Deine Moral mit dem Gesetz deckt - super
meist ist die Grenze fließend,
schlecht ist wenns ins illegale abrutscht.

Dann existiert dieses Bild von Dir in Deinem Kopf , wie Du Dich hättest verhalten sollen , soweit alles gut, nur dann weißt Du das Ergebnis ja , verhalte Dich beim nächsten Mal nicht so.

Ist ja ein Unterschied , ob Du bei der nächsten Party in tollen Klamotten auf dem Tisch tanzt oder Dir sonst ein Alleinstellungsmerkmal zulegst es kommt aufs selbe raus.
Sitzt Du am Tisch und sagst nicht viel , fragt Dich einer , sagst Du nicht supi hab ja auf dem Tisch getanzt ( also Schaupiel hoch 10 ) sondern sagst - mir geht es gut , sitze hier , keinen Bock zu stehn, aber die Musik ist nicht ganz mein Fall , zu wenig kreischende Gitarren und tiefe Bässe, naja und dann wunderste Dich bei der nächsten Party packt der erzbiedere Typ also der vollordentliche an dem Du Dich ja am besten orientierst, die Platte von TOXOPLaSMOSE aus wo hintendraufsteht , wir danken der Ratte fürs Modelliegen.....und rockt für Dich das Haus , um Dir zu zeigen, wir tun auch was für Dich .......
Du lachst und freust Dich .

Jetzt ist es aber die Horrorvorstellung , so als würden sie Dich auf dem nächsten Scheiterhaufen verbrennen, wenn Du nicht das perfekte Schauspiel abgibst -
später lachst Du noch nicht mal mehr drüber Du lächelst weil es sowas von egal wird ....
 
Wer verdient denn deiner Meinung nach das schöne Leben?


Sich Mühe geben und versuchen ein besserer Mensch zu werden ist umsonst?

Warum musst du schauspielern?

Und nein. Auf Dauer schauspielern hält keiner durch.

Das Problem ist, ich glaube nicht so richtig, dass ich das Leben jemals wieder werde genießen können. Also lebe ich nur noch für meine Lieben und dafür, etwas von dem Schaden, den ich der Umwelt angetan habe, wieder gut zumachen. Aber schaffe ich das, dabei mein Leben lang zu verheimlichen, was wirklich in diesen 2 1/2 Jahren passiert ist?
 
Wie geht es dir denn inzwischen bzgl. des Zombiezustandes? Kann mich damit relativ gut identifizieren. Ich lebe aber irgendwie fühle ich manchmal innerlich tot und vegetiere nur so vor mich hin 🙂 Ich versuche trotzdem irgendwie das Beste aus meiner momentanen Situation zu machen....aber für diesen Zustand habe ich leider auch noch kein 'Wundermittel' gefunden 😉
 
Willst du jetzt an den Symptomen weiter rumdoktorn oder die Ursache behandeln?
Wie meinst du das?
Als Ursache erkenne ich ein sehr instabiles Selbstwertgefühl; Feigheit, Verantwortung zu übernehmen und eine pessimistische Grundhaltung sowie meine Probleme mit Struktur und Disziplin. Mir wurden immer Depressionen diagnostiziert (neben Esstörung und somatoformer Störung), aber inzwischen glaube ich mehr an eine Persönlichkeitsstörung (wahrscheinlich emotional-instabil des impulsiven Typs).
Habe auch schon ein Erstgesprächstermin mit einer neuen Therapeutin und bei einem Zentrum für Essstörungen.
 
Also lebe ich nur noch für meine Lieben und dafür, etwas von dem Schaden, den ich der Umwelt angetan habe, wieder gut zumachen.
Was bedeutet das? Welchen Schaden? Die Lügerei?
Schwamm drüber und künftig besser machen.
Aber schaffe ich das, dabei mein Leben lang zu verheimlichen, was wirklich in diesen 2 1/2 Jahren passiert ist?
Du musst das nicht verheimlichen.
Du blähst das alles unnötig auf.
 

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