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Haben Mütter noch Zeit für FrendInnen?

seufz... und wieder wurde ein lange geplantes Treffen kurzfristig von einer Mama-Freundin abgesagt. Das ist jetzt das vierte Mal in einem Jahr (drei verschiedene Freundinnen!), dass das passiert.
Ja, langsam fühlt man sich veräppelt, wenn man sich immer Abende oder Wochenenden längerfristig freihält und dann gehts ganz plötzlich doch nicht. 😕
Ich meine, ja Verständnis aufbringen... natürlich. Bis zu einem gewissen Punkt tu ich das durchaus, aber wenn einfach gar nichts mehr zustanden kommt, weil immer die andere Seite absagt, fragt man sich irgendwann, was man überhaupt noch tun kann. Ist ja jetzt auch nicht so, als würde man sich ständig sehen, da gehts um ein, zwei Mal im Jahr, wo man sich überhaupt sehen würde... dabei haben wir das Datum eh schon so gelegt, wie es für sie passte.


Ich wollte nie Kinder, aber bei mir ist keine Freundschaft draufgegangen, weil die Freundin Kinder bekommen hat. Fast alle Leute in meinem Freundes- und Bekanntenkreis haben Kinder. Und die wollten den Kontakt auch aufrechterhalten und haben sich gefreut, wenn es mal nicht mit Kindern lief oder um Kinderthemen ging.

In der Theorie ist das bei all meinen Freundinnen, die Mütter geworden sind, auch so... in der Praxis klappts halt einfach gar nicht mehr 🙁 bin gerade frustriert. Musste kurz hier jammern.
 
Es würde mich interessieren wie das bei euch so ist?

Ich komme auf die Frage weil ich mich Donnerstag nach langer Zeit (5 Monate) wieder mal mit einer guten (ehemals besten) Freundin getroffen habe und die Zeit sehr genossen habe.
Ich denke ihr hat es auch gefallen/gut getan.

Jetzt möchte ich den Kontakt gerne wieder etwas interessieren, aber bei ihr ist es schwierig weil sie 2 Kinder hat (6 und 8 Jahre) und noch dazu 30 km entfernt auf dem Land wohnt.
Sie hat schon gesagt dass sie auch gerne würde aber es bei ihr schwierig ist weil sie sehr wenig Freizeit hat.
Für das letzte Treffen haben wir schon wochenlang einen Termin gesucht…

Wie macht ihr das?
Meine Kinder sind mittlerweile schon groß, aber früher haben wir das so gemacht meine beste Freundin und ich beide zwei Kinder und alleinerziehend, haben Ausflüge mit den Kindern gemacht… oder haben gegenseitig mit den Kindern übernachtet so hatten wir Zeit für uns wenn die Kinder geschlafen haben oder mussten nur einen Babysitter nehmen wenn wir weg gehen wollten.
gibt es Oma und/oder Opa? Sonstige Familie?
 
Es würde mich interessieren wie das bei euch so ist?

Ich komme auf die Frage weil ich mich Donnerstag nach langer Zeit (5 Monate) wieder mal mit einer guten (ehemals besten) Freundin getroffen habe und die Zeit sehr genossen habe.
Ich denke ihr hat es auch gefallen/gut getan.

Jetzt möchte ich den Kontakt gerne wieder etwas interessieren, aber bei ihr ist es schwierig weil sie 2 Kinder hat (6 und 8 Jahre) und noch dazu 30 km entfernt auf dem Land wohnt.
Sie hat schon gesagt dass sie auch gerne würde aber es bei ihr schwierig ist weil sie sehr wenig Freizeit hat.
Für das letzte Treffen haben wir schon wochenlang einen Termin gesucht…

Wie macht ihr das?
Lieber abhaken. "Freundschaften" zwischen Müttern und Nichtmüttern gehen früher oder später sowieso in den meisten Fällen auseinander. Mütter und Nichtmütter leben in verschiedenen Welten. Den Müttern gehen ihre Kinder immer vor, vielleicht sogar zu Recht. Sie sind in dem Punkt auch nicht kritikfähig und haben andere Themen als die Kinderlosen. Such' dir lieber Freundinnen, die auch keine Kinder haben.

Sicher gibt es auch Ausnahmen, aber darauf würde ich mich nicht verlassen. Ich habe schon Mütter nur noch über Kinderthemen reden hören, die zuvor eher feministisch unterwegs waren und anfangs nur ihrem Partner zuliebe Kinder bekommen haben. Irgendwann weiß man nicht mehr, wie man sich als Kinderlose in solche Gespräche noch einbringen soll. Von eigenen Kindern kann man ja nicht erzählen, höchstens noch von seiner eigenen Kindheit und derjenigen der Geschwister, falls vorhanden.

Wenn man als kinderloser Mensch versucht, freundschaftliche oder verwandtschaftliche Kontakte zu Müttern aufrechterhalten oder gar zu vertiefen, besteht immer das Risiko, dass man ausgegrenzt wird. Als Frau noch mehr denn als Mann. Dessen muss man sich stets bewusst sein. Wenn man so etwas gut verkraften kann und genügend andere Sozialkontakte hat, kann man es darauf ankommen lassen. Wenn nicht, lässt man besser die Finger davon und geht auf Abstand.
 
Zuletzt bearbeitet:
Theoretisch hätte man bestimmt Zeit.

Praktisch haben wir kaum noch Kontakt zu denjenigen aus dem ehemaligen Freundeskreis, die Kinder bekommen haben.

Weil sich halt dann doch immer alles um die Kinder dreht. Entweder werden keine Termine gefunden oder die werden abgesagt oder mittendrin abgebrochen, weil das Kind einen Furz quersitzen hat oder aber es geht halt thematisch um nichts anderes.

Wir treffen uns nur noch mit Kinderlosen.
Kann ich gut verstehen.

Darüber sollten diejenigen Leute mit Kindern, die Kinderlosen immer die Kompetenz absprechen, sich zu Erziehungsfragen äußern zu können, mal nachdenken. Aber dazu sind sie ja zu "ausgebucht".

Mütter dürfen den größten Unsinn reden und ihre Kinder komplett verziehen. Selbst wenn aus den Kindern für jedermann offensichtlich nichts oder nicht allzu viel geworden ist, fühlen sie sich immer noch im Recht. Für mich ist eine Frau nicht sakrosankt, über jede Kritik und jeden Selbstzweifel erhaben, nur weil sie Mutter ist. Manche sind es ja auch hauptsächlich, um sich einer Erwerbstätigkeit entweder gänzlich oder zumindest teilweise entziehen zu können. Da können gewisse Damen reden, soviel sie wollen.
 
Zuletzt bearbeitet:
Ich würd dir empfehlen mal nach Stammtischen oder zumindest FB Gruppen zu suchen um neue Kontakte zu knüpfen. Stichwort Kinderfrei. Da suchen Frauen, die gsnz sicher keine Kind wollen.
 
Lieber abhaken. "Freundschaften" zwischen Müttern und Nichtmüttern gehen früher oder später sowieso in den meisten Fällen auseinander. Mütter und Nichtmütter leben in verschiedenen Welten. Den Müttern gehen ihre Kinder immer vor, vielleicht sogar zu Recht. Sie sind in dem Punkt auch nicht kritikfähig und haben andere Themen als die Kinderlosen. Such' dir lieber Freundinnen, die auch keine Kinder haben.

Das sehe ich absolut nicht so. Die meisten meiner Freundinnen haben Kinder.
Und natürlich ist es so, dass man auch auf die Kinder Rücksicht nimmt.
Aber dass die Freundinnen mit Kindern keine anderen Themen mehr kennen als Kinder und absolut keine Zeit mehr , stimmt, nach meiner Erfahrung absolut nicht.
Es gibt ja auch Väter, die auf die Kinder aufpassen können.
Und irgendwann sind die Kinder groß genug, damit sie auch alleine bleiben können.




Kann ich gut verstehen.

Darüber sollten diejenigen Leute mit Kindern, die Kinderlosen immer die Kompetenz absprechen, sich zu Erziehungsfragen äußern zu können, mal nachdenken. Aber dazu sind sie ja zu "ausgebucht".

Mütter dürfen den größten Unsinn reden und ihre Kinder komplett verziehen. Selbst wenn aus den Kindern für jedermann offensichtlich nichts oder nicht allzu viel geworden ist, fühlen sie sich immer noch im Recht. Für mich ist eine Frau nicht sakrosankt, über jede Kritik und jeden Selbstzweifel erhaben, nur weil sie Mutter ist. Manche sind es ja auch hauptsächlich, um sich einer Erwerbstätigkeit entweder gänzlich oder zumindest teilweise entziehen zu können. Da können gewisse Damen reden, soviel sie wollen.
DAS ist für mich zu viel Klischee. Und so kenne ich das auch nicht.
 
Aber dass die Freundinnen mit Kindern keine anderen Themen mehr kennen als Kinder und absolut keine Zeit mehr , stimmt, nach meiner Erfahrung absolut nicht.
Es gibt ja auch Väter, die auf die Kinder aufpassen können.
Und irgendwann sind die Kinder groß genug, damit sie auch alleine bleiben können.

Absolut stimmen beide Aussagen nicht, weder die vonSarnade, noch deine. Es kommt halt auf die Freundin an. Die Tendenz, dass die Mütter kaum nicht zu treffen sind, ist leider nicht selten.
 
Das ist jetzt das vierte Mal in einem Jahr (drei verschiedene Freundinnen!), dass das passiert.
Drei Freundinnen die zusammen viermal absagen. Also eine 2 mal und 2 einmal.
Ist das wirklich soo schlimm?
Kann doch jedem mal passieren dass was dazwischen kommt. Mir z.B. passiert das dauernd. Mal muss ich unplanmässig arbeiten, mal bin ich krank, mal kommt die Tochter mit dem Enkel überraschend vorbei, mal muss ich mit nem Tier zum Tierarzt.
 

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