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Ich fühle mich wie ein Zombie

Zu viel auf einmal.

Das ist das Problem, wo soll ich anfangen? Beim körperlichen? Wieso soll ich diesen Körper pflegen, der sowieso schon viel zu viele Ressourcen verschwendet hat?
Ich bräuchte erstmal einen Lebenssinn. Ich würde mich gerne klimapolitisch engagieren. Aber da würde ich mir auch immer wie eine Betrügerin vorkommen, weil ich die letzten 2 1/2 Jahre sehr gegen meine Grundsätze gehandelt habe.

Indem du dir verzeihst und neu anfängst.
Ich erinnere mich an deine alten Fäden und finde es bedauerlich, dass du in dieser fast vorwurfsvollen Starre verharrst.
Kein Arzt und kein Therapeut werden dir helfen können wenn du nicht bereit bist, weiterzugehen.
(DIE Beziehung zu dem belogenen Freund wirst du nie wieder "reparieren" können und Teil deiner Gesundung wird sein, dies wirklich zu akzeptieren. Durch dein permanentes Scheitern, Stagnieren und sich gehen lassen machst du unbewusst IHM einen lebenden Vorwurf. Aber er hat nichts mehr mit deinem Leben zu tun. ich weiß, dass du das nicht gerne liest und werde es auch nicht weiter erwähnen. Aber dieser Punkt ist von zentraler Bedeutung.)

Es war aber nicht nur eine Person. Ich habe so viel gelogen und betrogen, dass ich meinen engsten Freunden und Familie und Mitbewohnern eigentlich nicht mehr in die Augen schauen kann. Andererseits sollte ich versuchen, ihnen etwas zurückzugeben. Ist schwierig, wieder aufrichtig zu sein... Denn wenn ich alles offenlegen würde, würde bestimmt niemand mehr etwas mit mir zu tun haben wollen. Daher kommen ja manchmal meine Suizidgedanken... Andererseits würde ich meiner Familie damit ja auch sehr weh tun und all ihre Unterstützung und Liebe wegschmeißen und es wäre alles umsonst gewesen.
 
Ich muss bei sozialen Interaktionen permanent schauspielern. Ich weiß nicht, ob das jemals wieder anders wird und ob ich das mein Leben lang durchhalte.
 
Z.B. geht es jetzt darum, mit Freunden, mit denen ich im Erasmus war, einen Urlaub in Italien zu planen. Aber 1. habe ich eigentlich kaum Geld und gerade meinen Nebenjob verloren
2.eigentlich keine neue Idee für meine Bachelorarbeit, aber auch keine Idee für eine alternative Ausbildung
3.haben mir Unternehmungen in letzter Zeit oft keinen Spaß gemacht und ich bin nur mitgekommen, um andere zufriedenzustellen (v.a. meine Familie) oder eine Freundschaft zu erhalten. Z.B. bei Konzert, Theater etc. ging das ja noch, aber so einen großen Urlaub, obwohl es einem eigentlich keinen Spaß macht?
Andererseits habe ich das Gefühl, dass das die letzte Chance ist, die Freundschaft zu retten. Wir haben uns 3 Jahre nicht gesehen, obwohl wir uns erst 3,5 Jahre kennen. Wenn ich jetzt absage, haben die bestimmt keine Lust mehr, nochmal zu versuchen, sich mit mir zu treffen...
 
Es ist manchmal verzwickt mit der menschlichen Psyche, aber mal ganz grundsätzlich , alle die Dinge auf einmal halte ich genauso für definitiv zu viel auf einmal.
TE Zitat
Ich weiß, ich muss Verantwortung übernehmen, meine Schulden begleichen, einen neuen beruflichen Weg finden, Beziehungen versuchen zu reparieren..


Ich denke Du solltest Dir eine genaue Struktur zurechtlegen, denn dieser Wunsch gräbt sich selbst das Wasser ab, ich erkläre Dir wieso.

Als erstes Verantwortung übernehmen , ist eine Entscheidungsfrage, die ist in Dir von Dir selbst ganz bewußt zu entscheiden und Du mußt so klar sein im Kopf, das nix Dich davon wieder wegbringt, denn das ist ein 24 h Job - soweit logisch oder???

Wenn Du also nun verantwortungsbewußt bist, so handle doch auch dementsprechend.

Du mußt eine Existenz aufbauen , nämlich Deine , das erfordert Jahre , Jahrzehnte und viele scheitern daran, einen neuen beruflichen Weg finden - der verantwortungsbewußte Mensch der so sein will, der orientiert sich beruflich um, während er arbeitet, wenn er kein Geld hat,
kannst Du nicht arbeiten , bist Du berentet oder anderweitig versorgt , weil Du ja verantwortungsbewußt bist...
Du willst aber auch
den Leuten was zurückgeben, wieder gut machen reparieren kitten ....aber wovon wenn Du nix hast ?
Der verantwortungsbewußte das sagt die Wortdefinition ja aus ist sich darüber bewußt das er nix hat
denn einer der Schulden hat hat zu wenig.

Deshalb kommt der garnicht auf die Idee , sondern sagt sich , bevor ich nix hab, kann ich auch nix zurückgeben, also kommt er spätestens an dem Punkt ins Handeln , Du resignierst aber weiter , stellst Dich ins Abseits , beobachtest Deinen "gefühlten" Untergang wie im Kino -
fange doch klein an , Stück für Stück - nicht Dich belasten, sondern entlasten, und dann die Struktur sinnvoll und effizient gestalten, die paar Järchen, die dann ins Land laufen, sind zack rum und Du denkst an die Misere mit einem Lächeln zurück ....
 
Was ist denn für dich der Sinn einer Freundschaft?
Dass man gerne miteinander Zeit verbringt und füreinander da ist.
Deshalb weiß ich ja, dass es mies ist, mitzukommen und so zu tun, als hätte ich Spaß. Also meinst du, ich sollte lieber zu Hause bleiben? Andererseits ist es vielleicht ein Anreiz für mich, bis dahin mein Leben etwas zu ordnen. Aber wahrscheinlich hast du Recht, ich verdiene momentan gar keinen Urlaub und auch diese Freundschaft eigentlich nicht...
 
Es ist manchmal verzwickt mit der menschlichen Psyche, aber mal ganz grundsätzlich , alle die Dinge auf einmal halte ich genauso für definitiv zu viel auf einmal.
TE Zitat
Ich weiß, ich muss Verantwortung übernehmen, meine Schulden begleichen, einen neuen beruflichen Weg finden, Beziehungen versuchen zu reparieren..


Ich denke Du solltest Dir eine genaue Struktur zurechtlegen, denn dieser Wunsch gräbt sich selbst das Wasser ab, ich erkläre Dir wieso.

Als erstes Verantwortung übernehmen , ist eine Entscheidungsfrage, die ist in Dir von Dir selbst ganz bewußt zu entscheiden und Du mußt so klar sein im Kopf, das nix Dich davon wieder wegbringt, denn das ist ein 24 h Job - soweit logisch oder???

Wenn Du also nun verantwortungsbewußt bist, so handle doch auch dementsprechend.

Du mußt eine Existenz aufbauen , nämlich Deine , das erfordert Jahre , Jahrzehnte und viele scheitern daran, einen neuen beruflichen Weg finden - der verantwortungsbewußte Mensch der so sein will, der orientiert sich beruflich um, während er arbeitet, wenn er kein Geld hat,
kannst Du nicht arbeiten , bist Du berentet oder anderweitig versorgt , weil Du ja verantwortungsbewußt bist...
Du willst aber auch
den Leuten was zurückgeben, wieder gut machen reparieren kitten ....aber wovon wenn Du nix hast ?
Der verantwortungsbewußte das sagt die Wortdefinition ja aus ist sich darüber bewußt das er nix hat
denn einer der Schulden hat hat zu wenig.

Deshalb kommt der garnicht auf die Idee , sondern sagt sich , bevor ich nix hab, kann ich auch nix zurückgeben, also kommt er spätestens an dem Punkt ins Handeln , Du resignierst aber weiter , stellst Dich ins Abseits , beobachtest Deinen "gefühlten" Untergang wie im Kino -
fange doch klein an , Stück für Stück - nicht Dich belasten, sondern entlasten, und dann die Struktur sinnvoll und effizient gestalten, die paar Järchen, die dann ins Land laufen, sind zack rum und Du denkst an die Misere mit einem Lächeln zurück ....
Ich hoffe es. Das wäre schön.
 
Dass man gerne miteinander Zeit verbringt und füreinander da ist.
Deshalb weiß ich ja, dass es mies ist, mitzukommen und so zu tun, als hätte ich Spaß. Also meinst du, ich sollte lieber zu Hause bleiben? Andererseits ist es vielleicht ein Anreiz für mich, bis dahin mein Leben etwas zu ordnen. Aber wahrscheinlich hast du Recht, ich verdiene momentan gar keinen Urlaub und auch diese Freundschaft eigentlich nicht...


Wenn man doch aber in einer Freundschaft gerne miteinander Zeit verbringt, muss es doch kein riesen Urlaub sein..
Und wenn man in einer Freundschaft füreinander da ist, kann man dort durchaus sagen was einen quält.

Und wer verdient eine Freundschaft?
 
Z.B. geht es jetzt darum, mit Freunden, mit denen ich im Erasmus war, einen Urlaub in Italien zu planen. Aber 1. habe ich eigentlich kaum Geld und gerade meinen Nebenjob verloren
2.eigentlich keine neue Idee für meine Bachelorarbeit, aber auch keine Idee für eine alternative Ausbildung
3.haben mir Unternehmungen in letzter Zeit oft keinen Spaß gemacht und ich bin nur mitgekommen, um andere zufriedenzustellen (v.a. meine Familie) oder eine Freundschaft zu erhalten. Z.B. bei Konzert, Theater etc. ging das ja noch, aber so einen großen Urlaub, obwohl es einem eigentlich keinen Spaß macht?
Andererseits habe ich das Gefühl, dass das die letzte Chance ist, die Freundschaft zu retten. Wir haben uns 3 Jahre nicht gesehen, obwohl wir uns erst 3,5 Jahre kennen. Wenn ich jetzt absage, haben die bestimmt keine Lust mehr, nochmal zu versuchen, sich mit mir zu treffen...

Wenn du absagen musst, weil du zur Zeit kein Geld hast und diese 'Freunde' schließen dich dann künftig aus, dann sind sie keine...

Darüber würde ich mir an deiner Stelle gar keine Gedanken machen.

Irgendwelche Menschen, die bereit sind, Spassaktivitäten mit dir zu machen, solange du nur Zeit, Energie und Geld genug hast, findest du jederzeit.
 

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