Ich bin aus meiner ,,Kindheit´´ zwar noch nicht ganz raus, aber für mich muss sie leider mit 14 schon zu Ende sein.
Leider habe ich, wenn ich mich an die letzten Jahre erinnere keine guten Ereignisse, nur ganz wenige, die ich mir selbst geschaffen habe.
Als ich noch klein war, waren noch gute Zeiten. Ich weiß noch, einmal, da war ich wohl gerade 6, da habe ich mit einer Freundin im Bach gespielt und einen Frosch gefangen. Das hat riesen Spaß gemacht.
Naja leider war mein Vater öfters gewalttätig und hatte einen Ordnungszwang meine Mutter einen Händewaschzwang.
Ich durfte nie wie andere Kinder mit Kuscheltieren spielen, weil es ja Unordung machte und mich nicht dreckig machen. Ich wurde immer nur angeschriehen und mein Vater schulg mich und meine Zwillingsschwester, wenn ihm was nicht passte.
Dann kam die Scheidung meiner Eltern und eigentlich war es das beste für uns. Ich kümmerte mich aber damals auch schon viel um meine Schwester, da sie sehr sensibel ist und nahm mich dabei zu wenig ernst.
Von der 1.-3. Klasse wurde ich jede Pause geschlagen und verprügelt von den Jungs aus meiner Klasse, ich hatte höllische Angst vor den Pausen jeder Pause und überall blaue Flecken und sagte Jahre lang nichts zu meiner Familie bis ich zusammen brach.
Ich stand immer hinter meiner Zwillingsschwester zurück. Sie war das Lieblingskind meiner Mutter und Oma.
Ich bevorzugte meinen Vater, aber als sich meine Eltern trennten, hatte ich niemanden mehr.
Meine Mutter lernte einen neuen Mann kennen, weit entfernt und wir sollten dahin ziehen. Mein Vater jedoch sagte, dass er meine Mutter nicht gehen liese, wenn nicht einer von uns Kindern da blieb. Ich sagte, dann immer, dass ich da bleiben wolle. Er erpresste mich heimlich und sagte zu mir, ich sei sein kleiner Spion und soll ihm erzählen wies bei meiner Mutter mit ihrem Freund läuft, dann bekomme ich was. Eigentlich misshandelte er mich psychisch, ich hielt auch dies lange durch, 2 Jahre.
Ich hätte das Opfer gebracht bei meinem Vater zu bleiben, der mich schlägt und beschimpft, wenn es nur meine Mutter und Schwester gut gegangen wäre. Aber durch Alpträume und Schlafwandelns ists nach langer Zeit meiner Oma aufgefallen und wir mussten zum Jugendamt.
In der 4. Klasse sind wir dann umgezogen, dorhin wo der Freund meiner Mutter lebte.
Ich mochte meinen Stiefvater sehr, sehr gerne, er war ein toller Mensch auch, wenn es viele schlechte Zeiten mit ihm gab, aber die verdränge ich heute.
Ohne ihn, wär ich auf kein Gymnasium gekommen.
Er sorgte dafür, dass ich mich nicht immer hinter meiner Schwester zurückstelle und wir immer genug zum Leben hatten.
Aber er forderte von mir eine Menge. Als ich 10 war habe ich in der Firma angefangen mitzuarbeiten, wir mussten jeden Samstag arbeiten, also Lager putzen, einsortieren etc. Meine Schwester hat immer rumgezickt, ich bin dann teilweise von 14uhr nach der Schule mit auf Heizungseinsätze bis nachts um 24uhr gefahren und musste dann noch ha machen unter der Woche. Das war wirklich hart und viele Freunde meiner Mutter und meines Stiefvaters konnten es nicht verstehen. Ich musste die schwere Werkzeugtasche schleppen ca. 25kg, weil mein Stiefvater schon zu krank war, meine Schmerzen waren teilweise kaum auszuhalten, aber ich sagte nichts.
An das alles konnte ich mich erst wieder erinnern, als es eine Freundin meiner Mutter angesprochen hat, denn mein Stievater war sehr krank, hatte ein langes Krebsleiden und starb vor gut 1 1/2 Jahren und ich behielt ihn als sehr guten Menschen in erinnerung.
Denn er machte auch einige Familienausflüge und Urlaube mit uns, wie den Nordeeurlaub oder Berlin.
Naja Meine Jugend nach dem Tod, was bis jetzt auch nicht berauschend. Mutter und Schwester tun sich zusammen, bauen eine Mauer auf, ich hab keine Chance mehr.
Ich werde behandelt, wie scheiße.
Immer der Stellvertreterstreit und ich werde vllt auch unabsichtlich als Sündenbock hingestellt.
In 1 oder 2 Wochen wird mein Psychologe eine Inobhutnahme beantragen und ich werde in eine Jugendwg oders Heim gehen müssen.
Hätte mir gewünscht, dass alles anders kommt, aber der Psychologe sagt, dass wenn ich hier bleibe, ich kränker werde.
Zur Zeit kämpfe ich mich mit Antidepressiva durch, damit ich am leben bleibe.
Aber es werden bestimmt wieder bessere Zeiten kommen.
Es gibt auch durchaus schöne Tage. Letztens habe ich einen alten Schulkammeraden aus der Grundschule mit dem ich seit 5 Jahren trotz der großen Entferung Kontakt halte wiedergetroffen und bin mit ihm in unserer Heima spazieren gegangen. An den alten Plätzen vorbei, in die Kirche in der ich Kommunion hatte, durch das Dorf.
Das war einfach nur toll, aber auch i.wie traurig.
Das war jetzt ein langer Bericht.
ciao,
Luft
Leider habe ich, wenn ich mich an die letzten Jahre erinnere keine guten Ereignisse, nur ganz wenige, die ich mir selbst geschaffen habe.
Als ich noch klein war, waren noch gute Zeiten. Ich weiß noch, einmal, da war ich wohl gerade 6, da habe ich mit einer Freundin im Bach gespielt und einen Frosch gefangen. Das hat riesen Spaß gemacht.
Naja leider war mein Vater öfters gewalttätig und hatte einen Ordnungszwang meine Mutter einen Händewaschzwang.
Ich durfte nie wie andere Kinder mit Kuscheltieren spielen, weil es ja Unordung machte und mich nicht dreckig machen. Ich wurde immer nur angeschriehen und mein Vater schulg mich und meine Zwillingsschwester, wenn ihm was nicht passte.
Dann kam die Scheidung meiner Eltern und eigentlich war es das beste für uns. Ich kümmerte mich aber damals auch schon viel um meine Schwester, da sie sehr sensibel ist und nahm mich dabei zu wenig ernst.
Von der 1.-3. Klasse wurde ich jede Pause geschlagen und verprügelt von den Jungs aus meiner Klasse, ich hatte höllische Angst vor den Pausen jeder Pause und überall blaue Flecken und sagte Jahre lang nichts zu meiner Familie bis ich zusammen brach.
Ich stand immer hinter meiner Zwillingsschwester zurück. Sie war das Lieblingskind meiner Mutter und Oma.
Ich bevorzugte meinen Vater, aber als sich meine Eltern trennten, hatte ich niemanden mehr.
Meine Mutter lernte einen neuen Mann kennen, weit entfernt und wir sollten dahin ziehen. Mein Vater jedoch sagte, dass er meine Mutter nicht gehen liese, wenn nicht einer von uns Kindern da blieb. Ich sagte, dann immer, dass ich da bleiben wolle. Er erpresste mich heimlich und sagte zu mir, ich sei sein kleiner Spion und soll ihm erzählen wies bei meiner Mutter mit ihrem Freund läuft, dann bekomme ich was. Eigentlich misshandelte er mich psychisch, ich hielt auch dies lange durch, 2 Jahre.
Ich hätte das Opfer gebracht bei meinem Vater zu bleiben, der mich schlägt und beschimpft, wenn es nur meine Mutter und Schwester gut gegangen wäre. Aber durch Alpträume und Schlafwandelns ists nach langer Zeit meiner Oma aufgefallen und wir mussten zum Jugendamt.
In der 4. Klasse sind wir dann umgezogen, dorhin wo der Freund meiner Mutter lebte.
Ich mochte meinen Stiefvater sehr, sehr gerne, er war ein toller Mensch auch, wenn es viele schlechte Zeiten mit ihm gab, aber die verdränge ich heute.
Ohne ihn, wär ich auf kein Gymnasium gekommen.
Er sorgte dafür, dass ich mich nicht immer hinter meiner Schwester zurückstelle und wir immer genug zum Leben hatten.
Aber er forderte von mir eine Menge. Als ich 10 war habe ich in der Firma angefangen mitzuarbeiten, wir mussten jeden Samstag arbeiten, also Lager putzen, einsortieren etc. Meine Schwester hat immer rumgezickt, ich bin dann teilweise von 14uhr nach der Schule mit auf Heizungseinsätze bis nachts um 24uhr gefahren und musste dann noch ha machen unter der Woche. Das war wirklich hart und viele Freunde meiner Mutter und meines Stiefvaters konnten es nicht verstehen. Ich musste die schwere Werkzeugtasche schleppen ca. 25kg, weil mein Stiefvater schon zu krank war, meine Schmerzen waren teilweise kaum auszuhalten, aber ich sagte nichts.
An das alles konnte ich mich erst wieder erinnern, als es eine Freundin meiner Mutter angesprochen hat, denn mein Stievater war sehr krank, hatte ein langes Krebsleiden und starb vor gut 1 1/2 Jahren und ich behielt ihn als sehr guten Menschen in erinnerung.
Denn er machte auch einige Familienausflüge und Urlaube mit uns, wie den Nordeeurlaub oder Berlin.
Naja Meine Jugend nach dem Tod, was bis jetzt auch nicht berauschend. Mutter und Schwester tun sich zusammen, bauen eine Mauer auf, ich hab keine Chance mehr.
Ich werde behandelt, wie scheiße.
Immer der Stellvertreterstreit und ich werde vllt auch unabsichtlich als Sündenbock hingestellt.
In 1 oder 2 Wochen wird mein Psychologe eine Inobhutnahme beantragen und ich werde in eine Jugendwg oders Heim gehen müssen.
Hätte mir gewünscht, dass alles anders kommt, aber der Psychologe sagt, dass wenn ich hier bleibe, ich kränker werde.
Zur Zeit kämpfe ich mich mit Antidepressiva durch, damit ich am leben bleibe.
Aber es werden bestimmt wieder bessere Zeiten kommen.
Es gibt auch durchaus schöne Tage. Letztens habe ich einen alten Schulkammeraden aus der Grundschule mit dem ich seit 5 Jahren trotz der großen Entferung Kontakt halte wiedergetroffen und bin mit ihm in unserer Heima spazieren gegangen. An den alten Plätzen vorbei, in die Kirche in der ich Kommunion hatte, durch das Dorf.
Das war einfach nur toll, aber auch i.wie traurig.
Das war jetzt ein langer Bericht.
ciao,
Luft