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Haus verkaufen?

Das regelt in vielen Fällen der Tarifvertrag und da gibts auch bei normalen/seriösen Arbeitgebern nicht jedes Jahr eine Erhöhung.
Das ist richtig, aber in der Tendenz wird die Inflation ausgeglichen. D.h., bei einer fixen Kreditrate wird der Anteil der Rate vom Einkommen immer geringer. In 20 Jahren wird man es möglicherweise „billig“ finden, nur etwas über 2000 Euro fürs Wohnen auszugeben.

Finanzierung über 30 Jahre ist allerdings aauch sehr lange, finde ich.
 
Wir haben das Haus im Herbst 2024 gekauft und insgesamt mit den ganzen Versicherungen Strom Gas und allen was dazu gehört zahlen wir 2350 pro Monat in 30 Jahren.
Es ist so viel Geld und man kann kaum was sparen und wenn man mal was gespart hat würde man ja auch mal gerne in den Urlaub fahren aber dann muss man auch wiederum hoffen das nichts kaputt geht. Es ist iwie super nervig und oft habe ich schon gedacht es wäre schön einfach in einer Mietwohnung zu wohnen
Grüß Dich Soundsystem,
für mich liest sich das nach ordentlicher Fehlkalkulation vor dem Kauf. Wenn ihr die Kosten auf Dauer nicht tragen könnt, solltet ihr prüfen welche Möglichkeiten ihr bei der Bank habt. Man könnte auch nochmal ein Auge auf eure Ausgaben werfen, vielleicht lässt sich da noch etwas verbessern.
Würde sich das Haus gut verkaufen lassen?
LG
 
und insgesamt mit den ganzen Versicherungen Strom Gas und allen was dazu gehört zahlen wir 2350 pro Monat in 30 Jahren.
Welche Posten sind im Detail bei dieser Summe enthalten? Die 30 Jahre sind aber nicht fest, oder?
Und wie hoch sind eure Einnahmen?
Das Haus wurde im Sommer 2024 fertiggestellt und wir sind im Herbst 2024 eingezogen. Es ist ein Neubau, also ein Reihenhaus mit 2 weiteren Häusern.
Zumindest dürfte man in naher Zukunft nicht mit größeren Investitionen rechnen müssen. Ob ein Urlaub sein muss? Es gibt da aber auch günstige Möglichkeiten, das muss nicht so sehr den Geldbeutel belasten.

Ich habe selbst erst gekauft, aber die Kosten unterscheiden sich stark. Kein Neubau und ländlich.
 
Ich würde auch verkaufen, wenn es finanziell zu eng wird.

Davor solltet Ihr aber ein paar Dinge bedenken:
1. Die Bank wird wahrscheinlich eine Vorfälligkeitsentschädigung fordern.
2. Ihr mietet eine Wohnung und habt das Haus noch nicht verkauft. Können und werden Eure Eltern Euch dann nochmal finanziell unterstützen?
3. Potentielle Käufer erkennen schnell, dass Ihr Euer Haus verkaufen müsst. Sie werden den Preis drücken.
4. Ihr müsst damit rechnen, dass der Verkauf ein großes finanzielles Minus hinterlassen wird.
 
Zuerstmal sollten sich die Partner einig sein in welche Richtung es gehen soll und ob man das Eigentum behalten will oder die damit verbundenen Belastungen auf Dauer zu groß sind und im zweiten Schritt könnte man dann überlegen wie man mit den daraus folgenden Konsequenzen umgeht.
 
Wie habt Ihr Euer Haus finanziert?
Ist ein Wohnriestervertrag Bestandteil, dann solltet Ihr Euch vor einem Verkauf oder einer Vermietung genau informieren.
 
Führt Ihr ein Haushaltsbuch? Dann seht Ihr über die Monate hinweg, wie Einnahmen und Ausgaben zueinander im Verhältnis stehen.
Vielleicht solltet Ihr Euch bei einer Schuldnerberatung Tipps geben lassen, welche Möglichkeiten Ihr habt.
Das Haus ist neu. Da sollten in den ersten 10 Jahren eigentlich keine großen Ausgaben nötig sein.
 
Ein Haus kostet, da muss man anfangs sparen. Ihr möchtet in den Urlaub fahren? Das ist ein Luxusproblem. Wir haben einen Hund aufgenommen, weil wir uns einig waren, die nächsten Jahre auf Urlaub zu verzichten. Bescheidenes Auto, etc. sind im Grunde gesetzt.

Aber: Die Rentenquote sind 49% vom Durchschnittsverdienst von 45 Jahren. Früher nicht eingezahlt (Studium, etc.) und heute über der BBG macht die Quote noch schlechter. Deine 1000€ Miete sind dann 1500€, bei halbem (oder weniger) Geld. Mietfrei wohnen bedeutet im Alter 1500€ netto nicht auszugeben und mehr in der Tasche.

Das Haus ist eine Altersvorsorge zum Vererben. Ich kann nur dazu raten, es zu halten, und nicht wegen Urlaub oder anderem Luxus darauf zu verzichten.
 

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