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Grübeln

Hallo Werner!

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- wenn das Grübeln eine Art Ausdruck (z.B. eines unzufriedenen Lebens) ist, sollte man bewusst neue Reize aufnehmen (neue Bücher lesen, neue Filme sehen, neue Musik hören, neue Menschen begegnen), damit das Hirn nicht "im eigenen Saft schmort" und in Endlosschleifen gerät

...
Nach meiner Erfahrung will man sich aber nicht ablenken, weil man der Meinung ist, dass man nur selbst durchs Grübeln zu einer Lösung findet. Das Ausweichen auf andere Ablenkungen würde man als eine Art Ausflucht, Unkonzentriertheit und Verzögerung der Problemlösung empfinden. Der Grübler will grübeln und sich allenfalls mal kurz vom Grübeln mit anderen Dingen entspannen. Er weiß aber genau, dass er wieder zum Grübeln zurückkehren will. Er ist sich nämlich sicher, dass die Ablenkungen vom Grübeln ihm nicht bei der Lösung seines Problems (weswegen er grübelt) helfen können.
 

Hallo EuFrank,

schau mal hier: Grübeln. Hier findest du vielleicht was du suchst.

Hallo EuFrank

Ich kann deine Erfahrung nicht nachvollziehen, dass man/ich immer wieder zum Grübeln zurückkehren will. Es ist keine Willenssache. Das Grübeln geschieht ja unwillkürlich gewissermaßen automatisch.

Ich bin aber jedem für seine Tipps und Erfahrungen dankbar, die man mir hier vermittelt.
 
Hallo Werner,

mit dem Herausfiltern einiger deiner praktischen Erkenntnisse bzw. der kurzen Zusammenfassung warst du mir in der Tat sehr dienlich. Besten Dank!

Die unter den beiden ersten Aufzählungszeichen angeführten Schritte beherzige ich zwar immer wieder, aber ich sehe, dass ich sie noch mehr verstärken müsste um nicht allzu viel alleine mit und in meinen eigenen Gedanken zu verweilen.
Zum dritten Punkt die mögliche Unterversorgung mit den Mineralstoffen Zink und Lithium, bringt es hier ev. etwas Kapseln einzunehmen, die diese beiden Stoffe speziell enthalten? Kennst du da Produktnamen (in Österreich)
 
Ich weiß nicht, ob das hier manche teilen können.
Ich glaube, dass man als introvertierter Mensch, der ich bin, wahrscheinlich viel mehr zum Grübeln neigt. Und dies sich auf die Psyche, speziell bei sorgenvollen Grübeln nicht gut auswirkt. So bei mir.

Ich denke mir, dass zwar auch Extrovertierte hin und wieder oder auch öfter grübeln, aber mit weit weniger negativen Rückwirkungen auf ihre Psyche.
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Hallo Angelo!

Hallo EuFrank

Ich kann deine Erfahrung nicht nachvollziehen, dass man/ich immer wieder zum Grübeln zurückkehren will. Es ist keine Willenssache. Das Grübeln geschieht ja unwillkürlich gewissermaßen automatisch.

Ich bin aber jedem für seine Tipps und Erfahrungen dankbar, die man mir hier vermittelt.
Es könnte natürlich sein, dass Deine Erfahrung mit dem Grübeln von meiner abweicht. Ich denke, dass das Grübeln als eine Art Zwang bezeichnet werden kann. Bei Süchten ist es doch auch so, dass man sich zu ihnen gezwungen fühlt und sie auch gleichzeitig will. Beispiel: Man will den Alkohol und fühlt sich gleichzeitig zum Konsum gezwungen. Und eigentlich will man gerne vom Alkohol loskommen. Eine vielschichtige, ambivalente Angelegenheit!

Die Lösung besteht meines Erachtens darin, dass man sich selbst klar macht, dass es eine wertvollere Alternative zum Grübeln gibt.
 
Ich weiß nicht, ob das hier manche teilen können.
Ich glaube, dass man als introvertierter Mensch, der ich bin, wahrscheinlich viel mehr zum Grübeln neigt. Und dies sich auf die Psyche, speziell bei sorgenvollen Grübeln nicht gut auswirkt. So bei mir.

Ich denke mir, dass zwar auch Extrovertierte hin und wieder oder auch öfter grübeln, aber mit weit weniger negativen Rückwirkungen auf ihre Psyche.
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Hallo Angelo,

das sehe ich etwas anders als extrovertierter Mensch 🙂. Ich kenne das Grübeln sehr gut. Mein Kopf hat für viele Jahre keinen Moment still gehalten und obwohl ich nur ins Negative abgerutscht bin, hab ich es durch mein Extrovertiertsein lediglich geschafft, es vor anderen zu verbergen. Da würde ich also nicht unbedingt einen Unterschied machen.

LG Truth
 
Die unter den beiden ersten Aufzählungszeichen angeführten Schritte beherzige ich zwar immer wieder, aber ich sehe, dass ich sie noch mehr verstärken müsste um nicht allzu viel alleine mit und in meinen eigenen Gedanken zu verweilen.

Geht und ging mir genauso, Angelo. Es ist gewissermaßen Trainingssache. Je mehr man sich als "Denker" (gefällt mir besser als "Grübler" 🙂) darin übt, seine Gedanken zu verworten und dann zu äußern, desto leichter geht es. Ich habe z.B. bei meinen ersten beiden Büchern enorm mit mir "kämpfen" müssen - bei den weiteren lief es immer besser, was ich auf die gewachsenen Muskeln zurückführen würde.

Ich habe mir auch angewöhnt, viel schneller mit dem reinen Denken aufzuhören und mir Sachen aufzuschreiben - auch wenn ich das dann nie mehr lese. Was mir auch hilft ist, Gedanken per Mail mit Freunden zu teilen.

Zum dritten Punkt die mögliche Unterversorgung mit den Mineralstoffen Zink und Lithium, bringt es hier ev. etwas Kapseln einzunehmen, die diese beiden Stoffe speziell enthalten? Kennst du da Produktnamen (in Österreich)

Leider kenne ich die österreichischen Apotheken nicht, aber ein gutes Zinkpräparat, das du vielleicht übers Internet aus Deutschland bekommst wäre Zinkorot25 von Wörwag (das sind je 25mg, soviel wie in 400g Rindfleisch enthalten - das dann eine Stunde vor dem Essen nehmen, damit es gut aufgenommen wird). Austern sind die besten Zinklieferanten (25mg je Auster ca.), Cashews für mich die leckersten 🙂

Lithium ist in D nur als Inhaltsstoff von Togal Classic zu haben (einem Schmerzmittel) - ansonsten in vielen Heilwässern, da musst du mal die Etiketten studieren; so ab 0,5mg/Liter wäre sinnvoll. Alternativ kannst du beim Arzt deinen Lithiumspiegel im Blut messen lassen und wenn der zu niedrig ist, verschreibt er dir eine Anfertigungsrezept, dann mischt dir der Apotheker die Kapseln (so 2-3mg/Kapsel und dann 2x die Woche z.B.).

Oder du wanderst nach den USA aus - dort essen die Leute allein wegen der anderen Bodenbeschaffenheit anstatt 1 mg wie in D um die 5mg ... kein Wunder, dass die so locker und leicht drauf sind; ich glaube, da spielt die gute Lithiumversorgung eine große Rolle dabei.
 
ne, eben nicht. sonst könntest ja gleich aufgeben 🙂

du hast es dir einfach zur gewohnheit gemacht. auch ich bin dabei es abzuschaffen. vor gut einem jahr war das noch schlimmer. ich kann dir einen tollen text über dieses thema zeigen mit dem titel "jetzt ! denke nicht zu viel !".

aber nur wenn du daran interessiert bist. wie mal ein erfolgreicher coach schon sagte "man kann ein denk- oder verhaltensmuster unterbrechen, wenn man es nur oft genug unterbrochen hat."

LG

Fighter

Natürlich bin ich daran interessiert!
Siehe meinen Einstiegsatz: > Vielleicht kann mir jemand (praktische) Ratschläge geben oder Literatur zu meinem Problem nennen (nicht unbedingt rein wissenschaftliche)<

Aber trotzdem scheint es so, dass die Gewohnheit sich bei mir verselbständigt hat, heißt soviel wie automatisiert hat. Vor allen wenn man diese Gewohnheiten de facto schon ein Leben lang hat.
Dass man Denk- oder Verhaltensmuster unterbrechen kann, daran will ich gerne glauben. Aber dieses "Unterbrechen", wie du schreibst, ist eben (immer wieder) ein bewusster Akt, gegen einen unbewussten Akt (=Grübeln). Ist zu hoffen, dass sich das Bewusste irgendwann gegen das Unbewusste durchsetzt.
 
Hallo Angelo,

das sehe ich etwas anders als extrovertierter Mensch 🙂. Ich kenne das Grübeln sehr gut. Mein Kopf hat für viele Jahre keinen Moment still gehalten und obwohl ich nur ins Negative abgerutscht bin, hab ich es durch mein Extrovertiertsein lediglich geschafft, es vor anderen zu verbergen. Da würde ich also nicht unbedingt einen Unterschied machen.

LG Truth

Zumindest schaffe ich es auch als Introvertierter, dies vor anderen zu verbergen. Meine Umgebung bekommt mein Grübeln und meine damit verbundenen schlechten Gefühle kaum mit.
Manchmal kann ich recht gut den Extrovertierten mimen.
Aber ein wirklich Extrovertierter hat es zumindest leichter im Leben, denke ich.
Ich leide unter meiner Introvertiertheit.
 
Hallo WERNER

Danke für deine vielen praktischen Ratschläge!!
Nur zu bitte, wenn du (oder auch andere mit Erfahrung) noch weitere hast.
Bin mal dabei mir die Mittelchen zu verschaffen.
Übrigens dunkle Schokolade hab ich mir schon besorgt. Einziges Problem, welches ich nunmehr bekommen könnte, dass mir alsbald schlecht wird, ob des vielen Schokoladekonsums.😀
 

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