Anzeige(1)

  • Liebe Forenteilnehmer,

    Im Sinne einer respektvollen Forenkultur, werden die Moderatoren künftig noch stärker darauf achten, dass ein freundlicher Umgangston untereinander eingehalten wird. Unpassende Off-Topic Beiträge, Verunglimpfungen oder subtile bzw. direkte Provokationen und Unterstellungen oder abwertende Aussagen gegenüber Nutzern haben hier keinen Platz und werden nicht toleriert.

Hilfe beim Opferentschädigungsgesetz (OEG)

Hallo Elona,

Sie müssen erst zwei Tage hier angemeldet sein und fünf Beiträge geschrieben haben. Erst dann können sie Nachrichten verschicken in dem Sie auf meinen Namen klicken und "Nachricht schreiben" anklicken.

Beste Grüße an Sie!
 
Hallo Vermisst

Mein OEG läuft und läuft nun 12 Jahre,ich habe Rente seit 2004 unbefristet,rückwirkend,60 %Schwerbehinderung ohne Merkzeichen.Seit der Begutachtung OEG geht es mir sehr schlecht.Abgelehnt da ich zwischen den 3. und 5 Lebensjahr den Missbrauch nicht bis in die klitzekleinste Nuance schildern konnte.Sagen wir es mal so nach 3 Stunden und 30 Minuten wollte ich nur noch raus.Mein Körper war schon längst nicht mehr vorhanden ich habe nur noch verzweifelt versucht mich zu Schützen.Dies wurde mir jetzt zum Verhängnis.Seit dem Gutachten ist nun fast ein Jahr um und mir geht es immer noch sehr schlecht.Mein Anwalt sagt erneute Begutachtung.Das kommt für mich nicht in frage das würde ich nicht noch mal mit mir machen lassen.Mein Missbrauch oder gebrauch an meinem Körper von meinen Vater fand von meinen 3. Lebensjahr bis zu meinen 12 Lebensjahr statt.Die Gutachterin interessierte sich nur für die Zeitspanne 3. Lebensjahr bis 5. Lebensjahr.Sie begründet ihre Aussage das mann mir den Missbrauch meines Vaters in der Therapie eingeredet hätte.Ich habe die Therapeuten aufgesucht um mir einen Missbrauch einreden zu lassen? Hallo geht`s noch. die Unbekannte

Hallo Vermisst,

meine EU-Rente bekam ich sofort unbefristet! Ich bekomme nun seit 10 Jahren meine Rente u. der Rentengutachter hat mir die Rente wg. schwester kompl. PTBS bewilligt. Ich bin noch relativ jung, daher habe ich mich sehr gewundert, dass mir der Gutachter sofort und unbefristet die Rente bewilligt hat.

Alle Fakten sprechen für mich - aber beim OEG zählen diese Fakten nicht - ich werde nun einen Fernseh-Sender suchen, der über meinen Skandal mit dem VA berichtet!!!

Wichtige Unterlagen fehlen in meiner Akte - als ich zum Gutachter sollte wurde ich gefragt, ob ich damit einvestanden wäre. Ich habe gesagt, ja - aber bitte nicht am x.x.2012, weil ich da einen wichtigen anderen Arzt-Termin habe.

Was schrieb das VA zurück,... Ich verweigere den Gutachtertermin u. man wird meinen Antrag mangels Mitwirkungspflicht ablehnen!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!

Alle dinge hier aufzuzählen, würde den Rahmen sprengen u. ich würde es mit meinem schlechten momentanen Gesundheitszustand nicht überleben!!!
 
Mein Anwalt hat Klage eingereicht

Hallo Gast,

lass dich nicht von den Gutachter irritieren. Wir als Opfer sollen womöglich retraumatisiert werden, denn offensichtlich fällt es den Gutachtern schwer eine neutrale Begutachtung durchzuführen, weil sie schliesslich nicht von uns finanziert werden.

Das dein Antrag gleich 12 Jahre dauert ist unglaublich, bei einen doch feststehenden Sachverhalt.



Interessierte sie sich nur bis zum 5. Lebensjahr oder fand die "restliche Lebenszeit" bis zu deinem 12 Lebensjahr im Gutachten keine Bedeutung ? Und was würde es ändern ? Dreist wenn du es dir nur eingebildet hättest, wäre deine Schädigung dadurch nicht so gravierend ausgefallen ? Wie hast du mit deinem Rechtsanwalt dagegen argumentiert ?

Hat die Gegenseite sich nicht mehr gemeldet ?
Gibt es einen Beschluss ?
Ist es die zweite oder dritte Instanz ?

Liebe Grüsse
M.
Hallo Maurizius
Hätte mann mir gesagt das der OEG Antrag beim Versorgungsamt 12 Jahre und noch länger dauert hätte ich niemals einen Antrag gestellt.Das das Versorgungsamt nur eines nicht will zahlen.Es währe ehrlicher das ganze OEG abzuschaffen statt die Opfer zu schikanieren und zu demütigen.Mein Arzt hat eine Stellungnahme abgegeben,darauf kann das Versorgungsamt nicht eingehen.Was ? Meine Krankheit ist da woher kommt sie ? Was ist mit den Arztberichten,Aktenbergen ,andere Gutachten das wird alles gar nicht berücksichtigt.Mein Anwalt sagt die versuchen alles um nicht Zahlen zu müssen,es geht wie er sagt bei mir um sehr viel Geld.Da ich aufgrund meiner Erkrankung berentet bin und Schwerbehindert.Das wird Teuer.Das ist der einzige Grund weshalb mann mich demütigt und unglaubwürdig machen will.Vielleicht soll ich ja auch ein Abschreckendes Beispiel werden das die Opfer wenn sie das lesen erst gar keinen Antrag mehr stellen,das währe ein Grosser Erfolg für das Versorgungsamt jeder Antrag der nicht eingeht muss nicht bearbeitet werden und spart Steuergelder.Ich bin so müde.

Die Unbekannte
Die Unbekannte
 
AW: Hilfe beim Opferentschädigungsgesetz (OEG)Gast Schwerbehindert

Ich kann es sehr gut verstehen aufzugeben,aber das ist es genau was das Versorgungsamt anstrebt,Das Gesetz so auszulegen das möglichst wenige OEG bekommen.Oder so lange heraus zögern bis mann nicht mehr kann,neue Gutachten ,Neue Gutachten ,Neue Gutachten,bis mann völlig am Ende ist. Warten bis mann verstorben ist,ja so ein Verfahren kann Jahrzehnte dauern.Hoffen das es sich von selbst erledigt,manche Menschen bringen sich um.Liebe Menschen im Hilferuf ich bin so froh das es euch gibt,ihr gebt mir Mut weiter zu machen.Ich muss gut auf mich aufpassen mir selbst gut zureden um das unaussprechliche zu Überleben.Ich hoffe für mich das ich bald OEG bekomme,den noch einmal 12 Jahre kann ich nicht warten.Ich habe es überlebt den Inzest in meiner Kindheit,meiner Jugend von meinen Vater,später,den Missbrauch durch einen weiteren Familienangehörigen,noch später durch meinen langjährigen Freund.Der Missbrauch von meinen langjährigen Freund wurde anerkannt und als glaubhaft betitelt,hat von bis stattgefunden.Aber das reichte nicht aus um OEG zu bekommen .Weil da ja noch was war in der Kindheit und Jugend.Abgelehnt.Nun sagt die Gutachterin Missbrauch in der Kindheit wurde von Therapeuten eingeredet,könnte sein.Was soll ich dazu sagen.Mein Körper schreit und tobt so viel Leid all die Jahre ,so viel Ungerechtigkeit.Was soll ich machen um gehört zu werden? Ich werde auch an die Öffentlichkeit gehen .Es hat keinen Sinn sich ewig zu verstecken aus Angst.Alles oder Nichts.Ich bin im Recht und ich werde mein Recht einfordern.Bitte helft mir dabei.
Die Unbekannte
Hallo Vermisst,

meine EU-Rente bekam ich sofort unbefristet! Ich bekomme nun seit 10 Jahren meine Rente u. der Rentengutachter hat mir die Rente wg. schwester kompl. PTBS bewilligt. Ich bin noch relativ jung, daher habe ich mich sehr gewundert, dass mir der Gutachter sofort und unbefristet die Rente bewilligt hat.

Alle Fakten sprechen für mich - aber beim OEG zählen diese Fakten nicht - ich werde nun einen Fernseh-Sender suchen, der über meinen Skandal mit dem VA berichtet!!!

Wichtige Unterlagen fehlen in meiner Akte - als ich zum Gutachter sollte wurde ich gefragt, ob ich damit einvestanden wäre. Ich habe gesagt, ja - aber bitte nicht am x.x.2012, weil ich da einen wichtigen anderen Arzt-Termin habe.

Was schrieb das VA zurück,... Ich verweigere den Gutachtertermin u. man wird meinen Antrag mangels Mitwirkungspflicht ablehnen!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!

Alle dinge hier aufzuzählen, würde den Rahmen sprengen u. ich würde es mit meinem schlechten momentanen Gesundheitszustand nicht überleben!!!
 
Hallo in die Runde,
meine Vorstellung werde ich noch vornehmen, wollte mir aber erst mal die Zeit nehmen, zum Thema dieses Threads etwas mitzueilen.

Kurzinfo zu uns:
Ich bin Mutter eines zur Tatzeit 19 Jährigen. Er wurde 2002 Opfer einer brutalen KV in Bayern. Folge Schädelfrakturen, Hirnverletzung, Gesichtslähmung, etc.

2002, bei Antragstellung nach dem OEG war ich noch zuversichtlich und überzeugt, wir leben in einem Rechts- und Sozialstaat.

Heute, 10 Jahre später, durch 2 Instanzen der Sozialgerichtsbarkeit, Erfahrungen mit unfähigen, desinteressierten/
-informierten Sachbearbeitern, Richtern, Anwälten, Gutachtern, Ärzten, Sozialarbeitern, Kliniken und insbesondere Ärzten, bin ich anderer Meinung.

Die OEG-Rente für meinen Sohn ist nun seit 2 Monaten durch, leider nur per Vergleich. Wir warten derzeit auf Aufnahme in einer Behindertenwerkstatt bzw. BSA und AR.

Soviel in aller Kürze.

Nachdem ich hier fast alle Erfahrungen der Betroffenen gelesen habe, möchte ich mich zum Erfahrungs- und Informationsaustausch anbieten und hoffe, ich kann hilfreiche Infos weitergeben.

Eines nur vorab: Niemals aufgeben!

Schöne Grüße
Himbeeraroma
 
Hallo Himbeeroma,

super dass Sie mich unterstützen möchten, den betroffenen Menschen hier Hilfestellung zu geben :daumen: . Ein Antragsteller der geklagt und -wie in Ihrem Falle "fast gewonnen" hat- kann sicher auch hilfereiche Tipps zum Verfahren geben.

Sobald Sie private Nachrichten schreiben können (mind. zwei Tage Mitglied, mind. 5 Beiträge), würde mich mal interessieren, weswegen es im Falle Ihres Sohnes solche Probleme gab. Aus der ferne würde ich jetzt schonmal orakeln und auf einen fehlenden TatNACHWEIS (sprich- Nachweisbarkeit der stattgefundenen Gewalttat), bzw. auf Versagensgründe nach § 2 OEG tippen. Vielleicht können wir in Kontakt per Privatnachricht treten.

Viel Gelingen, Erfolg und Kraft bei der Pflege Ihres Sohnes!

Freundliche Grüße
MA_OEG
 
Hallo MA_OEG,
nein, Herr MA_OEG, das ist ein Irrtum - ich möchte Sie nicht unterstützen.

Ihre Orakelei ist auch beispielhaft für die Arbeitsweise div. Versorgungsämter. Näher möchte ich darauf jetzt auch nicht eingehen, denn das ist nicht Sinn dieses Threads, in dem es um sehr persönliche Schicksale geht.

Warum es bei uns solche Problem gab, hatte ich schon aufgezählt. Die Versagung lag einzig und allein daran. Der Täter war bekannt, der Tatverlauf ohne Unklarheiten. Strafmaß: 2 Jahre auf 5 Jahre Bewährung. § 2 OEG war unzutreffend.

Das VA versuchte auf Biegen und Brechen auf angebl. Vorschäden zu beharren, richtete sich stur nach Falschbefunden unfähiger Ärzte, ignorierte Gegenbefunde und -gutachten und gab erst (nach immerhin 9 Jahren) klein bei, als der Richter des LSG München detailliert und unzweifelhaft begründete, warum ein mögl. "Vorschaden" nicht nur angenommen werden dürfe. -Falls diese Problematik Betroffene interessiert, stelle ich dir Begründung hier gerne ein oder versende sie als PN-

Der gesamte Verfahrensablauf des VA war unwürdig und verachtenswert.

Nur wenn man selbst betroffen ist, weiß man, daß schöne Worte und Wünsche absolut fehl am Platz sind. In diesen hochbelastenden Situationen zählen nur Taten - und zwar genauso, wie es der Gesetzgeber vorschreibt - nicht, wie es die fiskalischen Interessen diktieren.
 
Hallo Himbeeraroma,
ich würde gerne deine Gedanken per PN erhalten, denn das Thema "Vorschäden"oder "Vorschaden wird leider
immer wieder groß thematisiert und führt leider oft dazu, dass zu Unrecht Leistungen abgelehnt werden.
Deshalb muss man leider sehr oft vor einem Sozialgericht klagen...
Wenn du ab 5 Beitr. dann PNs erhalten kannst, dann würde ich gerne deine Info dazu haben.
Danke dafür und danke, dass du dich hier angemeldet hast um mit uns hier über dieses Thema zu schreiben!
 
Das VA versuchte auf Biegen und Brechen auf angebl. Vorschäden zu beharren, richtete sich stur nach Falschbefunden unfähiger Ärzte, ignorierte Gegenbefunde und -gutachten und gab erst (nach immerhin 9 Jahren) klein bei, als der Richter des LSG München detailliert und unzweifelhaft begründete, warum ein mögl. "Vorschaden" nicht nur angenommen werden dürfe.

Hallo Himbeeroma,

wer war nun Ihrer Ansicht nach Schuld an dem "unwürdigen" und "verachtenswerten" Verfahrensablauf? Die unfähigen Ärzte oder das nicht richtig arbeitende Versorgungsamt? Oder beide?
Mal ehrlich- was Ihnen widerfahren ist, tut mir leid und ist sicher nicht der Regelfall. Das zeigt auch, das WIR ALLE nur Menschen sind, die auch mal ein Fehlurteil fällen. Das ist jetzt nichts, was neu festgestellt worden wäre, sondern ist einfach rein menschlich. Dass dies natürlich ausgerechnet Sie in diesem Moment getroffen hat, kann nun nicht mehr geändert werden. Das nichtvorliegen eines Vorschadens kann übrigens nicht ganz so eindeutig gewesen sein, wenn sowohl der Sachbearbeiter, als auch die Widerspruchsstelle UND die erste Gerichtsinstanz dies nicht erkennen konnten, sondern erst ein medizinisch vielleicht recht fitter Richter dies erst erkannt hat! Letztendlich vertrauen wir auch nur auf die Befunde, welche die Ärzte uns zuarbeiten. Nichts desto trotz fände ich es unangebracht, in einem Thread, den ich eröffnet habe um Menschen, welche sich im OEG-Verfahren befinden, Hilfestellung zu geben, die Speerspitze auf mich zu richten. Ihnen steht es frei, jederzeit einen eigenen "Anti-OEG-Thread" zu eröffnen. Aber hier geht es um Antworten zu Fragen, welche interessierte und offene Menschen stellen können um vielleicht manche Hintergründe zu verstehen.

Dafür haben Sie sicher Verständnis. Vielen Dank!
 

Anzeige (6)

Ähnliche Themen

Anzeige (6)

Anzeige(8)

Regeln Hilfe Benutzer

Du bist keinem Raum beigetreten.

      Du bist keinem Raum beigetreten.

      Anzeige (2)

      Oben