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Grübeln

Aber trotzdem scheint es so, dass die Gewohnheit sich bei mir verselbständigt hat, heißt soviel wie automatisiert hat. Vor allen wenn man diese Gewohnheiten de facto schon ein Leben lang hat.

Kann dir hier aus meiner eigenen Forschung und Beobachtung insofern recht geben, dass das a) angeboren ist und b) ein Leben lang so bleibt - wie die "Händigkeit".

Ich denke auch, du solltest nicht dagegen angehen, denn das Grübeln und intensive Denken ist an sich eine Stärke - nur dich halt darin üben, es zu stoppen - so dass du es tun kannst, wenn du es willst.

Üben üben üben 🙂 ... aber zunächst mal diese Fähigkeit und damit dich selbst in deiner Art annehmen und lieben.
 

Hallo Werner,

schau mal hier: Grübeln. Hier findest du vielleicht was du suchst.

Ich denke auch, du solltest nicht dagegen angehen, denn das Grübeln und intensive Denken ist an sich eine Stärke - nur dich halt darin üben, es zu stoppen - so dass du es tun kannst, wenn du es willst.

Vielleicht ist ja nicht einmal so sehr das Grübeln an sich, sondern die schlechten Gefühle die damit verbunden sind. Die manchmal auch unabhängig vom "intensiven Denken" sich einstellen. Die in Richtung Depressionen gehen.
 
Vielleicht ist ja nicht einmal so sehr das Grübeln an sich, sondern die schlechten Gefühle die damit verbunden sind. Die manchmal auch unabhängig vom "intensiven Denken" sich einstellen. Die in Richtung Depressionen gehen.

Kannst du auch

a) so "grübeln", dass sich gute Gefühle einstellen
b) das Grübeln stoppen, wenn sich die schlechten Gefühle einstellen?
 
Hallo Curious_fighter
Danke für deine PN bzw. den Text "jetzt ! denke nicht zu viel"
Von der Quintessenz ist natürlich vieles richtig. Ich werde mal die Übungen angehen.
Aber der Text ist schon manchmal ein wenig zu salopp geschrieben. Und eigentlich keine richtige Differenzierung zwischen Verstand, Denken, Nachdenken und den negativen Formen Grübeln und Selbstgespräche gegeben.

Ich habe mir sagen lassen, es gibt nur drei Möglichkeiten. Entweder man gebraucht gerade seine Sinnesorgane. Vorzüglich die Augen und Ohren. Das heißt man schaut oder hört auf etwas. Oder man schläft. Oder man denkt eben an etwas. Tut man keines vom dem, dann ist man tot.
 
Kannst du auch

a) so "grübeln", dass sich gute Gefühle einstellen
b) das Grübeln stoppen, wenn sich die schlechten Gefühle einstellen?



Das Grübeln bezieht sich leider oft genug auf Negatives. Das ist es, was einem/mich besonders plagt. Es gab und gibt leider in meinem Leben immer wieder negative Dinge die mich innerlich sehr gefangen nehmen. Überhaupt sind es die negativen Dinge, die in mir gewissermaßen bohren und arbeiten.
Natürlich gibt und gab es auch manch Positives, dass mir viel Freude bereitet (hat).

Aber die leidvollen Dinge, wenn wesentliches aus dem Ruder läuft - größere Misserfolge überschatten dann alles. Und das bohrt eben in mir. Lässt mich nicht los (grübelt in mir) und wirft mich manchmal nahezu um. Und das geht bei mir eher schon in Richtung (endogene) Depression.
 
Hallo, ich hab noch was für dich. Was tolles von einem Proficoach. Schreibe ich für dich mal nieder.
"Angenommen, Sie machen sich zu viel Sorgen um Dinge, auf die Sie keinen Einfluss haben. Wie können Sie diese lähmende Situation mit Hilfe der sechs ändern ?"
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Danke Fighter für das 6 Punkteprogramm. Klingt gut und hat sicher etwas für sich.
Nur bei den eigenen Kindern, selbst wenn sie schon erwachsen sind, um die man sich zB Sorgen macht greift das Programm zur "Entsorgung“ schwer. Da ist man in der Bekämpfung der lähmenden Situation schon sehr ambivalent.
 
Naja, wenn Sorgen da sind, dann kann es hilfreich sein, mit jemand anderem zu reden (der sich damit auskennt, wie es in der Werbung heisst). Du hast geschrieben, dass Du introvertiert bist... Nö, andersrum, achja Kinder! Was ist mit der Mutter der Kinder, die sollte das doch auch angehen? Mit der kann man immer in irgendeiner Weise reden, auch wenn es nur in Gedanken ist, es entlastet.

Das andere ist: Auf jede Grübelrunde irgendetwas daraus Resultierendes machen, was Sinnvolles (Brief einwerfen) oder nicht Sinnvolles (Blumentopf anders hinstellen), dann merkt das Gehirn, es ist von Belang was gedacht und daraus beschlossen wird und das wird auch umgesetzt.
 
Hallo iXmugl

danke für deine aufmunternden Worte. Die Mutter der Kinder, die die Sorgen natürlich auch angeht, ist meine Frau. Mit ihr brauche ich nicht im Gedanken reden, sondern kann das real tun. Im Gegensatz zu mir ist sie aber extrovertiert und kann Sorgen viel besser verarbeiten als ich. Ich sag mal, das liegt an unseren unterschiedlichen Ausgangslagen. Sie hat einerseits das bessere Gemüt und andererseits keine triste Kindheit und Jugend bzw. Elternhaus gehabt wie ich. Das wirkt halt in mir offensichtlich auch fort.

Das Pech meiner Frau ist nur, dass sie mit mir verheiratet ist 🙂. Aber sie meistert auch das recht gut 🙂, neben den Problemen die uns die "Kinder" bereiten.

 
Natürlich ist es nicht besonders erhebend, eine triste oder traurige Kindheit gehabt zu haben, aber es ist (zumal als Erwachsener) kein unabänderliches Schicksal, daran gebunden zu bleiben. Es gibt Wege aus dem Grübeln, nämlich den Tatsachen ins Auge zu schauen, auch wenn es eine längere Angelegenheit ist. Alice Miller engagiert sich mit diesem Thema sehr stark.
 
Hallo!

Mir gab mal jemand den Tipp, wenn ich wieder ins Grübeln verfalle, mir ein Lied zu denken....so wie wenn Du es gerade im Radio hören würdest 😉 .... versuch das mal, mir hilft es zeitweise schon.


Das ist sicher ein sehr guter, vor allem sehr praktischer Rat. Da ich Musik sehr liebe, könnte ich mir vorstellen, dass man mit Musik grüblerische Gedanken tatsächlich vertreiben kann. Mit einem Lied auf der Lippe bzw. im Kopf, sich auch in eine bessere Stimmung führen kann.

Vielleicht weiß jemand wo man im Internet Liedtexte abrufen kann. Sei es gängige Hits oder Evergreens. Aber auch manche Opernarien.

Danke im Voraus
 

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