Anzeige(1)

  • Liebe Forenteilnehmer,

    Im Sinne einer respektvollen Forenkultur, werden die Moderatoren künftig noch stärker darauf achten, dass ein freundlicher Umgangston untereinander eingehalten wird. Unpassende Off-Topic Beiträge, Verunglimpfungen oder subtile bzw. direkte Provokationen und Unterstellungen oder abwertende Aussagen gegenüber Nutzern haben hier keinen Platz und werden nicht toleriert.

Hilfe beim Opferentschädigungsgesetz (OEG)

Hallo Elona,

der Tipp von Meli, dich bei einer Beratungsstelle für eine Begleitung zu melden, ist sicher sehr gut 🙂

Ich weiß nicht ob es ein Psychologe oder Psychiater wird. Was wäre denn besser?

Er sollte auf jeden Fall auch eine psychologische Ausbildung haben, weil es um seelische Schäden geht. Ein PsychiaterIn lernt eher, wie er/sie bei Vorgängen im Gehirn eingreifen kann. Oder weiß um Stoffwechselprobleme.

Das macht mir etwas Hoffnung, dass da mein wirklicher Schaden gewertet wird und ich nicht wie ein Verbrecher auseinandergenommen werde.

Was für ein Gutachten wurde denn angefordert? Eine aussagepsychologisches Gutachten oder ein psychosomatisches Fachgutachten?

@OldCat, ich drücke dir natürlich die Daumen, dass du zu deinem Recht kommst 🙂 Die Wartezeiten sind sehr nervig, aber eigentlich nicht von den Richtern beabsichtigt. Da sind zu Wenige für viel zu viele Fälle. Und seit der Einführung von HartzIV hat sich die Situation leider (klar auch) nicht gebessert.

Was ich damit sagen will. Das sagt nichts, absolut nichts darüber aus, ob sie dir glauben oder nicht. Es ist einfach ein Problem von viel zu wenigen Richtern für viel zu viele Fälle.

Nervenaufreibend ist das sicher.

Lieben Gruß
Fragende
 
Hallo, ich wurde wie eine Verbrecherin behandelt. Es wurden Tatsachen vertauscht, verdreht, Worte hinein interpretiert und wichtige Tatbestände aussen vor gelassen. Kein Feingefühl vom Gutachten mir gegenüber. Es ist gut für mich ausgegangen, doch kann ich diesen Müll nicht so stehen lassen. Das bin nicht ich. Somit stimmt dann auch die Diagnose nicht. Ich habe stundenlang im Bett gelegen und geheult, Tage hindurch. Ich habe nie gedacht, das Gutachter so lügen können, das sie in Teilen lügen können habe ich auch schon erlebt, hört man ja immer mal wieder, aber was ich in meinem OEG Gutachten vorgefunden habe, das grenzt an Hohn. Der Gutachter hatte keine Ahnung was er da machte, von traumatischen Begegnungen kein Fachwissen und das Gutachten kam am Ende viel zu spät, Monate später. Ich behaupte, dass ich durch diesen Gutachter schwer traumatisiert worden bin.
 
Hallo

gute Frage was für ein Gutachten angefordert wurde. Bei mir steht: "Einladung zur ambulanten psychiatrischen Begutachtung."

Was sind denn die Unterschiede zwischen den Gutachten? Also ich denke nicht das sie nochmal begutachten, ob ich Geschädigte bin, sondern eben inwieweit ich überhaupt geschädigt bin. 😕

Meine aktuelle Diagnose (die wurde in der Rehaklinik gestellt) ist eben eine komplexe PTBS und eine mittelschwere Depression. Dazu hat mein Arzt noch meinen Crohn angegeben, da er der Meinung ist das dieses Geschehen zu dieser Krankheit einiges zugetan hat :nerv: .

Wegen der Beigeitung werd ich mal schauen. Damals wurde ich bei den Prozessen auch begleitet. Damals hat das das Jugendamt organisiert (war ja noch Minderjährig). Danke für den Tip.

LG Elona
 
Hallo Ihr 🙂

Elona, den genauen wissenschaftlichen Unterschied kann ich dir nicht sagen. Aussagepsychologische Gutachten werden eher bei Tätern oder Zeugen angewandt. Renommierte Fachleute halten solch ein Gutachten für Trauma-Opfern als eher nicht machbar.

So weit ich weiß, wirst du da erst mal als 'FalschbeschuldigerIn' behandelt und musst beweisen, dass es doch passiert ist.

Also stell dir vor, es gibt ein Erdbeben. Du rufst bei der Feuerwehr an, die kommen auch und sagen 'okay, hier sind viele Häuser zerstört, aber das muss kein Erdbeben gewesen sein. Und erst, wenn alles Andere ausgeschlossen ist, räumen sie ein, dass es ein Erdbeben sein könnte. Für Trauma-Opfer ist das schwer auszuhalten.

Ein psychosomatisches Fachgutachten wäre auch bei dir eher angebracht. Gerade, wenn du Morbus-Crohn (das habe ich doch richtig gelesen?) hast, wäre eher ein Psychosomatiker, der auch Psychologe ist, der richtige Gutachter.

Mir ist unklar, wie ein Psychiater entscheiden will, ob du eine PTBS hast oder nicht. Und wie Morbus Crohn damit zusammen hängt.

Mag sein, dass er gut ist, aber ich würde noch mal nachhaken. Was steht denn in dem Beschluss? Irgendwer muss dieses Gutachten doch angefordert haben.

@ Gast von heute um 9:45 Uhr. Das kann ich gut verstehen.

Alle Gutachten vorher waren bei mir eindeutig. Über sehr viele Jahre. Und dann hatte ich auch so eine Gutachterin. Diese Frau war grauenvoll. Die hat jede Erinnerung von mir regelrecht abgewehrt. Und dann angeblich alles wortgenau abgetippt. Den Sinn damit vollkommen verfälscht. Ach, da könnte ich seitenweise drüber schreiben. Trotzdem habe ich auch diese zweite Instanz gewonnen 😉

Ich würde dir raten, dich zu wehren. Genau das habe ich da auch getan 🙂

Vielleicht wäre es eine Idee, wenn du dich hier anmeldest 🙂

Lieben Gruß
Fragende
 
Hallo ihr Lieben,

@Gast: mein Gutachten war genau so falsch dargestellt, wie du es hier schilderst. Jetzt werde ich Klage einreichen. Ich bin mal gespannt, wie viele Jahre es dauert, bis die Verhandlung stattfindet. Ich bin im Moment so am Boden...
 
Hallo Fragende,

ich habe nur die Einladung von der Klinik bekommen. Es wurde auch nicht geschrieben wer mich begutachten wird. Es steht eben nur dran wer sie beauftragt hat und in welcher Sache. Aufjedenfall haben alle Namen einen Doktor davor 🙄 naja was das dann heißt. Es wird leider in der Klinik stattfinden, in der ich auf anderen Stationen schon meine langwierigen Runden gedreht habe und keine guten Erinnerungen hab.
Wenn das mal keine guten Voraussetzungen sind 😉 . Ich hoffe doch, dass ich nicht erst nocheinmal beweisen muss, dass dies geschehen ist. Das wurde bei Gericht per Gutachten geklärt und auch meine Diagnose hab ich in allen Kliniken und Therapeuten erhalten. Ich bin doch ziemlich angespannt, da ich nicht weiß was auf mich zu kommt. Ich kann es ganz schlecht aushalten, etwas nicht vorauszuplanen bzw. mich so ausgeliefert zu fühlen.

Ich hab im Dezember 2011 den Antrag gestellt, im Sommer habe ich einmal angerufen und mich erkundigt. Da gab es aber noch nichts. Im Oktober hab ich nocheinmal angerufen, wegen Adressänderung und so zu fragen. Da wurde mir mitgeteilt das es weitergeleitet wurde zu meinem Landratsamt, damit ich für die Begutachtung nicht so weit fahren muss. Tja und nun kam während ich in der Kur war diese Einladung.

Ich befürchte, dass es wirklich ein Psychiater wird, ist ja auch die Klinik für Psychiatrie. Zweimal hatte ich bisher direkt mit dieser Klinik zu tun und beide Male wollte man mir Medikamente andrehen (sie wurden mir sogar zu meinen andern untergeschoben also zu meinen die ich von der Inneren bekam). Naja ich sollte vielleicht nicht so viel darüber nachdenken, ich mach mich nur noch kirre.

Ich find es gut, dass ich mich hier wenigstens austauschen kann und Unterstützung bekomme. Irgendwie habe ich hier kaum Unterstützung, eher fast gar nicht. Nur mein Therapeut, wo ich aber keine genehmigten Stunden mehr habe.

@Gast es tut mir leid, dass man dich so behandelt hat. Ich wünsch dir noch ganz viel Kraft.

Auch euch anderen, die noch kämpfen - ganz viel Kraft.

LG Elona
 
Auch wenn du kein Studenkontingent mehr bei deinem Therapeuten hast, kann er dir zumindest 10 Minuten jede Woche anbieten als Notfallverordnung - frag ihn mal danach. Außerdem sind die Frauen vom Notruf für vergewaltigte Frauen auch kompetent und können dir eine Möglichkeit für kurzfristig begleitende Gespräche anbieten.

Liebe Grüße
Meli
 
Hallo Elona,

wenn du in der Klinik schon in Behandlung wegen deiner Erkrankung warst, denke ich, dass du da gar nicht begutachtet werden darfst.

Wegen der 'anderen Abteilung' bin ich mir nicht ganz sicher. Aber wenn es wegen derselben Erkrankung war, dann denke ich eher, dass es nicht geht.

Ich befürchte, dass es wirklich ein Psychiater wird, ist ja auch die Klinik für Psychiatrie. Zweimal hatte ich bisher direkt mit dieser Klinik zu tun und beide Male wollte man mir Medikamente andrehen (sie wurden mir sogar zu meinen andern untergeschoben also zu meinen die ich von der Inneren bekam).

Dann hat dich diese Abteilung (die Psychatrie) bereits behandelt und kann kein Gutachten über dich erstellen.

Wobei es mir ein Rätsel ist, wie ein Psychiater feststellen soll, ob deine körperliche Erkrankung durch die Traumata verschlimmert wurden oder nicht. Das kann nur ein Internist oder psychosomatischer Facharzt mit entsprechender psychologischer! Ausbildung.

Du weißt, dass du Gutachter auch ablehnen kannst?

Wer hat denn das Gutachten veranlasst?

Naja ich sollte vielleicht nicht so viel darüber nachdenken, ich mach mich nur noch kirre.

So leid es mir tut, das sehe ich anders. Du kannst aber bei den Frauenberatungsstellen, wie hier z.B. Frauenberatungsstelle Düsseldorf e.V. nachfragen und dir Hilfe holen.

ich habe nur die Einladung von der Klinik bekommen.

Du solltest unbedingt klären, was da untersucht werden soll. Ich wünsche dir, dass du dich da selbst ernster nehmen kannst.

Angenommen, du tust dir den Stress an und hinterher stellt sich raus, dass das Gutachten keine Gültigkeit hat, weil du zu diesem Thema in dieser Klinik schon behandelt wurdest, hast du den Stress, aber überhaupt kein Ergebnis. Allerdings wird das Versorgungsamt das Schlechtachten dann immer wieder im Schriftverkehr mit dem Gericht erwähnen.

Wenn das Versorgungsamt das 'Gutachten' veranlasst hat, musst du dich nicht wundern, warum es ausgerechnet diese Klinik ist.

Aber!!! Auch wenn das Versorgungsamt das Gutachten veranlasst hat, müssen sie dir mitteilen, welche Fragen sie dem Gutachter gestellt haben, was untersucht werden soll und welche Form des Gutachtens gewählt wurde.

Das ist dein Recht 🙂

Lieben Gruß
Fragende
 
Hallo Fragende,

das ist sehr interessant was du mir da sagst. Wegen diesen Geschehen wurde ich dort nicht behandelt. Es war einmal als ich stationär auf der Inneren war, dass sie zugezogen wurden. Das war aber total lächerlich, ich denke jeder wäre nach 6 Wochen KH ohne das Baby (gerade 4 Monate) am durchdrehen gewesen. Die wollten mich dann zu sich für dann einfach mal 8 Wochen mit Baby stationär nehmen, damit ich klar komm :mad: . Da wurden mir auch Antidepressiva angeboten und ich habe dies deutlich verneint und bei meiner nächsten Tablettenration waren plötzlich mir unbekannte Tabletten dabei. Auf Nachfrage, wurde mir mitgeteilt das es die vereinbarten Antidepressiva wären.

Dann war ich einmal ambulant dort in meiner letzten Schwangerschaft, aber da ging es auch nicht um dieses Thema. Meine Frauenärztin hielt es nur für nötig, was sich als absoluter Blödsinn rausstellte. Naja ich habe leider mit Ärzten viele schlechte Erfahrungen gemacht und das ich oft nicht für voll genommen werde :wein: .

Aber ich werde glaub ich dort mal anfragen was genau gemacht wird. Mein Therapeut hat bis vor 3 Jahren auch dort geschafft, nur sind wir uns leider nie begegnet, sonst hätte ich vielleicht ein anderes Bild von der Klinik. Ich weiß nicht wie das gehandhabt wird. Es ist dort ein Kreiskrankenhaus und die Psychiatrie hat dort eine Abteilung und in einem extra Gebäude ist die Tagesklinik. In den Abteilungen Innere, Chirurgie, Geburtshilfe und Frauenheilkunde war ich schon. Aber mit dem damals hat das direkt nicht so zu tun gehabt. Die hat das nie interessiert warum ein Schub beim Crohn wieder ausgelöst wurde. Ich hab sowieso sehr wenig Vertrauen zu Ärzten.

Das ein Gutachten gemacht werden soll hat das Hessische Amt für Versorgung und Soziales Kassel veranlasst, also ein Dr. med.

Ich glaube, dass sie meinen Crohn nicht beachten werden. Es ist wissenschaftlich ja nicht belegt, dass es psychische Ursachen hat. Wobei bei mir alle der Meinung sind das es so ist. Direkt nach dem ersten Geschehen, hatte ich vermeintlicherweise einen Magen-Darm-Infekt gehabt und die ersten blutigen Durchfalle kamen in der ersten Prozesswoche.

Wegen der Infos wegen dem Gutachten, wenn soll ich da fragen? Die Klinik direkt? Wie mach ich das am besten? Telefonisch oder auch über Email? Bei unserem Landratsamt wo zuständig momentan ist bzw. das Gutachten veranlasst hat, fühlte sich bisher niemand zuständig. Die in der Vermittlung damals hatte nichteinmal eine Ahnung das das OEG gibt. Oder sie hat sich nur dumm gestellt, wer weiß. Von der Klinik hätte ich nun eine konkrete Telefonnummer, vom LRA nicht.

Ich glaube man merkt, dass ich recht unwissend bin.

@Meli-09 Meine Stunden sind leider schon ein Weilchen aufgebraucht. Ich habe auch schon einige Nottermine gehabt, er lässt mich auch länger wie 10 kommen. Aber so eine dauerhafte aneinandergereihte Therapie ist das nun nicht mehr. Eben nur ein Notnagel.

Danke für eure Unterstützung

LG Elona
 
Elona, dein Landratsamt, das die Untersuchung veranlasst, muss dir - oder deinem Anwalt und ich würde dir echt empfehlen wollen, einen Anwalt für all das zu nehmen, geht über Prozesskostenhilfe oder alternativ kann man auch den Weißen Ring fragen, ob er das übernimmt - jedenfalls muss dir bzw. dem Anwalt schriftlich mitgeteilt werden, was der Gutachterauftrag überhaupt ist und wozu das Gutachten da sein soll. Da würde ich mich nicht einfach damit abspeisen lassen, dass bei dem Amt keiner eine Ahnung hätte. Jemand muss ja das Gutachten veranlasst haben und ich würde mich so lange durchfragen, bis ich denjenigen habe...

Wie gesagt, ein Anwalt wäre besser, der schreibt denen und damit wirkt das offizieller. Solange ich nicht wüsste, wozu ich überhaupt begutachten werden soll, würde ich auf Aufklärung bitten und gegebenenfalls um Fristverlängerung.

LG
Meli
 

Anzeige (6)

Ähnliche Themen

Anzeige (6)

Anzeige(8)

Regeln Hilfe Benutzer

Du bist keinem Raum beigetreten.

      Du bist keinem Raum beigetreten.

      Anzeige (2)

      Oben