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Hilfe beim Opferentschädigungsgesetz (OEG)

Hallo
Ich bin einen kleinen Schritt weiter gekommen.

Nun gehts vor Gericht es wird geklagt.
Wie es abläuft keine Ahnung doch nun habe ich soviele Gutachten eingeholt
so oft dieses Trauma wieder erzählen müssen,augeben werde ich nicht.

Wens dann abgelehnt wird weis ich wenigstens ich hab alles versucht.


Gruss OldCat
 
Man muss übrigens nicht unbedingt Zeugen haben. Das würde sonst bedeuten, das nur die Gewaltopfer das Recht auf Anerkennung nach dem OEG haben, die auch Zeugen haben. Da wären z.B. Kriegsopfer oder Opfer mit unbekannten Tätern schlechter gestellt.

Lieben Gruß
Fragende

Völlig richtig!
Ich kann nur immer wiederholen, wenn ihr schon kämpft, dann kämpft weiter und sucht euch Verbündete und
einen guten Psychologen wo ihr etwas Therapie macht.
Meine Therapie bestand zu den Zeiten meist nur aus genau den Problemen die ein OEG Antrag so mit sich bringt.
Wir sind therapeutisch überhaupt nicht weitergekommen, aber das macht nix.
Hauptsachte ihr habt Jemanden mit dem ihr reden könnt.
Ich habe bisher nur gute Erfahrungen mit den Therap. gemacht wenn es um einen Kampf mit Behörden ging.
Alle haben mich in meinem Kampf bestätigt, was leider der VDK bei uns nicht tat.
Der meinte ich solle bei 30 Gds aufhören, denn ich bekomme ja schon viel mehr als die anderen.....meist nur 20 GDS meinte er. Ich kämpfte weiter und heute hab ich sogar eine Anerkennung zum BSA etc...
Ich wusste ich habe das Recht darauf, denn nur ich weiß, wie es mir geht und was meine Vergangenheit mit mir
gemacht hat. Okay manches Mal musste mir ein Therapeut nachhelfen, dass auch mein Reizdarm z.B. eine psychische Folge ist oder meinen Bandscheibenvorfall. Ich hatte damals sogar meinen Therapeuten als "Gaga" eingestuft.
Heute ist mir das alles etwas klarer.
Trotzdem möchte ich nicht als Opfer gelten, denn ich kann heute handeln. Als Opfer hab ich alles über mich ergehen lassen. Deshalb bitte kämpft weiter, solange ihr die Kraft aufbringen könnt. Auch mitten drin sollte man nicht aufgeben!

Und was das oben Zitierte betrifft:
Ich hatte auch keine Zeugen, ich hatte nicht mal ein Urteil weil das Verfahren eingestellt wurde.
Ihr müsst beweisen, dass eure heutigen Probleme Folgen sind die länger als 6 Monate anhalten.
Gut wäre es, wenn ihr einem Arzt einmal von euren Erlebnissen erzählt habt oder wenn ihr mal
in einer Klinik wart, egal zu welchem Problem....wenn da im Bericht etwas steht von eurer
Geschichte was OEG würdig ist, dann sind das auch Beweise!
Im Bescheid stand bei mir als ich anerkannt wurde: Mit ziemlicher Wahrscheinlichkeit
habe ich diese Verbrechen erlebt und nun Folgen oder so....also 100% dass es so war
kann man bei vielen MB oder VG nicht nachweisen wie denn auch?
Bei mir war keiner dabei und bei vielen anderen passieren diese Dinge auch nicht
am Sonntag morgen vor der Kirche....ergo hat man es immer schwer, wenn man 100%ig etwas
beweisen möchte oder soll wobei man dies auch nicht muss....
 
Zuletzt bearbeitet:
Hallo
Ich bin einen kleinen Schritt weiter gekommen.

Nun gehts vor Gericht es wird geklagt.
Wie es abläuft keine Ahnung doch nun habe ich soviele Gutachten eingeholt
so oft dieses Trauma wieder erzählen müssen,augeben werde ich nicht.

Wens dann abgelehnt wird weis ich wenigstens ich hab alles versucht.


Gruss OldCat

Hi OldCat, auch wenn ich dich nicht näher kenne - ich bin stolz auf dich!
Es ist ein harter Weg und wie du schon schreibst, du musst dir nix vorwerfen, sollte wirklich
abgelehnt werden.
Du hast ja immer auch die Möglichkeit einer weiteren Instanz, aber das muss man auch selber überlegen.
Wünsche dir weiter viel Glück und Kraft!
Hoffe es geht gut für dich aus!
 
Hallo Ihr,

Hallo Fragende,

genau das habe ich jetzt gemacht. Darauf wurde mir von einer Mitarbeiterin gesagt, sie können nur Taten anerkennen, die klar nachgewiesen sind. Ich soll in der kommenden Woche noch einmal dort anrufen. Dann werde ich wohl schon mal mehr erfahren (hoffe ich zumindest). Ich schätze, dass ich mir bald einen Rechtsanwalt suchen und klagen werde. Es wird wohl nicht ohne Gerichtsverhandlung gehen. Dann habe ich in 5 Jahren vielleicht eine Entscheidung und bis dahin lebe ich unter dem Existenzminimum. So hab ich mir mein Leben vorgestellt :-/

Liebe Grüße

IraLuna

Du darfst nicht vergessen, dass ihr unterschiedliche Ziele habt. Das ist wirklich wichtig. Das Versorgungsamt will und soll nicht zahlen, egal was war. Also drücken sie sich mit den abenteuerlichsten Argumenten. Und du willst dein Recht bekommen.

Bei dir werden sie wahrscheinlich als Nächstes schreiben, dass du nur auf die Rente aus bist. Das würde man daran erkennen, dass du den Antrag einmal so und einmal so gestellt hast. So in etwa. Aber das musst du nicht wirklich ernst nehmen, das haben sie bei mir auch geschrieben und ich habe nur einen Antrag gestellt.

Vermisst hat recht. Man muss keine Zeugen bringen. Es muss nur ohne vernünftige Zweifel festgestellt werden, dass du Gewalt in der Kindheit erfahren hast. Das kann auch ein Gutachter bestätigen. Ein Gutachter kann das durchaus erkennen.

@ Vermisst

Alle haben mich in meinem Kampf bestätigt, was leider der VDK bei uns nicht tat.

Ja, das ist teilweise davon abhängig wie weit man ist oder wie weit man nicht. Aber anscheinend auch jeweils auf Zweigstelle. In den ersten zwei Instanzen habe ich das auch zusammen mit meinem Thera bewältigt. In der dritten Instanz geht es nur noch darum, ob Formfehler gemacht wurden oder nicht. Und da ist das eigentliche Thema nicht so wichtig.

Ich denke aber auch, es kann nicht schaden, wenn viele Menschen beim VdK nachfragen. Der Bedarf muss auch bekannt sein 😉 Und beim Vdk kennen sie sich schon prinzipiell gut aus, was man vom Versorgungsamt fordern kann. Aber sie kennen sich jetzt nicht absolut richtig aus, wie man mit dem Thema umgeht. Vielleicht fehlt da auch tatsächlich so eine 'vermittelnde' Instanz.

Dein Tipp, in der Zeit einen Therapeuten/eine Therapeutin zu haben, ist sicher richtig. Bei mir war es genau so. Der Umgang seitens des Versorgungsamtes und das Thema an sich, ist schon sehr schwer auszuhalten.

@Old Cat

Dir ganz viel Kraft 🙂

Lieben Gruß
Fragende
 
Ich habe 8 Punkte....und was nun?
Kann ich mich gleich eingraben lassen oder was? 😉
Ich finde es nicht so doll, wenn man einen Fragebogen ins Netz stellt und
keine weitere Hilfe dazu anbietet...
 
Ich habe 8 Punkte....und was nun?
Kann ich mich gleich eingraben lassen oder was? 😉
Ich finde es nicht so doll, wenn man einen Fragebogen ins Netz stellt und
keine weitere Hilfe dazu anbietet...

Hallo Vermisst,

ich habe 7....
Aber: ich lasse mich davon nicht beindrucken! Ich weiß wie es mir geht und das sind für mich letztendlich nur Buchstaben und Zahlen! Dieser Test sagt nichts über meine Stärken oder Schwächen aus, nichts über meinen Charakter nichts über meine Vorlieben NICHTS ÜBER MICH! 😀

Wer in der Welt kann über mich bestimmen und mir miese Laune machen, WEN ICH ES NICHT ZULASSE? Niemand! Egal wieviel Dr.-Titel sojemand besitzt! Der Erfinder dieses Testes kennt MICH nicht. Das ist ein Sammelsurium aus tausenden von Menschen - ich BIN EIN INDIVIDIUM und ich lasse es nicht zu, daß mir Eigenschaften zugeschrieben werden, die andere Menschen haben. Klar treffen machne Sachen bei diesem Wert auch auf mich zu - na und??

Ich werde älter als 70 Jahre und wenn ich dann doch mit 60 sterbe - habe ich 10 Jahre gut gelebt und mir nicht 10 Jahre lang die Stunden betrüben lassen.

Für mich gilt trotz der Sch.... die ich erlebt habe ein Spruch: Ich bin meines Glückes EIGENER SCHMIED!

Ich hoffe, Du kannst es auch ein bisschen so annhemen 🙂

LG
Akinom
 

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